Rechtsprechung
   BGH, 29.09.1998 - VI ZR 268/97   

Aufklärungsbogen: "Lähmung"

§ 823 BGB, Aufklärungspflicht, Widerspruch zwischen Dokumentation und Behauptungen des Patienten, Beweislast;

Behandlungsfehler, Beweislastumkehr bei Dokumentationsversäumnissen

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1999, 863
  • MDR 1999, 37
  • VersR 1999, 190



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 14.03.2006 - VI ZR 279/04  

    Blutspender sind auch über seltene mit der Blutspende spezifisch verbundene

    Auch in dem von der Revision in Bezug genommenen Senatsurteil vom 29. September 1998 - VI ZR 268/97 - (VersR 1999, 190) war der Patient nicht nur allgemein über das Risiko einer "Nervschädigung", sondern über deren mögliche Folge einer "Lähmung" aufgeklärt worden.
  • BGH, 15.03.2005 - VI ZR 289/03  

    Arztrecht - Aufklärung über Nebenwirkungen eines Medikamentes

    Die Beweislast für die Erfüllung dieser Aufklärungspflicht liegt beim Arzt (vgl. Senatsurteile vom 14. September 2004 - VI ZR 186/03 - aaO; vom 22. Mai 2001 - VI ZR 268/00 - VersR 2002, 120, 121; vom 29. September 1998 - VI ZR 268/97 - VersR 1999, 190, 191, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 22.05.2001 - VI ZR 268/00  

    Frist zur Stellungnahme zum Gutachten; Ladung des Sachverständigen zur

    Einen Anhaltspunkt für eine hinreichende Aufklärung hat das Berufungsgericht nämlich mit Recht darin gesehen, daß die Klägerin ein Merkblatt zum Aufklärungsgespräch unterzeichnet hat (vgl. zur Indizwirkung der formularmäßigen, schriftlichen Einwilligungserklärung Senatsurteile vom 29. September 1998 - VI ZR 268/97 - VersR 1999, 190 und vom 8. Januar 1985 - VI ZR 15/83 - VersR 1985, 361).
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