Rechtsprechung
   BGH, 24.02.2000 - I ZR 168/97   

Ballermann 6

§ 7 MarkenG, § 705 ff BGB, BGB-Gesellschaft (GbR) ist nicht markenfähig (Hinweis: vgl. die neuere Rechtsprechung des BGH zur Rechtsfähigkeit der BGB-Gesellschaft: «verklagte ARGE»)

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Besprechungen u.ä.

  • beck.de (Entscheidungsanmerkung)

    Die Rechtsnatur der BGB-Gesellschaft und ihre Rechtsunfähigkeit als Markenrechtsinhaberin

Zeitschriftenfundstellen

  • MDR 2000, 1390
  • NJW-RR 2001, 114
  • GRUR 2000, 1028
  • DB 2000, 2117



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Wird zitiert von ... (31)  

  • LG Köln, 08.05.2008 - 31 O 258/08  

    Elo ./. Elo-Posteri

    Der Kläger ist als Mitinhaber der Klagemarke "Elo" gemäß § 744 Abs. 2 BGB selbstständig zur Geltendmachung von markenrechtlichen Ansprüchen berechtigt (vgl. BGH GRUR 2000, 1028, 1029 - "Ballermann"; OLG Köln WRP 2002, 249, 250 - "freelotto"; Ingerl/Rohnke, 2. Auflage, vor §§ 14-19 MarkenG Rn. 12).

    Da der Kläger nicht Alleineigentümer, sondern nur Mitinhaber der Marke "Elo" ist, kann er gemäß den §§ 432 Abs. 1, 744 Abs. 1 BGB die Leistung von Schadensersatz nicht an ihn alleine, sondern muss Leistung an alle verlangen (vgl. BGH GRUR 2000, 1028, 1030 - "Ballermann"; Ingerl/ Rohnke vor §§ 14-19 MarkenG Rn. 12).

    Eine Auskunftspflicht des Markenverletzers zur Vorbereitung von Ansprüchen auf - an die Gläubigergemeinschaft zu leistenden - Schadensersatz besteht aber nicht gegenüber einem Mitinhaber, sondern nur gegenüber allen Inhabern einer Marke gemeinschaftlich (vgl. BGH GRUR 2000, 1028, 1030 - "Ballermann"; Ingerl/ Rohnke vor §§ 14-19 MarkenG Rn. 12).

  • BGH, 05.06.2008 - I ZR 169/05  

    POST

    Eine Veränderung der Schutzrechtslage ist im Markenverletzungsstreit auch noch in der Revisionsinstanz zu beachten (BGH, Beschl. v. 13.3.1997 - I ZB 4/95, GRUR 1997, 634 = WRP 1997, 758 - Turbo II; Urt. v. 24.2.2000 - I ZR 168/97, GRUR 2000, 1028, 1030 = WRP 2000, 1148 - Ballermann).
  • BGH, 05.06.2008 - I ZR 108/05  

    Deutsche Post AG unterliegt im Streit um die Rechte aus der Marke "POST"

    Eine Veränderung der Schutzrechtslage ist im Markenverletzungsstreit auch noch in der Revisionsinstanz zu beachten (BGH, Beschl. v. 13.3.1997 - I ZB 4/95, GRUR 1997, 634 = WRP 1997, 758 - Turbo II; Urt. v. 24.2.2000 - I ZR 168/97, GRUR 2000, 1028, 1030 = WRP 2000, 1148 - Ballermann).
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  • BGH, 15.07.2004 - I ZR 142/01  

    Markenrecht - Löschung des Geschmacksmusters

    Diese nach der Verkündung des Berufungsurteils (5. April 2001) eingetretene Veränderung der Schutzrechtslage ist auch noch in der Revisionsinstanz zu beachten (vgl. zum vergleichbaren Fall der Löschung einer Marke: BGH, Urt. v. 24.2.2000 - I ZR 168/97, GRUR 2000, 1028, 1030 = WRP 2000, 1148 - Ballermann).
  • BPatG, 27.05.2004 - 25 W (pat) 232/03  
    Wie bereits im Senatsbeschluß vom 22. Januar 2004 dargelegt, ist die vorliegende Frage, ob eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts Inhaberin von Markenrechten sein kann, vom 1. Senat des BGH in der "Ballermann"-Entscheidung vom 24. Februar 2000 (GRUR 2000, 1028) unter Berufung auf § 7 MarkenG zwar ursprünglich verneint worden.

    Auch in der markenrechtlichen Literatur wurde sie überwiegend begrüßt (so bereits Thun GRUR 1999, 862; Eckey/Klippel, MarkenG, 2003, § 7, Rdnr 3; Fezer, MarkenG, 3. Aufl 2001, § 7, Rdnr 34 ff und in: Festschrift für Peter Ulmer, De Gruyter Recht Berlin, 2003, 119; Starck MarkenR 2001, 89 ohne weitere Begründung; Ingerl/Rohnke, MarkenG, 2. Aufl 2003, § 7, Rdnr 12 ff; aA Ströbele/Hacker, MarkenG, 7. Aufl 2003, § 7, Rdnr 8 mit Hinweis darauf, dass die geänderte Rechtsprechung auf die AußenGbR bezogen sei und § 5 Abs. 3 Satz 2 MarkenV Angaben zu sämtlichen Gesellschaftern erfordere; im Registerverfahren sei die GbR weiterhin im wesentlichen als Anmelder- bzw Inhabergemeinschaft zu behandeln) und darauf hingewiesen, daß die "Ballermann"-Entscheidung des BGH (GRUR 2000, 1028) nun obsolet geworden sei (so Starck MarkenR 2001, 89; Eckey/Klippel, MarkenG, 2003, § 7, Rdnr 3).

  • BPatG, 27.05.2004 - 25 W (pat) 291/02  
    Wie bereits im Senatsbeschluss vom 22. Januar 2004 dargelegt, ist die vorliegende Frage, ob eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts Inhaberin von Markenrechten sein kann, vom 1. Senat des BGH in der "Ballermann"-Entscheidung vom 24. Februar 2000 (GRUR 2000, 1028) unter Berufung auf § 7 MarkenG zwar ursprünglich verneint worden.

    Auch in der markenrechtlichen Literatur wurde sie überwiegend begrüßt (so bereits Thun GRUR 1999, 862; Eckey/Klippel, MarkenG, 2003, § 7, Rdnr 3; Fezer, MarkenG, 3. Aufl. 2001, § 7, Rdnr 34 ff und in: Festschrift für Peter Ulmer, De Gruyter Recht Berlin, 2003, 119; Starck MarkenR 2001, 89 ohne weitere Begründung; Ingerl/Rohnke, MarkenG, 2. Aufl 2003, § 7, Rdnr 12 ff; aA Ströbele/Hacker, MarkenG, 7. Aufl 2003, § 7, Rdnr 8 mit Hinweis darauf, dass die geänderte Rechtsprechung auf die Außen-GbR bezogen sei und § 5 Abs. 3 Satz 2 MarkenV Angaben zu sämtlichen Gesellschaftern erfordere; im Registerverfahren sei die GbR weiterhin im wesentlichen als Anmelder- bzw Inhabergemeinschaft zu behandeln) und darauf hingewiesen, dass die "Ballermann"-Entscheidung des BGH (GRUR 2000, 1028) nun obsolet geworden sei (so Starck MarkenR 2001, 89; Eckey/Klippel, MarkenG, 2003, § 7, Rdnr 3).

  • BPatG, 16.08.2004 - 25 W (pat) 232/03  

    Eintragung einer GbR als Markeninhaberin zulässig

    Wie bereits im Senatsbeschluß vom 22. Januar 2004 dargelegt, ist die vorliegende Frage, ob eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts Inhaberin von Marken rechten sein kann, vom 1. Senat des BGH in der "Ballermann"-Entscheidung vom 24. Februar 2000 (GRUR 2000, 1028) unter Berufung auf § 7 MarkenG zwar ursprünglich verneint worden.

    Auch in der markenrechtlichen Literatur wurde sie überwiegend begrüßt (so bereits Thun GRUR 1999, 862; Eckey/Klippel, MarkenG, 2003, § 7, Rdnr 3; Fezer, MarkenG, 3. Aufl 2001, § 7, Rdnr 34 ff und in: Festschrift für Peter Ulmer, De Gruyter Recht Berlin, 2003, 119; Starck MarkenR 2001, 89 ohne weitere Begründung; Ingerl/Rohnke, MarkenG, 2. Aufl 2003, § 7, Rdnr 12 ff; aA Ströbele/Hacker, MarkenG, 7. Aufl 2003, § 7, Rdnr 8 mit Hinweis darauf, dass die geänderte Rechtsprechung auf die Außen-GbR bezogen sei und § 5 Abs. 3 Satz 2 MarkenV Angaben zu sämtlichen Gesellschaftern erfordere; im Registerverfahren sei die GbR weiterhin im wesentlichen als Anmelder- bzw Inhabergemeinschaft zu behandeln) und darauf hingewiesen, daß die "Ballermann"-Entscheidung des BGH (GRUR 2000, 1028) nun obsolet geworden sei (so Starck MarkenR 2001, 89; Eckey/Klippel, MarkenG, 2003, § 7, Rdnr 3).

  • BPatG, 14.09.2004 - 25 W (pat) 232/03  
    Wie bereits im Senatsbeschluß vom 22. Januar 2004 dargelegt, ist die vorliegende Frage, ob eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts Inhaberin von Markenrechten sein kann, vom 1. Senat des BGH in der "Ballermann"-Entscheidung vom 24. Februar 2000 (GRUR 2000, 1028) unter Berufung auf § 7 MarkenG zwar ursprünglich verneint worden.

    Auch in der markenrechtlichen Literatur wurde sie überwiegend begrüßt (so bereits Thun GRUR 1999, 862; Eckey/Klippel, MarkenG, 2003, § 7, Rdnr 3; Fezer, MarkenG, 3. Aufl 2001, § 7, Rdnr 34 ff und in: Festschrift für Peter Ulmer, De Gruyter Recht Berlin, 2003, 119; Starck MarkenR 2001, 89 ohne weitere Begründung; Ingerl/Rohnke, MarkenG, 2. Aufl 2003, § 7, Rdnr 12 ff; aA Ströbele/Hacker, MarkenG, 7. Aufl 2003, § 7, Rdnr 8 mit Hinweis darauf, dass die geänderte Rechtsprechung auf die Außen-GbR bezogen sei und § 5 Abs. 3 Satz 2 MarkenV Angaben zu sämtlichen Gesellschaftern erfordere; im Registerverfahren sei die GbR weiterhin im wesentlichen als Anmelder- bzw Inhabergemeinschaft zu behandeln) und darauf hingewiesen, daß die "Ballermann"-Entscheidung des BGH (GRUR 2000, 1028) nun obsolet geworden sei (so Starck MarkenR 2001, 89; Eckey/Klippel, MarkenG, 2003, § 7, Rdnr 3).

  • OLG Stuttgart, 09.08.2007 - 2 U 94/06  

    Markenrecht: Rechtserhaltende Benutzung einer Marke bei Benutzung in von der

    Diese kann einer Marke nur dann abgesprochen werden, wenn sie infolge der Anlehnung an ein für die in Frage stehenden Waren beschreibendes Wort oder infolge sonstiger Nähe zu einem solchen vom Verkehr nicht in erster Linie und durchweg als Warenkennzeichen verstanden wird oder wenn der Verkehr in ihr aus sonstigen Gründen, etwa weil es sich um ein abgegriffenes Wort der Alltags- oder der Werbesprache handelt, eher die Bedeutung dieses Wortes als einen Herkunftshinweis sieht oder weil für die in Frage stehenden Waren andere im Ähnlichkeitsbereich liegende Marken verwendet werden und der Verkehr deshalb auch auf geringere Unterschiede achtet (BGH GRUR 2000, 1028, 1029 - Ballermann).
  • OLG München, 06.06.2002 - 29 U 5490/01  

    Zur Verwechslungsgefahr bei Umstellung der Zeichenbestandteile

    Denn im Hinblick auf Parfümerien und Kosmetika ist die Bezeichnung "ARTDECO" unbeschadet der Anlehnung an den Stilrichtungsbegriff "Art deco" nicht unmittelbar beschreibend (vgl. BGH WRP 2000, 1148, 1149f- Ballermann).
  • OLG Köln, 09.07.2004 - 6 U 166/03  

    Bit-bau.de

  • OLG Köln, 02.11.2001 - 6 U 48/01  

    UWG -Recht und Verbraucherrecht; Verwendung der second-level-domain "freelotto"

  • OLG Karlsruhe, 24.03.2004 - 6 U 186/03  

    Markenrechtsverletzung: Benutzung des Zeichens "Lifestyle"

  • BGH, 07.02.2006 - KZR 39/03  

    Günstige Probeabonnements für Zeitschriften zulässig -BGH schränkt die Bedeutung

  • BPatG, 04.12.2000 - 10 W (pat) 67/00  

    Geltendmachung der Rückumschreibung durch einstweilige Verfügung

  • OLG Köln, 14.08.2002 - 6 U 2/02  

    "LottoTeam"

  • OLG Koblenz, 31.08.2006 - 6 U 373/06  

    Zum Merkmal der für eine Verwechslungsgefahr i.S.v. § 15 Abs. 2 MarkenG

  • OLG Köln, 17.12.2004 - 6 U 171/04  

    Keine Verwechselungsgefahr zwischen Neo-Angin und Mucoangin - kein Vergleich

  • BGH, 06.04.2000 - I ZR 205/97  

    "CENTERLINE"; Markenschutz nach Löschung der Klagemarke

  • LG Düsseldorf, 15.03.2001 - 4 O 357/99  

    Namensschutz für Gebäudebezeichnungen

  • OLG Köln, 14.08.2002 - 6 U 181/01  

    "freelotto"

  • LG Köln, 11.09.2003 - 31 O 297/03  
  • LG Hamburg, 13.01.2009 - 312 O 260/08  

    Gemeinschaftsmarkenschutz: Reduzierung eines zu weiten Oberbegriffs eines

  • LG Köln, 18.01.2001 - 84 O 66/00  

    lotto.de

  • BPatG, 14.11.2001 - 26 W (pat) 207/00  
  • BPatG, 02.07.2003 - 26 W (pat) 119/01  
  • BPatG, 07.10.2003 - 27 W (pat) 24/03  
  • BPatG, 22.01.2004 - 25 W (pat) 291/02  
  • BPatG, 31.08.2004 - 27 W (pat) 260/03  
  • BPatG, 13.12.2005 - 27 W (pat) 3/03  
  • BPatG, 25.01.2005 - 24 W (pat) 219/02  
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