Rechtsprechung
   BGH, 10.02.1999 - VIII ZR 314/97   

Betriebsstätte auf Gemeindegrundstück

§ 818 BGB, Saldotheorie, ungleichartige Leistungen, Darlegungs- und Beweislast

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Darlegungs- und Beweislast bei Anwendung der Saldotheorie

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Beweislast bei Anwendung der Saldotheorie

Besprechungen u.ä.

  • nieber-winkler.de (Entscheidungsbesprechung)

    § 818 Absatz 3 BGB
    Bereicherungsrecht - Saldotheorie - Darlegungs- und Beweislast

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1999, 1181
  • MDR 1999, 695
  • BB 1999, 659
  • NJ 1999, 482
  • WM 1999, 925
  • DB 1999, 845
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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 09.07.2007 - II ZR 62/06  

    "Lurgi"

    Dieser materielle Anspruchsumfang wird im Urkundenprozess nicht verändert, sondern bestimmt umgekehrt die im Prozess erforderliche Darlegung der Höhe des Anspruchs (vgl. RGZ aaO; BGH, Urt. v. 10. Februar 1999 - VIII ZR 314/97, NJW 1999, 1181; Flume aaO).

    b) Das bedeutet zwar nicht, dass der Bereicherungsgläubiger die Berechtigung eines geforderten Saldos unter Darlegung aller denkbaren negativen Rechnungsposten darlegen und beweisen muss, weil für die Voraussetzungen einer Entreicherung derjenige die Beweislast trägt, der sie geltend macht (BGH, Urt. v. 10. Februar 1999 aaO; BGHZ 109, 139, 148).

  • BGH, 18.02.2008 - II ZR 132/06  

    Rheinmöve

    Andererseits steht der KG ein dinglicher Herausgabeanspruch auf die unwirksam übertragenen, noch vorhandenen Vermögensgegenstände zu (vgl. BGHZ 155, 329); darüber hinaus kommen Ansprüche auf Wertersatz für verbrauchtes Umlaufvermögen (§ 818 Abs. 2 BGB; vgl. Sen.Urt. v. 16. März 1998 - II ZR 303/96, ZIP 1998, 780, 783) sowie Ansprüche auf Nutzungsersatz gemäß § 818 Abs. 1 BGB in Betracht (zur Rückabwicklung eines Unternehmenskaufvertrages vgl. BGH, Urt. v. 10. Februar 1999 - VIII ZR 314/97, NJW 1999, 1181 sowie BGHZ 168, 220).

    Zudem muss auch dem Beklagten zu 1 die ihm obliegende Darlegung der zugunsten der KG anzusetzenden Rechnungsposten (vgl. dazu BGH, Urt. v. 10. Februar 1999 aaO) ermöglicht werden.

  • BGH, 07.03.2002 - IX ZR 457/99  

    Immobilienrecht - Auflassungsvormerkung

    Der klagende Bereicherungsgläubiger hat danach im Falle ungleichartiger Gegenleistungen die Rückgewähr seiner Gegenleistung Zug um Zug anzubieten (BGH, Urt. v. 24. Juni 1963 - VII ZR 229/62, NJW 1963, 1870 f; v. 11. November 1994 - V ZR 116/93, NJW 1995, 454, 455; v. 10. Februar 1999 - VII ZR 314/97, NJW 1999, 1181).
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  • BGH, 06.08.2008 - XII ZR 67/06  

    Mietrecht - Anfechtung nach Beendigung des Mietvertrags

    Die bereicherungsrechtliche Rückabwicklung (§ 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB) hat das Berufungsgericht zutreffend nach den Grundsätzen der Saldotheorie vorgenommen, indem es durch Vergleich der durch den Bereicherungsvorgang hervorgerufenen Vor- und Nachteile ermittelt hat, ob sich für die Klägerin ein Überschuss (Saldo) ergibt (BGH Urteil vom 10. Februar 1999 - VIII ZR 314/97 - NJW 1999, 1181).
  • BGH, 20.03.2001 - XI ZR 213/00  

    Ansprüche des Bankkunden bei unverbindlichen Optionsscheingeschäften

    Dies bedeutet bei ungleichartigen Leistungen, daß der Bereicherungsschuldner die erlangte Leistung nur Zug um Zug gegen seine volle Gegenleistung herauszugeben braucht, ohne daß es der Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts bedarf (BGH, Urteile vom 11. November 1994 - V ZR 116/93, WM 1995, 159, 160; vom 10. Februar 1999 - VIII ZR 314/97, WM 1999, 925, 926; vom 14. Juli 2000 - V ZR 320/98, WM 2000, 1742, 1743; vom 14. Juli 2000 - V ZR 82/99, WM 2000, 2107, 2108 und vom 19. Januar 2001 - V ZR 437/99, Umdruck, S. 15 f.).
  • BGH, 17.01.2003 - V ZR 235/02  

    Geschäftsfähigkeit - Minderjährige: Wegfall der Bereicherung

    Von diesem allgemein anerkannten Grundsatz (BGHZ 118, 383, 387 f; BGH, Urt. v. 17. Februar 1999, VIII ZR 314/97, NJW 1999, 1181; Baumgärtel/Strieder, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, 2. Aufl., § 818 Rdn. 9; Palandt/Sprau, BGB, 62. Aufl., § 818 Rdn. 55; Staudinger/Lorenz, BGB, 1999, § 818 Rdn. 48; Erman/Westermann, BGB, 10. Aufl., § 818 Rdn. 53) ist auch nicht für den hier vorliegenden Fall eine Ausnahme zu machen, daß der Schuldner bei dem Empfang der Leistung geschäftsunfähig war (so aber wohl KG OLGE 22, 356, vermischt mit der Frage, ob der Geschäftsunfähige überhaupt etwas erlangt habe).
  • OLG Stuttgart, 08.02.2006 - 14 U 63/04  

    BGB-Gesellschaft; Bereicherungsanspruch: (Un-)Wirksamkeit einer fristlosen

    Da außerdem die Personalkosten in den einzelnen Jahren sehr schwanken (vgl. Aufstellung Bl. 570) und eine Aufstellung der erzielten Einnahmen völlig fehlt, bleibt offen, ob der insoweit vortrags- und beweispflichtige Kläger (vgl. BGH NJW 1999, 1181; BGH NJW 1995, 2627, 2628; Palandt-Sprau § 818 BGB Rn. 55) hinsichtlich des jetzt noch in Höhe von 91.930,28 EUR zugesprochenen Betrags tatsächlich entreichert ist.
  • BGH, 27.02.2007 - XI ZR 55/06  

    Überprüfung der Zulassung der Verjährungseinrede im Revisionsverfahren;

    Davon ist auszugehen, weil die beweisbelastete (vgl. BGHZ 109, 139, 148; BGH, Urteile vom 21. Oktober 1982 - VII ZR 369/80, WM 1983, 14, 15 und vom 10. Februar 1999 - VIII ZR 314/97, WM 1999, 925, 926) Beklagte für ihre gegenteilige Behauptung keinen Beweis angetreten hat.
  • BGH, 13.02.2008 - VIII ZR 208/07  

    Kenntnis der Nichtschuld und Anfechtbarkeit

    Denn ihr - dem Arglisteinwand zugrunde liegender, von der Erstverkäuferin erworbener - bereicherungsrechtlicher Anspruch auf Herausgabe des Pferdes ist inhaltlich beschränkt durch das Erfordernis eines Angebotes der Rückgewähr der von der Erstverkäuferin dafür empfangenen Gegenleistung (vgl. BGH, Urteil vom 16. Oktober 1963, aaO; Urteil vom 10. Februar 1999 - VIII ZR 314/97, NJW 1999, 1181 unter II 2 a).
  • BAG, 23.04.2008 - 10 AZR 108/07  

    Sozialkassenverfahren - Rückzahlung von Beiträgen

    Die Saldotheorie gilt jedoch nur für die Abwicklung von beiderseitig bereits erbrachten Leistungen aus einem unwirksamen gegenseitigen Vertrag (BAG 19. März 2003 - 10 AZR 597/01 - aaO; Palandt/Sprau 67. Aufl. § 818 BGB Rn. 49; BGH 10. Februar 1999 - VIII ZR 314/97 - NJW 1999, 1181).
  • BAG, 19.03.2003 - 10 AZR 597/01  

    Rückzahlung von auf Grund eines Urteils gezahlten Beträgen - Entreicherung -

  • KG, 18.12.2006 - 2 U 13/06  

    Notwendige Bestimmtheit des Urteils: Saldierung der wechselseitigen

  • BAG, 23.04.2008 - 10 AZR 1057/06  

    Sozialkassenverfahren - Rückzahlung von Beiträgen

  • OLG Karlsruhe, 06.07.2004 - 17 U 301/03  

    Immobilienanlagen - Unwirksame Vollmacht = unwirksamer Darlehensvertrag

  • OLG Koblenz, 21.02.2005 - 12 U 1347/03  

    Anwendung des § 774 BGB auf eine Bankgarantie auf erstes Anfordern

  • BGH, 12.01.2006 - III ZR 138/05  

    Anforderungen an die Bestimmtheit einer Teilklage

  • OLG Düsseldorf, 19.10.2001 - 23 U 29/01  
  • OLG Düsseldorf, 28.01.2005 - 23 U 164/04  

    Rückabwicklung eines wegen Verstoßes gegen § 5 StBerG nichtigen Dienstvertrages

  • OLG Celle, 15.10.1999 - 4 U 52/99  

    Grundstückskaufvertrag

  • OLG Nürnberg, 11.10.2004 - 8 U 1069/04  

    Heimvertrag, Pflegeleistungen: Schriftform für eine Vereinbarung von gesondert zu

  • LAG München, 16.10.2003 - 2 Sa 283/03  
  • LAG München, 16.10.2003 - 2 Sa 282/03  

    Unbegründete Rückzahlungsansprüche nach Anfechtung des Arbeitsverhältnisses mit

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 23.06.2003 - L 3 P 41/02  

    Pflegeversicherung

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