Rechtsprechung
   BGH, 02.03.1978 - VII ZR 104/77   

Ehemann-Beschattung

§ 611 BGB, Detektivvertrag, AGB-Inhaltskontrolle, Vergütungsregelungen, (Hinweis: beachte die später geschaffene gesetzliche Regelung in § 3 AGBG, jetzt § 305c BGB <Fassung seit 1.1.02>)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • JR 1978, 503
  • WM 1978, 723
  • BB 1978, 636
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Wird zitiert von ... (9)  

  • BGH, 19.09.1985 - III ZR 213/83  

    Verbot der »Schufa-Klausel« in AGB

    a) Soweit die Klausel die Voraussetzungen des Vergütungsanspruchs regelt, nämlich festlegt, daß jede Stundung einen gesonderten Zinsanspruch und eine Bearbeitungsgebühr auslöst, unterliegt sie der Inhaltskontrolle nach § 9 AGBG (vgl. BGH Urteile vom 2. März 1978 - VII ZR 104/74 = WM 1978, 723, 725 und vom 3. Dezember 1981 - VII ZR 368/80 = ZIP 1982, 184, 185/186).
  • BGH, 06.02.1985 - VIII ZR 61/84  

    Kontrollfähigkeit der Entgeltregelung in AGB-Wasserversorgungsunternehmen

    Solche Klauseln hat der Bundesgerichtshof auch bereits vor Inkrafttreten des AGB-Gesetzes einer an den Grundsätzen von Treu und Glauben (§ 242 BGB) ausgerichteten Inhaltskontrolle unterzogen (Urteil vom 2. März 1978 - VII ZR 104/77 = WM 1978, 723, 725 m.w.N.).
  • BGH, 12.10.2007 - V ZR 283/06  

    Immobilien - Transparenzgebot bei Kaufpreisrente

    aa) Ob die Vorschriften der §§ 305 ff. BGB nach Art. 229 § 5 Satz 2 EGBGB auch dann zugrunde zu legen sind, wenn die Anwendbarkeit des AGB- Gesetzes durch die Übergangsvorschrift des § 28 Abs. 1 und 2 AGBG ausgeschlossen war (so etwa Palandt/Heinrichs, BGB, 66. Aufl., Art. 229 § 5 EGBGB Rdn. 7), kann jedenfalls mit Blick auf das nunmehr in § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB normierte Transparenzgebot offen bleiben, weil mit der Kodifizierung dieses von der Rechtsprechung bereits vor Geltung des AGB-Gesetzes entwickelten Gebots (vgl. dazu etwa BGH, Urt. v. 2. März 1978, VII ZR 104/77, WM 1978, 723 m.w.N.) keine inhaltliche Änderung bezweckt wurde (BGH, Urt. v. 23. Februar 2005, IV ZR 273/03, NJW-RR 2005, 902, 903 m.w.N.).
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  • OLG Nürnberg, 20.06.1990 - 9 U 3650/89  
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  • OLG Frankfurt, 01.03.2000 - 9 U 83/99  

    Anwaltsvertrag: Unwirksamkeit einer Stundensatzvereinbarung in einer

    Dieser Einordnung stehen die Grundsätze, die der BGH in seiner Entscheidung vom 2.3.78 (BB 78, 636) aufgestellt hat, nicht entgegen.
  • OLG Saarbrücken, 07.08.2007 - 4 U 89/07  

    Dienstvertraglicher Charakter eines Detektivvertrages auch bei Pflicht zur

    Die vom Landgericht vertretene Einordnung des zwischen den Parteien geschlossenen Vertrags als Dienstvertrag entspricht der allgemeinen Auffassung in Rechtsprechung und Literatur (BGH NJW 1990, 2549, juris Rdn. 5; WM 1978, 723 [725]; OLG München, OLGR 2000, 233, juris Rdn. 43; Erman/Hanau, BGB, 8. Aufl., § 611 Rdn. 40).
  • BGH, 22.05.1990 - IX ZR 208/89  

    Rechtsfolgen der Schlechterfüllung eines Dienstvertrages; Unmöglichkeit von

    Dies entspricht der rechtlichen Einordnung eines Detektivvertrages in Rechtsprechung und Literatur (vgl. BGH, Urt. v. 2. März 1978 - VII ZR 104/77, WM 1978, 723, 725; Erman/Hanau, BGB 8. Aufl. § 611 Rdn. 40; Lieb, Dienstvertrag, in: Gutachten und Vorschläge zur Überarbeitung des Schuldrechts Bd. III 1983 S. 183, 194).
  • LG Frankfurt/Main, 17.12.1998 - 3 O 266/97  

    Zusätzliche Lizenzgebühr bei Hardware-Umrüstung

    Denn bei dem in der zweiten Zusatzvereinbarung vom 30./31. März 1994 enthaltenen Satz "Der Kunde ist sich jedoch bewußt, daß die Installation des neuen Systems auf einem anderen Rechner als vereinbart (§ 1.2) ggfs. eine weitere Lizenz erfordert" handelt es sich um einen bloßen Hinweis, der die genannten Klausel nicht zu einer Individualabrede werden läßt (vgl. BGH BB 1978, 636, 637).
  • OLG Hamm, 24.01.2001 - 25 U 56/00  
    Grenzen sind ihm nur insoweit gesetzt, als er den Aufwand und die Kosten nicht willkürlich erhöhen darf (vgl. hierzu BGH WM 1978, 723 (723)).
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