Rechtsprechung
| BGH, 22.09.1987 - VI ZR 238/86 |
Elektrokoagulation
§ 823 Abs. 1 BGB, Arzthaftung, Kriterien für die Reichweite der Aufklärungspflicht über Behandlungsalternativen (hier: über risikoärmere Therapiemöglichkeiten in besser ausgestatteten Kliniken muß nicht generell aufgeklärt werden)
Volltextveröffentlichungen (2)
- Jurion
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Ärztliche Aufklärung über nicht angebotene neue Behandlungsverfahren
Kurzfassungen/Presse (2)
- recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
- rechtinco.de (Leitsatz)
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 102, 17
- NJW 1988, 763
- MDR 1988, 216
- NJW-RR 1988, 413
- VersR 1988, 179
Wird zitiert von ... (65)
- BGH, 13.06.2006 - VI ZR 323/04
Arztrecht - Aufklärungspflicht bei Anwendung von neuer medizinischer Methode
Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats ist die Wahl der Behandlungsmethode zwar primär Sache des Arztes (Senatsurteile BGHZ 102, 17, 22; 106, 153, 157; vom 11. Mai 1982 - VI ZR 171/80 - VersR 1982, 771, 772; vom 24. November 1987 - VI ZR 65/87 - VersR 1988, 190, 191 und vom 15. März 2005 - VI ZR 313/03 - VersR 2005, 836; OLG Zweibrücken, OLGR 2001, 79, 81 mit NA-Beschluss des Senats vom 19. Dezember 2000 - VI ZR 171/00 -; OLG Karlsruhe, MedR 2003, 229, 230).Die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts des Patienten erfordert aber eine Unterrichtung über eine alternative Behandlungsmöglichkeit, wenn für eine medizinisch sinnvolle und indizierte Therapie mehrere gleichwertige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, die zu jeweils unterschiedlichen Belastungen des Patienten führen oder unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen bieten (Senatsurteile BGHZ 102, 17, 22; 106, 153, 157; vom 14. September 2004 - VI ZR 186/03 - VersR 2005, 227;… vom 15. März 2005 - VI ZR 313/03 - aaO;… Katzenmeier, Arzthaftung, 2002, S. 331 f.;… MünchKommBGB/Wagner, 4. Aufl., § 823 Rn. 707 f.;… Staudinger/Hager, BGB, 13. Bearbeitung [1999], § 823, Rn. I 92 m.w.N.).
- BGH, 29.06.1995 - 4 StR 760/94
Surgibone - § 16 StGB analog bei Erlaubnistatbestandsirrtum (hier: Irrtum …
Die Wahl der Behandlungsmethode ist primär Sache des Arztes (BGHZ 102, 17, 22; 116, 379, 385; BGH VersR 1988, 190, 191; NJW 1982, 2121, 2122).Die Aufklärung über Behandlungsalternativen kann allerdings erforderlich sein, wenn diese zu jeweils unterschiedlichen Belastungen des Patienten führen oder unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen bieten (BGHZ 102, 17, 22 m.w.N.).
Eine nur geringfügig niedrigere Komplikationsrate einer anderen Behandlungsmethode begründet keine Verpflichtung des Arztes, auf diese hinzuweisen (vgl. BGHZ 102, 17, 27).
Der Grundsatz, daß die Wahl der Behandlungsmethode primär Sache des Arztes ist und es insoweit regelmäßig keiner Aufklärung des Patienten bedarf, kann nach der Rechtsprechung - über die schon geschilderten Ausnahmefälle hinaus - auch dann keine Geltung beanspruchen, wenn die angewendete Therapie nicht dem medizinischen Standard entspricht oder ernsthaft umstritten ist (BGHZ 102, 17, 22 m.w.N.).
- BGH, 29.06.1995 - 4 StR 700/94 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BGH, 15.03.2005 - VI ZR 313/03
Arztrecht - Aufklärung über unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten
Gibt es indessen mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Behandlungsmethoden, die wesentlich unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen aufweisen, besteht mithin eine echte Wahlmöglichkeit für den Patienten, dann muß diesem nach entsprechend vollständiger ärztlicher Aufklärung die Entscheidung überlassen bleiben, auf welchem Wege die Behandlung erfolgen soll und auf welches Risiko er sich einlassen will (vgl. Senatsurteile BGHZ 102, 17, 22; vom 24. November 1987 - VI ZR 65/87 - VersR 1988, 190, 191 - je m.w.N.). - BGH, 26.11.1991 - VI ZR 389/90
Beweiserleichterungen bei grobem Behandlungsfehler unabhängig vom Grad …
Eine bestimmte Behandlungsmethode genügt aber von dem Zeitpunkt ab nicht mehr dem einzuhaltenden Qualitätsstandard, wenn es neue Methoden gibt, die risikoärmer oder für den Patienten weniger belastend sind und/oder bessere Heilungschancen versprechen und in der medizinischen Wissenschaft im wesentlichen unumstritten sind (Senatsurteil vom 22. September 1987 - VI ZR 238/86 - VersR 1988, 179, 180 f = AHRS 2305/12 und 5000/19).Selbst wenn die Beklagten dem Kläger eine Aufklärung hierüber geschuldet hätten (vgl. zur Aufklärung über Behandlungsalternativen BGHZ 102, 17 ; Senatsurteile vom 24. November 1987 - VI ZR 65/87 - VersR 1988, 190 f = AHRS 5000/21 und vom 6. Dezember 1988 - VI ZR 132/88 = AHRS 5000/30 VersR 1989, 253 LS), und die vom Kläger erteilte Einwilligung in die Bestrahlung wegen ungenügender Aufklärung unwirksam gewesen sein sollte, müßte der Kläger beweisen, daß sein Gesundheitsschaden auf der Behandlung beruht (vgl. Senatsurteil vom 1. Oktober 1985 - VI ZR 19/84 - VersR 1986, 183, 184), d.h. auf der Bestrahlung mit der Mehrfeldtechnik und der dadurch eingetretenen Bestrahlungslücke.
- BGH, 22.05.2007 - VI ZR 35/06
Arztrecht - Anwendung einer Außenseitermethode. Sorgfaltsmaßstab?
Die Therapiewahl ist primär Sache des Arztes, dem die Rechtsprechung bei seiner Entscheidung ein weites Ermessen einräumt für den Fall, dass praktisch gleichwertige Methoden zur Verfügung stehen (vgl. Senat, BGHZ 102, 17, 22; 106, 153, 157; Urteile vom 24. November 1987 - VI ZR 65/87 - VersR 1988, 190, 191; vom 15. März 2005 - VI ZR 313/03 - VersR 2005, 836). - OLG Karlsruhe, 10.07.2002 - 7 U 159/01
Arzthaftung: Ärztliche Pflicht zur Aufklärung über Materialkombinationen bei der …
Deshalb hat er dem Patienten im Allgemeinen nicht ungefragt zu erläutern, welche Behandlungsmethoden theoretisch in Betracht kommen und was für und gegen die eine oder andere dieser Methoden spricht, so lange er eine Therapie anwendet, die dem medizinischen Standard genügt (BGH VersR 1988, 179, 180).Dann muss der Patient selbst prüfen können, was er an Belastungen und Gefahren im Hinblick auf möglicherweise unterschiedliche Erfolgschancen der verschiedenen Behandlungsmethoden auf sich nehmen will (BGH VersR 1988, 179, 180; BGH VersR 1996, 233; BGH NJW 2000, 1788, 1789).
- OLG Naumburg, 23.08.2004 - 1 U 18/04
Arzthaftung - Zur Frage der Verpflichtung zur Aufklärung über angewandte und …
Solange also die eingeschlagene Therapie dem medizinischen Standard genügt, ist eine Aufklärung des Patienten über mehrere gleich Erfolg versprechende Behandlungsmöglichkeiten ohne nennenswert unterschiedliches Risiko nicht erforderlich (vgl. BGH NJW 1982, 2121; BGHZ 102, 17 bis 27;… Palandt-Thomas, 62. Auflage 2003, § 823, Rdn.).Sie kann nur da verlangt werden, wo der Patient eine echte Wahlmöglichkeit hat (BGHZ 102, 17-27; BGH, NJW 1992, 2354; MDR 1997, 352; MDR 1998, 654).
- OLG Braunschweig, 18.01.2007 - 1 U 24/06
Arzt- bzw. Krankenhaushaftung: Verletzung des Selbstbestimmungsrechts eines …
Gibt es indes mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Behandlungsmethoden, die wesentlich unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen aufweisen, besteht mithin eine echte Wahlmöglichkeit für den Patienten, dann muss diesem nach entsprechend vollständiger ärztlicher Aufklärung die Entscheidung überlassen bleiben, auf welchem Wege die Behandlung erfolgen soll und auf welches Risiko er sich einlassen will (BGH a.a.O.. vgl. BGHZ 102, 17 [22] = NJW 1988, 763. NJW 1988, 765 = VersR 1988, 190 [191], jew. m.w. Nachw.).Es geht dabei um die dem Patienten geschuldete Selbstbestimmungsaufklärung oder Risikoaufklärung (BGH NJW 2005, 1718. vgl. BGHZ 102, 17 [22] = NJW 1988, 763. Laufs, in: Laufs-Uhlenbruck, Hdb. des ArztR, 3. Aufl., § 63 Rdnrn. 21ff.) und nicht um therapeutische (Verhaltens) Aufklärung (Sicherungsaufklärung).
- OLG Hamm, 15.03.2000 - 3 U 171/99
Pflicht des Arztes zur Beherrschung und Anwendung neuester Therapiekonzepte
Er schuldet nicht stets das jeweils neueste Therapiekonzept (vgl. BGHZ 102, S. 17; Steffen/Dressler;… Arzthaftungsrecht 8. Aufl. 1999 Rz 161).Zu einem Behandlungsfehler wird die herkömmliche Behandlungsmethode bzw. die traditionelle Operationstechnik erst dann, wenn die neue Methode, die neue Technik an einem für Aussagen über die Nutzen-Risiko-Bilanz ausreichend großen Patientengut medizinisch erprobt und im wesentlichen unumstritten ist, in der Praxis nicht nur an wenigen Zentren, sondern verbreitet Anwendung findet, für den jeweiligen Patienten risikoärmer oder weniger belastend ist und/oder bessere Heilungschancen verspricht (BGHZ 102 S. 17; BGH NJW 1992 S. 754; Steffen/Dressler;… Arzthaftungsrecht 8. Aufl. 1999 Rz 172).
- OLG Naumburg, 21.07.2003 - 1 U 14/03
Schadensersatz und Schmerzensgeld nach Schilddrüsenentfernung
- BGH, 06.12.1988 - VI ZR 132/88
Arzthaftung bei Geburt aus Beckenendlage
- OLG Saarbrücken, 21.04.1999 - 1 U 615/98
Honoraranspruch des Arztes bei Behandlungsfehlern oder Verletzung der …
- OLG Naumburg, 12.11.2009 - 1 U 59/09
Anforderungen an die ärztliche Risikoaufklärung bei einer offenen Operation am …
- OLG Karlsruhe, 12.12.2001 - 7 U 102/00
Aufklärung über alternative Methoden der Befunderhebung zur Diagnosestellung im …
- OLG Naumburg, 10.05.2010 - 1 U 97/09
Anforderungen an die ärztliche Risikoaufklärung bei mehreren Behandlungsmethoden …
- BGH, 14.09.2004 - VI ZR 186/03
Arztrecht - Aufklärung bei Zwillingsschwangerschaft
- OLG Jena, 06.03.2012 - 4 U 26/11
Zur Aufklärung und Behandlung einer LWK-2 Fraktur
- OVG Saarland, 29.11.2005 - 1 R 12/05
Ruhen der Approbation wegen konkreter Patientengefährdung
- BGH, 24.11.1987 - VI ZR 65/87
Umfang der ärztlichen Aufklärung bei Heileingriff
- OLG Zweibrücken, 10.10.2000 - 5 U 8/00
Rechtsanwaltshaftung Arzthaftung Lehrkrankenhaus, akademisches Aufklärungspflicht
- BGH, 28.03.2008 - VI ZR 57/07
Beurteilung eines Behandlungsfehlers anhand der Leitlinien von ärztlichen …
- BGH, 17.12.1991 - VI ZR 40/91
Aufklärungspflicht bei Blutübertragung
- OLG Karlsruhe, 08.12.2004 - 7 U 163/03
Verfahrensrecht - Klagen gegen mehrere einfache Streitgenossen
- OLG Dresden, 13.09.2007 - 4 U 601/06
Arzthaftung; TEP-Operation; Risikoaufklärung; Robodoc
- OLG Naumburg, 20.12.2007 - 1 U 95/06
Aufklärungspflicht bei alternativen Behandlungsmethoden - Blasensprung
- OLG München, 06.08.1993 - 24 U 645/90
Aufklärungspflichtverletzung für Geburtsschaden anläßlich einer …
- OLG Brandenburg, 10.03.1999 - 1 U 54/98
Beweislastumkehr bei schwerem Behandlungsfehler - Schadensersatz und …
- OLG Düsseldorf, 07.07.2005 - 8 U 69/02
Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch wegen eines ärztlichen …
- BGH, 17.05.2011 - VI ZR 69/10
Arztrecht - Aufklärung bei Indikation einer Schnittentbindung
- BGH, 23.02.1988 - VI ZR 56/87
Umfang der Aufklärungspflicht über Behandlungsalternativen
- BGH, 31.05.1988 - VI ZR 261/87
Beweiswürdigung im Arzthaftungsprozeß; Recht zur Stellungnahme zu neuen …
- OLG Hamm, 27.01.1999 - 3 U 26/98
Arzthaftungsprozess: Richtlinien der Bundesärztekammer unmaßgeblich
- OLG Oldenburg, 30.03.1999 - 5 U 167/98
Auch wenn ein Arzt nicht über Behandlungsrisiken aufgeklärt hat, so haftet er …
- OLG Stuttgart, 17.04.2001 - 14 U 74/00
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Aufklärung, Zahnarzt, …
- OLG Koblenz, 20.07.2006 - 5 U 180/06
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Aufklärung, Zahnarzt, …
- OLG Koblenz, 12.10.2006 - 5 U 456/06
Arzthaftung: Anforderungen an die ärztliche Aufklärung bei zwei in Betracht …
- BGH, 22.12.1987 - VI ZR 32/87
Aufklärungspflicht des Arztes bei erhöhtem Risiko einer Komplikation
- BGH, 30.05.1989 - VI ZR 200/88
Übernahmeverschulden bei unzureichender apparativer Ausstattung eines …
- OLG Hamm, 09.05.2001 - 3 U 250/99
Thromboseprophylaxe bei einer Rechtsherzkatheteruntersuchung
- OLG Karlsruhe, 13.06.2001 - 7 U 123/97
Arzthaftung - Aufklärungspflicht - unbekannte Beeinträchtigungen - Befunderhebung …
- OLG Karlsruhe, 26.11.2003 - 7 U 63/02
Arzthaftungsprozess: Verfahrensfehlerhafte Ablehnung eines verspäteten Antrages …
- OLG München, 12.01.2006 - 1 U 3633/05
Zulässigkeit eines (Teil-)Grundurteils über den Schmerzensgeldanspruch, wenn der …
- OLG Düsseldorf, 25.01.2007 - 8 U 116/05
Arzthaftung: Behandlungsfehler bei Schilddrüsenresektion ohne Darstellung des …
- OLG Jena, 03.12.1997 - 4 U 687/97
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Arzthaftung, Fehlerhafte Aufklärung, …
- OLG Stuttgart, 02.04.2002 - 1 U 7/02
Arzthaftung: Aufklärung über Behandlungsalternativen vor einem neurochirurgischen …
- OLG Saarbrücken, 17.04.2002 - 1 U 612/01
Schmerzensgeldanspruch wegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers
- OLG Karlsruhe, 26.09.2001 - 7 U 92/99
Arzthaftung - Aufklärungspflicht - Behandlungsalternativen - Darlegungslast des …
- OLG Karlsruhe, 04.12.2002 - 13 U 10/02
Arzthaftung: Aufklärung über alternative Möglichkeiten der Versorgung kleiner …
- OLG Brandenburg, 15.07.2010 - 12 U 232/09
Anforderungen an die Risikoaufklärung vor einer Leistenbruchoperation
- OLG Stuttgart, 24.03.1994 - 14 U 56/93
Arzthaftung wegen mangelhafter kieferorthopädischer Behandlung
- LG Koblenz, 16.03.2006 - 14 S 388/03
- BSG, 21.07.2011 - B 3 KR 14/10 R
- OLG Oldenburg, 18.06.1996 - 5 U 191/94
Bandscheibenvorfall, Behandlung, Operation, Aufklärung, Methode, Zugang, …
- OLG Düsseldorf, 09.10.2003 - 8 U 120/02
Behandlung eines Schlaganfalls durch Heparinisierung als ärztlicher …
- OLG Dresden, 14.07.2010 - 4 U 1834/09
Arzthaftung; Aufklärung; Herzkatheteruntersuchung; Koronarfistel Coil Stent "off …
- OLG Celle, 17.03.1986 - 1 U 37/85
- OLG Karlsruhe, 02.03.1987 - 7 U 2/84
- OLG Oldenburg, 08.01.1991 - 5 U 80/90
Krebs, Gebärmutterhalskrebs, Fistel, Strahlentherapie, Aufklärung, …
- OLG Oldenburg, 28.01.1992 - 5 U 85/91
Arztpflichten, Hebammenpflichten, Nabelschnurumschlingung, Schnittentbindung, …
- OLG Köln, 05.12.2001 - 5 U 51/01
- OLG Karlsruhe, 23.03.2011 - 7 U 79/10
Anwendung einer neuen, anderweitig erprobten Operationsmethode als …
- OLG Köln, 22.05.1996 - 5 U 22/95
- OLG Köln, 21.08.1996 - 5 U 218/95
- VG Ansbach, 23.05.2007 - AN 15 K 06.03484
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