Rechtsprechung
   BVerwG, 15.02.1990 - 4 C 23.86   

Fremdkörper

§ 34 Abs. 2 BauGB, bei der Ermittlung der Eigenart der näheren Umgebung sind singuläre Anlagen regelmäßig unbeachtlich

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begriff der "städtebaulichen Vertretbarkeit" in § 34 Abs. 3 Nr. 2 BauGB

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Wie sind singuläre Anlagen bei der Ermittlung der Eigenart der näheren Umgebung zu berücksichtigen? (IBR 1990, 439)

Verfahrensgang

  • VG Köln, 11.05.1982 - 2 K 5081/81
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.01.1986 - 7 A 1768/82
  • BVerwG, 15.02.1990 - 4 C 23.86

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 84, 322
  • BauR 1990, 328
  • NVwZ 1990, 755
  • ZfBR 1990, 198
  • DVBl 1990, 572
  • NVwZ 1990, 775
  • IBR 1990, 439



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Wird zitiert von ... (173)  

  • BVerwG, 27.08.1998 - 4 C 5.98  

    Bauliche Änderung einer Anlage; Nutzungsänderung; Bestandsschutz; unbeplanter

    Dies hat der Senat in Anknüpfung an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wiederholt bekräftigt (vgl. BVerwG, Urteile vom 15. Februar 1990 - BVerwG 4 C 23.86 - BVerwGE 84, 322, vom 10. August 1990 - BVerwG 4 C 3.90 - BVerwGE 85, 289, vom 16. Mai 1991 - BVerwG 4 C 17.90 - BVerwGE 88, 191 - und vom 12. März 1998 - BVerwG 4 C 10.97 - NVwZ 1998, 424 = DÖV 1998, 600).

    Hinzu kommt, daß die Bauaufsichtsbehörde über die Zulassung eines Vorhabens auf der Grundlage dieser Vorschrift nach Ermessen entscheidet, das sich nur ganz ausnahmsweise zu einer Rechtspflicht verdichtet (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1990 - BVerwG 4 C 23.86 - BVerwGE 84, 322).

    Ob eine Ermessensreduzierung auf Null in Betracht kommt, läßt sich schon deshalb nicht abschließend beurteilen, weil für eine Zulassung auch unter den nach dieser Vorschrift erleichterten Voraussetzungen jedenfalls dann kein Raum ist, wenn durch die veränderte Anlage Immissionen hervorgerufen werden, die der Nachbarschaft nicht zumutbar sind (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1990 - BVerwG 4 C 23.86 - BVerwGE 84, 322).

  • VG Minden, 03.12.2002 - 11 L 965/02  

    Vorerst Baustop für Spanplattenwerk in Rheda-Wiedenbrück

    vgl. BVerwG, Urteil vom 15.2.1990 - 4 C 23.86 -, BVerwGE 84, 322 = NVwZ 1990, 755 = DVBl. 1990, 572; Söfker, in: Ernst/Zinkahn/Bielenberg, BauGB, Stand: 1.8.2002, § 34 Rn. 36.

    vgl. BVerwG, Urteile vom 14.12.1979 - IV C 10.77 -, BVerwGE 59, 253 = DÖV 1980, 410 = DVBl. 1980, 301, vom 15.2.1990, a.a.O., und vom 23.5.1991, a.a.O..

    vgl. BVerwG, Urteile vom 23.9.1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = NVwZ 2000, 1050 = DVBl. 1999, 192, und vom 15.2.1990, a.a.O..

    vgl. BVerwG, Urteile vom 15.2.1990, a.a.O., und vom 26.5.1978, a.a.O. (384); ferner OVG NRW, Beschluss vom 25.9.1995, a.a.O., wonach ein planungsrechtlich an sich unzulässiges Bauvorhaben nicht durch Auflagen des Immissionsschutzes genehmigungsfähig gemacht werden kann.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.1997 - 11 A 1826/95  
    vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1990 - 4 C 23.86 -, BRS 50 Nr. 75.

    Soweit außer Acht gelassen werden muß, was die vorhandene Bebauung nicht prägt oder in ihr als Fremdkörper erscheint vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1990 - 4 C 23.86 -, a.a.O.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1990 - 4 C 23.86 -, BRS 50 Nr. 75.

    vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1990 - 4 C 23.86 - a.a.O.

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