Rechtsprechung
   BGH, 24.06.1992 - VIII ZR 203/91   

Gabelstapler

§ 518 ZPO <Fassung bis 31.12.01>, eindeutige Bezeichnung der Rechtsmittelführer bei Streitgenossenschaft (§§ 59 ff ZPO);

kurze Verjährung analog § 558 BGB <Fassung bis 31.8.01> (nun § 548 BGB), § 606 BGB bei cic (nunmehr § 311 Abs. 2 BGB <Fassung seit 1.1.02>) und Kauf auf Probe (nunmehr §§ 454, 455 BGB <Fassung seit 1.1.02>)

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Kauf auf Probe: Verjährung des Schadensersatzanspruchs gegen den Käufer

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Sechsmonatige Verjährungsfrist für Schadensersatzanspruch des Käufers wegen Beschädigung bei Kauf auf Probe ("Gabelstapler")

Kurzfassungen/Presse (2)

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Kurze Verjährung für Schadensersatzanspruch wegen Beschädigung einer zur Probe überlassenen Sache

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 119, 35
  • NJW 1992, 2413
  • ZIP 1992, 1086
  • MDR 1992, 936
  • BB 1992, 1586
  • WM 1992, 1708
  • DB 1992, 1979



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 19.12.2001 - XII ZR 233/99  

    Zur Verjährung von Schadensersatzansprüche aus positiver Vertragsverletzung wegen

    Überläßt der Besteller dem Werkunternehmer unentgeltlich ein Gerät zur Herstellung des Werkes, unterliegen Schadensersatzansprüche aus positiver Vertragsverletzung wegen Beschädigung des Gerätes der kurzen Verjährungsfrist entsprechend den §§ 558, 606 BGB (Fortführung von BGHZ 54, 264 und 119, 35).*).

    Hierzu hat es unter Berufung auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu den Schadensfällen, in denen die Überlassung einer Sache im Zusammenhang mit einem anderen Vertrag stand und in denen er auf die Schadensersatzansprüche die Regeln der kurzen Verjährung angewandt hat (vgl. u.a. Urteil vom 21. Mai 1968 - VI ZR 131/67 - NJW 1968, 1472 f.; BGHZ 119, 35 f. m.w.N.), ausgeführt:.

    Denn die genannten Verjährungsvorschriften finden auf ähnliche Gebrauchsüberlassungsverhältnisse entsprechende Anwendung (vgl. BGH, Urteile vom 18. Februar 1964 - VI ZR 260/62 = NJW 1964, 1225 und vom 21. Mai 1968 - VI ZR 131/67 = NJW 1968, 1472; BGHZ 119, 35, 38 ff.).

  • BGH, 07.11.1995 - VI ZB 12/95  

    Anforderungen an die Parteibezeichnung in der Berufungsschrift

    Hiernach muß aus der Berufungsschrift entweder schon für sich allein oder jedenfalls mit Hilfe weiterer Unterlagen, wie etwa des ihr beigefügten erstinstanzlichen Urteils, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfrist eindeutig zu erkennen sein, wer Berufungskläger ist und wer Berufungsbeklagter sein soll (vgl. BGHZ 21, 168, 170 ff.; 113, 228, 230; BGH, Urteile vom 6. Februar 1985 - I ZR 235/83 - VersR 1985, 570; vom 24. Juni 1992 - VIII ZR 203/91 - BGHR ZPO § 518 Abs. 2 - Parteibezeichnung 7 und vom 29. April 1994 - V ZR 62/93 - BGHR ZPO § 518 Abs. 2 - Parteibezeichnung 10; Senatsbeschlüsse vom 9. Juli 1985 - VI ZB 8/85 - VersR 1985, 1092, 1093 und vom 31. März 1992 - VI ZB 7/92 - VersR 1992, 761 f.).

    Dabei sind vor allem an die eindeutige Bezeichnung des Rechtsmittelführers, um die es vorliegend geht, strenge Anforderungen zu stellen; bei verständiger Würdigung des gesamten Vorgangs der Rechtsmitteleinlegung muß jeder Zweifel an der Person des Rechtsmittelklägers ausgeschlossen sein (BGHZ 21, 168, 173; BGH, Urteil vom 24. Juni 1992 - aaO. und Beschluß vom 13. Juli 1993 - III ZB 17/93 - NJW 1993, 2943, 2944).

  • BGH, 30.05.2003 - V ZR 216/02  

    Immobilien - Leistungsbestimmungsrecht eines Drittbegünstigten

    Die für die Billigkeit der Leistungsbestimmung im konkreten Fall zu beachtenden Grundsätze mögen für alle Vorkäufer von Bedeutung sein, hierbei handelt es sich aber nur um eine einheitliche Vorfrage, deren Beantwortung noch keine Streitgenossenschaft zu begründen vermag (vgl. BGH, Urt. v. 24. Juni 1992, VIII ZR 203/91, NJW 1992, 2413, 2414, insoweit BGHZ 119, 35 nicht abgedruckt, für die Gesamtschuldnerklage).
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  • OLG Köln, 01.04.2003 - 22 U 196/02  

    Verfahrensrecht - Auslegung einer Berufungsschrift

    Danach ist unter anderem das der Berufungsschrift beigefügte Urteil des erstinstanzlichen Gerichts zur Auslegung dieser Berufungsschrift heranzuziehen (vgl. z. B. BGH NJW 92, 2413 - l. Sp.; 99, 1554 f).

    Deshalb war es im Streitfall nicht nur aus Kostengründen (vgl. BGH NJW 92, 2413 - r. Sp. -), sondern der Sache selbst wegen allein sinnvoll, daß beide Beklagten gegen das landgerichtliche Urteil Berufung einlegten, um eine Abweisung der Klage insgesamt, also gegen beide Beklagten zu erreichen.

  • BGH, 17.03.2004 - VIII ZR 265/03  

    Verbraucherrecht - Kauf auf Probe: Beginn der Widerspruchsfrist

    Während mit der Übergabe der Sache beim Kauf auf Probe der mit der Billigungsfrist verfolgte Zweck in erster Linie darin besteht, dem Käufer Gelegenheit zur Prüfung der Tauglichkeit der Sache zu geben (BGHZ 119, 35, 39; Staudinger/Mader aaO, § 495 Rdnr. 5), will das nunmehr in den §§ 312 b bis 312 d BGB geregelte Fernabsatzrecht vor den spezifischen Gefahren von Verträgen schützen, bei denen der Verbraucher regelmäßig die Ware oder Dienstleistung sowie die Person seines Geschäftspartners vor Vertragsschluß nicht zu sehen bekommt.
  • BGH, 29.04.1994 - V ZR 62/93  

    Rechtsfolgen der unrichtigen Bezeichnung des Rechtsmittelklägers in der

    Zu verantworten hatte sie zwar die Unvollständigkeit der Berufungsschrift (BGH, Beschl. v. 13. Juli 1988, VIII ZR 65/88, NJW-RR 1988, 1528, 1529 und Urt. v. 24. Juni 1992, VIII ZR 203/91, BGHR ZPO § 233 - Rechtsmittelschrift 7); der Anwalt kann jedoch die Gefahr eines Fehlers der Berufungsschrift dadurch verringern, daß er sich an die Sollvorschrift des § 518 Abs. 3 ZPO hält und dem Schriftsatz eine Ausfertigung oder beglaubigte Abschrift des erstinstanzlichen Urteils beilegt (BGH, Beschl. v. 8. Oktober 1986, IVa ZB 12/86, BGHR ZPO § 233 - Rechtsmittelschrift 1).
  • BGH, 15.07.1999 - I ZB 9/99  

    Berufung bei streitgenössischer Verurteilung

    In einem derartigen Fall ist es zur Kennzeichnung der Rechtsmittelführer grundsätzlich unabdingbar, daß jeweils alle Streitgenossen genannt werden, die die vorinstanzliche Entscheidung anfechten wollen (vgl. BGH, Urt. v. 24.6.1992 - VIII ZR 203/91, ZIP 1992, 1086, 1087; Beschl. v. 10.7.1985 - IVa ZB 8/85, VersR 1985, 970 f.).

    Die Berufungsschrift vom 25. Juni 1998, bei deren Auslegung der Senat keinen Beschränkungen unterliegt, weil sie Prozeßhandlung ist (BGH ZIP 1992, 1086, 1087 m.w.N.), wird diesen Anforderung in bezug auf die Rechtsmittelführerschaft der Beklagten zu 1 nicht gerecht.

  • BGH, 13.07.1993 - III ZB 17/93  

    Rechtsmittelbefugnis einer Wohnungseigentümergemeinschaft

    Dazu bezieht es sich auf die gefestigte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach zum notwendigen Inhalt der Berufungsschrift die Angabe gehört, für wen und gegen wen das Rechtsmittel eingelegt wird (BGHZ 21, 168, 170, 173; 65, 114, 115; 113, 228, 230; Urteile vom 19. März 1969 - VIII ZR 63/67 - NJW 1969, 928; vom 6. Februar 1985 - I ZR 235/85 - NJW 1985, 2651 ; vom 20. Januar 1988 - VIII ZR 296/86 - BGHR ZPO § 518 Abs. 2 - Parteibezeichnung 4, insoweit in BGHZ 103, 101 nicht abgedruckt; vom 24. Juni 1992 - VIII ZR 203/91 - aaO 7; Beschlüsse vom 25. Juni 1986 - IVb ZB 67/86 - aaO 1; vom 9. Oktober 1986 - III ZR 80/84 - aaO 2; vom 26. September 1988 - II ZB 6/88 - aaO 5).
  • BGH, 19.11.1993 - V ZR 269/92  

    Überprüfung der Rechtswegentscheidung in der Berufungsinstanz

    Die Berufungsschrift, bei deren Auslegung der Senat keinen Beschränkungen unterliegt, weil sie Prozeßhandlung ist (BGH, Urt. v. 24. Juni 1992, VIII ZR 203/91, BGHR ZPO § 518 Abs. 2 - Parteibezeichnung 7 - m.w.N.), wird diesen Anforderungen noch gerecht.
  • OLG Frankfurt, 08.09.2009 - 16 U 197/07  

    Bauvertrag - Verstoß gegen baulichen Schallschutz durch elektrische Rolläden?

    Zwischen den beiden als Gesamtschuldnern verurteilten Beklagten besteht nämlich weder aus prozessrechtlichen noch aus materiell-rechtlichen Gründen eine notwendige Streitgenossenschaft, weil das allen Fällen einer notwendigen Streitgenossenschaft gemeinsame Erfordernis einer einheitlichen Entscheidung des Rechtsstreits nicht gegeben ist (vgl. BGHZ 119, 35).
  • LAG Hamm, 15.04.2005 - 10 TaBV 101/04  

    Bestimmte Parteibezeichnung bei Beschwerde im arbeitsgerichtlichen

  • BGH, 12.01.2010 - VIII ZB 64/09  

    Erkennbarkeit des Berufungsklägers i.R.d. Auslegung einer Berufungsschrift durch

  • OLG Frankfurt, 09.03.2006 - 15 U 86/05  

    Haftung des Fixkostenspediteurs bei Transportgutdiebstahl aus einer Lagerhalle:

  • BGH, 15.07.1999 - IX ZB 33/99  

    Bezeichnung des Berufungsklägers

  • BAG, 23.08.2001 - 7 ABR 15/01  

    Bezeichnung des Rechtsmittelführers in Rechtsmittelschrift

  • BGH, 07.02.2006 - VI ZR 164/05  

    Rechtstellung des Käufers eines Grundstücks

  • LG Duisburg, 11.06.1996 - 23 (7) S 426/95  
  • OLG Frankfurt, 02.07.2009 - 13 U 3/09  

    Unterbrechung nach § 240 ZPO bei notwendiger Streitgenossenschaft

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