Rechtsprechung
   BGH, 12.11.1986 - VIII ZR 280/85   

Gastwirtschaft im Einkaufszentrum

Franchising, § 138 Abs. 1 BGB, unwirksamer Vertrag, fahrlässige c.i.c. (nunmehr § 311 Abs. 2 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Freistellungsanspruch, Beweislast, § 254 BGB

Volltextveröffentlichungen (5)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatz bei Mitwirkung am Zustandekommen eines sittenwidrigen und damit nichtigen Vertrages

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Haftung aus c. i. c. bei Herbeiführung eines sittenwidrigen Vertragsabschlusses

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Besprechungen u.ä.

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 99, 101
  • NJW 1987, 639
  • ZIP 1987, 35
  • MDR 1987, 227
  • NJW-RR 1987, 438
  • WM 1987, 135



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Wird zitiert von ... (29)  

  • BGH, 27.05.2009 - VIII ZR 302/07  

    Mietrecht - Wertersatz für rechtsirrtümlich erbrachte Endrenovierungsarbeiten

    Es entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass ein Verwender Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch die Verwendung unwirksamer Klauseln seine vorvertragliche Pflicht zur Rücksichtnahme gegenüber seinem Vertragspartner verletzen und sich bei Verschulden diesem gegenüber schadensersatzpflichtig machen kann, wenn der Vertragspartner in Unkenntnis der Unwirksamkeit der Klausel Aufwendungen tätigt (vgl. Senat, BGHZ 99, 101, 107; BGH, Urteil vom 8. Oktober 1987 - VII ZR 358/86, WM 1988, 56, unter 3 a; Urteil vom 28. Mai 1984 - III ZR 63/83, WM 1984, 986, unter II 5 a bb; ferner etwa Erman/Roloff, BGB, 12. Aufl., Vor § 307 bis 309, Rdnr. 19 m.w.N.).
  • OLG Hamm, 12.07.2001 - 22 U 90/00  

    Kauf von Eigentumswohnungen - sittenwidriger Vertrag - vorvertragliches

    Der Haftungsgrund besteht in der Verletzung vorvertraglicher Rücksichtnahmepflichten gegenüber dem Vertragspartner (BGH NJW 1996, 1204; NJW 1987, 639; Palandt aaO § 276 Rdn 77).

    Der Anspruch besteht unabhängig von § 826 BGB (BGH NJW 1987, 639).

  • BGH, 23.06.2006 - V ZR 147/05  

    Immobilien - Subjektiver Wuchertatbestand bei Kauf einer Bauruine

    Im Ausgangspunkt zutreffend geht das Berufungsgericht allerdings davon aus, dass das Verleiten des Käufers zum Abschluss eines sittenwidrigen Rechtsgeschäfts einen Schadensersatzanspruch aus culpa in contrahendo wegen Verletzung vorvertraglicher Rücksichtnahmepflichten begründen und der Benachteiligte auf dieser Grundlage die Rückgängigmachung des Vertrages fordern kann (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 306; 160, 8, 10 f.; BGHZ 99, 101).
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