Rechtsprechung
   BGH, 08.12.1989 - V ZR 246/87   

Gemeindewissen I

§ 463 BGB <Fassung bis 31.12.01>, Arglist (nunmehr § 444 BGB <Fassung seit 1.1.02>), § 166 BGB, Wissenszurechnung bei juristischen Personen

Volltextveröffentlichungen (5)

mehr
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Arglistiges Verschweigen eines Mangels eines verkauften Grundstücks durch eine Gemeinde; Wissenszurechnung von Vertretern und anderen Personen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Gemeindevertreter: Welches Wissen muß er sich zurechnen lassen? (IBR 1990, 310)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 109, 327
  • NJW 1990, 975
  • MDR 1990, 323
  • NJW-RR 1990, 488
  • DNotZ 1991, 122
  • NVwZ 1990, 502
  • VersR 1990, 278
  • IBR 1990, 310
  • DÖV 1990, 528
  • WM 1990, 524
  • DB 1990, 931



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (62)  

  • BGH, 13.01.2004 - XI ZR 355/02  

    Bankenrecht - Banken müssen bei Bauherrenmodell über Ertragslage informieren

    Daß das über die erforderlichen Kenntnisse verfügende Vorstandsmitglied der Beklagten an dem Vertrag mit dem Ehemann der Klägerin nicht mitgewirkt und davon möglicherweise nichts gewußt hat, ist deshalb ohne Belang (vgl. BGHZ 109, 327, 331; 117, 104, 108; 132, 30, 35 ff.; 135, 202, 205; BGH, Urteil vom 13. Oktober 2000 - V ZR 349/99, WM 2000, 2515, 2516).
  • BGH, 17.05.1995 - VIII ZR 70/94  

    Zurechnung des Wissens des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH einer

    b) Nicht zu beanstanden ist der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, die einzelnen Tatbestandsmerkmale der Arglist im Sinne des § 463 Satz 2 BGB könnten beim Handeln von Personenmehrheiten auf Verkäuferseite auseinanderfallen (vgl. BGHZ 109, 327, 331).

    Auch das Ausscheiden aus dem Amt oder der Tod des Organvertreters steht dem Fortdauern der Wissenszurechnung nicht entgegen (vgl. BGHZ 109, 327, 331; BGH, Urteil vom 23. Oktober 1958 - II ZR 127/57 = WM 1959, 81 unter II 5 m.w.Nachw.; abweichend in der Literatur u. a. MünchKommBGB-Reuter, 3. Aufl., § 28 Rdnr. 5 f; Baumann, ZGR 1973, 284, 295; Schilken, Wissenszurechnung im Zivilrecht [1983], S. 138 f; Flume, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, 1. Bd., 2. Teil, § 11 IV, S. 398 ff, 403).

    Die Fortdauer der Wissenzurechnung über das Ausscheiden eines Organvertreters hinaus wird wesentlich davon abhängig gemacht, ob es sich um typischerweise aktenmäßig festgehaltenes Wissen handelt (BGHZ 109, 327, 332; Bohrer, DNotZ 1991, 124, 127, 129).

  • BGH, 17.12.1998 - IX ZR 196/97  

    Anwendung deutschen Rechts auf die Anfechtung eines Erwerbs von Grundschulden an

    b) Eine Absicht des Schuldners, mit diesem Geschäft seine Gläubiger zu benachteiligen, hat die Beklagte gekannt, weil ihr Organ der Schuldner war (vgl. BGHZ 41, 282, 287; 78, 318, 331; 109, 327, 331).
mehr
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht