Rechtsprechung
   BGH, 21.08.1990 - 5 StR 145/90   

Genom-Analyse

§ 81a StPO, Genom-Analyse (DNS-Analyse, genetischer Fingerabdruck) ist grds. zulässiges Beweismittel (Hinweis: vgl. nun auch die gesetzliche Regelung in §§ 81e ff StPO)

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHSt 37, 157
  • NJW 1990, 2944
  • NStZ 1990, 550
  • MDR 1990, 1129
  • MDR 1992, 1129
  • StV 1990, 434



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BVerfG, 18.09.1995 - 2 BvR 103/92  

    Verfassungsmäßigkeit der Durchführung einer DNA-Analyse an einer Bluitprobe

    Eine Beschränkung auf bestimmte Untersuchungsmethoden geht aus den Vorschriften über die Blutentnahme nicht hervor {vgl. BGH, NJW 1990, S. 2944 f.).

    c) Über den Beweiswert einer DNA-Analyse im Einzelfall haben die Tatgerichte in eigener Verantwortung zu befinden (vgl. BVerfGE 18, 85 [92]; BGH, NJW 1990, S. 2944 f.).

  • BGH, 04.03.1993 - 2 StR 503/92  
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  • BGH, 12.08.1992 - 5 StR 239/92  

    Aussagekraft und Beweiswert einer DNA-Analyse im Strafverfahren.

    Der Senat hat im Urteil vom 21. August 1990 ( BGHSt 37, 157) im Hinblick auf kritische Stimmen über die mangelnde wissenschaftliche Absicherung (vgl. ferner BGH - XII. Zivilsenat - NJW 1991, 749 m.w.N.; McLeod, The Criminal Law Review 1991, 583; Lander in: J. Ballantyne u.a. (Hrsg.), DNA Technology and Forensic Science, 1989, S. 143 ff Cold Spring Harbor, New York) auf die Grenzen des Beweiswertes der DNA-Analyse hingewiesen.
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  • BGH, 27.07.1994 - 3 StR 225/94  
    Die Urteilsausführungen werden nämlich den in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHSt 38, 320, 322 ff.; 37, 157, 159 f.) aufgestellten Anforderungen an die kritische Beurteilung des Beweiswerts einer DNA-Analyse nicht gerecht.
  • BGH, 24.10.1990 - XII ZR 92/89  

    Anwendung der DNA-Analyse bei der Vaterschaftsfeststellung

    Soweit es bei den Auseinandersetzungen über die Anwendung der DNA-Analyse nicht um die hier nicht näher zu erörternde Frage ihrer Zulässigkeit im Blick auf den Persönlichkeitsschutz geht (vgl. hierzu Urteil des BGH vom 21. August 1990 - 5 StR 145/90 - zur Veröffentlichung in BGHSt vorgesehen m.w.N.), richten sich die kritischen Stimmen nicht gegen das Verfahren an sich.
  • BGH, 25.04.1991 - 4 StR 582/90  

    Zulässigkeit der DNA-Analyse sowohl zum Täterausschluß als auch zur

    Das Gegenteil ist jedoch spätestens seit dem Urteil des BGH v. 21.8.1990 (BGHSt 37, 157; vgl. auch BGH, NJW 1990, 2328 und 1992, 2976) anerkannt, in dem die Verwertung des Ergebnisses der DNA-Analyse neben anderen Indizien ausdrücklich gebilligt wurde.
  • BGH, 20.06.1996 - 5 StR 625/95  
    Derart gravierende Fehlbewertungen der Beweiskraft von statistisch belegten Häufigkeitswerten begründen regelmäßig einen Rechtsfehler (vgl. BVerfG - Kammer - NStZ 1996, 45, 46; BGHSt 37, 157, 159; 38, 320, 322; BGH NStZ 1992, 601 und 1994, 554; BGH StV 1996, 251 ; vgl. auch BGHSt 41, 206, 214; BGH NStZ 1993, 395, 396; BGH StV 1994, 114).
  • BGH, 04.03.1993 - 2 StR 502/92  
    Ein Beweismittel ist als völlig ungeeignet im Sinne des § 244 Abs. 3 StPO anzusehen, wenn ungeachtet des bisher gewonnenen Beweisergebnisses nach sicherer Lebenserfahrung feststeht, daß sich mit ihm das im Beweisantrag in Aussicht gestellte Ergebnis nicht erzielen läßt (BGHSt 14, 339; für die Genomanalyse BGHSt 37, 157 f.; NStZ 1991, 399).
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