Rechtsprechung
   BGH, 20.11.1980 - VII ZR 70/80   

Glaswaren

§ 455 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 449 BGB <Fassung seit 1.1.02>), verlängerter Eigentumsvorbehalt, § 398 BGB, Bestimmbarkeit der Vorausabtretungen bei Teilabtretungen, Kasuistik

Volltextveröffentlichungen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Bestimmbarkeit der Vorausabtretung von Teilforderungen beim verlängerten Eigentumsvorbehalt

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 79, 16
  • NJW 1981, 816
  • ZIP 1981, 153
  • MDR 1981, 308
  • WM 1981, 167
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Wird zitiert von ... (15)  

  • BGH, 03.12.1987 - VII ZR 374/86  

    Einbeziehung von ZVG in Vertrag; verlängerter Eigentumsvorbehalt; gewillkürte

    Dem kann nicht gefolgt werden (zur generellen Wirksamkeit der hier maßgebenden Nr. 11 vgl. BGHZ 79, 16; 94, 105).

    Vielmehr ist es nach Lage des Falles - ohne daß damit die der Beklagten grundsätzlich obliegende Beweislast (vgl. dazu BGH NJW 1978, 1632; ferner Senatsurteil BGHZ 79, 16, 25) umgekehrt wird - in erster Linie Sache des Klägers, derart substantiiert zu bestreiten, daß er die ihm bekannte Werklohnforderung der Gemeinschuldnerin und deren einzelne "Bestandteile" für.

  • BGH, 08.10.1986 - VIII ZR 342/85  

    Formularmäßige Vereinbarung eines erweiterten und verlängerten

    Deshalb wurden ähnlich lautende Klauseln von Baustofflieferanten dahin ausgelegt, daß nicht eine Voll-, sondern nur eine Teilabtretung gewollt sei (BGHZ 26, 178, 182 f.; Senatsurteil vom 12. Februar 1959 - VIII ZR 108/59 = LM BGB § 398 Nr. 8 = WM 1959, 432, 433; Urteil vom 9. Juni 1960 - VII ZR 157/59 = WM 1960, 1063, 1064; Urteil vom 12. Juni 1960 - VII ZR 13/67 = WM 1969, 1072, 1073 und BGHZ 79, 16, 18 f.).

    Allerdings ist der Bundesgerichtshof im Urteil vom 20. November 1980 (BGHZ 79, 16, 19 - dazu Meyer-Cording NJW 1981, 2338; Löwe/Graf von Westphalen/Trinkner aaO., Rdn. 20; Graf von Westphalen DB 1985, 425, 426; Graf Lambsdorff/Hübner, Eigentumsvorbehalt und AGB-Gesetz, 1982 Rdn. 112 und 120; Graf Lambsdorff ZIP 1981, 243 ff.) im Wege "vernünftiger Auslegung" einer nicht näher begrenzten Vorausabtretungsklausel - wiederum zur Vermeidung einer ungerechtfertigten Übersicherung des Vorbehaltslieferanten - zur Annahme einer Teilabtretung in Höhe des Rechnungswerts für die gelieferte Ware gelangt, womit auch dem Bestimmtheitserfordernis Rechnung getragen war.

  • BVerwG, 04.12.2001 - 4 C 2.00  

    Niedersachsen verliert vor dem Bundesverwaltungsgericht Erdgasprozess

    Eine Verletzung der Grundsätze zutreffender Vertragsauslegung entsprechend §§ 133, 157 BGB - deren Revisibilität hier aufgrund § 137 Abs. 1 Nr. 2 VwGO in Verbindung mit § 62 Satz 2 VwVfG zugunsten des Beklagten unterstellt wird - ist nicht erkennbar (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 19. Februar 1982 - BVerwG 8 C 27.81 - BVerwGE 65, 61 ; Urteil vom 19. Januar 1990 - BVerwG 4 C 21.89 - BVerwGE 84, 257 ; vgl. auch BGHZ 79, 16 ; BGH in NJW 1994, 1537 ).
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  • BGH, 01.02.1984 - VIII ZR 54/83  

    Rechtsfolgen der Unwirksamkeit der Tagespreisklausel in den AGB des

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  • BGH, 17.05.1982 - VII ZR 316/81  

    AGB-Gesetz: Vollkaufmann; Kündigungsausschluß

    Die Senatsentscheidung BGHZ 79, 16 betrifft einen nach der Rechtslage vor Inkrafttreten des AGB-Gesetzes abzuwickelnden Fall; das verkennen Meyer-Cording (NJW 1981, 2338) und Löwe (BB 1982, 152).
  • BGH, 23.01.1997 - IX ZR 69/96  

    Grundsatzentscheidung zur Bürgschaft nicht leistungsfähiger Ehegatten

    Dabei ist im Zweifel anzunehmen, daß die Parteien das Vernünftige gewollt haben, somit der Auslegung der Vorzug zu geben, die zu einer sachgerechten, mit Inhalt und Zweck des Gesetzes vereinbaren Regelung gelangt (vgl. BGHZ 79, 16 (18) = NJW 1981, 816 = LM § 398 BGB Nr. 40; BGH, NJW 1971, 1034 (1035) = LM § 138 (Bc) BGB Nr. 8).
  • BGH, 14.03.2003 - V ZR 278/01  

    Immobilien - Bedarf Bodengutachten einer Beurkundung?

    a) Bei der Auslegung von Willenserklärungen (§§ 133, 157 BGB) ist, wenn sich nicht zweifelsfrei anderes ergibt, davon auszugehen, daß die Parteien das Vernünftige gewollt haben (BGHZ 79, 16, 18 f.; Urt. v. 10. März 1994, IX ZR 152/93, NJW 1994, 1537, 1538).
  • BGH, 20.03.1985 - VIII ZR 342/83  

    Auslegung und Wirksamkeit eines formularmäßigen erweiterten und verlängerten

    Die Erwägungen, die der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in seinem Urteil vom 20. November 1980 - VII ZR 70/80 (BGHZ 79, 16 = WM 1981, 167 = ZIP 1981, 153, 154 unter Ziff. 1, dazu Graf Lambsdorff, ZIP 1981, 243) angestellt hat, lassen sich auf die vorliegende Klausel nicht anwenden.
  • KG, 18.10.2005 - 1 W 27/05  

    GmbH: Eintragungshindernis bei Änderung einer GmbH-Satzung

    Denn dann wäre nach dem allgemeinen Auslegungsgrundsatz, dass im Zweifel dasjenige gewollt ist, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und der recht verstandenen Interessenlage entspricht (vgl. dazu BGHZ 79, 16, 18 = NJW 1981, 816; BGHZ 122, 211 = NJW 1993, 1976, 1978; NJW 1994, 1537, 1538), von der ersten Auslegungsalternative auszugehen, weil diese in jedem Fall zu einer wirksamen Regelung führen würde.
  • OLG Köln, 07.08.2008 - 18 U 55/06  
    Wenn sich nicht zweifelsfrei anderes ergibt, ist davon auszugehen, dass Parteien dasjenige gewollt haben, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und der recht verstandenen Interessenlage entspricht (vgl. BGH NJW 1994, 1537, 1538; NJW 1981, 816).
  • OLG Köln, 27.01.2009 - 3 U 84/08  

    Wirksamkeit eines formularmäßig vereinbarten verlängerten Eigentumsvorbehalts in

  • BGH, 13.06.1990 - VIII ZR 130/89  

    Formularmäßige Vereinbarung einer Weiterverarbeitungsforderung mit

  • BGH, 14.06.1988 - VI ZR 328/87  
  • OLG Hamm, 09.07.2003 - 30 U 41/03  
  • OLG Stuttgart, 14.12.1983 - 4 U 144/83  
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