Rechtsprechung
   BGH, 21.12.2000 - V ZR 254/99   

Gymnasiumserweiterung im Landschaftsschutzgebiet

§§ 259, 260 ZPO, Zulässigkeit von "unechten Eventualanträgen" (über einen Zweitantrag soll nur entschieden werden, wenn der Hauptantrag Erfolg hat) bei Vorverträgen;

§ 521 ZPO <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 524 ZPO <Fassung seit 1.1.02>), Zulässigkeit einer hilfsweisen Anschlußberufung (für den Fall, daß die Berufung Erfolg hat)

Volltextveröffentlichungen (9)

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Kurzfassungen/Presse

  • nomos.de , S. 44 (Leitsatz)

    § 260 ZPO; § 145 BGB Vorb. z.
    Grundstückskauf/Vorvertrag/Kaufpreiszahlung/Sachmängel

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2001, 1285
  • MDR 2001, 555
  • DB 2001, 431
  • WM 2001, 416
  • NJ 2001, 207 (Ls.)
  • DB 2001, 431 (Ls.)
  • BauR 2001, 1152 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 12.05.2006 - V ZR 97/05  

    Immobilien - Auslegung einer Kaufoption für das Grundstück in einem Mietvertrag

    Kriterium der gerichtlichen Entscheidung ist, welcher Vorschlag den Vereinbarungen im Vorvertrag, dessen Auslegung (vgl. Senat, Urt. v. 18. Oktober 1961, V ZR 230/60, RdL 1962, 18, 19; v. 18. April 1986, V ZR 32/85, NJW 1986, 2820, 2822; v. 20. Juni 1986, V ZR 21/84, NJW 1986, 2822, 2823 - insoweit in BGHZ 98, 130 nicht abgedruckt; v. 6. Mai 1988, V ZR 32/87, NJW-RR 1988, 970, 971; u. v. 21. Dezember 2000, V ZR 254/99, NJW 2001, 1285, 1287; Staudinger/Bork, aaO, Vorbem zu §§ 145-156 Rdn. 57) und dem für die Erfüllung der Pflichten aus dem Vorvertrag geltenden Grundsatz von § 242 BGB entspricht.

    Die dispositiven gesetzlichen Regelungen sind dabei nicht ohne weiteres maßgebend, sondern nur dann, wenn die Auslegung des Vorvertrags ergibt, dass keine abweichende Regelung beabsichtigt ist (Senat, Urt. v. 4. März 1983, V ZR 209/81, WM 1983, 677, 678; u. v. 21. Dezember 2000, V ZR 254/99, NJW 2001, 1285, 1287).

  • BGH, 11.06.2003 - VIII ZR 160/02  

    Energierecht - Pflicht zur Abnahme von "ökologischem" Strom

    Hierin liegt eine Erschwerung bei der Rechtsdurchsetzung, die auch dann nicht vollständig beseitigt wird, wenn der Berechtigte die Klage auf den Vertragsabschluß mit der Klage auf Leistung aus dem künftigen Vertrag nach §§ 259, 260 ZPO verbinden kann (so Busche, aaO, S. 264 ff.; Staudinger/Bork, BGB, 13. Bearb. 1996, Vorbem. zu §§ 145 ff. Rdnr. 33 m.w.Nachw.; Pohlmann, aaO, S. 40; vgl. auch zum Anspruch aus einem Vorvertrag: BGH, Urteil vom 21. Dezember 2000 - V ZR 254/99, NJW 2001, 1285 unter III. 1. und BGHZ 98, 130, 134 f.).
  • BAG, 14.07.2010 - 10 AZR 291/09  

    Wettbewerbsverbot - Vorvertrag

    Auch wenn der Vorvertrag nicht die gleiche Vollständigkeit aufweisen muss, die für den vorgesehenen Hauptvertrag zu verlangen ist (so BGH 21. Dezember 2000 - V ZR 254/99 - NJW 2001, 1285, 1286 mwN; kritisch MünchKommBGB/ Kramer vor § 145 Rn. 53), kann § 10 Abs. 4 des Arbeitsvertrags nicht als bestimmte oder wenigstens bestimmbare Verpflichtung angesehen werden.
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  • BGH, 23.05.2001 - VIII ZR 51/00  

    Arglistige Täuschung durch Erwerber eines Restitutionsanspruchs

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein zusätzlicher Antrag von der Bedingung abhängig gemacht werden, daß dem Hauptantrag stattgegeben wird (vgl. BGH, Urteil vom 21. Dezember 2000 - V ZR 254/99, WM 2001, 416 unter III 1 m.w.Nachw.).
  • OLG Düsseldorf, 22.06.2009 - 24 U 178/08  

    Mietrecht - Anspruch auf Mietzins aus dem Mietvorvertrag?

    Gleichwohl kann nach allgemeiner Ansicht aus prozesswirtschaftlichen Gründen bereits vor Abschluss des Hauptvertrages Klage auf die nach dem Hauptvertrag geschuldete Leistung erhoben werden, allerdings grundsätzlich nur in Verbindung mit der Klage auf Abschluss des Hauptvertrages (BGHZ 98, 130; BGH NJW 2001, 1285; Staudinger/Bork a.a.O. Rn. 67; Palandt/Ellenberger, BGB, 68. Aufl., Einf. v. § 145 Rn. 21).
  • BGH, 07.11.2002 - BLw 19/02  

    Darlegung eines Abweichungsfalls

    Der Antragsteller macht geltend, das Beschwerdegericht sei von den Entscheidungen des Bundesgerichtshofes vom 19. Januar 1990 (V ZR 241/88, NJW-RR 1990, 507) und vom 21. Dezember 2000 (V ZR 254/99, NJW 2001, 1285, 1287) abgewichen.
  • OVG Niedersachsen, 24.04.2009 - 4 PA 276/08  

    Zur (Un-)Zulässigkeit der Klage auf Erlass eines Widerspruchsbescheides

    Soweit die Klägerin darüber hinaus begehrt, "und darin (scil.: im Widerspruchsbescheid) die Hinzuziehung des Bevollmächtigten der Klägerin sowohl im Widerspruchsverfahren als auch Vollstreckungsverfahren für notwendig zu erklären", mag dahin stehen, ob es sich um einen im unechten Eventualverhältnis zum Hauptantrag stehenden Hilfsantrag (vgl. BGH, Urt. v. 21.12.2000 - V ZR 254/99 -, NJW 2001, 1285, 1286) handelt, über den wegen Unzulässigkeit des Hauptantrages gar nicht mehr zu entscheiden ist.
  • OLG Hamm, 10.03.2011 - 28 U 131/10  

    Unzumutbarkeit der Einräumung eines weiteren Nachbesserungsversuchs

    a) Ein Hilfsantrag kann auch für den Fall des Erfolgs eines Hauptantrags gestellt werden (unechter Hilfsantrag; Zöller/Greger, ZPO, 28. Aufl., § 260 Rn. 4; Hk-ZPO/Saenger, 4. Aufl., § 260 Rn. 9, unter Hinweis auf BGH, Urteil vom 21. Dezember 2000 - V ZR 254/99, NJW 2001, 1285, unter III 1).
  • KG, 13.03.2008 - 23 U 106/07  

    Zur Abweisung einer Klage wegen nicht Belegbarkeit des Anspruchs mit den im

    Mit der Klage auf Abschluss des Hauptvertrages kann zwar die Klage auf Leistung wie nach dem Hauptvertrag geschuldet verbunden werden (BGH NJW 2001, 1285).
  • LAG Hessen, 10.05.2004 - 16 Sa 1801/03  
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  • LSG Bayern, 28.07.2010 - L 2 U 8/10  

    Hinzuziehung eines Dolmetschers in der mündlichen Verhandlung im

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2011 - 20 A 2467/08  

    Ansprüche auf Abstimmung von Entsorgungssystemen und auf entgeltliche

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