Rechtsprechung
   BGH, 10.11.1994 - III ZR 50/94   

Hausgutachten

§ 328 BGB, Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte, § 334 BGB

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Alpmann Schmidt

    BGB § 328, 334

  • Prof. Dr. Lorenz

    Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte, Einwand des Mitverschulden des Vertragspartners (Haftung des Sachverständigen bei vom Verkäufer arglistig herbeigeführter Unrichtigkeit eines Wertgutachtens)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Einbeziehung des Käufers in den Schutzbereich eines Vertrages zwischen Verkäufer und Bausachverständigen

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  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Schadensersatzanspruch des Käufers eines Hausgrundstücks gegen den Bausachverständigen wegen unrichtiger Bewertung aufgrund arglistigen Verhaltens des Verkäufers

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Schadensersatzanspruch des Käufers gegen Bausachverständigen des Verkäufers bei unrichtigem Gutachten wegen arglistiger Täuschung durch den Verkäufer

Besprechungen u.ä. (3)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Haftet Sachverständiger für ein durch Auftraggeber veranlaßtes falsches Gutachten? (IBR 1995, 116)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung eines "anerkannten" Sachverständigen für falsches Gutachten? (IBR 1995, 66)

  • baunetz.de (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung des Gutachters gegenüber Dritten trotz falscher Information durch Auftraggeber?

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Kaufuntersuchung des Tierarztes - Haftungsfalle mit großem Potential" von RA Eduard Graf von Westphalen, original erschienen in: ZGS 2005, 54 - 60.

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 127, 378
  • NJW 1995, 392
  • ZIP 1994, 1954
  • MDR 1995, 354
  • BB 1995, 170
  • IBR 1995, 116
  • VersR 1995, 225
  • ZfBR 1995, 75
  • IBR 1995, 66
  • WM 1995, 204
  • DB 1995, 209



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Wird zitiert von ... (97)  

  • BGH, 24.01.2006 - XI ZR 384/03  

    Bankrecht - Schadensersatz wegen Interviewäußerungen des Bankvorstandssprechers?

    (1) Danach wird ein Dritter nur dann in die aus einem Vertrag folgenden Sorgfalts- und Schutzpflichten einbezogen, wenn er mit der Hauptleistung nach dem Inhalt des Vertrages bestimmungsgemäß in Berührung kommen soll und den Gefahren von (Schutz-)Pflichtverletzungen ebenso ausgesetzt ist wie der Gläubiger selbst oder die Umstände des Einzelfalles ansonsten konkrete Anhaltspunkte für den Parteiwillen ergeben, dem Schutz- und Sicherheitsbedürfnis des Dritten Rechnung zu tragen (vgl. BGHZ 49, 278, 280; 61, 227, 233; 75, 321, 325; 127, 378, 380; 138, 257, 261; OLG Hamm MDR 1999, 556, 557; st.Rspr.).
  • BGH, 13.11.1997 - X ZR 144/94  

    Sachverständigenhaftung: Schutzwirkung zugunsten des Kreditgebers und des

    Das ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes insbesondere für den Fall eines Immobilienkaufs anerkannt (BGHZ 127, 378, 380), gilt in gleicher Weise aber auch für den hier vorliegenden Fall einer Grundstücksbeleihung.

    Das besondere Vertrauen, das dem Gutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen im Geschäftsverkehr beigemessen wird, setzt voraus, daß der Sachverständige das Gutachten nach bestem Wissen und Gewissen erstellt hat und dafür Dritten gegenüber einsteht (BGHZ 127, 378, 380 ff. zu 2 a m.w.N.).

    Diese Begrenzung der Rechte des Geschädigten wird aus dem Rechtsgedanken des § 334 BGB und dem Grundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) entnommen (BGHZ 127, 378, 384 f. zu 4 b m.w.N.).

    Das Berufungsgericht läßt jedoch außer Betracht, daß insoweit abweichende vertragliche Regelungen stillschweigend möglich sind, wie der Bundesgerichtshof in einer nach Erlaß des Berufungsurteils ergangenen Entscheidung (BGHZ 127, 378, 384 f.) klargestellt hat.

  • OLG Bremen, 30.08.2006 - 1 U 33/04  

    Einbeziehung Dritter in den Schutzbereich einer Pflichtprüfung

    Danach haftet der Abschlussprüfer bei schuldhafter Verletzung seiner Pflicht zur gewissenhaften und unparteiischen Prüfung nur gegenüber der Kapitalgesellschaft und (ggf.) verbundenen Unternehmen (zur Dritthaftung anderer Sachverständiger als der Abschlussprüfer siehe z.B. BGH, Urteil vom 20. April 2004, BGHZ 159, 1 ff.; Urteil vom 13. November 1997, BB 1998, 339 f.; Urteil vom 19. Dezember 1996, BB 1997, 518 f.; Urteil vom 10. November 1994, DB 1995, 209 ff.; Urteil vom 21. Januar 1993, BGHR BGB § 328 Drittschutz 10; OLG München, Urteil vom 13. April 1995, WM 1997, 613 ff.).

    Da die Rechtsposition des Dritten beim Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter lediglich eine vom Vertragspartner abgeleitete ist, können die Rechte des Dritten grundsätzlich nicht weiter reichen als diejenigen, welche dem Vertragspartner aufgrund seines Vertrags mit dem Sachverständigen zustehen (vgl. BGH, Urteil vom 13. November 1997, BB 1998, 339, 340; Urteil vom 10. November 1994, DB 1995, 209, 211; Urteil vom 15. Juni 1971, BGHZ 56, 269, 272; Urteil vom 07. November 1960, BGHZ 33, 247, 250).

    Dies folgt einerseits bereits aus Treu und Glauben (§ 242 BGB ; vgl. BGH, Urteil vom 10. November 1994, aaO., S. 211), andererseits vor allem aus dem Rechtsgedanken des § 334 BGB (BGH, Urteil vom 07. November 1960, aaO., S. 250; OLG Köln, Urteil vom 07. Januar 1994, aaO.; BK-Hense, aaO., Rdn. 204).

    Allerdings ist es den Vertragsparteien unbenommen, die Regelung des § 334 BGB - auch stillschweigend - abzubedingen (BGH, Urteil vom 13. November 1997, aaO., S. 340; Urteil vom 10. November 1994, aaO., S. 211; OLG München, Urteil vom 13. April 1995, aaO., S. 616).

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