Rechtsprechung
| BGH, 19.11.1991 - VI ZR 171/91 |
Hochzeitsessen
§ 823 BGB, Produkthaftungsgrundsätze gelten auch für Kleinbetriebe
Volltextveröffentlichungen (5)
- Alpmann Schmidt
BGB § 823
- Jurion
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 823
Beweislastumkehr bei Produzentenhaftung; Darlegungs- und Beweislast für Verschulden bei Schutzgesetzverletzung
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Geltung der Beweislastumkehr bei der Produzentenhaftung von Kleinbetrieben
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Produkthaftung mit Beweislastumkehr auch bei Kleinbetrieben ("Verdorbenes Hochzeitsessen")
Kurzfassungen/Presse (5)
- recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
- Rechtsanwälte Blume & Asam
(Leitsatz)
(Hinweis: Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format) - arag.de (Kurzinformation)
Restaurantbesuche zur Weihnachtszeit
- uni-muenster.de
(Leitsatz und Zusammenfassung und Entscheidungsbesprechung)
§ 823 Abs. 1 BGB
Produkthaftung bei Kleinbetrieben (Dr. Thomas Hoeren, Münster; CR 1992, 604) - kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
Verdorbenes Hochzeitsessen: Produzentenhaftung gilt auch für Klein- und Familienbetriebe - Gaststättenbetreiber haftet für Salmonellen im Essen
Besprechungen u.ä. (2)
- uni-muenster.de
(Entscheidungsbesprechung)
Haftung von Gastwirten bei Salmonellenvergiftungen (Dr. Thomas Hoeren, Münster; CR 1992, 606)
- uni-muenster.de
(Leitsatz und Zusammenfassung und Entscheidungsbesprechung)
§ 823 Abs. 1 BGB
Produkthaftung bei Kleinbetrieben (Dr. Thomas Hoeren, Münster; CR 1992, 604)
Sonstiges
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)
Angleichung der Rechtsvorschriften
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 116, 104
- NJW 1992, 1039
- ZIP 1992, 415
- ZIP 1992, 410
- MDR 1992, 456
- NJW-RR 1992, 534
- VersR 1992, 501
- JR 1992, 504
- BB 1992, 517
- JR 1992, 501
- DB 1992, 777
Wird zitiert von ... (25)
- BGH, 27.05.2008 - XI ZR 132/07
Immobilienanlagen - Haftet Bank bei evident falschen Angaben beim Verkauf?
Der Bundesgerichtshof hat zwar wiederholt ausgesprochen, dass sich eine Beschränkung der Rechtsmittelzulassung auch aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung ergeben kann (BGHZ 48, 134, 136; BGH, Urteil vom 9. März 2000 - III ZR 356/98, NJW 2000, 1794, 1796 m.w.Nachw., insoweit in BGHZ 144, 59 nicht abgedruckt; Senatsurteile vom 20. Mai 2003 - XI ZR 248/02, WM 2003, 1370, 1371 und vom 7. Dezember 2004 - XI ZR 366/03, WM 2005, 339), allerdings nur dann, wenn die Beschränkung daraus mit hinreichender Klarheit hervorgeht (vgl. BGH, Urteil vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91, ZIP 1992, 410 f., insoweit in BGHZ 116, 104 nicht abgedruckt;… Senatsurteil vom 7. Dezember 2004 aaO).Es ist daher davon auszugehen, dass sich die Zulassung auf den gesamten in der Berufungsinstanz anhängigen Streitstoff erstreckt (vgl. BGH, Urteil vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91 aaO m.w.Nachw.).
- OLG Schleswig, 07.12.2001 - 14 U 122/01
Haftung des GmbH-Geschäftsführer für Nichtabführung von Arbeitgeberanteilen
Zwar hat der BGH in mehreren Entscheidungen (BGHZ 116, 104, 114 f. und zuvor NJW 1995, 1774, 1775) ausgeführt, dass die Verletzung des objektiven Tatbestandes ein Verschulden indizieren könne, weshalb der Schädiger im Falle der objektiven Verletzung eines Schutzgesetzes in der Regel Umstände darlegen und beweisen müsse, die geeignet seien, die Annahme eines Verschuldens auszuräumen.Das gelte aber nur dann, wenn das Schutzgesetz das geforderte Verhalten so konkret umschreibe, dass mit der Verwirklichung des objektiven Tatbestandes der Schluss auf einen subjektiven Schuldvorwurf nahe liege (vgl. BGHZ 116, 104,115 = NJW 1992, 1039 ff. zum Bereich der Produzentenhaftung gem. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 8 LMBG).
In der genannten Entscheidung (BGHZ 116, 104 ff.) ging es aber um die Indikation von Fahrlässigkeit, wo hingegen der Tatbestand des § 266 a Abs. 1 StGB nur vorsätzlich verwirklicht werden kann.
Außerdem umschreibt § 266 a Abs. 1 StGB das geforderte Verhalten nicht konkret im Sinne der Ausführungen des BGH ("Beschränkt sich das Schutzgesetz dagegen darauf, einen bestimmten Verletzungserfolg zu verbieten , so löst die bloße Verwirklichung einer solchen Verbotsnorm keine Indizwirkung in Bezug auf das Verschulden aus"; BGHZ 116, 104,115), so dass auf die subjektive Tatseite nicht geschlossen werden kann.
- BGH, 15.03.2005 - XI ZR 135/04
Bankrecht - Kenntnis der Unwirksamkeit einer Treuhandvollmacht durch die Bank
Soweit es die Zulassung in den Entscheidungsgründen allein damit begründet hat, daß das Urteil hinsichtlich der Hilfswiderklage auf der von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu § 173 BGB abweichenden Auffassung des Berufungsgerichts beruhe, kann dahinstehen, ob aus dieser Begründung eine Beschränkung der Zulassung mit hinreichender Klarheit hervorgeht (vgl. BGH, Urteil vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91, ZIP 1992, 410 f., insoweit in BGHZ 116, 104 nicht abgedruckt und Senatsurteil vom 7. Dezember 2004 - XI ZR 366/03, Umdruck S. 4 f.).
- BGH, 29.01.2003 - XII ZR 92/01
Familienrecht - Berücksichtigung eines nachehelichen Einkommensrückgangs
Er hat es wiederholt als unzureichend angesehen, wenn das Berufungsgericht lediglich eine Begründung für die Zulassung der Revision genannt hat, ohne weiter erkennbar zu machen, daß es die Zulassung der Revision auf den durch die Rechtsfrage betroffenen Teil des Streitgegenstandes hat beschränken wollen (etwa Senatsurteil vom 26. Mai 1982 - IVb ZR 675/80 - FamRZ 1982, 795;… BGH Urteile vom 24. März 1988 - IX ZR 114/87 - BGHR aaO Revisionszulassung, beschränkte 5 und vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91 - BGHR aaO Revisionszulassung, beschränkte 11). - BGH, 07.12.2004 - XI ZR 366/03
Internationale Zuständigkeit der Gerichte bei Ansprüchen aus unerlaubter Handlung …
Der Bundesgerichtshof hat zwar wiederholt ausgesprochen, daß sich eine Beschränkung der Rechtsmittelzulassung auch aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung ergeben kann (BGHZ 48, 134, 136; BGH, Urteil vom 9. März 2000 - III ZR 356/98, NJW 2000, 1794, 1796, m.w.Nachw., insoweit in BGHZ 144, 59 nicht abgedruckt; Senatsurteil vom 20. Mai 2003 - XI ZR 248/02, WM 2003, 1370, 1371), allerdings nur dann, wenn die Beschränkung daraus mit hinreichender Klarheit hervorgeht (vgl. BGH, Urteil vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91, ZIP 1992, 410 f., insoweit in BGHZ 116, 104 nicht abgedruckt).Es ist daher davon auszugehen, daß sich die Zulassung auf den gesamten in der Berufungsinstanz anhängigen Streitstoff erstreckt (vgl. BGH, Urteil vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91 aaO m.w.Nachw.).
- BGH, 16.01.1996 - XI ZR 116/95
Haustürwiderrufsgesetz - Haustürgeschäft
Eine Einschränkung kann sich zwar auch aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung ergeben (BGH, Urteil vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91 = NJW 1992, 1039 m.w.Nachw.). - BGH, 25.02.1993 - III ZR 9/92
Rechtsweg für Beseitigungsklage bei Strömungsschäden an Ufergrundstück - …
Die Eingrenzung der Rechtsmittelzulassung kann sich aber auch aus den Gründen der Entscheidung ergeben (st.Rspr.; vgl. zuletzt BGH, Urteil vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91 = BGHR ZPO § 546 Abs. 1 Satz 1 Revisionszulassung, beschränkte 11 m.w.N.). - BGH, 25.04.1995 - VI ZR 272/94
Zulässigkeit von Filmaufnahmen einer Person
Eine Eingrenzung der Rechtsmittelzulassung kann sich jedoch auch aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung ergeben (st. Rspr., vgl. z.B. BGHZ 48, 134 (136) = NJW 1967, 2312 = LM § 546 ZPO Nr. 59; Senat, BGHZ 116, 104 = NJW 1992, 1039 (1040) = LM H. 7/1992 § 823 (J) BGB Nr. 41; BGHZ 104, 6 = NJW 1988, 1778 = LM § 209 BGB Nr. 61; BGHZ 121, 367 = NJW 1993, 1799 = LM H. 8/1993 § 17a GVG Nr. 9). - BGH, 05.12.2006 - VI ZR 228/05
Arztrecht - Berufungsbegründung muss Behandlungs- und Aufklärungsfehler umfassen
Zwar könnte sich eine Eingrenzung auch aus den Gründen der angefochtenen Entscheidung ergeben (st. Rspr., vgl. z.B. Senatsurteil vom 19. November 1991 - VI ZR 171/91 - NJW 1992, 1039 f. - insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 116, 104 ff.; BGH, BGHZ 48, 134, 136; Urteile vom 16. März 1988 - VIII ZR 184/87 - NJW 1988, 1778 und vom 25. Februar 1993 - III ZR 9/92 - NJW 1993, 1799). - BGH, 14.10.1999 - III ZR 203/98
Formularmäßig vereinbarte Unwirksamkeit von Nebenabreden
a) In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist anerkannt, daß eine Beschränkung der Revisionszulassung nicht ausdrücklich in der Urteilsformel ausgesprochen werden muß; es genügt vielmehr, daß sich der Sinn des vom Berufungsgericht Gemeinten eindeutig aus der für die Zulassung gegebenen Begründung ergibt (vgl. die in BGHR ZPO § 546 Abs. 1 Satz 1 Revisionszulassung, beschränkte 4, 6, 8, 9, 11, 12, 17, 18 veröffentlichten Entscheidungen). - BGH, 18.12.2008 - I ZR 63/06
Motorradreiniger
- BGH, 18.03.2010 - I ZR 158/07
Modulgerüst II
- OLG Köln, 13.01.1993 - 2 U 58/92
Verkehrssicherungspflicht Wurfpfeil Verschulden Nachweis
- BGH, 02.02.1999 - VI ZR 392/97
Hersteller haftet bei fehlerhaftem Produkt
- BGH, 25.03.2010 - Xa ZR 96/09
Schadensrecht - Ausgleichszahlungen für annullierten Flug
- BGH, 16.01.1996 - XI ZR 57/95
Haustürwiderrufsgesetz - Haustürgeschäft
- BGH, 29.01.2004 - V ZR 244/03
Teilweise Zulassung der Revision
- BGH, 15.03.2005 - XI ZR 137/04
Zwangsvollstreckung - Persönliche Unterwerfung bei Zwangsvollstreckung
- BGH, 22.12.1992 - VI ZR 53/92
Schmerzensgeld für die Verletzung durch ein Tier
- OLG Zweibrücken, 01.06.2006 - 4 U 68/05
Fahrlässige Verletzung der Sorgfaltspflichten durch eine Pflegerin eines …
- BGH, 22.01.1998 - III ZR 168/96
Begriff der Maßnahme
- BGH, 06.05.1993 - III ZR 126/92
Subsidiarität des Aufopferungsanspruches bei Versicherung für Mitglieder der …
- BGH, 29.09.1993 - XII ZR 43/92
Nutzung eines Hauses nach Ehescheidung
- KG, 24.09.2004 - 25 U 201/03
Haftung des Backwarenlieferanten für ein Altenheim: Anscheinsbeweis und …
- OLG Rostock, 16.05.1997 - 1 W 47/96
Haftung eines Geschäftsführers für nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge
