Rechtsprechung
   BVerwG, 04.05.1988 - 4 C 22.87   

Kiesgruben-Planfeststellung

§ 38 BauGB aF, zur "überörtlichen Bedeutung": regelmäßig, wenn das Gebiet zweier Gemeinden tatsächlich berührt wird

Volltextveröffentlichungen

  • DFR

    Örtliche fachplanerische Entscheidung

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 79, 318
  • NJW 1989, 242
  • DVBl 1988, 460
  • NVwZ 1989, 154
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Wird zitiert von ... (54)  

  • BVerwG, 05.10.1990 - 4 B 249.89  

    Verwaltungsrechtliche Prüfung des Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau des

    § 38 BauGB enthält damit die gesetzliche Anordnung eines das Bauplanungsrecht verdrängenden Vorrangs zugunsten des angeführten Fachplanungsrechts (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. November 1984 - BVerwG 7 C 15.83 - BVerwGE 70, 242 [244]; Urteil vom 4. Mai 1988 - BVerwG 4 C 22.87 - BVerwGE 79, 318 [321]; Beschluß vom 8. März 1989 - BVerwG 7 B 173.88 - Buchholz 451.22 AbfG Nr. 33; Beschluß vom 13. Juli 1989 - BVerwG 7 B 50.89 - RdL 1990, 34 ; vgl. auch Beschluß vom 17. November 1989 - BVerwG 4 B 207.89 - Buchholz 406.11 § 38 BBauG/BauGB Nr. 7).

    Dies würde der Regelung des § 38 Satz 1 BauGB widersprechen, welche gerade einen potentiellen Vorrang des Fachplanungsrechts eröffnen will (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. November 1984 - BVerwG 7 C 15.83 - BVerwGE 70, 242 [244]; Urteil vom 4. Mai 1988 - BVerwG 4 C 22.87 - BVerwGE 79, 318 [321]).

  • BVerwG, 20.07.1990 - 4 C 30.87  
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  • VGH Hessen, 12.09.2000 - 2 UE 924/99  

    Rahmenbetriebsplan zum Abbau von Quarzkies

    Wie bereits ausgeführt, gehört das Vorhaben der Klägerin zu den privilegierten Vorhaben nach § 35 Abs. 1 BauGB (vgl. hierzu auch BVerwG, Urteil vom 4. Mai 1988 - 4 C 82/87 -, BVerwGE 79, 318 m.w.N.).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der der Senat folgt, setzt die Zielbindung im Sinne von § 35 Abs. 3 Satz 2 BauGB voraus, dass die Regelung über die Leitvorstellungen des § 35 BauGB hinausgeht und nicht lediglich eine Grundnutzung festschreibt, für die der Außenbereich üblicherweise vorgesehen ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 4. Mai 1988 - 4 C 22.87 -, DVBl. 1988, 961, 962).

    Der Darstellung von Flächen für die Landwirtschaft kommt deshalb im Allgemeinen keine qualifizierte Standortbindung zu (vgl. BVerwG, Urteil vom 4. Mai 1988 - 4 C 22.87 - BVerwGE 79, 318; BVerwGE 77, 300; BVerwGE 68, 311; BVerwG, NJW 1984, 1367; BVerwG, Urteil vom 6. Oktober 1989 - 4 C 28/86 -, NVwZ 91, 161).

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