Rechtsprechung
   BGH, 23.02.1981 - II ZR 124/80   

Kredittilung für Lebenspartner II

Nichteheliche Lebensgemeinschaft, Tilgungslast nach Trennung;

§§ 741 ff BGB;

§ 670 BGB

Volltextveröffentlichungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausgleich von Ratenzahlungen auf einen während einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft aufgenommenen Kredit

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1981, 1502
  • MDR 1981, 733
  • DNotZ 1982, 48
  • WM 1981, 526
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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 10.01.1985 - III ZR 93/83  

    Sachdienlichkeit einer Klageänderung

    Darunter fallen grundsätzlich auch Aufwendungen, die der Einrichtung eines Betriebes eines der Partner und der Begründung oder Erweiterung der Lebensgrundlage der Gemeinschaft zu dienen bestimmt sind (BGH Urt. v. 3. Oktober 1983 - II ZR 133/82 = FamRZ 1983, 1213, 1214; BGH Urt. v. 23. Februar 1981 - II ZR 124/80 = WM 1981, 526, jeweils m.w.Nachw.).
  • OLG Saarbrücken, 04.03.1997 - 9 W 66/97  
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  • BGH, 04.11.1991 - II ZR 26/91  

    Auseinandersetzung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

    Mindestvoraussetzung dafür, derartige Regeln in Betracht zu ziehen, ist aber, daß die Parteien überhaupt die Absicht verfolgt haben, mit dem Erwerb des Vermögensgegenstandes einen - wenn auch nur wirtschaftlich - gemeinschaftlichen Wert zu schaffen, der von ihnen für die Dauer der Partnerschaft nicht nur gemeinsam benutzt werden würde, sondern ihnen nach ihrer Vorstellung auch gemeinsam gehören sollte (BGHZ 77, 55, 56 f.; 84, 388, 390; Sen.Urt. v. 23. Februar 1981 - II ZR 124/80, LM BGB § 705 Nr. 32 = NJW 1981, 1502 = WM 1981, 526, 527; v. 2. Mai 1983 - II ZR 148/82, aaO.; v. 24. Juni 1985 - II ZR 255/84, aaO.; BGH, Urt. v. 10. Januar 1985 - III ZR 93/83, NJW 1985, 1841 ).
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  • BGH, 17.04.1986 - IX ZR 200/85  

    Abrede über den Gebrauch empfängnisverhütender Mittel unter Partnern einer

    Sie wollen für ihre persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen gerade keine rechtliche Regelung (BGHZ 77, 55, 58; BGH, Urteile v. 23. Februar 1981 - II ZR 124/80, FamRZ 1982, 530; v. 16. September 1985 - II ZR 283/84, JZ 1986, 239; MünchKomm/Ulmer BGB 2. Aufl. vor § 705 Rdnr. 53; Palandt/ Diederichsen BGB 45. Aufl. Einführung § 1353 Bem. 8 a; Schwab, Die nichteheliche Lebensgemeinschaft, 1978, S. 76; De Witt/Huffmann, Nichteheliche Lebensgemeinschaft, 2. Aufl. Rdnr. 70, 71; a.A. BGB-RGRK/Roth-Stielow 12. Aufl. vor § 1353 Rdnr. 31).
  • BGH, 01.02.1993 - II ZR 106/92  

    Auseinandersetzung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft

    Mindestvoraussetzung dafür, derartige Regeln in Betracht zu ziehen, ist aber, daß die Parteien überhaupt die Absicht verfolgt haben, mit dem Erwerb des Vermögensgegenstandes einen - wenn auch nur wirtschaftlich - gemeinschaftlichen Wert zu schaffen, der von ihnen für die Dauer der Partnerschaft nicht nur gemeinsam benutzt werden würde, sondern ihnen nach ihrer Vorstellung auch gemeinsam gehören sollte (BGHZ 77, 55 (56 f.) = NJW 1980, 1520 = LM § 426 BGB Nr. 51 L; BGHZ 84, 388 (390) = NJW 1982, 2863 = LM § 730 BGB Nr. 9; Senat, NJW 1981, 1502 = LM § 705 BGB Nr. 32 = WM 1981, 526 (527); NJW 1983, 2375 = WM 1983, 840 (841); NJW 1986, 51 = WM 1985, 1268; BGH, NJW 1985, 1841 = LM § 138 ZPO Nr. 21).
  • BGH, 25.02.1991 - II ZR 46/90  

    Rechtsnatur einer Vereinbarung zwischen Partnern einer nichtehelichen

    Mindestvoraussetzung dafür, derartige Regeln in Betracht zu ziehen, ist aber, daß die Parteien überhaupt die Absicht verfolgt haben, mit dem Erwerb des Vermögensgegenstandes einen - wenn auch nur wirtschaftlich - gemeinschaftlichen Wert zu schaffen, der von ihnen für die Dauer der Partnerschaft nicht nur gemeinsam benutzt werden würde, sondern ihnen nach ihrer Vorstellung auch gemeinsam gehören sollte (BGHZ 77, 55, 56 f.; 84, 388, 390; Sen.Urt. v. 23. Februar 1981 - II ZR 124/80, WM 1981, 526, 527; v. 2. Mai 1983, aaO.; v. 24. Juni 1985, aaO.; BGH, Urt. v. 10. Januar 1985 - III ZR 93/83, NJW 1985, 1841 ).
  • OLG Köln, 07.12.1994 - 13 W 62/94  

    Gesamtschuldnerausgleich für Ratenkredit nach Beendigung nichtehelicher

    Hinsichtlich der Höhe des von der Antragstellerin geltend gemachten Freistellungsanpruchs hat sich das Landgericht davon leiten lassen, daß nach Beendigung der Verbindung - der Parteien, die nach dem unwidersprochen gebliebenen Vorbringen des Antragsgegners bis Ende 1993 in einer eheähnlichen Gemeinschaft gelebt haben, die hier in Rede stehende gemeinsame Kreditverbindlichkeit bei der C.bank im Innenverhältnis der Parteien - abweichend von der bis zur Beendigung der Lebensgemeinschaft praktizierten hälftigen Tilgung der Raten durch jeden von ihnen und abweichend von der Hilfsregel des § 426 Abs. 1 BGB - in dem Verhältnis zu tilgen sei, wie ihnen die Darlehnsbeträge zugute gekommen sind (vgl. BGH, NJW 1981, 1502 ; OLG Celle, NJW 1983, 1063; OLG Frankfurt, NJW 1985, 810; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1994, 1157).
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