Rechtsprechung
| BVerfG, 23.06.1987 - 2 BvR 826/83 |
Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen
§ 90 Abs. 2 Satz 2 BVerfGG, § 47 VwGO;
§ 93 Abs. 3 BVerfGG, Jahresfrist
Volltextveröffentlichungen (2)
- DFR
Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GG Art. 28 Abs. 2 Satz 1; NdsRaumordnungsG §§ 4 5
Subsidiarität der Kommunalverfassungsbeschwerde - Vorrang des landesrechtlichen Normenkontrollverfahrens
Zeitschriftenfundstellen
- BVerfGE 76, 107
- DÖV 1988, 122
- DVBl 1988, 41
- NVwZ 1988, 47
Wird zitiert von ... (209)
- BVerfG, 07.05.2001 - 2 BvK 1/00
Normenkontrollantrag gegen Landesnaturschutzgesetz Schleswig-Holstein verworfen
Hierzu zählen auch die Finanzhoheit (vgl. BVerfGE 71, 25 [36 f.]; 83, 363 [382]) und die Planungshoheit (vgl. BVerfGE 56, 298 [312 f.]; 76, 107 [118]); Erstere ist in den Art. 47 bis 49 LV näher ausgeformt.Das bedeutet, dass der Wesensgehalt der kommunalen Selbstverwaltung nicht ausgehöhlt werden darf (vgl. zu Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG: BVerfGE 76, 107 [118] m. w. N.).
Das Bundesverfassungsgericht hat die Frage bislang offen gelassen (BVerfGE 56, 298 [313]; 76, 107 [118 f.]).
Da der Kernbereich nur institutionell, nicht jedoch für einzelne Gemeinden gewahrt sein muss, ist er jedenfalls dann nicht verletzt, wenn die Planungshoheit einzelner Gemeinden in räumlich abgegrenzten Gebieten eingeschränkt wird (BVerfGE 56, 298 [313]; 76, 107 [119]).
Wird einzelnen Gemeinden hinsichtlich ihrer Planungshoheit eine besondere Einschränkung auferlegt, so ist zu prüfen, ob überörtliche Interessen von höherem Gewicht den Eingriff in die Planungshoheit erfordern (BVerfGE 56, 298 [313 f.]; 76, 107 [119 f.]).
Gemeindegebietsscharfe Darstellungen sind bei überörtlichem Interesse von höherem Gewicht zulässig (vgl. BVerfGE 76, 107 [121] für Ziele eines Raumordnungsprogramms, die ein Drittel des Gemeindegebiets als "Vorrangstandort für großindustrielle Anlagen" festlegen).
(1) Anders als im Falle der Bestimmung von Lärmschutzzonen für Flugplätze (BVerfGE 56, 298) und von "Vorrangstandorten für großindustrielle Anlagen" (BVerfGE 76, 107), von der nur einzelne Gemeinden in räumlich abgegrenzten Bereichen betroffen sind, kann die abstrakte Flächenbeschreibung des § 15 LNatSchG theoretisch auf räumliche Bereiche einer Vielzahl von Gemeinden zutreffen.
Überörtliche Interessen von höherem Gewicht müssen jedoch den Eingriff in die Planungshoheit erfordern (BVerfGE 56, 298 [313 f.]; 76, 107 [119 f.]).
Damit aber bleibt Raum für eine Abwägung im Einzelfall dahingehend, ob und in welchen konkreten Teilen eines bestimmten Gemeindegebiets tatsächlich der Nutzung "Naturschutz" der Vorrang zukommen soll (vgl. BVerfGE 56, 298 [315 f.]; 76, 107 [120]).
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 31.05.1994 - LVG 2/93 Wenn auch das Bundesverfassungsgericht bisher offengelassen hat, ob die Planungshoheit zum "Kernbereich" der Selbstverwaltung (i. S. des Art. 28 Abs. 2 GG) gehört (vgl. inbes. BVerfG, Beschl. v. 7.10.1980 - 2 BvR 584, 598, 599, 604/76 -, BVerfGE 56, 298 [312 f]; Beschl. v. 23.6.1987 - 2 BvR 826/83 -, BVerfGE 76, 107 [117 f]), so ist doch anerkannt, dass es der "Bedeutung des Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG im Verfassungsganzen ... nicht gerecht" würde, "die Reichweite der verfassungsrechtlichen Garantie im Einzelfall jeder beliebigen Willensentscheidung des Gesetzgebers zu überlassen" (BVerfGE 56, 298 [313]).
Auch wenn zwar nicht die Institution der Selbstverwaltung berührt ist, einer einzelnen Gemeinde aber ein "Sonderopfer" auferlegt wird, müssen der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz beachtet und eine Güterabwägung vorgenommen werden (BVerfGE 56, 298 [313 f]; 76, 107 [119 f]).
Die "Sonderbelastung" darf insbesondere nicht willkürlich sein und muss einen zureichenden Grund in der Wahrung überörtlicher Interessen finden (BVerfGE 76, 107 [119]), die "höheres Gewicht" haben müssen (BVerfGE 56, 298 [313 f]; 76, 107 [120]).
Um dies beurteilen zu können, ist es notwendig, die betroffene Gemeinde anzuhören (BVerfGE 56, 298 [320]; 76, 107 [122]).
Diese - vom Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 56, 298 [317]; 76, 107 [122]) teils aus der Selbstverwaltungsgarantie des Art. 28 Abs. 2 GG, teils aus dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 GG (z. B. bei: BVerfGE 50, 50 [51]) abgeleiteten - Grundsätze sind auf das Landesverfassungsrecht unmittelbar übertragbar, weil die Bundesverfassung beim Rechtsstaatsprinzip wegen des "Homogenitätsgebots" (Art. 28 Abs. 1 GG) bindet und weil Art. 28 Abs. 2 GG den "Mindeststandard" an Selbstverwaltungsgarantie enthält, den die Länder wahren müssen (allg. Ansicht zu Art. 31 GG; vgl. etwa: Maunz bei Maunz / Dürig, GG, Art. 28 RdNr. 72; vgl. auch: BVerfGE 36, 342 [360 ff ]).
Die Anhörungspflicht will zwar verhindern, dass die Kommunen zum Objekt staatlichen Handelns werden (BVerfGE 50, 195 [202]); sie hat aber vorrangig die Funktion, sicherzustellen, dass der Gesetzgeber den für die (materielle) Gemeinwohl-Abwägung maßgeblichen Sachverhalt (verfahrensrechtlich) umfassend ermittelt (BVerfGE 76, 107 [122]).
Das Gebietsänderungsgesetz muss frei sein von "willkürlichen" Erwägungen und Differenzierungen (BVerfGE 76, 107 [122]; 86, 90 [109]; StGH BW, ESVGH 23, 1 [5]; NdsStGH, NdsStGHE 2, 1 [155] = OVGE 33, 497 [502]; VfGH NW, OVGE 26, 270 [278 f]).
Der Verfassungsgrundsatz der Verhältnismäßigkeit (vgl. insoweit auch: BVerfGE 50, 50 [51]; 76, 107 [120 ff]; 86, 90 [109]), der - wie im Bundesverfassungsrecht (z B: BVerfGE 50, 50 [51]) - aus dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 2 Abs. 1 LSA-Verf) abzuleiten ist (vgl. Reich, LSA-Verf, Art. 2 RdNr. 1 [S. 50]; Mahnke, LSA-Verf, Art. 2 RdNr. 2), verbietet das "Übermaß" und verlangt deshalb, dass der Eingriff geeignet, erforderlich und - im Hinblick auf die Bedeutung des Selbstverwaltungsrechts als Ergebnis einer Güterabwägung - angemessen ist (so insbes.: BVerfGE 76, 107 [122]).
Der Gesetzgeber hat sich selbst die Gewissheit zu verschaffen, dass die Gemeinwohlgesichtspunkte eingehalten sind, und zu diesem Zweck im Gesetzgebungsverfahren den für seine Entscheidung erheblichen Sachverhalt zutreffend und vollständig zu ermitteln (vgl. hierzu: BVerfGE 50, 50 [51]; 56, 298 [319]; BVerfGE 76, 107 [122]; 86, 90 [109]).
Soweit der Gesetzgeber zur Begründung seines Eingriffs aus ermittelten Tatsachen Prognosen gewinnt, Prognosen als Tatsachen zugrundelegt oder Wertungen vornimmt, prüft das Verfassungsgericht nur nach, ob das Ergebnis offensichtlich fehlerhaft oder eindeutig widerlegbar ist (so insbes: BVerfGE 76, 107 [107, 121], 86, 90 [109]).
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 31.05.1994 - LVG 4/94 Wenn auch das Bundesverfassungsgericht bisher offengelassen hat, ob die Planungshoheit zum "Kernbereich" der Selbstverwaltung (i. S. des Art. 28 Abs. 2 GG) gehört (vgl. inbes. BVerfG, Beschl. v. 7.10.1980 - 2 BvR 584, 598, 599, 604/76 -, BVerfGE 56, 298 [312 f]; Beschl. v. 23.6.1987 - 2 BvR 826/83 -, BVerfGE 76, 107 [117 f]), so ist doch anerkannt, dass es der "Bedeutung des Art. 28 Abs. 2 S. 1 GG im Verfassungsganzen ... nicht gerecht" würde, "die Reichweite der verfassungsrechtlichen Garantie im Einzelfall jeder beliebigen Willensentscheidung des Gesetzgebers zu überlassen" (BVerfGE 56, 298 [313]).
Auch wenn zwar nicht die Institution der Selbstverwaltung berührt ist, einer einzelnen Gemeinde aber ein "Sonderopfer" auferlegt wird, müssen der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz beachtet und eine Güterabwägung vorgenommen werden (BVerfGE 56, 298 [313 f]; 76, 107 [119 f]).
Die "Sonderbelastung" darf insbesondere nicht willkürlich sein und muss einen zureichenden Grund in der Wahrung überörtlicher Interessen finden (BVerfGE 76, 107 [119]), die "höheres Gewicht" haben müssen (BVerfGE 56, 298 [313 f]; 76, 107 [120]).
Um dies beurteilen zu können, ist es notwendig, die betroffene Gemeinde anzuhören (BVerfGE 56, 298 [320]; 76, 107 [122]).
Diese - vom Bundesverfassungsgericht (BVerfGE 56, 298 [317]; 76, 107 [122]) teils aus der Selbstverwaltungsgarantie des Art. 28 Abs. 2 GG, teils aus dem Rechtsstaatsprinzip des Art. 20 GG (z. B. bei: BVerfGE 50, 50 [51]) abgeleiteten - Grundsätze sind auf das Landesverfassungsrecht unmittelbar übertragbar, weil die Bundesverfassung beim Rechtsstaatsprinzip wegen des "Homogenitätsgebots" (Art. 28 Abs. 1 GG) bindet und weil Art. 28 Abs. 2 GG den "Mindeststandard" an Selbstverwaltungsgarantie enthält, den die Länder wahren müssen (allg. Ansicht zu Art. 31 GG; vgl. etwa: Maunz bei Maunz / Dürig, GG, Art. 28 RdNr. 72; vgl. auch: BVerfGE 36, 342 [360 ff ]).
2.1 Auch ohne dass in die institutionelle Garantie des Art. 2 Abs. 3 LSA-Verf eingegriffen wird, kann die Kommune aus dem hier gewährleisteten Selbstverwaltungsrecht "Sonderopfer" abwehren (vgl. zum Bundesrecht [Art. 28 Abs. 2 GG]: BVerfGE 56, 298 [313 f]; 76, 107 [119 f]), die nicht durch überörtliche Interessen von höherem Gewicht erfordert werden (BVerfGE 56, 298 [314]; 76, 107 [119 f]), für die Kommune im Hinblick auf ihr Selbstverwaltungsrecht nicht zumutbar sind (BVerfGE 76, 107 [122, 123]), "willkürlich" vorgenommen werden (BVerfGE 76, 107 [119, 122]) und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht wahren (BVerfGE 76, 107 [119, 122, 123]).
Es überprüft die getroffene Maßnahme allein daraufhin, ob der Gesetzgeber die für seine Entscheidung notwendigen tatsächlichen Voraussetzungen vollständig und zutreffend ermittelt hat, ob diese in den Abwägungsvorgang haben Eingang finden können und ob alle erheblichen Belange in nachvollziehbarer Weise abgewogen worden sind (BVerfGE 76, 107 [121 f]).
Wertungen und Prognosen können verfassungsrechtlich nur beanstandet werden, wenn und soweit sie offensichtlich fehlerhaft, eindeutig widerlegbar sind oder der verfassungsmäßigen Ordnung widersprechen (BVerfGE 76, 107 [121]).
Allein hierauf beschränkt sich die Prüfungskompetenz des Verfassungsgerichts bei Prognosen des Gesetzgebers (vgl. BVerfGE 76, 107 [121 f]; 86, 90 [109]).
- BVerfG, 17.07.1996 - 2 BvF 2/93
Südumfahrung Stendal
Das Gebot, den für die beabsichtigte Planung erheblichen Sachverhalt zutreffend und vollständig zu ermitteln, umfaßt insbesondere die Pflicht des Gesetzgebers, die individuell betroffenen Grundstückseigentümer und Gemeinden anzuhören (vgl. BVerfGE 50, 195 [202 f.]; 56, 298 [319 ff.]; 76, 107 [122]; 86, 90 [107 f.]).Soweit Ziele, Wertungen und Prognosen in Rede stehen, hat das Bundesverfassungsgericht seine Nachprüfungen darauf zu beschränken, ob diese Einschätzungen und Entscheidungen offensichtlich fehlerhaft oder eindeutig widerlegbar sind oder ob sie den Prinzipien der verfassungsrechtlichen Ordnung widersprechen (vgl. BVerfGE 76, 107 [121 f.]; 86, 90 [108 f.]; vgl. ebenso BVerwGE 67, 74 [75 f.]; 72, 15 [25 f.]).
Denn die gesetzliche Planungsentscheidung stützt sich - ungeachtet der von der Stadt Stendal gerügten Aktualisierungsbedürftigkeit des Kartenmaterials - auf vollständige und sorgfältige Sachverhaltsermittlungen und auf eine umfassende Abwägung unter Berücksichtigung der Belange der betroffenen Gemeinden (vgl. BVerfGE 50, 195 [202 f.]; 56, 298 [320 ff.]; 76, 107 [122]; 86, 90 [107 f.]).
Dabei kann offen bleiben, ob ein Eingriff in die kommunale Planungshoheit der Stadt Stendal überhaupt vorliegt (vgl. BVerfGE 56, 298 [312 f.]; 76, 107 [118 f.]; 79, 127 [146]), zumal für das fragliche Baugebiet Bauleitpläne noch nicht aufgestellt waren.
- BVerwG, 15.05.2003 - 4 CN 9.01
Regionalplanung; Ausweisung von Infrastrukturvorhaben; Selbstverwaltungsrecht der …
Die dem Träger der Regionalplanung durch Landesgesetz auferlegte Verpflichtung, in einem Regionalplan regionalbedeutsame Infrastrukturvorhaben gebietsscharf auszuweisen, ist mit der Garantie der kommunalen Selbstverwaltung (Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG) vereinbar, wenn diese Ausweisung durch überörtliche Interessen von höherem Gewicht gerechtfertigt ist und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wahrt (im Anschluss an BVerfGE 76, 107).*).Verpflichtet der Landesgesetzgeber die Regionalplanung unter bestimmten Voraussetzungen zu Eingriffen in die kommunale Planungshoheit, ist der allgemeine verfassungsrechtliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten und eine Güterabwägung vorzunehmen (BVerfGE 56, 298 ; 76, 107 ; 103, 332 ; zu den strengeren Anforderungen bei einer gesetzlichen Aufgabenentziehung siehe hingegen BVerfGE 79, 127 ).
Je stärker eine Gemeinde schon von ihrer geographischen Lage oder ihrem sonstigen Ausstattungspotential her einer Situationsgebundenheit unterliegt, desto eher sind ihr Eingriffe, die an dieses Merkmal anknüpfen, zumutbar (vgl. BVerwG, Beschluss vom 20. August 1992 - BVerwG 4 NB 20.91 - BVerwGE 90, 329 ; Urteil vom 14. Dezember 2000 - BVerwG 4 C 13.99 - BVerwGE 112, 274 , im Anschluss an BVerfGE 76, 107 ).
Ihr muss die substantielle Möglichkeit verbleiben, ihre städtebaulichen Interessen rechtzeitig und ausreichend in den Entscheidungsprozess einzubringen (vgl. BVerfGE 76, 107 ; BVerwG…, Beschluss vom 20. August 1992 a.a.O., S. 335;… Urteil vom 14. Dezember 2000 a.a.O., S. 289; Urteil vom 18. Februar 1994 - BVerwG 4 C 4.92 - BVerwGE 95, 123 ).
Unter diesen Voraussetzungen können auch gebietsscharfe Standortausweisungen für Infrastrukturvorhaben mit Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG vereinbar sein (vgl. BVerfGE 76, 107 zu Zielen eines Raumordnungsprogramms, die ein Drittel des Gemeindegebiets als \\"Vorrangstandort für großindustrielle Anlagen\\" festlegen).
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 31.05.1994 - LVG 1/94 Die Anhörungspflicht will zwar verhindern, dass die Kommunen zum Objekt staatlichen Handelns werden (BVerfGE 50, 195 [202]); sie hat aber vorrangig die Funktion, sicherzustellen, dass der Gesetzgeber den für die (materielle) Gemeinwohl-Abwägung maßgeblichen Sachverhalt (verfahrensrechtlich) umfassend ermittelt (BVerfG, Beschl. v. 23.6.1987 - 2 BvR 826/83 -, BVerfGE 76, 107 [122]).
Das Gebietsänderungsgesetz muss frei sein von "willkürlichen" Erwägungen und Differenzierungen (BVerfGE 76, 107 [122]; 86, 90 [109]; StGH BW, ESVGH 23, 1 [5]; NdsStGH, NdsStGHE 2, 1 [155] = OVGE 33, 497 [502]; VfGH NW, OVGE 26, 270 [278 f]).
Der Verfassungsgrundsatz der Verhältnismäßigkeit (vgl. insoweit auch: BVerfGE 50, 50 [51]; 76, 107 [120 ff]; 86, 90 [109]), der - wie im Bundesverfassungsrecht (z B: BVerfGE 50, 50 [51]) - aus dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 2 Abs. 1 LSA-Verf) abzuleiten ist (vgl. Reich, LSA-Verf, Art. 2 RdNr. 1 [S. 50]; Mahnke, LSA-Verf, Art. 2 RdNr. 2), verbietet das "Übermaß" und verlangt deshalb, dass der Eingriff geeignet, erforderlich und - im Hinblick auf die Bedeutung des Selbstverwaltungsrechts als Ergebnis einer Güterabwägung - angemessen ist (so insbes.: BVerfGE 76, 107 [122]).
2.2.1.2 Der Gesetzgeber hat sich selbst die Gewissheit zu verschaffen, dass die Gemeinwohlgesichtspunkte eingehalten sind, und zu diesem Zweck im Gesetzgebungsverfahren den für seine Entscheidung erheblichen Sachverhalt zutreffend und vollständig zu ermitteln (vgl. hierzu: BVerfGE 50, 50 [51]; 56, 298 [319]; BVerfGE 76, 107 [122]; 86, 90 [109]).
Soweit der Gesetzgeber zur Begründung seines Eingriffs aus ermittelten Tatsachen Prognosen gewinnt, Prognosen als Tatsachen zugrundelegt oder Wertungen vornimmt, prüft das Verfassungsgericht nur nach, ob das Ergebnis offensichtlich fehlerhaft oder eindeutig widerlegbar ist (so insbes: BVerfGE 76, 107 [107, 121], 86, 90 [109]).
- VerfGH Nordrhein-Westfalen, 09.06.1997 - VerfGH 20/95
Braunkohletagebau Garzweiler II
Hierfür gelten dieselben Erwägungen wie für Darstellungen in Gebietsentwicklungsplänen (zu ihnen vgl. VerfGH NW, NWVBl. 1990, 51, 52; ferner BVerfGE 76, 107, 114).Er liegt jedoch nicht vor, wenn ein Gesetz den untergesetzlichen Normgeber nur ausnahmsweise zu Einschränkungen der Planungshoheit einzelner Gemeinden in räumlich klar abgegrenzten Gebieten ermächtigt (vgl. BVerfGE 56, 298, 313; BVerfGE 76, 107, 119; VerfGH NW, NWVBl. 1990, 51, 52).
Die gemeindliche Selbstverwaltungsgarantie erlaubt eine Einschränkung der Planungshoheit einzelner Gemeinden, wenn und soweit diese durch überörtliche Interessen von höherem Gewicht gefordert wird (vgl. BVerfGE 76, 107, 119 f.; VerfGH NW, NWVBl. 1990, 51, 52).
Ausfluß der Selbstverwaltungsgarantie wie des Rechtsstaatsgebots ist die Pflicht, den für die beabsichtigte Planung erheblichen Sachverhalt zutreffend und vollständig zu ermitteln und die individuell betroffene Gemeinde anzuhören (vgl. BVerfGE 76, 107, 122).
Gemeinden mit derartigen Bodenschätzen auf ihrem Gebiet unterliegen schon von ihrer geographischen Lage her einer gewissen "Situationsgebundenheit" (zu diesem Gesichtspunkt vgl. BVerfGE 76, 107, 123).
- BVerfG, 19.11.2002 - 2 BvR 329/97
Zuordnung von Gemeinden zu Verwaltungsgemeinschaften
Mit ihren Verfassungsbeschwerden haben sie auch einen Sachverhalt dargelegt, aufgrund dessen der Schutzbereich des Art. 28 Abs. 2 GG betroffen sein könnte (vgl. BVerfGE 71, 25 ; 76, 107 ).Die Jahresfrist des § 93 Abs. 3 BVerfGG beginnt bei Durchführung des nach § 90 Abs. 2 Satz 1 BVerfGG gebotenen verwaltungsgerichtlichen Normenkontrollverfahrens nach § 47 VwGO aber erst mit dessen Abschluss zu laufen (vgl. BVerfGE 76, 107 ).
Dieser darf die identitätsbestimmenden Merkmale gemeindlicher Selbstverwaltung weder faktisch noch rechtlich beseitigen (vgl. BVerfGE 17, 172 ; 23, 353 ; 59, 216 ; 76, 107 ; 83, 363 ).
Gleiches gilt, wenn in das Selbstverwaltungsrecht einer einzelnen Gemeinde eingegriffen und ihr hierdurch im Vergleich zu anderen Gemeinden ein Sonderopfer auferlegt wird (vgl. BVerfGE 56, 298 ; 76, 107 ).
- StGH Hessen, 04.05.2004 - P.St. 1714 In einem solchen Fall muss der Erlass der Rechtsverordnung abgewartet werden (vgl. BVerfGE 76, 107 [112 f.];… VerfGH NRW, DVBl. 2003, S. 394 [395];… Günther, a.a.O., § 46 Rdnr. 14 a.E.;… Schmidt-De Caluwe, a.a.O., S. 34;… Hecker, a.a.O., Rdnr. 470).
Die Jahresfrist für eine Grundrechtsklage gegen eine Rechtsverordnung beginnt mit Abschluss des verwaltungsgerichtlichen Normenkontrollverfahrens, soweit dieses Verfahren selbst innerhalb eines Jahres seit Inkrafttreten der angegriffenen Rechtsverordnung eingeleitet worden ist (StGH, Beschluss vom 01.02.1995 - P.St. 1192 -, StAnz. 1995, S. 1060 [1062], unter Hinweis auf BVerfGE 76, 107 [115 f.]; StGH…, Beschluss vom 09.08.2000 - P.St. 1551 -, StAnz. 2000, S. 2920 [2921];… Günther, a.a.O., § 46 Rdnr. 25).
a) Das Bundesverfassungsgericht hat die Frage, ob die Planungshoheit der Gemeinden zum unantastbaren Kernbereich der Selbstverwaltung gehört, bisher offen gelassen (BVerfGE 56, 298 [313]; 76, 107 [118 f.]; 103, 332 [366]).
Er hat nur zu prüfen, ob diese sich in den verfassungsrechtlich vorgezeichneten Grenzen hält (vgl. BVerfGE 76, 107 [121]).
Nur unter diesen Einschränkungen kann eine Regelung daraufhin überprüft werden, ob sie das Willkürverbot beachtet und verhältnismäßig ist, insbesondere der Bedeutung der gemeindlichen Selbstverwaltungsgarantie Rechnung trägt (BVerfGE 76, 107 [121 f.]; vgl. auch BVerfGE 86, 90 [109]).
- StGH Hessen, 04.05.2004 - P.St. 1713
Kommunale Grundrechtsklage: Vorschriften des Gesetzes zur Stärkung der kommunalen …
In einem solchen Fall muss der Erlass der Rechtsverordnung abgewartet werden (vgl. BVerfGE 76, 107 [112 f.];… VerfGH NRW, DVBl. 2003, S. 394 [395];… Günther, a.a.O., § 46 Rdnr. 14 a.E.;… Schmidt-De Caluwe, a.a.O., S. 34;… Hecker, a.a.O., Rdnr. 470).Die Jahresfrist für eine Grundrechtsklage gegen eine Rechtsverordnung beginnt mit Abschluss des verwaltungsgerichtlichen Normenkontrollverfahrens, soweit dieses Verfahren selbst innerhalb eines Jahres seit Inkrafttreten der angegriffenen Rechtsverordnung eingeleitet worden ist (StGH, Beschluss vom 01.02.1995 - P.St. 1192 -, StAnz. 1995, S. 1060 [1062], unter Hinweis auf BVerfGE 76, 107 [115 f.]; StGH…, Beschluss vom 09.08.2000 - P.St. 1551 -, StAnz. 2000, S. 2920 [2921];… Günther, a.a.O., § 46 Rdnr. 25).
a) Das Bundesverfassungsgericht hat die Frage, ob die Planungshoheit der Gemeinden zum unantastbaren Kernbereich der Selbstverwaltung gehört, bisher offen gelassen (BVerfGE 56, 298 [313]; 76, 107 [118 f.]; 103, 332 [366]).
Er hat nur zu prüfen, ob diese sich in den verfassungsrechtlich vorgezeichneten Grenzen hält (vgl. BVerfGE 76, 107 [121]).
Nur unter diesen Einschränkungen kann eine Regelung daraufhin überprüft werden, ob sie das Willkürverbot beachtet und verhältnismäßig ist, insbesondere der Bedeutung der gemeindlichen Selbstverwaltungsgarantie Rechnung trägt (BVerfGE 76, 107 [121 f.]; vgl. auch BVerfGE 86, 90 [109]).
- VGH Baden-Württemberg, 19.12.2000 - 8 S 2477/99
Normenkontrolle eines Regionalplans
- BVerfG, 23.11.1988 - 2 BvR 1619/83
Rastede-Beschluss
- VGH Hessen, 27.11.2008 - 8 UE 1737/07
Normenkontrolle, Planungsverbandsgesetz
- OVG Niedersachsen, 01.07.2010 - 1 KN 11/09
Zum raumordnerischen Siedlungsbeschränkungsbereich
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 31.05.1994 - LVG 3/94
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 22.10.2008 - LVG 7/07
Übertragung von Planungskompetenzen auf Stadt-Umland-Verband
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 13.06.2006 - LVG 21/05
- VerfG Brandenburg, 07.10.2005 - VfGBbg 217/03
Landesentwicklungsprogramm: Gemeinde beschwerdebefugt?
- VerfGH Thüringen, 23.04.2009 - VerfGH 32/05
Staats- und Verfassungsrecht; Verfassungsbeschwerde; kommunale …
- BVerfG, 18.05.2004 - 2 BvR 2374/99
Zur Beitragspflicht für den Klärschlamm-Entschädigungsfonds
- VerfG Brandenburg, 15.10.1998 - VfGBbg 38/97
Regelung über Ausgleichszahlungen der Landkreise an kreisangehörige Gemeinden gem …
- BVerwG, 14.12.2000 - 4 C 13.99
Recht der deutschen Einheit; Verfassungsrecht; Verteidigungswesen
- VerfG Brandenburg, 15.10.1998 - VfGBbg 39/97
- VerfG Brandenburg, 15.10.1998 - VfGBbg 24/98
- VerfG Brandenburg, 15.10.1998 - VfGBbg 21/98
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 13.07.1999 - LVG 20/97
- BVerfG, 20.02.2008 - 1 BvR 2722/06
Verfassungsbeschwerden gegen Planfeststellungsbeschluss für Flughafenbau …
- BVerfG, 19.12.2002 - 1 BvR 1402/01
Privatgrundstücke als öffentlicher Grüngürtel
- VerfG Brandenburg, 19.05.1994 - VfGBbg 9/93
Kein automatischer Verlust der Trägerschaft einer Stadtsparkasse bei Einkreisung
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 13.06.2006 - LVG 7/05
Nivellierungsverbot beim interkommunalen Finanzausgleich
- OVG Brandenburg, 27.08.2003 - 3 D 5/99
Normenkontrolle, Gemeinsamer Landesentwicklungsplan für den engeren …
- BVerfG, 07.02.1991 - 2 BvL 24/84
Verfassungsmäßigkeit einer Krankenhausumlage
- BVerwG, 20.08.1992 - 4 NB 20.91
Bauplanungsrecht: Begriff der Anpassung der gemeindlichen Planung an Ziele der …
- VerfGH Nordrhein-Westfalen, 11.07.1995 - VerfGH 21/93
- VerfG Brandenburg, 16.09.1999 - VfGBbg 28/98
- VGH Baden-Württemberg, 09.06.2005 - 3 S 1545/04
Raumordnungsziele als Gegenstand der Normenkontrolle
- BVerwG, 20.11.2003 - 4 CN 6.03
Normenkontrolle; Rechtsvorschrift; Regionalplan; Ziele der Raumordnung; …
- VerfG Brandenburg, 22.11.2007 - VfGBbg 75/05
Kommunale Verfassungsbeschwerde gegen Finanzausgleichsgesetz sowie …
- BVerfG, 26.10.1994 - 2 BvR 445/91
Pflicht zur Bestellung hauptamtlicher Gleichstellungsbeauftragter
- BVerwG, 07.03.2002 - 4 BN 60.01
Normenkontrolle; Rechtsschutzbedürfnis; untergesetzliche Rechtsvorschrift; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2009 - 10 D 121/07
Abwägungsfehler bei Planung eines Kohlekraftwerks
- BVerfG, 12.05.1992 - 2 BvR 470/90
Ausgliederung von Gemeindeteilen
- VerfGH Rheinland-Pfalz, 11.07.2005 - VGH N 25/04
Kommunale Bauleitplanung in FFH- u. Vogelschutzgebieten
- BVerfG, 20.02.2008 - 1 BvR 2389/06
Verfassungsbeschwerden gegen Planfeststellungsbeschluss für Flughafenbau …
- BVerfG, 27.01.2010 - 2 BvR 2185/04
Mindesthebesatz von 200 % bei der Gewerbesteuer
- VG Neustadt, 30.06.2011 - 4 K 61/11
Raumordnungsrecht
- VerfG Brandenburg, 20.11.2008 - VfGBbg 30/07
Kommunale Verfassungsbeschwerde gegen Bestimmungen zur Kostenbeteiligung von …
- BVerwG, 15.03.1989 - 4 NB 10.88
Antragsbefugnis einer Gemeinde zur Prüfung der Gültigkeit einer von ihr zwar …
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 25.04.2007 - LVG 6/06
- VerfG Brandenburg, 26.08.2004 - VfGBbg 230/03
Gemeindegebietsreform; kommunale Selbstverwaltung; Beschwerdebefugnis; Anhörung; …
- BVerfG, 07.01.1999 - 2 BvR 929/97
Kommunale Finanzhoheit bietet keinen dem Eigentumsgrundrecht vergleichbaren …
- BVerwG, 14.12.2000 - 4 C 12.99
Bundeswehr darf Bombenabwurfplatz Wittstocker Heide vorerst nicht nutzen
- VerfGH Nordrhein-Westfalen, 10.12.2002 - VerfGH 10/01
- VG Gießen, 21.07.2008 - 1 K 834/08
Abweichung vom Regionalplan
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.05.1998 - 21 A 6726/95
- BVerfG, 07.10.2003 - 2 BvG 1/02
Bund-Länder-Streit zwischen Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesrepublik …
- VerfG Brandenburg, 27.05.2004 - VfGBbg 138/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Königsberg - …
- VerfGH Nordrhein-Westfalen, 25.10.2011 - VerfGH 10/10
- BVerfG, 10.11.2004 - 1 BvR 179/03
Zum so genannten Dosenpfand
- VG Gießen, 19.03.2007 - 1 E 1785/06
- BVerfG, 19.06.2007 - 1 BvR 1290/05
Pflicht nach § 7 Abs. 4 GewAbfV
- BVerfG, 04.07.2002 - 1 BvR 390/01
Rechtsschutz gegen städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen
- VerfG Brandenburg, 16.09.2004 - VfGBbg 118/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Dahlewitz - …
- VerfGH Nordrhein-Westfalen, 26.08.2009 - VerfGH 18/08
Ansiedlungsverbot für FOC verfassungswidrig!
- VG Gießen, 15.11.1999 - 1 E 1994/97
Zum Anspruch auf Ausnahme von Festlegungen im Raumordnungsplan; hier: …
- VerfG Brandenburg, 16.09.2004 - VfGBbg 102/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Dahlewitz
- BVerwG, 28.02.1997 - 8 N 1.96
- BVerwG, 23.11.2005 - 8 C 14.04
Anschluss- und Benutzungszwang; gemeindliches Satzungsrecht; Aufgabe; kommunale …
- OVG Berlin-Brandenburg, 12.05.2006 - 12 A 28.05
F.O.C. Eichstädt
- BVerfG, 15.10.2009 - 1 BvR 3474/08
Verfassungsbeschwerden gegen Ergänzungsplanfeststellungsbeschluss für Flughafen …
- OVG Brandenburg, 10.02.2005 - 3 D 104/03
Unwirksamkeit des Landesentwicklungsplans Flughafenstandortentwicklung
- VerfG Schleswig-Holstein, 26.02.2010 - LVerfG 1/09
Amtsordnung - Wahl des Amtsausschusses
- LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 04.02.1999 - LVerfG 1/98
Zweckverbände
- OVG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2002 - VerfGH 10/01
- BVerwG, 20.11.2003 - 4 CN 5.03
Klagen von Gemeinden gegen die Regionalplanung zum Flughafen Frankfurt/ Main
- VG Stuttgart, 19.02.2004 - 1 K 1577/03
Planfeststellungsbeschluss für den Bau einer Landesmesse
- BVerfG, 08.07.2009 - 1 BvR 2187/07
Enteignung für den Straßenbau
- BVerwG, 20.11.2000 - 5 B 65.00
Prozessrecht - Gegenvorstellung; Frist; Frist für Erhebung einer …
- LVerfG Nordrhein-Westfalen, 10.12.2002 - VerfGH 10/01
- OVG Brandenburg, 05.11.2003 - 3 D 23/00
Ersatzbekanntmachung eines Landesentwicklungsplanes
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 167/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Jessern in die …
- VerfG Brandenburg, 15.06.2006 - VfGBbg 58/04
Besorgnis der Befangenheit eines Verfassungsrichters
- VGH Baden-Württemberg, 21.09.2010 - 3 S 324/08
Regionalplan Heilbronn-Franken 2020 - zum Begriff des regionalbedeutsamen …
- BVerfG, 26.02.1999 - 2 BvR 1268/96
Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Kommunalverfassungsbeschwerde
- VerfG Brandenburg, 20.01.2000 - VfGBbg 53/98
Rückwirkende Heilung von Gründungsmängeln bei Abwasserzweckverbänden durch …
- VGH Hessen, 16.08.2002 - 4 N 3272/01
Normenkontrolle eines Regionalplans: Passivlegitimation des Landes; keine …
- BVerwG, 27.10.2010 - 8 C 43.09
Kommunale Selbstverwaltung; kommunale Finanzhoheit; Gestaltungsspielraum; …
- VerfG Brandenburg, 15.06.2000 - VfGBbg 32/99
Verfassungswidrigkeit der Verordnung über die Verbindlichkeit des …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.11.2000 - 8 A 2720/98
- VG Aachen, 10.12.2001 - 9 K 2954/00
Rahmenbetriebsplan Garzweiler I/II
- VerfGH Nordrhein-Westfalen, 25.06.2002 - VerfGH 42/00
- OVG Rheinland-Pfalz, 18.09.2002 - 8 C 11279/01
Bestimmtheit der Zweckbestimmung eines Bebauungsplans
- BVerfG, 19.07.1995 - 2 BvR 2397/94
Vereinbarkeit von Vorschriften des Bundesschienenwegeausbaugesetzes mit Art. …
- BVerfG, 27.04.2000 - 2 BvR 801/99
Kein einstweiliger Rechtsschutz gegen Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.10.2000 - 8 A 2049/99
- OVG Nordrhein-Westfalen, 16.11.2000 - 8 A 2049/99
- VG Aachen, 03.07.2001 - 9 L 354/01
- VG Aachen, 10.12.2001 - 9 K 7/01
Rahmenbetriebsplan Garzweiler I/II
- LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 18.12.2003 - LVerfG 13/02
Amtsangehörige Gemeinden - Kommunale Selbstverwaltung, Finanzausgleich
- VerfGH Thüringen, 12.10.2004 - VerfGH 16/02
Staats- und Verfassungsrecht, Verfassungsbeschwerde; …
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 25.04.2007 - LVG 4/06
Bestimmungen zu neuen Kreissitzen sind verfassungsgemäß
- BVerfG, 12.11.2009 - 2 BvR 2034/04
Verletzung der gemeindlichen Selbstverwaltungsgarantie durch eine …
- VerfG Brandenburg, 20.01.2000 - VfGBbg 3/99
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.10.2000 - 8 A 1850/99
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.2000 - 8 A 1850/99
- VerfG Brandenburg, 21.03.2002 - VfGBbg 19/01
Verlagerung der Zuständigkeit für Flächennutzungsplanung auf die Ämter
- OVG Brandenburg, 12.11.2003 - 3 D 22/00
Landesplanung: Verletzung d. Planungshoheit der Gemeinde
- VerfGH Sachsen, 29.01.2010 - 25-VIII-09
Sächsische Gemeinden bleiben mit Normenkontrollverfahren um die …
- VerfG Brandenburg, 01.06.1995 - VfGBbg 6/95
Verfassungswidrigkeit der Verordnung über die Verbindlichkeit des …
- BVerfG, 24.07.1995 - 1 BvR 1822/94
Frist zur Erhebung der Verfassungsbeschwerde bei Gegenvorstellung gegen die …
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 22.02.1996 - LVG 2/95
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 08.12.1998 - LVG 10/97
- BVerfG, 18.07.2000 - 2 BvR 1501/91
Verfassungsmäßigkeit der Fortgeltung des DDR-Rechts hinsichtlich der Sanierung …
- VGH Bayern, 15.10.2003 - 26 N 99.3785
Bauleitplanung: Verstoß des Bebauungsplans gegen die Regionalplanung, Besiedelung …
- VerfG Brandenburg, 24.06.2004 - VfGBbg 162/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Hagelberg - …
- VerfG Brandenburg, 24.06.2004 - VfGBbg 114/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Schmerkendorf - …
- VerfG Brandenburg, 10.03.2005 - VfGBbg 82/03
Ablehnung eines Befangenheitsgesuchs wegen offenkundiger Unrichtigkeit der …
- LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 30.06.2011 - LVerfG 10/10
1. Bei der einfachgesetzlichen Ausgestaltung des kommunalen Finanzausgleichs hat …
- VG Hannover, 22.09.2011 - 12 A 3847/10
Zu der Rechtsstellung der Gemeinde im Anfechtungsprozess gegen eine Genehmigung …
- BVerfG, 19.04.1993 - 1 BvR 744/91
Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde mangels Rechtswegerschöpfung - …
- BVerfG, 17.09.1998 - 2 BvR 1278/98
Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde im Hinblick auf eine …
- BVerfG, 25.10.2000 - 2 BvR 1804/00
Frist zur Einlegung der Verfassungsbeschwerde
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 15.01.2002 - LVG 3/01
- VerfG Brandenburg, 16.09.2004 - VfGBbg 218/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Mahlow
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 149/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Briesensee in die …
- VerfG Brandenburg, 20.01.2005 - VfGBbg 107/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Ahrensfelde - …
- VerfG Brandenburg, 10.03.2005 - VfGBbg 111/03
Gemeindegebietsreform; kommunale Selbstverwaltung; Verhältnismäßigkeit
- BVerwG, 02.03.2006 - 4 BN 6.06
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 13.06.2006 - LVG 14/05
- BVerfG, 25.11.2009 - 1 BvR 2464/09
Anforderungen an eine substantiierte Begründung nach § 23 Abs. 1 S. 2, § …
- BVerwG, 29.01.2010 - 8 B 41.09
Vorliegen eines Eingriffs in den Wesensgehalt der kommunalen Planungshoheit durch …
- BVerwG, 15.03.1989 - 7 B 108.88
- BVerwG, 26.02.1990 - 4 B 31.90
- OVG Berlin, 26.09.1991 - 2 A 5.91
Naturschutzrecht, Energiewirtschaftsrecht, Verbandsklage, …
- BVerfG, 02.07.1992 - 1 BvR 1536/91
Frist der Rechtssatzverfassungsbeschwerde - Nichtigerklärung eines Bebauungsplans …
- BVerfG, 04.10.1994 - 2 BvR 2838/93
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Behandlung eines Asylfolgeantrags im …
- OVG Rheinland-Pfalz, 29.07.1999 - 1 A 11871/98
Zulassung der Nassauskiesung durch die Fachbehörde; Anderslautender …
- VerfGH Sachsen, 18.11.1999 - 174-VIII-98
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.11.2000 - 8 A 1968/99
- VerfG Brandenburg, 24.06.2004 - VfGBbg 148/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Altglietzen
- VerfG Brandenburg, 24.06.2004 - VfGBbg 64/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Werchow
- VerfGH Saarland, 29.06.2004 - Lv 5/03
- VerfG Brandenburg, 16.09.2004 - VfGBbg 52/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Proschim - …
- VerfG Brandenburg, 09.12.2004 - VfGBbg 22/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Beutel
- VerfG Brandenburg, 10.03.2005 - VfGBbg 83/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Kiekebusch - …
- VerfGH Saarland, 13.03.2006 - Lv 2/05
- VerfG Brandenburg, 15.06.2006 - VfGBbg 61/04
Besorgnis der Befangenheit eines Verfassungsrichters
- StGH Hessen, 01.02.1995 - P.St. 1192
- OVG Niedersachsen, 14.11.1997 - 6 K 6014/96
Normenkontrolle gegen Baunutzungsplan; Baunutzungsplan; Baupolizeiverordnung; …
- VerfG Brandenburg, 21.10.1999 - VfGBbg 4/99
- VGH Baden-Württemberg, 03.04.2003 - 5 S 548/01
Landesplanungsgesetz, Teilregionalplan, Rohstoffausweisung, Standortausweisung, …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 237/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Döberitz in die Stadt …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 66/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingemeindung der Gemeinde Lugau in die Stadt …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 61/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingemeindung der Gemeinde Drewen in die Stadt …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 204/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Thyrow in die Stadt …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 273/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Duben in die Stadt …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 266/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Ullersdorf in die …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 269/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Missen in die Stadt …
- VerfG Brandenburg, 20.01.2005 - VfGBbg 12/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Schönefeld - …
- VerfG Brandenburg, 10.03.2005 - VfGBbg 41/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Philadelphia - …
- VerfG Brandenburg, 10.03.2005 - VfGBbg 251/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Himmelpfort
- VerfG Brandenburg, 10.03.2005 - VfGBbg 225/03
Verfassungsmäßigkeit der Eingemeindung der Gemeinde Bredow - …
- VGH Baden-Württemberg, 06.11.1989 - 1 S 2842/88
Selbstverwaltungsrecht; Planungshoheit der Gemeinden; Gemeindefriedhof auf …
- BVerfG, 27.01.1993 - 1 BvR 1887/92
Frist zur Verfassungsbeschwerde bei gleichzeitig eröffnetem …
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 31.05.1994 - LVG 8/94
- OVG Niedersachsen, 15.04.1996 - 1 M 1464/96
Untersagung raumordnungswidriger Maßnahmen; Sicherung des Vorrangstandorts für …
- OVG Rheinland-Pfalz, 20.01.1998 - 1 B 10056/98
- StGH Hessen, 09.08.2000 - P.St. 1564
- StGH Hessen, 09.08.2000 - P.St. 1551
- LVerfG Nordrhein-Westfalen, 25.06.2002 - VerfGH 42/00
- LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 16.09.2002 - LVerfG 8/02
Einstweilige Anordnung bei Fraktionsausschluss
- VG Köln, 21.05.2008 - 8 K 883/07
- VGH Hessen, 09.08.1990 - 3 UE 253/86
Prüfungsumfang im Verfahren zur Genehmigung eines Flächennutzungsplans
- BVerfG, 09.06.1992 - 2 BvR 1742/91
Frist für die Rechtssatzverfassungsbeschwerde bei Normenkontrollen nach § 47 VwGO
- VerfGH Sachsen, 21.07.1994 - 1-VIII-93
- OVG Niedersachsen, 24.07.1995 - 3 K 2909/93
NaturschutzgebietsVO und höherrangiges Recht; Hochmoor; …
- VerfGH Thüringen, 23.05.1996 - VerfGH 12/95
Kommunalverfassungsbeschwerde; Thüringer Neugliederungsgesetz; Beschwerdebefugnis …
- VerfG Brandenburg, 21.10.1999 - VfGBbg 6/99
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 172-VIII-98
- VGH Baden-Württemberg, 04.04.2003 - 5 S 548/01
Raumordnungsziel der Rohstoffsicherung und örtliche Bauleitplanung
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 147/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Einbeziehung der Gemeinde Ressen-Zaue in …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 274/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Schlabendorf in die …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 155/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Speichrow in die …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 154/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Leeskow in die …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 159/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Lamsfeld-Groß …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 160/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Doberburg in die …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 252/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Görlsdorf in die …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 275/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Cahnsdorf in die …
- VGH Hessen, 09.08.1990 - 3 UE 252/86
Prüfungsumfang im Verfahren zur Genehmigung eines Flächennutzungsplans
- OVG Rheinland-Pfalz, 17.11.1992 - 7 A 10727/92
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 22.02.1996 - LVG 3/95
- VerfG Brandenburg, 21.10.1999 - VfGBbg 7/99
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 32-VIII-99
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 44-VIII-99
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 127-VIII-98
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 15-VIII-99
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 171-VIII-98
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 16-VIII-99
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 13-VIII-99
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 40-VIII-99
- VerfGH Sachsen, 09.12.1999 - 200-VIII-98
- VerfGH Sachsen, 16.12.1999 - 48-VIII-99
- VerfGH Sachsen, 09.03.2000 - 85-VIII-99
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 253/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Lüdersdorf in die …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 276/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Arenzhain in die …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 263/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Trebbus in die Stadt …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 268/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Laasow in die Stadt …
- VerfG Brandenburg, 18.11.2004 - VfGBbg 254/03
Kommunale Verfassungsbeschwerde: Eingliederung der Gemeinde Schönhagen in die …
- LVerfG Nordrhein-Westfalen, 26.08.2009 - VerfGH 18/08
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