Rechtsprechung
| BGH, 15.10.1991 - VI ZR 314/90 |
Porschereparatur
§ 249 BGB, Restitutionsinteresse, 130 %-Regel im Verhältnis zwischen Reparatur und Neubeschaffung;
§ 249 BGB, Werkstatt- und Prognoserisiken gehen zu Lasten des Schädigers
Volltextveröffentlichungen (5)
- IWW
- Alpmann Schmidt
- Prof. Dr. Lorenz
Restitution und Kompensation: Naturalrestitution durch Ersatzbeschaffung bei beschädigung von KfZ
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Beschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeugs als Form der Naturalrestitution
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Reparaturkostenaufwand und Wiederbeschaffungswert bei Kfz-Schadensregulierung
Kurzfassungen/Presse
- verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
Integritätsinteresse - 130%-Grenze
Besprechungen u.ä.
- rechtsanwaltjaeger.de
(Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Die Entschädigung des merkantilen Minderwerts bei Kraftfahrzeugen (RA Alexander Jaeger; zfs 2009, 602)
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 115, 364
- NJW 1992, 302
- MDR 1992, 131
- NZV 1992, 66
- VersR 1992, 61
- BB 1992, 20
- DB 1992, 209
Wird zitiert von ... (180)
- BGH, 15.02.2005 - VI ZR 70/04
Ohne Reperatur nur Ersatz des Wiederbeschaffungsaufwands bei Schäden an …
Insoweit hat Naturalrestitution Vorrang vor Kompensation (Senatsurteil BGHZ 115, 364, 367).Auch die letztere Art der Schadensbeseitigung ist, wie der Senat wiederholt ausgesprochen hat und woran er weiter festhält, eine Form der Naturalrestitution (Senatsurteile BGHZ 154, 395, 397; 115, 364, 368; 115, 375 ff.).
Denn das Ziel der Restitution beschränkt sich nicht auf eine (Wieder)Herstellung der beschädigten Sache; es besteht in umfassenderer Weise gemäß § 249 Abs. 1 BGB darin, den Zustand herzustellen, der, wirtschaftlich gesehen, der ohne das Schadensereignis bestehenden Lage entspricht (Senatsurteil BGHZ 115, 364, 368 m.w.N.).
Auch dieses Wirtschaftlichkeitspostulat hat der Senat mehrfach betont (Senatsurteile BGHZ 155, 1, 3; 154, 395, 387; 115, 364, 373; 115, 375 ff.; 66, 239, 248 f.; 63, 182, 186 f.; 61, 346, 349 ff. und vom 5. März 1985 - VI ZR 204/83 - VersR 1985, 593, 594).
Denn auch wenn er vollen Ersatz verlangen kann, soll er an dem Schadensfall nicht "verdienen" (vgl. Senatsurteile BGHZ 154, 395, 398; 115, 364, 368; 115, 375, 378 jeweils m.w.N.;… vom 5. März 1985 - VI ZR 204/83 - aaO; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457, 458 und vom 17. März 1992 - VI ZR 226/91 - VersR 1992, 710, 711).
Mit diesen schadensrechtlichen Grundsätzen ist es vereinbar, daß dem Geschädigten, der sich zu einer Reparatur entschließt und diese auch nachweislich durchführt, Kosten der Instandsetzung zuerkannt werden, die den Wiederbeschaffungswert bis zu 30% übersteigen (Senatsurteil BGHZ 115, 364, 371).
Denn bei der Entscheidung, ob und gegebenenfalls welchen Aufwand der Geschädigte für die Reparatur seines Fahrzeugs ersetzt verlangen kann, ist zum einen die Verhältnismäßigkeit des Reparaturaufwands zum Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs zu berücksichtigen (Senatsurteil BGHZ 115, 364, 367); zum anderen ist auch zu bedenken, daß nur die Reparatur des dem Geschädigten vertrauten Fahrzeugs regelmäßig sein Integritätsinteresse zu befriedigen vermag (vgl. Senatsurteile BGHZ 115, 364, 371; vom 8. Dezember 1998 - VI ZR 66/98 - VersR 1999, 245 f. …und vom 17. März 1992 - VI ZR 226/91 - aaO; OLG Hamm, NZV 1991, 351, 352 = DAR 1991, 333, 334; Medicus, Jus 1973, 211, 212; Weber, DAR 1991, 11).
Ihm liegen durchaus wirtschaftliche Gesichtspunkte zugrunde (vgl. Senatsurteil BGHZ 115, 364, 371 mit Anm. von Lipp in NZV 1992, 70 ff.; Senatsurteile vom 8. Dezember 1998 - VI ZR 66/98 - …und vom 17. März 1992 - VI ZR 226/91 - jeweils aaO; vom 18. Juni 1985 - VI ZR 168/84 - VersR 1985, 865, 866 …und vom 5. März 1985 - VI ZR 204/83 - aaO).
- BGH, 29.04.2003 - VI ZR 398/02
Schadensersatzrecht - Fiktive Reparaturkosten: Stundenverrechnungssätze
Denn nach dem aufgrund des Wirtschaftlichkeitsgebotes in § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB bei der Abrechnung fiktiver Reparaturkosten durchzuführenden Kostenvergleich zwischen Reparaturaufwand und dem Aufwand für die Ersatzbeschaffung (vgl. Senatsurteile vom 5. März 1985 - VI ZR 204/83 - aaO und BGHZ 115, 364, 373) sind die von der Klägerin geltend gemachten Reparaturkosten noch wirtschaftlich.a) Zwar ist der Geschädigte unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gehalten, im Rahmen des ihm Zumutbaren den wirtschaftlicheren Weg der Schadensbehebung zu wählen, sofern er die Höhe der für die Schadensbeseitigung aufzuwendenden Kosten beeinflussen kann (vgl. Senatsurteile BGHZ 115, 364, 368 f.; 115, 375, 378; 132, 373, 376).
Doch genügt im allgemeinen, daß er den Schaden auf der Grundlage eines von ihm eingeholten Sachverständigengutachtens berechnet, sofern das Gutachten hinreichend ausführlich ist und das Bemühen erkennen läßt, dem konkreten Schadensfall vom Standpunkt eines wirtschaftlich denkenden Betrachters gerecht zu werden (vgl. Senatsurteile vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 - VersR 1972, 1024, 1025; vom 20. Juni 1989 - VI ZR 334/88 - VersR 1989, 1056; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457, 458; zum Prognoserisiko allgemein s. Senatsurteile BGHZ 63, 182, 185 f; 115, 364, 370).
Deshalb ist bei der Prüfung, ob sich der Aufwand zur Schadensbeseitigung in vernünftigen Grenzen hält, eine subjektbezogene Schadensbetrachtung anzustellen, d.h. Rücksicht auf die spezielle Situation des Geschädigten, insbesondere auf seine individuellen Erkenntnis- und Einflußmöglichkeiten sowie auf die möglicherweise gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten zu nehmen (vgl. Senatsurteile, BGHZ 115, 364, 369; 115, 375, 378; 132, 373, 376 f.).
- BGH, 29.04.2003 - VI ZR 393/02
Deliktsrecht - Umfang Schadensersatz nach Unfall
Nur der für diese Art der Schadensbehebung nötige Geldbetrag ist im Sinne von § 249 Satz 2 BGB a.F. zur Herstellung erforderlich (vgl. Senatsurteile BGHZ 115, 364, 368; 115, 375, 378 jeweils m.w.N.; vom 5. März 1985 - VI ZR 204/83 - VersR 1985, 593; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457; vom 17. März 1992 - VI ZR 226/91 - VersR 1992, 710).Der Senat hat bereits im Urteil vom 15. Oktober 1991 (vgl. BGHZ 115, 364, 371 ff.) entschieden, daß in den Fällen, in denen der Geschädigte sein beschädigtes Fahrzeug tatsächlich repariert, bei der für die Ermittlung der Wirtschaftlichkeitsgrenze einer Reparatur erforderlichen Vergleichsbetrachtung zwischen den Reparaturkosten und den Kosten der Ersatzbeschaffung auf Seiten der letzteren eine Kürzung des Wiederbeschaffungswerts um den Restwert im allgemeinen unterbleibt.
Erst die Unverhältnismäßigkeit bildet bei einer möglichen Naturalrestitution die Grenze, ab welcher der Ersatzanspruch des Geschädigten sich nicht mehr auf Herstellung (Naturalrestitution), sondern allein noch auf den Wertausgleich des Verlustes in der Vermögensbilanz (Kompensation) richtet (Senatsurteil, BGHZ 115, 364, 367).
Hiervon hat der Senat eine Ausnahme gemacht, wenn der Geschädigte bei einem besonderen Integritätsinteresse an dem Erhalt des ihm vertrauten Kraftfahrzeugs das Fahrzeug mit einem Aufwand bis zu 130 % des Wiederbeschaffungswerts instandsetzen läßt (vgl. Senatsurteil, BGHZ 115, 364, 371 mit Anmerkung von Lipp, NZV 1992, 70 ff.; Senatsurteile vom 17. März 1992 - VI ZR 226/91 - und vom 8. Dezember 1998 - VI ZR 66/98 - VersR 1999, 245).
- OLG Dresden, 04.04.2001 - 6 U 2824/00
Kfz-Unfallschaden - gewerblich genutztes Fahrzeug - Reparaturkosten - …
Grundsätzlich kann ein Schädiger seinen Unfallgegner nur dann auf eine Entschädigung in Geld für den erlittenen Wertverlust (Kosten einer Ersatzbeschaffung) verweisen, wenn und soweit die Herstellung des Fahrzeugs nicht möglich oder zur Entschädigung nicht genügend ist - § 251 Abs. 1 BGB - oder unverhältnismäßige Aufwendungen erfordert - § 251 Abs. 2 Satz 1 BGB (BGH NJW 1992, 302/303 = BGHZ 115, 371, OLG Dresden, DAR 1996, 54).Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes kann der Geschädigte, der nach einem Unfall sein Kraftfahrzeug reparieren lässt und damit sein Interesse an dessen Erhalt bekundet, gemäß § 249 Satz 2 BGB vom Schädiger den zur Instandsetzung erforderlichen Geldbetrag verlangen, sofern sich die Reparaturkosten auf nicht mehr als 130 % des Wiederbeschaffungswertes des Fahrzeuges belaufen (BGH, NJW 1999, 300; BGHZ 115, 364, 371 ff. und 375; NJW 1992, 1618; NJW 1992, 302, 305; OLG Hamm, NJW 1998, 3500 m.w.N.).
Dieser ist unbeschadet der auf die individuellen Möglichkeiten und Belange des Geschädigten Rücksicht nehmenden subjektbezogenen Schadensbetrachtung (BGH, NJW 1992, 302) nach objektiven Kriterien, d. h. losgelöst von den für die Schadensbeseitigung tatsächlich aufgewendeten Beträgen, zu bestimmen (BGH NJW 1989, 3009).
Jedoch verbietet sich ein starres Festhalten an der gutachterlichen Schadensschätzung, wenn der Geschädigte - wie hier - durch Einholung eines Kostenvoranschlages sicherstellen kann, die Reparaturkosten innerhalb von 30 % über dem Wiederbeschaffungswert (nicht Wiederbeschaffungsaufwand, BGH NZV 1992, 66 ff.) zu halten.
Ebenso wie in den Fällen, wo der Geschädigte auch im Falle der Instandsetzung des Fahrzeugs in Eigenregie den Geldbetrag verlangen kann, der ihm bei der Reparatur in einer Fachwerkstatt in Rechnung gestellt worden wäre (BGH DAR 1992, 22 u. 259; DAR 1991, 165), ist Voraussetzung, dass der Geschädigte durch Vornahme der Reparatur das Integritätsinteresse an dem Erhalt seines Fahrzeugs auch nachgewiesen hat, wobei eine nur provisorische oder nur laienhafte Instandsetzung nicht ausreichend ist.
Zwar ist bei der "Integritätsspitze" von 30 % stets zu beachten, dass es sich um keine starre Grenze, sondern um einen Richtwert handelt, der bei der Massenerscheinung der Kfz-Schäden in der Regel zu einem gerechten Ergebnis führt, der aber je nach den Besonderheiten des Einzelfalles auch einmal über- oder unterschritten werden kann (BGH, NZV 1992, 66 [68] m. w. N.).
- LG Bochum, 21.11.2006 - 9 S 108/06 Insoweit hat Naturalrestitution grundsätzlich Vorrang vor der reinen Kompensation des Schadens ( BGHZ 115, 364(367) = NJW 1992, 302; BGHZ 162, 161 = BGH NJW 2005, 1108(1109) = VersR 2005, 663 = NZV 2005, 243 = r+s 2005, 172 ).
Denn die Einbuße des Geschädigten ist, auch unter Berücksichtigung des für § 249 BGB in Frage stehenden Interesses an dem Erhalt seines Vermögens in dessen gegenständlicher Zusammensetzung, nicht größer als das, was er aufwenden muss, um sein Vermögen auch hinsichtlich des beschädigten Bestandteils in zumutbarer Weise in einen dem früheren wirtschaftlich gleichwertigen Zustand zu versetzen (vgl. z. Bsp.: BGH VersR 1985, 593(594); BGHZ 115, 364 ff = BGH NJW 1992, 302(303) = VersR 1992, 61(62); BGHZ 115, 375 = NJW 1992, 305; BGHZ 154, 395(397) = NJW 2003, 2085 = NZV 2003, 371; BGHZ 155, 1(3) = NJW 2003, 2086 = NZV 2003, 372; BGHZ 162, 161 = BGH NJW 2005, 1108(1109) = VersR 2005, 663 = NZV 2005, 243 = r+s 2005, 172; BGH NJW 2006, 2179 = VersR 2006, 989 = r+s 2006, 343; OLG Hamm r+s 1996, 100(101); OLG Hamm NZV 1999, 297 = r+s 1999, 241; OLG Hamm NZV 2002, 272(273)).
Denn auch wenn er vollen Ersatz verlangen kann, soll er an dem Schadensfall nicht "verdienen" (vgl. BGHZ 162, 161 = BGH NJW 2005, 1108(1109) = VersR 2005, 663 = NZV 2005, 243 = r+s 2005, 172; BGHZ 154, 395 [398] = NJW 2003, 2085= = NZV 2003, 371; BGHZ 115, 364 [368] = NJW 1992, 302; BGHZ 115, 375 [378]= NJW 1992, 305 ; BGH NJW 1985, 2469; BGH NJW 1992, 903 = VersR 1992, 457 [458]; BGH NJW 1992, 1618 = VersR 1992, 710 (711)).
Mit den schadensrechtlichen Grundsätzen ist es nämlich vereinbar, dass dem Geschädigten, der sich zu einer Reparatur entschließt und diese auch nachweislich durchführt, Kosten der Instandsetzung zuerkannt werden, die den Wiederbeschaffungswert bis zu 30 % übersteigen (vgl. dazu : BGHZ 162, 161 = BGH NJW 2005, 1108 (1109) = VersR 2005, 663 = NZV 2005, 243 = r+s 2005, 172; BGHZ 115, 364(371) = NJW 1992, 302 = VersR 1992, 61 ff ).
Bei der Entscheidung, ob und gegebenenfalls welchen Aufwand der Geschädigte für die Reparatur seines Fahrzeugs ersetzt verlangen kann, ist zum einen die Verhältnismäßigkeit des Reparaturaufwands zum Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs zu berücksichtigen, zum anderen ist aber auch zu bedenken, dass nur die Reparatur des dem Geschädigten vertrauten Fahrzeugs regelmäßig sein Integritätsinteresse zu befriedigen vermag (vgl. BGHZ 162, 161 = BGH NJW 2005, 1108(1109) = VersR 2005, 663 = NZV 2005, 243 = r+s 2005, 172; BGH NJW 2005, 1110(1111) ;BGHZ 115, 364 [371] = NJW 1992, 302 = VersR 1992, 61 ff; BGH NJW 1999, 500 = VersR 1999, 245; BGH NJW 1992, 1618; OLG Hamm, NZV 1991, 351 [352] = DAR 1991, 333(334)).
Ihm liegen durchaus wirtschaftliche Gesichtspunkte zu Grunde (vgl. BGHZ 162, 161 = BGH NJW 2005, 1108(1109) = VersR 2005, 663 = NZV 2005, 243 = r+s 2005, 172; BGH NJW 2005, 1110(1111); BGH NJW 2006, 2179 = VersR 2006, 989 = NZV 2006, 459 = r+s 2006, 343; BGHZ 115, 364 [371] = NJW 1992, 302 = VersR 1992, 61 ff; BGH NJW 1999, 500; BGH NJW 1992, 1618).
- BGH, 17.10.2006 - VI ZR 249/05
Schadensrecht - Erst Abrechnung nach Wiederbeschaffungsaufwand, dann Reparatur
Deshalb hat der Senat entschieden, dass der Geschädigte zum Ausgleich des durch einen Unfall verursachten Fahrzeugschadens sowohl die tatsächlich aufgewendeten als auch die vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswerts ohne Abzug des Restwerts verlangen kann, wenn er das Fahrzeug tatsächlich reparieren lässt und weiter benutzt (Senatsurteile BGHZ 115, 364, 371 ff.; 154, 395, 400).b) Im Fall eines wirtschaftlichen Totalschadens wie hier kann der Geschädigte im Rahmen der Ersatzbeschaffung nur Ersatz des Wiederbeschaffungswertes abzüglich des Restwertes verlangen; die Ersatzbeschaffung als Variante der Naturalrestitution steht unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit, so dass der Geschädigte bei der Schadensbehebung gemäß § 249 Satz 2 BGB im Rahmen des ihm Zumutbaren und unter Berücksichtigung seiner individuellen Lage grundsätzlich den wirtschaftlichsten Weg zu wählen hat (vgl. BGHZ 115, 364, 368 f.; 115, 375, 378; 132, 373, 376; 143, 189, 193; 163, 362, 365).
Ersatzfähig sind auch Reparaturkosten, die den Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs in Grenzen (bis 30%) übersteigen, wenn sie konkret angefallen sind oder wenn der Geschädigte nachweisbar wertmäßig in einem Umfang repariert hat, der den Wiederbeschaffungsaufwand übersteigt, sofern die Reparatur fachgerecht und in einem Umfang durchgeführt wird, wie ihn der Sachverständige zur Grundlage seiner Kostenschätzung gemacht hat; andernfalls ist die Höhe des Ersatzanspruchs auf den Wiederbeschaffungsaufwand beschränkt (vgl. Senatsurteile BGHZ 115, 364, 371 f.; 162, 161, 163 ff.; 162, 170, 173 f.).
Im Streitfall übersteigen die tatsächlich aufgewendeten Reparaturkosten (8.327,57 EUR) den Wiederbeschaffungswert (7.900,00 EUR) unterhalb von 130% (= 10.270,00 EUR); den Parteien muss daher Gelegenheit gegeben werden, zu den vom erkennenden Senat dargelegten Voraussetzungen der Schadensabrechnung in einem solchen Fall (BGHZ 115, 364; 154, 395; 162, 161 und 162, 170) vorzutragen.
- OLG Hamm, 19.03.1998 - 6 U 192/97
130 %-Grenze gilt auch bei Nutzfahrzeugen
Die unter den Voraussetzungen des § 251 BGB angeordnete Beschränkung des Schadensersatzanspruchs auf das Wertinteresse läuft bei der Beschädigung eines Kraftfahrzeuges in der Praxis weitgehend leer, weil nach der Rechtsprechung des BGH als Wiederherstellung i.S.d. § 249 BGB nicht nur die fachgerechte Reparatur des Fahrzeugs anzusehen ist; vielmehr wird auch die Beschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeugs als eine Form der Naturalrestitution begriffen (vgl. BGHZ 66, 239 = NJW 76, 1396; BGHZ 92, 85 = NJW 84, 2282; BGHZ 115, 364 = VersR 92, 61 = NJW 92, 302; BGHZ 115, 375 = NJW 92, 305; NJW 92, 1618).Dokumentiert er dagegen sein Interesse an der Integrität seines vertrauten Fahrzeuges durch eine tatsächlich vorgenommene fachgerechte Reparatur, so wird dieses Integritätsinteresse zu Lasten des Schädigers geschützt, allerdings auch nicht uneingeschränkt: Der Geschädigte darf sich auch dann noch zu Lasten des Schädigers zur Reparatur entschließen, wenn diese zwar teurer (und damit im strengen Sinne bereits unwirtschaftlich) ist, aber beim Kostenvergleich die Toleranzgrenze nicht überschritten wird; diese wird in der Praxis im Regelfall bei 130 % des Wiederbeschaffungswertes - und zwar an dieser Stelle ohne Abzug des Restwertes - gezogen (vgl. BGH NJW 92, 302 und 305 = VersR 92, 61 und 64 = r + s 92, 15 und 16).
Der Grund für die erweiterte Zulassung der Abrechnung auf Reparaturkostenbasis liegt vielmehr darin, daß die Reparatur des dem Geschädigten vertrauten Fahrzeugs sein gesetzlich geschütztes Interesse an der Wiederherstellung des vor dem Schadensfall bestehenden "integren" Zustandes regelmäßig in stärkerem Maße zu befriedigen vermag als eine Ersatzbeschaffung (vgl. BGH NJW 92, 302 m.w.N.).
Das gilt auch dann, wenn durch die Verteuerung die 30 %-Grenze überschritten ist, denn bei tatsächlich ausgeführter Reparatur trägt der Schädiger das Prognose- und das Werkstattrisiko; war die Toleranzgrenze von 130 % nach dem Inhalt des Schätzgutachtens nicht überschritten und stellt sich erst bei Durchführung der Reparatur heraus, daß der Gutachter Schäden übersehen hat und daß die Reparaturkosten jetzt doch über der Toleranzgrenze liegen, hat der Schädiger die Mehrkosten zu tragen; er kann nicht etwa nunmehr den Schädiger auf die Abrechnung nach Maßgabe des Wiederbeschaffungsaufwands verweisen (vgl. BGH NJW 92, 302 = VersR 92, 61 = r + s 92, 15; Otting zfs 94, 154).
Dann muß sich der Geschädigte eventuell zu Ersatzbeschaffung entschließen, obwohl die 130 %-Grenze nicht überschritten ist (vgl. BGH NJW 92, 302 u. 305 = r + s 92, 15 u. 16.).
- BGH, 07.05.1996 - VI ZR 138/95
Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten
Wenn der Geschädigte die Höhe der für die Schadensbeseitigung aufzuwendenden Kosten beeinflussen kann, so ist er nach dem Begriff des Schadens und dem Zweck des Schadensersatzes wie auch nach dem letztlich auf § 242 BGB zurückgehenden Rechtsgedanken des § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gehalten, im Rahmen des ihm Zumutbaren den wirtschaftlicheren Weg der Schadensbehebung zu wählen (vgl. die vorgenannten Senatsurteile, s. auch BGHZ 115, 364, 368 f).Das Gebot zu wirtschaftlich vernünftiger Schadensbehebung verlangt jedoch, wie der Senat ebenfalls bereits ausgeführt hat, vom Geschädigten nicht, zu Gunsten des Schädigers zu sparen oder sich in jedem Fall so zu verhalten, als ob er den Schaden selbst zu tragen hatte (BGHZ 115, 364, 369;… Senatsurteil vom 2. Juli 1985 - VI ZR 86/84 - aaO.).
Deshalb ist bei der Prüfung, ob der Geschädigte den Aufwand zur Schadensbeseitigung in vernünftigen Grenzen gehalten hat, eine subjektbezogene Schadensbetrachtung anzustellen, d.h. Rücksicht auf die spezielle Situation des Geschädigten, insbesondere auf seine individuellen Erkenntnis- und Einflußmöglichkeiten sowie auf die möglicherweise gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten zu nehmen (BGHZ 115, 364, 369; 115, 375, 378).
- BGH, 06.04.1993 - VI ZR 181/92
Verkauf von Unfallwagen zum Restwert gemäß Gutachten
Macht bei der Beschädigung eines Kraftfahrzeugs der Geschädigte von der Ersetzungsbefugnis des § 249 Satz 2 BGB Gebrauch und will er, wie die Klägerin im Streitfall, den Schaden nicht im Wege der Reparatur, sondern durch Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs beheben, was nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats ebenfalls eine Form der Naturalrestitution darstellt (BGHZ 115, 364, 368; 115, 375, 378), dann ist bei der Bemessung des erforderlichen Betrages, den der Geschädigte zur Finanzierung des Aufwands für die Ersatzbeschaffung verlangt, der Restwert des beschädigten Fahrzeugs vom Wiederbeschaffungswert abzuziehen (BGHZ 115, 364, 372; Senatsurteil vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457 ).Ebenso wie bei einer von ihm in Eigenregie durchgeführten Reparatur die Einhaltung des aus dem Begriff des Schadens zu entnehmenden und in dem Tatbestandsmerkmal der "Erforderlichkeit" des § 249 Satz 2 BGB noch zusätzlich betonten Wirtschaftlichkeitsgebots unter Berücksichtigung der besonderen Situation des Geschädigten mit seinen individuellen Erkenntnis- und Einflußmöglichkeiten und den dabei möglicherweise gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten zu beurteilen ist (BGHZ 115, 364, 369 f;… Senatsurteil vom 21. Januar 1992 = aaO), so ist auch die Frage, in welcher Höhe dem Geschädigten bei einer Ersatzbeschaffung unter einer ihm möglichen und zumutbaren Verwertung seines Unfallfahrzeugs ein Schaden entstanden ist, subjektbezogen, d.h. nach der besonderen Lage des Geschädigten zu beurteilen.
Damit hat die Klägerin dem oben bereits erwähnten Wirtschaftlichkeitspostulat (BGHZ 115, 364, 368 f) hinreichend Genüge getan.
Anderes gilt nur dann, wenn dem Geschädigten bei der Beauftragung des Sachverständigen ausnahmsweise ein) (Auswahl-Verschulden zur Last fällt oder für ihn aus sonstigen Gründen gegenüber dem Gutachten Anlaß zu Mißtrauen besteht (vgl. Senatsurteile vom 20. Juni 1972 - VI ZR 61/71 - VersR 1972, 1024, 1025 …und vom 21. Januar 1992 = aaO S. 458; zum Prognoserisiko allgemein s. BGHZ 63, 182, 185 f; 115, 364, 370; zur Schadensabrechnung auf Gutachtenbasis vgl. Senatsurteil vom 20. Juni 1989 - VI ZR 334/88 - VersR 1989, 1056, 1057).
- BGH, 06.03.2007 - VI ZR 120/06
Schadensrecht - Weiterbenutzung des beschädigten Autos im Totalschadensfall
Auch die Ersatzbeschaffung ist Naturalrestitution, deren Ziel sich nicht auf eine (Wieder-)Herstellung der beschädigten Sache beschränkt; es besteht in umfassenderer Weise gemäß § 249 Abs. 1 BGB darin, den Zustand herzustellen, der, wirtschaftlich gesehen, der ohne das Schadensereignis bestehenden Lage entspricht (Senatsurteile BGHZ 115, 364, 368; 115, 375, 378; 154, 395, 397; 162, 161, 164 m.w.N.).Die Ersatzbeschaffung als Variante der Naturalrestitution steht ebenfalls unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit (Senatsurteile BGHZ 115, 364, 372; 143, 189, 193; 163, 362, 365; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457; vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - VersR 1993, 769; vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - VersR 2005, 381, 382).
Das bedeutet, dass der Geschädigte bei der Schadensbehebung gemäß § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB im Rahmen des ihm Zumutbaren und unter Berücksichtigung seiner individuellen Lage grundsätzlich den wirtschaftlichsten Weg zu wählen hat - sog. "subjektbezogene Schadensbetrachtung" (BGHZ 115, 364, 368 f.; 115, 375, 378; 132, 373, 376; 143, 189, 193; 163, 362, 365).
- BGH, 08.12.1998 - VI ZR 66/98
Beschränkung der Zulassung der Revision; Geltung des Integritätszuschlags für …
- BGH, 30.11.1999 - VI ZR 219/98
Schadensminderungspflicht bei Veräußerung eines Unfallfahrzeugs mit Totalschaden
- BGH, 23.01.2007 - VI ZR 67/06
Schadensrecht - Erstattung von Sachverständigenhonorar
- BGH, 15.02.2005 - VI ZR 172/04
Ohne Reperatur nur Ersatz des Wiederbeschaffungsaufwands bei Schäden an …
- BGH, 25.10.2005 - VI ZR 9/05
Schadensrecht - Mietwagen: "Unfallersatztarif" zulässig?
- BGH, 09.10.2007 - VI ZR 27/07
Schadensrecht - Erforderlichkeit eines Unfallersatztarifs
- BGH, 07.12.2004 - VI ZR 119/04
Schadensrecht - Überdurchschnittlicher Erlös
- BGH, 15.10.1991 - VI ZR 67/91
Reparatur des beschädigten Fahrzeugs bei wirtschaftlichen Totalschaden
- OLG Hamm, 23.06.1999 - 6 U 16/99
Wiederbeschaffungsaufwand als Obergrenze für die Schadenregulierung auf …
- BGH, 12.12.2006 - VI ZR 175/05
Keine Erstattung der Anwaltskosten bei Abmahnung im Selbstauftrag
- OLG Frankfurt, 10.12.2001 - 1 U 159/00
Schadensersatz bei Kfz-Unfällen: Schadensabrechnung auf Gutachtenbasis nach …
- BGH, 12.07.2005 - VI ZR 132/04
Restwert nach Totalschaden realistisch ansetzen
- BGH, 09.06.2009 - VI ZR 110/08
Verkehrsrecht - Abrechnung des Schadens auf Neuwagenbasis
- OLG Düsseldorf, 16.06.2008 - 1 U 246/07
Sofortige Schuldübernahme nach Unfall kein Schuldanerkenntnis
- OLG Karlsruhe, 29.04.1999 - 19 U 268/97
Schadensregulierung bei Kraftfahrzeugschäden - Abrechnung auf …
- BGH, 01.03.2005 - VI ZR 91/04
Schadensrecht - Schadensersatz für Ersatzfahrzeug
- OLG Dresden, 18.08.1995 - 5 U 599/95
Abrechnung bei Eigenreparatur innerhalb der 130 %ÄGrenze
- BGH, 12.12.2006 - VI ZR 188/05
Wettbewerbsrecht - Anwaltskosten für ein sog. Abschlussschreiben: Voraussetzung?
- AG Dippoldiswalde, 26.10.1995 - 3 C 270/95
- OLG Düsseldorf, 29.09.2005 - 10 U 203/04
Beweis des ersten Anscheins bei einem Auffahrunfall
- BGH, 27.11.2007 - VI ZR 56/07
Schadensrecht - Ausgleich für Fahrzeugschaden
- BGH, 18.10.2011 - VI ZR 17/11
Schadensrecht - Keine Bindung an fiktive Schadensberechnung von Sachverständigem
- OLG Düsseldorf, 25.04.2001 - 1 U 9/00
Instandsetzung eines Unfallfahrzeugs zu den Wiederbeschaffungswert übersteigenden …
- BGH, 01.02.1994 - VI ZR 229/92
Beseitigung eines Kabels nach Erlöschen eines Leitungsrechts infolge Einziehung …
- LG Bochum, 17.10.2003 - 5 S 109/03
Schadensregulierung bei Kraftfahrzeugschäden - Mehrwertsteuer-Abzug vom …
- BGH, 05.12.2006 - VI ZR 77/06
Versicherungsrecht - Fahrzeugreparatur: Erstattung bis zu Wiederbeschaffungswert
- BGH, 18.12.2007 - VI ZR 62/07
Schadensrecht - Nutzungsausfallentschädigung über veranschlagten Zeitraum hinaus
- BGH, 13.11.2007 - VI ZR 89/07
Schadensrecht - Integritätsinteresse durch Nutzung des Fahrzeugs nach Reparatur
- KG, 29.04.2002 - 12 U 7995/00
Nachweis der Manipulation/Vortäuschung eines wegen Schadensersatzforderungen …
- BGH, 30.05.2006 - VI ZR 174/05
Schadensrecht - Kosten konkreter Ersatzbeschaffung, fiktive Schadensabrechnung
- BGH, 03.03.2009 - VI ZR 100/08
Schadensrecht - Abstellen auf Bruttoreparaturkosten?
- BGH, 14.07.2010 - VIII ZR 45/09
Mietrecht - Vermieter darf nicht eigenmächtig Mieterwohnung räumen!
- OLG Düsseldorf, 27.11.2000 - 1 U 2/00
Nach Unfall müssen Kosten für Eigenreparatur erstattet werden
- LG Aachen, 29.08.2002 - 6 S 5/02
Restwert-Abrechnung bei Totalschaden - maßgebender Schätzwert
- LG Bochum, 09.09.2005 - 5 S 79/05
Fiktive Reparaturkosten - Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen …
- BGH, 10.07.2007 - VI ZR 258/06
Schadensrecht - Wirtschaftlichkeit einer Instandsetzung
- OLG Hamm, 01.03.1999 - 6 U 117/98
Kfz-Unfall: Abrechnung auf Ersatzbeschaffungsbasis
- BGH, 22.04.2008 - VI ZR 237/07
Schadensrecht - Kann der Geschädigte Reparaturkosten verlangen?
- OLG München, 14.03.1995 - 5 U 3850/94
Schätzung ersatzfähiger Mietwagenkosten
- KG, 14.06.2001 - 12 U 5931/00
Schadensberechnung bei Beschädigung eines gebrauchten Fahrzeugs
- OLG Köln, 11.05.2004 - 22 U 190/03
Zulässige Restwertermittlung von Unfallwagen ohne Berücksichtigung unzugänglicher …
- OLG Brandenburg, 17.03.2005 - 12 U 163/04
Zur Beweisführung bei Geltendmachung eines Schadensersatzes bei vorhandenen …
- OLG Hamm, 19.01.2000 - 13 U 141/99
- LG Baden-Baden, 11.10.2002 - 1 S 20/02
Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Ersatzfähigkeit von Mietwagenkosten
- OLG Köln, 13.10.1993 - 11 U 79/93
Schadensersatz Reparaturkosten Wiederbeschafungswert
- LG Bonn, 24.06.1997 - 2 S 9/97
- AG Bad Oeynhausen, 08.03.2005 - 11 C 512/04
- BGH, 01.06.2010 - VI ZR 316/09
Gebot der Wirtschaftlichkeit und Schadensgeringhaltungsobliegenheit
- OLG Hamm, 03.07.2001 - 9 U 49/01
Neuwagenpreis nur bei erheblicher Beschädigung
- LG Münster, 25.03.2009 - 1 S 224/08
- BGH, 15.06.2010 - VI ZR 232/09
Schadensrecht - Restwertbestimmung durch Gutachter bei Veräußerung nach Schaden
- AG Siegen, 12.01.1999 - 24 C 304/98
- LG Bonn, 24.09.2003 - 5 S 150/03
Umfang des Schadenersatzanspruchs bei Totalschaden, fiktive …
- LG Duisburg, 11.01.2008 - 7 S 291/06
- BGH, 02.07.1996 - X ZR 64/94
Gewährleistung für fehlerhafte Implementierung einer Sicherungsroutine in einer …
- AG Krefeld, 02.07.2001 - 82 C 157/01
- AG Kerpen, 19.12.2008 - 24 C 103/08
- BGH, 28.06.2011 - VI ZR 184/10
Öffentliches Recht - Kostenersatz für Beseitigung einer Ölspur
- OLG Stuttgart, 23.09.1999 - 13 U 94/99
- OLG Stuttgart, 18.12.2002 - 3 U 172/02
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Integritätszuschlag bei Eigenreparatur
- AG Dresden, 16.11.2004 - 108 C 6351/04
- LG Saarbrücken, 10.02.2011 - 13 S 109/10
- OLG Oldenburg, 20.03.2000 - 11 U 92/99
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Qualitätsanforderungen bei Reparatur zur …
- OLG Düsseldorf, 01.03.2004 - 1 U 120/03
Zur Frage, ob sich nach einem wirtschaftlichen Totalschaden eines Kraftfahrzeugs …
- LG Karlsruhe, 24.05.2006 - 1 S 195/04
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Gerichtliches Schätzungsermessen hinsichtlich der …
- OLG Düsseldorf, 07.06.2011 - 24 U 123/09
Mietrecht - Kein Abzug "neu für alt" ohne Bereicherung!
- BGH, 19.10.1993 - VI ZR 20/93
Unverhältnismäßigkeit von Mietwagenkosten bei unfallbeschädigtem Taxi
- OLG Karlsruhe, 21.08.2003 - 19 U 57/03
Schadensersatz beim Kfz-Unfall: Erstattungsfähigkeit nur der Kosten der gegenüber …
- OLG Nürnberg, 07.08.2007 - 2 W 1109/07
Reparatur eines Fahrzeugs, dessen Wiederbeschaffung günstiger ist als die …
- OLG Jena, 18.06.2008 - 2 U 202/08
Verkehrssicherungspflichten eines Hauseigentümers hinsichtlich des Abgangs von …
- OLG Celle, 02.12.2009 - 14 U 123/09
Schadenersatz auf Grund eines Verkehrsunfalls: Anspruch auf Ersatz der …
- KG, 04.02.2002 - 12 U 111/01
Haftungsverteilung bei Unfallschaden infolge Mißachtung der Vorfahrt
- BGH, 23.04.2002 - X ZR 29/00
Werkvertrag - Schadensersatz wegen fehlerhaftem Teil einer Produktionsanlage
- OLG Celle, 26.05.2004 - 3 U 263/03
Immobilien - Unverhältnismäßige Aufwendungen für Rückerwerb des Grundstücks?
- OLG Karlsruhe, 29.09.2004 - 9 U 39/04
Schadensersatz bei Verkehrsunfall: Hinweispflicht des gewerblichen Kfz-Vermieters …
- OLG Karlsruhe, 27.01.2005 - 12 U 299/04
Sachverständige - Haftung aus Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte
- OLG Frankfurt, 11.02.1997 - 11 U (Kart) 38/96
Höhe der Kosten für die Netzübernahme
- OLG Karlsruhe, 14.01.2000 - 10 U 181/99
Integritätszuschlag bei fachgerechter Reparatur eines Kfz; Bestimmung des …
- OLG Hamm, 17.12.2001 - 13 U 132/01
- LG Duisburg, 07.11.2003 - 7 S 152/03
Pflichten des Autovermieters bei Vermietung eines Fahrzeugs nach einem …
- OLG Düsseldorf, 15.03.2011 - 1 U 152/10
Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit einem ein wartendes …
- OLG Dresden, 07.02.2001 - 18 U 1303/00
Wohnungseigentum - Klagebefugnis bei Mängel am Gemeinschaftseigentum?
- BGH, 28.06.2011 - VI ZR 191/10
Öffentliches Recht - Kostenerstattung für Beseitigung einer Ölspur
- BGH, 09.02.2012 - VII ZR 31/11
Architekten & Ingenieure - Wann liegt Mindestsatzunterschreitung vor?
- OLG Hamm, 22.04.1993 - 6 U 259/92
- OLG Düsseldorf, 22.07.2002 - 1 U 230/01
Abrechnung eines Fahrzeugschadens bei Interesse am Erhalt und der Weiternutzung …
- AG Kaiserslautern, 08.10.2004 - 3 C 465/04
Führt der Geschädigte die Reparatur in eigener Regie fachgerecht und vollständig …
- OLG Jena, 13.10.2005 - 4 W 565/05
Verfahrensrecht - Wann ist Anerkenntnis "sofortig" bei erst unschlüssiger Klage?
- OLG Köln, 04.04.2008 - 4 U 1/08
- LG Bochum, 10.07.2008 - 5 S 204/07
Verkehrsunfall - Anschaffung Ersatzfahrzeug - Inzahlunggabe
- OLG Koblenz, 12.12.2011 - 12 U 1059/10
- OLG Köln, 16.07.1993 - 19 U 243/92
Fiktive Reparaturkosten; Erstattungsfähigkeit
- OLG Hamm, 16.09.1999 - 6 U 103/99
Verkehrssicherungspflichten: Vorkehrungen gegen Gefahren durch Umstürzen einer …
- OLG Koblenz, 27.03.2000 - 13 U 1369/99
Verjährung von Ansprüchen wegen Beschädigung eines Mietwagens; Ersatzanspruch des …
- OLG Köln, 18.10.2001 - 8 U 40/01
Nach Unfall mit Mietwagen Polizei rufen
- OLG Zweibrücken, 14.07.2004 - 1 U 97/03
- LG Kaiserslautern, 28.12.2005 - 1 S 106/05
Internet-Restwertangebote
- LG Bochum, 05.09.2006 - 9 S 106/06
- LG Bonn, 29.01.2008 - 8 S 195/07
Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit einem rückwärts …
- OLG Stuttgart, 07.04.2010 - 3 U 216/09
Auffahrunfall: Anscheinsbeweis für eine Alleinhaftung des vorausfahrenden …
- LG Saarbrücken, 14.05.2010 - 13 S 178/09
Reparaturabsicht ist für fiktive Abrechnung der Reparaturkosten im Rahmen der …
- OLG Saarbrücken, 28.02.2012 - 4 U 112/11
- OLG Hamm, 01.10.1992 - 6 U 113/92
Ersatz von Mietwagenkosten für einen Kfz-Unfall-Geschädigten
- OLG Köln, 12.11.1992 - 7 U 88/92
Totalschaden Unfallfahrzeug
- OLG Hamm, 26.04.1993 - 13 U 266/92
- OLG Schleswig, 10.05.2002 - 11 U 202/00
Überschwemmungsschaden, der durch eine gemeindeeigene Regenwasserkanalisation …
- LG Essen, 27.01.2004 - 15 S 319/03
- AG Essen, 31.01.2006 - 20 C 504/05
- LG Zwickau, 14.03.2008 - 6 S 34/06
- OLG Naumburg, 10.06.2010 - 2 U 7/10
Kfz-Totalschaden - Ersatzbeschaffung i. S. einer Naturalrestitution
- OLG München, 24.11.1992 - 5 U 2599/91
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …
- LG Bochum, 14.06.1994 - 9 S 71/94
- OLG Hamm, 31.01.1995 - 9 U 168/94
Reparaturkosten-Ersatz Höhe: Werkstattrechnung mit inkorrekten Angaben …
- OLG Köln, 03.06.1996 - 12 U 5/96
- OLG Hamm, 26.05.1997 - 6 U 44/97
- OLG Dresden, 28.10.1999 - 16 U 1752/99
Voraussetzungen des Ersatzes von Mietwagenkosten bei Anmietung eines …
- OLG Celle, 10.02.2000 - 14 U 70/99
Schadensersatz beim Kfz-Unfall: Ersatz des Integritätsinteresses bei einem …
- AG Sigmaringen, 22.09.2000 - 1 C 618/00
- LG Köln, 19.05.2004 - 13 S 15/04
- AG Nürnberg, 09.02.2005 - 31 C 7470/04
- AG Mannheim, 29.12.2006 - 3 C 469/06
Schadensersatz aus Verkehrsunfall: Pflicht zur Berücksichtigung des …
- LG Duisburg, 25.01.2007 - 7 S 222/06
- AG Frankfurt/Main, 26.09.2007 - 30 C 1342/07
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Abrechnung auf 130%-Basis ohne zusätzlichen …
- LG Frankfurt/Oder, 13.11.2007 - 6a S 96/07
Ersatz der in einer markengebundenen Vertragswerkstatt anfallenden fiktiven …
- LG Bochum, 15.02.2008 - 5 S 204/07
- LG Hamburg, 18.07.2008 - 306 S 11/08
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Abstrakte Schadensberechnung bei Benennung einer …
- AG Oberhausen, 24.08.2008 - 37 C 3217/08
- LG Frankfurt/Main, 08.10.2008 - 16 S 160/08
Schadensersatz wegen Verkehrsunfall: Erstattung der Mehrwertsteuer bei Erwerb …
- OLG Bamberg, 11.11.2008 - 5 U 63/07
- AG Bochum, 16.09.2009 - 42 C 50/09
Verkehrsunfall, Sachverständigengebühren
- AG Münsingen, 31.12.1996 - 2 C 443/96
- LG Berlin, 09.07.1998 - 59 S 466/97
- AG Münsingen, 06.05.2003 - 2 C 32/03
Bei der Ersatz-Beschaffung von privat hat der Geschädigte einen Anspruch auf …
- LG Rottweil, 03.06.2003 - 3 O 603/02
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Ersatz der Umsatzsteuer bei Ersatzfahrzeugerwerb …
- AG Würzburg, 04.07.2006 - 12 C 3283/05
- OLG Naumburg, 07.12.2006 - 4 U 78/06
Bauvertrag - Schadensersatz bei Beschädigung eines Lichtwellenleiterkabels
- LG Krefeld, 20.12.2007 - 3 S 29/07
- AG Bochum, 22.10.2008 - 42 C 241/08
- LG Hagen, 04.11.2009 - 10 S 157/09
- AG Bonn, 11.01.2010 - 116 C 27/09
Unfallgeschädigter kann die Stundensätze einer markengebunden Fachwerkstatt in …
- OLG Köln, 02.06.2010 - 26 U 30/08
Ersatzfähigkeit nicht unfallbedingter Schäden
- OLG München, 24.11.1992 - 5 U 9599/91
- LG Düsseldorf, 24.05.2002 - 20 S 206/01
- LG Tübingen, 26.09.2002 - 1 S 49/02
Schadenersatz bei Verkehrsunfall mit wirtschaftlichem Totalschaden: …
- AG Waiblingen, 22.10.2003 - 9 C 1152/03
- AG Bad Hersfeld, 28.12.2005 - 10 C 1148/04
- AG Würzburg, 14.06.2006 - 12 C 2414/05
- AG Völklingen, 19.01.2009 - 5B C 658/08
- AG Bad Oeynhausen, 03.02.2009 - 11 C 93/08
- AG Schwartau, 13.03.2009 - 2 C 577/08
- OLG Stuttgart, 07.09.2009 - 4 U 14/09
Haftung des Bauunternehmers: Schadenersatzanspruch bei der Beschädigung von …
- AG Köln, 04.02.2011 - 272 C 224/10
- AG Chemnitz, 20.12.2002 - 21 C 2473/02
- AG Bergisch Gladbach, 05.08.2003 - 61 C 122/03
- LG Aachen, 14.08.2003 - 6 S 58/03
Totalschaden - Ersatzbeschaffung und MWSt. auf Wiederbeschaffungswert
- LG Heilbronn, 03.12.2003 - 7 S 4/03
- AG Chemnitz, 26.02.2004 - 20 C 2466/03
- AG Quedlinburg, 02.09.2004 - 7 C 349/02
- LG Kaiserslautern, 20.10.2004 - 3 O 707/04
Das Gericht ist im Zivilprozess nicht verpflichtet, von Amts wegen ein Gutachten …
- AG Würzburg, 29.11.2006 - 12 C 588/06
- AG Würzburg, 13.12.2006 - 12 C 1554/06
- AG Passau, 05.06.2007 - 12 C 1549/06
- AG Würzburg, 31.10.2007 - 12 C 1303/07
- AG Völklingen, 21.12.2007 - 5B C 497/07
- AG Leipzig, 13.03.2008 - 111 C 8135/07
- AG Schwartau, 25.04.2008 - 2 C 864/07
- AG Wiesbaden, 06.03.2009 - 93 C 537/08
- AG Bochum, 25.10.2011 - 44 C 140/11
- AG Bonn, 05.12.2011 - 108 C 294/11
Verkehrsunfall, Sachverständigenkostebn, Pauschalierung
- OLG Köln, 06.04.2004 - 22 U 190/03
Restwertbewertung eines Unfallfahrzeugs
