Rechtsprechung
| BVerfG, 05.03.1958 - 2 BvF 4/56 |
Rechtsverhältnisse der Flüchtlinge
Art. 131 GG
Volltextveröffentlichungen (2)
- DFR
Rechtsverhältnisse der Flüchtlinge
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Verfassungsmäßigkeit der §§ 14 Abs. 2, 17 G131
Zeitschriftenfundstellen
- BVerfGE 7, 305
- NJW 1958, 585
Wird zitiert von ... (15)
- BVerfG, 05.02.2004 - 2 BvR 2029/01
Streichung der zehnjährigen Höchstgrenze bei einer erstmalig angeordneten …
- BVerfG, 11.12.1962 - 2 BvL 2/60
Ruhegehalt nach Entnazifizierung
Das Bundesverfassungsgericht spricht darum von einer "Gesetzgebungsbefugnis des Bundes eigener Art", einer "Sonderkompetenz" (BVerfGE 1, 167 [177]; 7, 305 [313]).Der vom Bundesverfassungsgericht bereits festgestellte Einbruch des Art. 131 GG in "die allgemeine Kompetenzverteilung im Bereich der Gesetzgebung (Art. 72 ff. GG)" (BVerfGE 7, 305 [312 f.]) muß sich zwangsläufig auch auf die Frage nach dem zuständigen Gesetzgeber auswirken.
- BVerfG, 19.07.1966 - 2 BvF 1/65
Parteienfinanzierung I
Sowohl in den Entscheidungen zu § 10 des Zweiten Neugliederungsgesetzes vom 4. Mai 1951 (BVerfGE 1, 14 und 1, 89) als auch zu §§ 14 Abs. 2 und 17 G 131 (BVerfGE 1, 167 und 7, 305) ging es um die Frage, ob in bezug auf dieselben Normen, deren Gültigkeit bereits bejaht worden war, ein neuer Antrag zulässig sein kann.
- StGH Hessen, 27.04.1994 - P.St. 1172 Diese Verfahrensweise des Staatsgerichtshofs stimmt mit der des Bundesverfassungsgerichts überein (vgl. BVerfG, Urteil vom 23.10.1951, BVerfGE 1, 14 [41]; Urteil vom 05.03.1958, BVerfGE 7, 305 [311]; Beschluß vom 25.06.1974, BVerfGE 37, 363 [397]).
Das Bundesverfassungsgericht hält sich im Hinblick auf § 78 des Gesetzes über das Bundesverfassungsgericht - BVerfGG - für verpflichtet, die Gültigkeit eines Gesetzes unter allen rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen (vgl. BVerfGE 1, 14 [41], sowie die Bezugnahme auf diese Entscheidung in BVerfGE 7, 305 [311]; 37, 363 [397]).
- BVerfG, 25.10.1966 - 2 BvR 506/63
'nulla poena sine culpa'
Die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat ohne Schuld des Täters ist demnach rechtsstaatswidrig und verletzt den Betroffenen in seinem Grundrecht aus Art. 2 Abs. 1 GG (vgl. BVerfGE 6, 389 [439]; 7, 305 [319]; 9, 167 [169]; BayVerfGHE 3, 109 [114];… Dürig in Maunz-Dürig, GG Art. 1 Rdnr. 32;… Nipperdey in: Die Grundrechte, Bd. II, 1954, S. 32;… Wintrich, Zur Problematik der Grundrechte, 1957, S. 18; Schlosser, JZ 1958, 526 [529]). - BVerfG, 28.11.1973 - 2 BvL 42/71
Journalisten
- BVerfG, 01.06.1989 - 2 BvR 239/88
Verfassungsmäßigkeit der Kostenhaftung des Kraftfahrzeughalters
b) Eine Verletzung des Schuldgrundsatzes, der die strafrechtliche oder strafrechtsähnliche Ahndung einer Tat von Rechtsstaats wegen verbietet, sofern keine Schuld vorliegt (vgl. BVerfGE 7, 305 (319); 9, 167 (169); 58, 159 (163)), ist nicht gegeben. - BVerfG, 14.11.1962 - 1 BvR 987/58
Staatsbankrott
(2) Die Nichtberücksichtigung oder die differenzierende Berücksichtigung von Reichsverbindlichkeiten durch das Regelungsgesetz ist gebunden an den allgemeinen Gleichheitssatz; denn es kann nicht angenommen werden, daß der unter dem Grundgesetz tätige Gesetzgeber von diesem Gebote hat freigestellt werden sollen (BVerfGE 4, 294 [296]; 7, 305 [315]). - BVerfG, 06.03.1968 - 1 BvR 975/58
Schatzanweisungen
Im übrigen ist der Maßstab für die gesetzliche Ausgestaltung nach Art und Höhe nicht dem Art. 14 GG, sondern dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) zu entnehmen (vgl. BVerfGE 15, 126 [145]; 7, 305 [315]). - BVerfG, 16.06.1959 - 2 BvF 5/56
Kriegsfolgelasten I
Das Tilgungsgesetz ist zunächst auf seine förmliche Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz zu prüfen (vgl. BVerfGE 1, 14 [41]; 7, 305 [311]; 8, 104 [110]). - BVerwG, 15.12.1967 - VI C 98.65
- VerfGH Thüringen, 16.12.1998 - VerfGH 20/95
Abstrakte Normenkontrolle; PDS-Fraktion; Thüringer Abgeordnetengesetz; …
- BVerfG, 02.02.1960 - 2 BvF 5/58
Bundesgerichte
- BVerwG, 05.04.1973 - II C 29.72
- BFH, 13.12.1962 - V 87/60 S
