Rechtsprechung
   BGH, 02.10.1997 - II ZR 249/96   

Schachtelgesellschaft

§ 705 BGB, BGB-Gesellschaft kann ihrerseits Gesellschafterin einer BGB-Gesellschaft sein;

§§ 731 ff BGB, Abwicklung unter ausnahmsweiser Abweichung von einer Auseinandersetzungsbilanz;

§ 313 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 311b Abs. 1 BGB <Fassung seit 1.1.02>);

§ 62 ZPO, zulässige Revisionseinlegung durch nur einen Gesellschafter

Volltextveröffentlichungen (7)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB -Gesellschaft als Gesellschafterin einer anderen Gesellschaft; Auseinandersetzung der BGB -Gesellschaft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    GbR als Gesellschafterin einer anderen GbR

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anspruch einer GbR als Gesellschafterin einer aufgelösten GbR auf Begleichen aller selbstständigen Ansprüche außerhalb der Auseinandersetzungsrechnung

Kurzfassungen/Presse (3)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bedarf der Beitritt in eine Personengesellschaft mit Grundbesitz der notariellen Beurkundung? (IBR 1998, 126)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 376
  • ZIP 1997, 2120
  • MDR 1998, 55
  • NJW-RR 1998, 897
  • BB 1997, 2498
  • DNotZ 1998, 908
  • WM 1997, 2220
  • DB 1997, 2425
  • NJW-RR 1998, 897 (Ls.)
  • IBR 1998, 126



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Wird zitiert von ... (39)  

  • BayObLG, 18.10.2000 - 3Z BR 164/00  

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Kommanditistin einer Kommanditgesellschaft

    (1) Nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, der auch der Senat folgt, kann eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, unabhängig von der Frage ihrer Rechts- oder Teilrechtsfähigkeit, als Teilnehmerin am Rechtsverkehr grundsätzlich jede Rechtsposition einnehmen, es sei denn, es stünden spezielle Rechtsvorschriften entgegen (vgl. nur BGHZ 1360 254/257; BGH NJW 1998, 376).

    Unter anderem kann sie Mitglied einer juristischen Person oder deren Vorgesellschaft sein (vgl. für die Aktiengesellschaft BGHZ 118, 83; für die GmbH BGHZ 78, 311; für die Genossenschaft BGHZ 116, 86), ebenso aber auch Gesellschafterin einer anderen BGB-Gesellschaft (BGH NJW 1998, 376).

    (3) Geht man mit dem Senat davon aus, dass die Gesellschaft bürgerlichen Rechts Kommanditistin einer Personenhandelsgesellschaft sein kann, wird sie hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Gesellschafterin zu sein, für alle Handelsgesellschaften und die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (vgl. BGH NJW 1998, 376) gleich behandelt.

  • BFH, 16.12.2004 - III R 38/00  

    Einbringung eines Einzelunternehmens in eine KG gegen Verzicht auf eine private

    Dies gilt auch dann, wenn das Gesellschaftsvermögen im Wesentlichen aus Grundbesitz besteht (Urteile des BGH vom 31. Januar 1983 II ZR 288/81, BGHZ 86, 367; vom 21. Januar 1998 IV ZR 346/96, BGHZ 138, 8, und vom 2. Oktober 1997 II ZR 249/96, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1998, 376; vgl. auch Binz/Mayer, NJW 2002, 3054).

    Für rechtsgeschäftliche Verfügungen über das Eigentum an Gegenständen des Gesellschaftsvermögens (wie Grundstücken) ist insoweit kein Raum (BGH-Urteile in BGHZ 86, 367, 369 f., und in NJW 1998, 376).

  • BGH, 07.03.2005 - II ZR 194/03  

    Gesellschaftsrecht - Widersprüchliche Bestimmungen eines Gesellschaftsvertrages

    Der Senat geht in ständiger Rechtsprechung (vgl. Sen.Urt. v. 2. Oktober 1997 - II ZR 249/96, ZIP 1997, 2120) - was auch die Anschlußrevision nicht verkennt - davon aus, daß beim Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts die Durchsetzung einzelner Forderungen grundsätzlich ausgeschlossen ist, diese vielmehr lediglich unselbständige Posten in der zu erstellenden Auseinandersetzungsbilanz darstellen.

    Zwar gilt dieser Grundsatz nicht ausnahmslos (siehe zu möglichen Ausnahmen Sen.Urt. v. 2. Oktober 1997 aaO S. 2121 m.w.Nachw.).

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