Rechtsprechung
   BGH, 15.05.1986 - VII ZR 274/85   

Schülerunfall

§ 812 Abs. 1 Satz 1, 2. Alt. BGB, § 267 Abs. 1 BGB, Zulässigkeit einer nachträglichen Tilgungsbestimmung (die zur Auswechslung des Bereicherungsschuldners führt)

Volltextveröffentlichungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückforderung von Versicherungsleistungen in der Unfallversicherung nach irrtümlicher Auszahlung an ein verunglücktes Kind

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1986, 2700
  • MDR 1987, 47
  • FamRZ 1986, 877
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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 04.11.1997 - VI ZR 348/96  

    Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs wegen Behinderung des

    Diesem Erfordernis kann auch genügt sein, wenn der Dritte die Leistung mindestens auch für den wahren Schuldner, im übrigen aber auch für sich selbst erbringen wollte (vgl. BGHZ 70, 389, 397; 72, 246, 249; BGH, Urteil vom 15. Mai 1986 - VII ZR 274/85 - NJW 1986, 2700; BGH, Urteil vom 26. September 1994 - II ZR 166/93 - aaO.).

    Indessen kann die Frage, ob im Zeitpunkt der Zahlung diese Voraussetzungen einer Leistung nach § 267 Abs. 1 BGB vorgelegen haben, im vorliegenden Fall ebenso dahinstehen wie die weitere Frage, ob die Klägerin eine zunächst fehlende Tilgungsbestimmung später (gegebenenfalls auch durch ihren Vortrag im vorliegenden Rechtsstreit) nachholen konnte und nachgeholt hat (vgl. hierzu Senatsurteil vom 14. Juli 1964 - VI ZR 129/63 - NJW 1964, 1898, 1899; BGH, Urteil vom 15. Mai 1986 - VII ZR 274/85 - NJW 1986, 2700 m.w.N.).

  • KG, 06.06.2006 - 4 U 115/05  

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an

    Dies ist nur in den Grenzen des § 242 BGB möglich (vgl. BGH, VII ZR 274/85 vom 15. Mai 1986, NJW 1986, 2700).
  • OLG Frankfurt, 08.03.2011 - 5 U 48/10  

    Bauvertrag - Leistungen ohne Auftrag: Muss kommunales Unternehmen (nie) zahlen?

    Die Klägerin kann sich auch nicht nachträglich gegenüber der Beklagten als Leistende bestimmen, wie sie es in der Berufungsbegründung unter Hinweis auf eine Entscheidung des BGH vom 15.5.1986 (NJW 1986, 2700) aber unternimmt.

    Nach der Entscheidung BGH NJW 1986, 2700, musste sich die Krankenkasse, die sich irrtümlich für leistungsverpflichtet angesehen hatte, nicht an das vermögenslose Kind halten, sondern durfte die Heilkosten als auf den Unterhaltsanspruch des Vaters erbracht bestimmen.

mehr
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.05.2006 - 1 A 3106/04  
    So ist zwar in dem vom Kläger genannten Urteil des BGH, vom 15.5.1986 - VII ZR 274/85 -, DB 1986, 1719 = NJW 1986, 2700, für den dort zugrundeliegenden Fall die Möglichkeit einer nachträglichen Tilgungsbestimmung angenommen worden.

    Soweit der BGH mit Urteil vom 15.5.1986, - VII ZR 274/85 -, a.a.O., in Fällen irrtümlicher Eigenleistung eine noch nachträgliche (Änderung der) Tilgungsbestimmung für möglich angesehen hat, hat er dies ausdrücklich auf Fälle beschränkt, in denen schutzwürdige Interessen von Beteiligten oder von Dritten hierdurch nicht berührt werden (vgl. unter 3. a) aa)).

  • OLG Köln, 22.06.1999 - 15 U 170/98  

    Maßgeblicher Tilgungswille bei Leistung durch Dritte

    Vor allem aber verbietet sich nach Auffassung des Senats eine entsprechende Anwendung der in § 228 AO bestimmten kurzen Verjährungsfrist auch mit Rücksicht auf das Wesen des Bereicherungsrechts, welches in besonderem Maße dem Gebot der Billigkeit unterliegt (BGH NJW 1986, 2700).

    Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. etwa BGH NJW 1986, 2700) der Klägerin aus Billigkeitsgründen auch eine nachträgliche Tilgungsbestimmung einzuräumen gewesen wäre, ohne daß eine entsprechende Anwendung von § 404 BGB den Beklagten zu einem günstigeren Ergebnis verholfen hätte.

  • KG, 06.06.2006 - 4 U 121/05  

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an

    Dies ist nur in den Grenzen des § 242 BGB möglich (vgl. BGH, VII ZR 274/85 vom 15. Mai 1986, NJW 1986, 2700).
  • BAG, 23.01.1990 - 3 AZR 171/88  

    Einstandspflicht d. PSV nach Umwandlung eines Unternehmens

    Allerdings kommt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine nachträgliche Tilgungsbestimmung in Betracht (BGH Urteil vom 15. Mai 1986 - VII ZR 274/85, NJW 1986, 2700; BGH Urteil vom 18. Januar 1983 - VI ZR 270/80, NJW 1983, 812, 814; RGZ 44, 136, 143; Palandt/Thomas, BGB, 48. Aufl., § 812 Anm. 5 B c dd).
  • KG, 06.06.2006 - 4 U 133/05  

    Unwirksamkeit des Darlehensvertrages beim finanzierten Erwerb eines Anteils an

    Dies ist nur in den Grenzen des § 242 BGB möglich (vgl. BGH, VII ZR 274/85 vom 15. Mai 1986, NJW 1986, 2700).
  • OLG Köln, 07.02.2006 - 3 U 111/04  

    Bereicherungsanspruch bei Aufwendungen auf fremdem Grundstück und aufgedrängte

    Die Beurteilung dieser Frage unterliegt allerdings, wie nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs das gesamte Bereicherungsrecht, in besonderem Maße einer Billigkeitskontrolle (vgl. nur BGH NJW 2001, 3184 ff.; NJW 1986, 2700 f., jeweils m.w.Nachw.; konkret für den Fall einer aufgedrängten Bereicherung vgl. Lieb, in: Münchner Kommentar, § 812 BGB Rn 309 a.E.).
  • KG, 26.11.2009 - 8 U 126/09  

    Mietrecht - Scheckübergabe: Stillschweigende Bestimmung des Tilgungszeitpunkts

    Ausnahmen sind nur für die Fälle anerkannt, in denen dem Schuldner das Recht zur nachträglichen Tilgungsbestimmung vorbehalten worden ist (vgl. BGH, Urteil vom 23. Januar 1991 zu VIII ZR 122/90, NJW 1991, 1604, 1605), in denen der Schuldner bei der Leistung wegen einer nicht offengelegten Teilabtretung von dem Bestehen eines Tilgungsbestimmungsrechts nach § 366 Abs. 1 BGB keine Kenntnis hatte und es deswegen nicht ausüben konnte (vgl. BGH, Urteil vom 24. Januar 2008 zu VII ZR 17/07, NJW 2008, 985, 986; Urteil vom 11. Mai 2006 zu VII ZR 261/04, NJW 2006, 2845, 2846) oder in denen der Schuldner irrtümlich auf eine tatsächlich nicht bestehende eigene Schuld geleistet hat und die Leistung nun als Leistung für einen Dritten (§ 267 BGB) verstanden wissen will (vgl. BGH, Urteil vom 15. Mai 1986 zu VII ZR 274/85, NJW 1986, 2700 f.).
  • OLG Koblenz, 19.09.2001 - 9 UF 266/01  
  • OLG Bremen, 28.03.2002 - 5 U 75/00  

    Zu den Voraussetzungen des Herausgabeanspruchs bei vorheriger Zahlung des Klägers

  • OLG Köln, 18.09.1991 - 19 W 39/91  

    Haftungsrecht Bereicherungsrecht Einziehungsermächtigung Leistung Dritter

  • LG Köln, 18.11.2004 - 24 O 460/03  
  • VG Aachen, 29.06.2010 - 7 L 219/10  
  • OLG Köln, 06.11.1997 - 7 U 52/97  
  • OLG Köln, 06.11.1997 - 7 U 60/97  
  • VGH Hessen, 17.09.1992 - 7 UE 1791/87  

    Geltendmachung eines Erstattungsanspruchs wegen Aufwendungen für Unterhaltung

  • OLG Köln, 06.11.1997 - 7 U 53/97  
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