Rechtsprechung
   BGH, 19.03.1998 - IX ZR 22/97   

Sicherheitenpoolvertrag

Globalabtretungen, § 30 GmbHG, § 138 BGB

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Jurion
  • gmbhr.de

    BGB § 138; GesO § 10 Abs. 1 Nr. 1, 3; KO § 37
    Anfechtbarkeit eines Sicherheitenpoolvertrags zur Ausweitung des Sicherungsgegenstandes auch ohne Änderung des durch eine Konzernklausel festgelegten Sicherungszwecks

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Sittenwidrigkeit der Sicherung eines Kredits der Muttergesellschaft; Anfechtung eines Sicherheitenpoolvertrages; Entgeltlichkeit der Sicherstellung einer fremden Schuld

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Sicherheitenpoolvertrag - Schuldbeitritt - Absichtsanfechtung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anfechtbarkeit eines Sicherheitenpoolvertrages zur Ausweitung des Sicherungsgegenstandes auch ohne Änderung des durch eine Konzernklausel festgelegten Sicherungszwecks

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die GmbH als taugliches Objekt von Konzernfinanzierungen und LBOs nach 'Bremer Vulkan' und 'KBV'?" von RA Dr. Florian Esters, LL.M., original erschienen in: GmbHR 2004, 105 - 110.

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 138, 291
  • NJW 1998, 2592
  • ZIP 1998, 793
  • WM 1998, 968
  • WM 1998, 1848
  • DB 1998, 1123
  • BB 1998, 1966 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (76)  

  • BGH, 08.12.2005 - IX ZR 182/01  

    Insolvenzrecht - Insolvenzanfechtung: abgeführte Sozialversicherungsbeiträge

    Hat der Schuldner einem Gläubiger eine inkongruente Deckung gewährt, auf die der Begünstigte keinen Anspruch hat, so liegt darin regelmäßig ein starkes Beweisanzeichen für einen Benachteiligungsvorsatz (BGHZ 123, 320, 326; 138, 291, 308; 157, 242, 251).

    Die Schuldnerin konnte aufgrund des einen Auftrages in Leonberg auch nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit annehmen, über Teilzahlungen an einzelne Gläubiger hinaus in absehbarer Zeit alle Gläubiger befriedigen zu können, so dass ein Gläubigerbenachteiligungsvorsatz von daher nicht mehr in Betracht gekommen wäre (vgl. BGHZ 138, 291, 308; BGH, Urt. v. 22. April 2004 - IX ZR 370/00, ZIP 2004, 1160, 1161 unter II. 3. b, aa).

  • BGH, 02.12.1999 - IX ZR 412/98  

    Kenntnis von der Inkongruenz

    Die Gewährung einer inkongruenten Deckung ist ein wesentliches Beweisanzeichen für eine Gläubigerbenachteiligungsabsicht (st. Rspr., vgl. BGHZ 123, 320, 326; 138, 291, 308; BGH, Urt. v. 15. Dezember 1994 - IX ZR 18/94, NJW 1995, 1093, 1094; v. 30. Januar 1997 - IX ZR 89/96, ZIP 1997, 513, 515; v. 3. Dezember 1998 - IX ZR 313/97, NJW 1999, 645, 646; v. 29. April 1999 - IX ZR 163/98, WM 1999, 1218, 1219).

    Die Gewährung einer Sicherheit ist demgemäß nur dann kongruent, wenn der Sicherungsnehmer einen Anspruch auf gerade diese Sicherheit hatte (BGH, Urt. v. 19. März 1998 - IX ZR 22/97, NJW 1998, 2592, 2597, insofern in BGHZ 138, 291 ff n. abgedr.; v. 3. Dezember 1998 - IX ZR 313/97, aaO).

    Dazu hätten sie dartun müssen, die Schuldnerin sei seinerzeit davon ausgegangen, mit Sicherheit alle ihre Gläubiger befriedigen zu können (st. Rspr., vgl. BGHZ 138, 291, 308; BGH, Urt. v. 29. April 1999 - IX ZR 163/98, aaO).

    Die Kenntnis der Inkongruenz ist ferner ein wesentliches Beweisanzeichen dafür, daß der Anfechtungsgegner die Gläubigerbenachteiligungsabsicht gekannt hat (BGHZ 123, 320, 326; 138, 291, 308; BGH, Urt. v. 11. Mai 1995 - IX ZR 170/94, ZIP 1995, 1078, 1082; v. 30. Januar 1997 - IX ZR 89/96, aaO).

  • BGH, 11.03.2004 - IX ZR 160/02  

    Insolvenzrecht - Abtretung einer inkongruenten Sicherung

    bb) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die Gewährung einer inkongruenten Deckung ein starkes Beweisanzeichen für die Gläubigerbenachteiligungsabsicht des Schuldners im Sinne von § 31 Nr. 1 KO, § 10 Abs. 1 Nr. 1 GesO (BGHZ 123, 320, 326; 138, 291, 308; BGH, Urt. v. 9. Januar 1997 - IX ZR 89/96, WM 1997, 545, 547; v. 20. November 2001 - IX ZR 159/00, ZIP 2002, 228, 229 f).

    Dazu hätte er dartun müssen, daß die Schuldnerin bei Vornahme der angefochtenen Rechtshandlung (§ 140 Abs. 1 InsO) angenommen habe, sie könne mit Sicherheit alle ihre Gläubiger befriedigen (vgl. BGHZ 138, 291, 308; BGH, Urt. v. 29. April 1999 - IX ZR 163/98, NJW 1999, 3046, 3047; v. 2. Dezember 1999 - IX ZR 412/98, NJW 2000, 957, 958).

    Das Vorliegen einer inkongruenten Deckung (oben c aa) begründet zugleich ein starkes Beweisanzeichen für die Kenntnis des Anfechtungsgegners von dem Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners (BGHZ 123, 320, 326; 138, 291, 308; BGH, Urt. v. 2. Dezember 1999 aaO).

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