Rechtsprechung
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Straßenwerbung Scientology II
§§ 13, 16 StrG, Straßennutzung durch Sekte, Grenzen des (kommunikativen) Gemeingebrauchs bei Fußgängerzonen: diese sind nicht eine Art "Kommunikationsmedium";
§ 16 Abs. 8 Satz 1 StrG und § 8 Abs. 7a S. 1 FStrG erlauben auch ein Verbot von zukünftigen, zu erwartenden unzulässigen Sondernutzungen;
Art. 4 GG, zur Bindung von Sekten an öffentlich-rechtliche Erlaubnispflichten;
Art. 5 Abs. 1 GG steht einem Erlaubnisvorbehalt im Falle eines überraschenden Ansprechens nicht entgegen (Abgrenzung zu BVerfG, «Flugblattverteilung in Fußgängerzone»);
zum gebundenen Ermessen nach § 16 Abs. 2 Satz 1 StrG (§ 40 VwVfG);
§ 86 VwGO, Nichterweislichkeit einer Tatsache geht stets zulasten der Behörde, die durch Verbote oder Gebote in die Rechtsposition eines Rechtssubjekts eingreift (materielle Beweislast);
§ 20 LVwVG ermächtigt nicht zur Androhung von Zwangsmitteln für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen einen Verwaltungsakt
Landesrecht Baden-Württemberg
Art 4 Abs 1 GG, Art 4 Abs 2 GG, Art 5 Abs 1 GG, Art 5 Abs 2 GG, § 3 Abs 2 Nr 4c StrG BW, § 13 Abs 1 S 1 StrG BW, § 16 Abs 1 S 1 StrG BW, § 16 Abs 2 S 1 StrG BW, § 16 Abs 7 S 1 StrG BW, § 16 Abs 8 S 1 StrG BW, § 20 VwVfG BW
Sondernutzung: Werbung eines Religionsvereins in Fußgängerzone
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