Rechtsprechung
| BVerfG, 04.11.1992 - 1 BvR 79/85, 643/87, 442/89, 238/90, 1258/90, 772/91 u. 909/91 |
Syndikusanwalt
Art. 12 GG, Verfassungsmäßigkeit der §§ 7 Nr. 8, 14 Abs. 2 Nr. 9 BRAO, kein Erfordernis einer "gehobenen Position" im Zweitberuf
Volltextveröffentlichungen (4)
- hartzkampagne.de
Bestimmtheitsgebot und Verhältnismäßigkeitsgrundsatz
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Rechtsanwaltszulassung: Zweitberuf
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Zulässigkeit der Ausübung eines Zweitberufs durch Rechtsanwälte
Zeitschriftenfundstellen
- BVerfGE 87, 287
- NJW 1993, 317
- ZIP 1993, 40
- MDR 1993, 276
- BB 1993, 460
- DB 1993, 376
- DVBl 1993, 310
Wird zitiert von ... (240)
- BVerwG, 26.08.1997 - 1 C 3.96
Berufsrecht - Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Inkompatibilität der …
Unvereinbarkeitsvorschriften müssen geeignet und erforderlich sein, den Schutzzweck zu erreichen, und dürfen die Berufsbewerber nicht unzumutbar belasten (vgl. BVerfGE 87, 287, 316 f., 321 f.).Im Interesse einer funktionierenden Buch- und Wirtschaftsprüfung bedürfen die mit dieser Aufgabe Betrauten des Vertrauens der interessierten, am Wirtschaftsleben beteiligten Kreise (vgl. zu insoweit vergleichbaren Aspekten der Rechtsanwaltszulassung BVerfGE 87, 287, 320).
Dies ändert aber nichts daran, daß der Gesetzgeber zu ihrer Vermeidung berufsregelnde Vorschriften erlassen kann (vgl. BVerfGE 87, 287, 320).
dd) Die Rechtfertigung der Unvereinbarkeit des Berufs des vereidigten Buchprüfers mit einem Angestelltenverhältnis wird auch darin gesehen (vgl. OVG Münster vom 15. Juli 1994 - OVG 4 A 1626/93 -), daß zur Sicherung einer professionellen Berufsausübung ein Mindestmaß an tatsächlichem und rechtlichem Freiraum gegenüber sonstiger beruflicher Tätigkeit erforderlich ist (vgl. BVerfGE 87, 287, 294 f., 323).
Mit ihm stünde auch nicht in Einklang, die Ausgestaltung der Berufsausübung im Einzelfall zu berücksichtigen (vgl. BVerfGE 87, 287, 320).
Hinzu kommt, daß sich durch Unvereinbarkeitsregelungen Interessenkollisionen und Pflichtverletzungen wirkungsvoller unterbinden lassen als durch eine Standesaufsicht, die die Berufsausübung laufend kontrollieren muß (vgl. BVerfGE 87, 287, 322).
Zwar dürften die wirtschaftlichen Folgen der Berufssperre für die Bewerber erheblich sein (zur Bewertung von Inkompatibilitätsvorschriften unter diesem Aspekt vgl. BVerfGE 87, 287, 317), jedoch stehen diese Auswirkungen nicht außer Verhältnis zu den mit ihr erstrebten Vorteilen für die Allgemeinheit.
Die Wirtschaftsprüferordnung unterbindet im Gegensatz zum Berufsrecht der Rechtsanwälte (§ 46 BRAO ; dazu BVerfGE 87, 287, 294 ff., 327 f.) berufsfremde Anstellungsverhältnisse prinzipiell.
bb) Der Kläger vertritt unter Bezugnahme auf eine Äußerung des Bundesverfassungsgerichts die Ansicht, eine Berufswahlschranke sei nur dort erforderlich und zumutbar, wo die Gefahr einer Interessenkollision sich deutlich abzeichne und nicht mit Hilfe von Berufsausübungsregeln zu bannen sei; eine generelle Berufszugangssperre sei hingegen unangemessen (BVerfGE 87, 287, 330).
- BVerwG, 26.08.1997 - 1 C 1.96
Berufsrecht - Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Inkompatibilität der …
Unvereinbarkeitsvorschriften müssen geeignet und erforderlich sein, den Schutzzweck zu erreichen, und dürfen die Berufsbewerber nicht unzumutbar belasten (vgl. BVerfGE 87, 287, 316 f., 321 f.).Im Interesse einer funktionierenden Buch- und Wirtschaftsprüfung bedürfen die mit dieser Aufgabe Betrauten des Vertrauens der interessierten, am Wirtschaftsleben beteiligten Kreise (vgl. zu insoweit vergleichbaren Aspekten der Rechtsanwaltszulassung BVerfGE 87, 287, 320).
Dies ändert aber nichts daran, daß der Gesetzgeber zu ihrer Vermeidung berufsregelnde Vorschriften erlassen kann (vgl. BVerfGE 87, 287, 320).
dd) Das Berufungsgericht sieht die Rechtfertigung der Unvereinbarkeit des Berufs des vereidigten Buchprüfers mit einem Angestelltenverhältnis auch darin, daß zur Sicherung einer professionellen Berufsausübung ein Mindestmaß an tatsächlichem und rechtlichem Freiraum gegenüber sonstiger beruflicher Tätigkeit erforderlich sei (vgl. BVerfGE 87, 287, 294 f., 323).
Mit ihm stünde auch nicht in Einklang, die Ausgestaltung der Berufsausübung im Einzelfall zu berücksichtigen (vgl. BVerfGE 87, 287, 320); der Gesetzgeber ist daher entgegen der Ansicht des Klägers nicht verpflichtet gewesen, die Versagung der Bestellung als vereidigter Buchprüfer in das Ermessen der zuständigen Behörde zu stellen.
Hinzu kommt, daß sich durch Unvereinbarkeitsregelungen Interessenkollisionen und Pflichtverletzungen wirkungsvoller unterbinden lassen als durch eine Standesaufsicht, die die Berufsausübung laufend kontrollieren muß (vgl. BVerfGE 87, 287, 322).
Zwar dürften die wirtschaftlichen Folgen der Berufssperre für die Bewerber erheblich sein (zur Bewertung von Inkompatibilitätsvorschriften unter diesem Aspekt vgl. BVerfGE 87, 287, 317), jedoch stehen diese Auswirkungen nicht außer Verhältnis zu den mit ihr erstrebten Vorteilen für die Allgemeinheit.
Die Wirtschaftsprüferordnung unterbindet im Gegensatz zum Berufsrecht der Rechtsanwälte (§ 46 BRAO ; dazu BVerfGE 87, 287, 294 ff., 327 f.) berufsfremde Anstellungsverhältnisse prinzipiell.
- BSG, 30.01.2002 - B 6 KA 20/01 R
Zulassung - vertragspsychotherapeutische bzw vertragsärztliche Versorgung - …
Unbedenklich hierfür können Dritten gegenüber eingegangene Bindungen nur dann sein, wenn von ihnen keine prägende Wirkung für den beruflichen Status des Betroffenen ausgeht (zum Konfliktfeld von Freiberuflichkeit und gleichzeitig bestehenden Anstellungsverhältnissen vgl bereits BVerfGE 87, 287, 321, 324 ).Es muss daher grundsätzlich ausgeschlossen sein, dass die zu gewöhnlichen Zeiten verfügbare Arbeitskraft eines Vertragsarztes/-psychotherapeuten in ähnlichem zeitlichen Umfang oder gar überwiegend durch ein Beschäftigungsverhältnis in Anspruch genommen wird (vgl insoweit zum ähnlichen Erfordernis des Vorhandenseins ausreichender tatsächlicher und rechtlicher Handlungsspielräume bei Rechtsanwälten bereits BVerfGE 87, 287, 323).
Es kann vielmehr geboten sein, dass die zuständigen Behörden auf erkannte typischerweise drohende Gefahren für hochrangige Rechtsgüter bereits mit Maßnahmen im Vorfeld des konkreten Schadenseintritts Einfluss zu nehmen versuchen und - unter Beachtung von Recht und Gesetz (Art. 20 Abs. 3 GG), insbesondere des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit - präventive Verbote und Handlungsbeschränkungen aussprechen (zur vom Gesetzgeber zulässigerweise in den Vordergrund gerückten Gesichtspunkt der größeren Effizienz präventiver Beschränkungen im Vergleich zu späterer laufender Kontrolle der Berufsausübung bereits BVerfGE 87, 287, 322).
Im Übrigen sind die die Klägerin neu treffenden Beschränkungen des PsychThG nicht ungewöhnlich, da es auch für andere Gruppen freier Berufe im Interesse des Schutzes höherrangiger Rechtsgüter Einschränkungen bei der Wahrnehmung von Erwerbsmöglichkeiten in einer zeitgleich ausgeübten zweiten beruflichen Tätigkeit gelten (vgl zB §§ 45 ff Bundesrechtsanwaltsordnung sowie BVerfGE 87, 287, 321 ff).
Aber auch wenn die Berufsfreiheit grundsätzlich das Recht mitumfasst, mehrere Berufe zu wählen und nebeneinander auszuüben (so BVerfGE 21, 173, 179; 87, 287, 316), gilt dieses jedenfalls nicht ohne Außerachtlassung gesetzlicher und untergesetzlicher Schranken, wie sie durch § 20 Abs. 1 und 2 Ärzte-ZV aufgestellt und durch die Rechtsprechung konkretisiert worden sind.
- BVerfG, 30.03.2004 - 2 BvR 1520/01
Geldwäsche
Unter der Geltung des Rechtsstaatsprinzips des Grundgesetzes müssen dem Bürger schon aus Gründen der Chancen- und Waffengleichheit Rechtskundige zur Seite stehen, denen er vertrauen und von denen er erwarten kann, dass sie seine Interessen unabhängig, frei und uneigennützig wahrnehmen (vgl. BVerfGE 63, 266, 284; 87, 287, 320).Unter der Geltung des Rechtsstaatsprinzips des Grundgesetzes müssen dem Bürger schon aus Gründen der Chancen- und Waffengleichheit Rechtskundige zur Seite stehen, denen er vertrauen und von denen er erwarten kann, dass sie seine Interessen unabhängig, frei und uneigennützig wahrnehmen (vgl. BVerfGE 63, 266 ; 87, 287 ).
Integrität und Zuverlässigkeit des einzelnen Berufsangehörigen (vgl. BVerfGE 63, 266 ; 87, 287 ; 93, 213 ) sowie das Recht und die Pflicht zur Verschwiegenheit (vgl. BVerfGE 76, 171 ; 76, 196 ) sind die Grundbedingungen dafür, dass dieses Vertrauen entstehen kann.
- BGH, 13.10.2003 - AnwZ (B) 79/02
Anwaltsrecht - Kann Rechtsanwalt gleichzeitig Grundstücksmakler sein?
Die dadurch geschützte Berufsfreiheit umfaßt auch das Recht, mehrere Berufe zu wählen und nebeneinander auszuüben (BVerfGE 21, 173, 179; 87, 287, 316).Indes ist die Berufsfreiheit in § 14 Abs. 2 Nr. 8 Halbsatz 1 BRAO gesetzlich eingeschränkt, um die Funktionsfähigkeit der Rechtspflege aufrechtzuerhalten (BVerfGE 87, 287, 321).
Er gebietet im Hinblick auf die grundrechtlich gewährleistete Freiheit der Berufswahl Zurückhaltung bei der Entwicklung typisierender Unvereinbarkeitsregeln (BVerfGE 87, 287, 322).
Solche dürfen nicht normgleich angewendet werden (BVerfGE 87, 287 325; BGH, Beschl. v. 17. März 2003 - AnwZ (B) 3/02, NJW 2003, 1527).
Eine kaufmännisch-erwerbswirtschaftliche Tätigkeit kann den Ausschluß vom Beruf des Rechtsanwalts dann rechtfertigen, wenn sich die Gefahr einer Interessenkollision deutlich abzeichnet (BVerfGE 87, 287, 330).
Da praktisch alle diese Zweitberufe für mit dem Anwaltsberuf vereinbar angesehen würden (vgl. BVerfGE 87, 287, 329 ff), könne nicht für den Maklerberuf eine Ausnahme gemacht werden.
- BGH, 08.10.2007 - AnwZ (B) 92/06
Rechtsanwälte - Interessenkollision trotz Beschränkung auf Verwaltungsbereich?
a) Die Regelung greift in die Freiheit der Berufswahl (Art. 12 I GG) ein, die grundsätzlich auch das Recht umfasst, mehrere Berufe zu wählen und nebeneinander auszuüben (BVerfGE 87, 287, 316).Gegen die gesetzliche Beschränkung der Berufswahl durch die Zulassungsschranke in § 7 Nr. 8 BRAO bestehen von Verfassungs wegen keine Bedenken; sie dient - wie die entsprechende Vorschrift über den Widerruf der Zulassung in § 14 Abs. 2 Nr. 8 BRAO - der Funktionsfähigkeit der Rechtspflege (BVerfGE 87, 287, 321; Senat, Beschl. v. 15. Mai 2006, AnwZ (B) 41/05, NJW 2006, 2488, 2489).
Das Ziel der Regelungen besteht darin, die fachliche Kompetenz und Integrität sowie ausreichenden Handlungsspielraum der Rechtsanwälte zu sichern sowie die notwendigen Vertrauensgrundlagen der Rechtsanwaltschaft zu schützen (BVerfGE 87, 287, 321).
Daher kommt es bei der Frage der Vereinbarkeit des Anwaltsberufs mit anderen Tätigkeiten nicht nur auf die Integrität des einzelnen Bewerbers und die Besonderheiten seiner beruflichen Situation an; selbst wenn diese im Einzelfall durchaus günstig beurteilt werden könnten, muss darüber hinausgehend berücksichtigt werden, ob die Ausübung des zweiten Berufs beim rechtsuchenden Publikum begründete Zweifel an der Unabhängigkeit und Kompetenz eines Rechtsanwalts wecken müsste und dadurch das Ansehen der Rechtsanwaltschaft insgesamt in Mitleidenschaft gezogen würde (BVerfGE 87, 287, 320 f.).
b) Unabhängigkeit und Integrität eines Rechtsanwalts sowie dessen maßgebliche Orientierung am Recht und an den Interessen seiner Mandanten können insbesondere bei einer erwerbswirtschaftlichen Prägung des Zweitberufs gefährdet sein; Interessenkollisionen liegen vor allem dann nahe, wenn ein kaufmännischer Beruf die Möglichkeit bietet, Informationen zu nutzen, die aus der rechtsberatenden Tätigkeit stammen (BVerfGE 87, 287, 329; Senat, Beschl. v. 15. Mai 2006, AnwZ (B) 41/05, NJW 2006, 2488, 2489).
Angesichts der Vielfalt kaufmännischer Betätigungen kommt es darauf an, ob sich der erwerbswirtschaftlich ausgerichtete Zweitberuf von dem Tätigkeitsfeld des Rechtsanwalts, zumindest mit Hilfe von Berufsausübungsregelungen, unschwer trennen lässt oder ob sich die Gefahr einer Interessenkollision deutlich abzeichnet und nicht mit Hilfe von Berufsausübungsregelungen bannen lässt (BVerfGE 87, 287, 330; Senat, Beschl. v. 15. Mai 2006, AnwZ (B) 41/05, NJW 2006, 2488, 2489).
- BGH, 14.05.2009 - AnwZ (B) 119/08
Rechtsanwälte
Die Regelung des § 7 Nr. 8 BRAO greift in das Grundrecht der Freiheit der Berufswahl (Art. 12 Abs. 1 GG) ein, welches auch das Recht umfasst, mehrere Berufe zu wählen und nebeneinander auszuüben (BVerfGE 87, 287, 316 = NJW 1993, 317, 318) .Gegen die Zulassungsschranke des § 7 Nr. 8 BRAO als solche bestehen - ebenso wie gegen die Widerrufsregelung des § 14 Abs. 2 Nr. 8 BRAO - von Verfassungs wegen keine Bedenken (BVerfG NJW 1993, 317 ).
Zu prüfen ist auch, ob die Ausübung des zweiten Berufs beim rechtsuchenden Publikum begründete Zweifel an der Unabhängigkeit und Kompetenz des Rechtsanwalts erwecken müsste und dadurch das Ansehen der Rechtsanwaltschaft insgesamt in Mitleidenschaft gezogen würde (BVerfG NJW 1993, 317, 319) .
Eine Anstellung im öffentlichen Dienst kann folglich wegen der damit verbundenen "Staatsnähe" mit dem Berufsbild der freien Advokatur unvereinbar sein (BVerfG NJW 1993, 317, 320 ; BVerfG NJW 2007, 2317).
Der Senat hat etwa die Tätigkeit als angestellter Leiter des Personal-, des Haupt-, des Ordnungs-, des Standes- und des Bauamts einer Gemeinde (…Beschl. v. 26. November 2007, aaO), als Geschäftsführer einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (Beschl. v. 26. Mai 2003 - AnwZ (B) 50/02, BGH-Report 2003, 1379); als vollzeitbeschäftigter Verwaltungsangestellter im Rechtsreferat eines Ministeriums (Beschl. v. 16. November 1998 - AnwZ (B) 44/98, NJW-RR 1999, 570) und als mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden im Leitungsbereich einer Universität angestellte Sachbearbeiterin (BGHZ 100, 87 ; vgl. dazu BVerfG NJW 1993, 317, 320) für unvereinbar mit der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft gehalten.
Dieser Grundsatz, der ein Mindestmaß an Unabhängigkeit und Professionalität des Rechtsanwalts sichern soll, ist vom Bundesverfassungsgericht gebilligt und auch für erforderlich gehalten worden, um den reinen "Feierabend-Anwalt" auszuschließen und die Berufsbezeichnung des Rechtsanwalts nicht zu einem bloßen Titel werden zu lassen (BVerfG NJW 1993, 317, 319) .
- BGH, 25.02.1999 - IX ZR 384/97
Verfassungsmäßigkeit und Rechtsfolgen des Tätigkeitsverbots des Rechtsanwalts …
Dieses hat in seiner "Zweitberufsentscheidung" vom 4. November 1992 (BVerfGE 87, 287 ff = NJW 1993, 317 ff) anerkannt, daß die Unabhängigkeit und Integrität eines Rechtsanwalts sowie dessen maßgebliche Orientierung am Recht und an den Interessen seiner Mandanten durch die erwerbswirtschaftliche Prägung eines Zweitberufs gefährdet werden können (BVerfGE 87, 287, 329).Kaufmännisch-erwerbswirtschaftliche Tätigkeiten könnten, so hat das Bundesverfassungsgericht ausgeführt, den Ausschluß vom Beruf des Rechtsanwalts nicht rechtfertigen, wenn die Gefahr für die Unabhängigkeit des Rechtsanwalts mit Hilfe von Berufsausübungsregelungen zu bannen sei (BVerfGE 87, 287, 330).
e) Daß der Eingriff erforderlich ist, weil ein anderes, gleich wirksames, aber die Berufsfreiheit weniger fühlbar einschränkendes Mittel fehlt (vgl. BVerfGE 75, 246, 269; 80, 1, 30; 87, 287, 322), stellt die Revision nicht ausdrücklich in Abrede.
Mit diesem Inhalt wäre die Norm deshalb unbestimmt und folglich mit Art. 12 GG unvereinbar (BVerfGE 87, 287, 317).
- AGH Hamburg, 17.12.2003 - II ZU 5/03 Die dadurch geschützte Berufsfreiheit umfasst auch das Recht, mehrere Berufe zu wählen und nebeneinander auszuüben (BVerfGE 21, 173, 179; 87, 287, 316).
Indes ist die Berufsfrei- heit in § 14 Abs. 2 Nr. 8 Halbs. 1 BRAO gesetzlich einge- schränkt, um die Funktionsfähigkeit der Rechtspflege aufrecht- zuerhalten (87, 287, 321).
Er gebietet im Hinblick auf die grundrechtlich gewährleistete Freiheit der Berufswahl Zurück- haltung bei der Entwicklung typisierender Unvereinbarkeitsre- geln (87, 287, 322).
Solche dürfen nicht normgleich angewendet werden (87, 287 325; BGH, Beschl. v. 17.3.2003 AnwZ [B] 3/02, NJW 2003, 1527).
Eine kaufmännisch-erwerbswirtschaftliche Tätigkeit kann den Ausschluss vom Beruf des RA dann rechtfertigen, wenn sich die Gefahr einer Interessenkollision deutlich abzeichnet (87, 287, 330).
Da prak- tisch alle diese Zweitberufe für mit dem Anwaltsberuf vereinbar angesehen würden (vgl. 87, 287, 329 ff.), könne nicht für den Maklerberuf eine Ausnahme gemacht werden.
- BVerfG, 12.12.2006 - 1 BvR 2576/04
Erfolgshonorare
Kommerzielles Denken ist mit dem Anwaltsberuf nicht schlechthin unvereinbar (vgl. BVerfGE 87, 287 <329 f.>). - AGH Bremen, 03.12.2003 - 1 AGH 2/02
- BGH, 14.02.2000 - AnwZ (B) 9/99
Unvereinbarkeit einer anderweitigen Berufstätigkeit mit dem Anwaltsberuf
- AGH Bayern, 19.11.2003 - BayAGH I - 24/02
- AGH Nordrhein-Westfalen, 05.09.2008 - 1 AGH 41/08
- BVerfG, 09.08.1995 - 1 BvR 2263/94
DDR-Rechtsanwälte
- VG Darmstadt, 03.03.1999 - 5 E 1786/94
- OVG Rheinland-Pfalz, 29.03.1994 - 6 A 12499/92
- BVerfG, 12.04.2005 - 2 BvR 581/01
Global Positioning System
- BGH, 09.11.2009 - AnwZ (B) 83/08
Vereinbarkeit eines Hauptberufs mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 …
- OVG Sachsen, 10.07.2003 - 2 E 98/02
Vertretungsverbot, Kostenerstattungsausspruch, Angehöriger des öffentlichen …
- BVerfG, 16.03.2004 - 1 BvR 1778/01
Kampfhunde
- BVerfG, 29.10.2002 - 1 BvR 525/99
Facharztbezeichnungen
- BVerfG, 19.02.2008 - 1 BvR 1886/06
Rechtsanwälte - Versteigerung von Rechtsrat über eBay
- BVerfG, 08.04.1998 - 1 BvR 1773/96
Sozietätsverbot
- BVerfG, 05.11.2001 - 1 BvR 1523/00
Verbot der anwaltlichen Vertretung von Mitgliedern eines Mietervereins
- BGH, 17.03.2003 - AnwZ (B) 3/02
Anwaltsrecht - Tätigkeit als Arzt und Rechtsanwalt
- BGH, 10.10.2011 - AnwZ (B) 10/10
Rechtsanwälte - Beamtenernennung führt zum Wideruf der Anwaltszulassung!
- BSG, 11.09.2002 - B 6 KA 23/01 R
Vertragärztliche Versorgung - Zulassungsbewerber - Beschäftigungsverhältnis - …
- AGH Thüringen, 04.02.2003 - AGH 8/01
- AGH Baden-Württemberg, 24.02.2003 - AGH 33/01
- BVerfG, 26.10.2004 - 1 BvR 981/00
Steuerberaterkammer
- AGH Bayern, 10.07.2002 - BayAGH I - 20/01
- AGH Thüringen, 20.12.2002 - AGH 6/01
- AGH Niedersachsen, 26.02.2003 - AGH 31/02
- AGH Hamm, 21.03.2003 - 1 ZU 70/02
- BVerfG, 15.06.2009 - 1 BvR 1342/07
// Berufsrecht: Höheres Honorar für Strafverteidiger?
- BVerfG, 28.07.2004 - 1 BvR 159/04
Werbung eines Rechtsanwalts mit der Bezeichnung "Spezialist für Verkehrsrecht" im …
- BVerfG, 16.07.2004 - 1 BvR 1127/01
Verfassungsmäßigkeit der Versagung der Vergütung kernspintomographischer …
- BVerfG, 02.12.1994 - 1 BvR 1643/92
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Unvereinbarkeit des Zweitberufs eines …
- BVerfG, 26.08.2003 - 1 BvR 1003/02
Werbung von Zahnärzten im Internet
- BGH, 29.09.2003 - AnwZ (B) 64/02
Versagung der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft wegen Ausübung einer mit dem …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 20.12.2011 - 4 A 1940/10
- BFH, 11.08.1998 - VII R 72/97
Wissenschaftlicher Assistent als Steuerberater
- BVerfG, 17.04.2000 - 1 BvR 721/99
Kammerentscheidung zur "Werbung durch Rechtsanwälte"
- LSG Niedersachsen-Bremen, 13.08.2002 - L 3 KA 161/02
Vertragsärztliche Versorgung - rechtliche Zulässigkeit einer Gemeinschaftspraxis …
- BVerfG, 17.07.2003 - 1 BvR 2115/02
Zur Klinikwerbung im Internet
- BGH, 25.02.2008 - AnwZ (B) 23/07
Rechtsanwälte - Leiter einer Wirtschaftsprüferkammer als Rechtsanwalt?
- BVerfG, 23.07.2001 - 1 BvR 873/00
Zum Praxisschild des Zahnarztes
- BVerfG, 18.01.1993 - 1 BvR 47/92
Rücknahme der Anwaltszulassung bei Vorstandsvorsitzenden einer Aktiengesellschaft
- BVerwG, 17.08.2005 - 6 C 15.04
Wirtschaftsprüfer; Bestellung; Widerruf der Bestellung; nicht geordnete …
- BVerfG, 04.07.2000 - 1 BvR 547/99
Kammerentscheidung zur Werbung für zahnärztliche Leistungen
- BGH, 26.05.2003 - AnwZ (B) 50/02
Gleichzeitige Ausübung einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst
- BVerfG, 04.03.2004 - 1 BvR 88/00
Aufnahme eines Krankenhauses in den Krankenhausplan eines Bundeslandes; Begriffe …
- BVerfG, 05.07.2010 - 2 BvR 759/10
Informationelle Selbstbestimmung im Ordnungswidrigkeitenverfahren; …
- BGH, 10.10.2011 - AnwZ (B) 49/10
Rechtsanwälte - Kann ein IHK-Geschäftsführer als Rechtsanwalt tätig sein?
- BVerfG, 09.08.2000 - 1 BvR 647/98
Zum Berufsrecht der Notare
- BVerfG, 18.02.2002 - 1 BvR 1644/01
Werberecht - diesmal für Tierärzte
- BVerfG, 30.06.2009 - 1 BvR 893/09
Gleichzeitige Tätigkeit als Rechtsanwalt und Beamter auf Zeit
- BGH, 04.03.1996 - StbSt (R) 4/95
Verbot der Tätigkeit eines Berufsangehörigen der steuerberatenden Berufe im …
- BVerfG, 07.08.2000 - 1 BvR 254/99
Zum Betätigungsfeld von Optikern
- AGH Niedersachsen, 05.06.2003 - AGH 27/02
- OVG Thüringen, 30.07.1997 - 2 EO 196/96
- OLG Schleswig, 02.03.2000 - 11 U 119/98
- BVerfG, 08.01.2002 - 1 BvR 1147/01
Ärzte dürfen sich als Spezialisten bezeichnen
- AGH Niedersachsen, 03.02.2003 - AGH 15/02
- VGH Hessen, 29.02.2000 - 11 UE 3337/99
Erlaubnis zum Betrieb eines Inkassobüros für praktizierenden Anwalt
- BGH, 10.07.2000 - AnwZ (B) 55/99
Zulässigkeit eines Feststellungsantrages nach Zuständigkeitsänderungen im …
- BGH, 14.05.2003 - XII ZB 154/02
- BVerfG, 25.10.2004 - 1 BvR 1437/02
Grenzen und Inhaltskontrolle von Honorarvereinbarungen mit einem Zahnarzt
- BVerfG, 11.05.2007 - 2 BvR 543/06
Akustische Wohnraumüberwachung ("Großer Lauschangriff"; Verfassungsmäßigkeit der …
- VG Aachen, 13.07.2009 - 5 K 2351/08
- BayObLG, 27.03.2000 - 3Z BR 331/99
Zur Zulässigkeit von Rechtsanwalts-Aktiengesellschaften
- BVerfG, 08.01.2001 - 1 BvR 437/99
Zulassung zum Oberlandesgericht nach 5-jähriger Zulassung bei einem Gericht des …
- BGH, 15.05.2006 - AnwZ (B) 41/05
Vereinbarkeit einer Angestelltentätigkeit in der Vermögensberatung mit dem …
- FG Nürnberg, 20.08.2009 - 7 K 1702/08
Keine Anerkennung einer GmbH im Gründungszustand als Steuerberatungsgesellschaft …
- BGH, 11.10.2000 - AnwZ (B) 54/99
Unvereinbarkeit der Tätigkeit einer Syndikusanwältin eines Immobilienunternehmens …
- BVerfG, 25.04.2001 - 1 BvR 494/00
Werbung eines Fachanwalts für Strafrecht mit bestimmten Tätigkeitsgebieten
- BVerfG, 12.09.2001 - 1 BvR 2265/00
Zum anwaltlichen Werberecht
- BVerfG, 26.09.2001 - 1 BvR 1740/98
Diplom-Juristen können auch in West-Berlin Notare werden
- BVerfG, 18.10.2001 - 1 BvR 881/00
"Zahnarztsuchservice" nicht standeswidrig
- BVerfG, 26.09.2003 - 1 BvR 1608/02
Zur Werbung einer Zahnarzt-GmbH
- BGH, 22.07.2010 - VII ZR 144/09
Architekten & Ingenieure - Kopplungsverbot ist verfassungskonform!
- BVerfG, 07.09.2010 - 1 BvR 2160/09
Vertragsrecht - Unwirksamkeit von Preiserhöhungen in Erdgas-Sonderverträgen
- BVerfG, 06.12.2011 - 1 BvR 2280/11
- BSG, 17.11.1999 - B 6 KA 15/99 R
Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgen sind Doppelzulassungen genehmigt
- BGH, 18.06.2001 - AnwZ (B) 41/00
Berücksichtigung von Zeiten als Syndikusanwalt beim Erwerb einer …
- BVerfG, 13.07.2005 - 1 BvR 191/05
Verfassungsmäßigkeit des Werbeverbots für Ärzte
- FG Rheinland-Pfalz, 24.02.2010 - 2 K 2185/09
Unzulässigkeit gewerbsmäßigen Inkassos bei Steuerberatungsgesellschaft
- BGH, 13.09.1993 - AnwZ (B) 24/93
- BGH, 24.11.1997 - AnwZ (B) 48/97
Zulassung eines bis zum Beginn des Ruhestandes ohne Dienstbezüge beurlaubten …
- BGH, 16.11.1998 - AnwZ (B) 36/98
Vereinbarkeit der Tätigkeit des Hauptgeschäftsführers einer Handwerkskammer mit …
- BVerfG, 31.03.2000 - 1 BvR 608/99
Handwerk - Handwerksarbeiten ohne Eintragung in Handwerksrolle?
- BGH, 19.11.2001 - AnwZ (B) 75/00
Anforderungen an die Gestaltung der Briefbögen in einer Sozietät …
- BGH, 07.02.2011 - AnwZ (B) 20/10
Rechtsanwälte - Zulassung zur Rechtsanwaltschaft nach § 11 EuRAG
- BGH, 21.11.1994 - AnwZ (B) 44/94
- BSG, 28.04.2004 - B 6 KA 75/03 B
Hochschullehrer mit vertragspsychotherapeutischer Nebentätigkeit, Zulassung
- BGH, 06.03.2006 - AnwZ (B) 37/05
Rechtsanwälte - Nachweis besonderer praktischer Erfahrung im Steuerrecht
- BGH, 26.11.2007 - AnwZ (B) 111/06
Rechtsanwälte - Tätigkeit als Akiquisiteur mit Rechtsanwaltsberuf vereinbar?
- FG Köln, 26.02.2009 - 2 K 1863/08
Geschäftsführertätigkeit, Verfassungsmäßigkeit
- BGH, 13.09.1993 - AnwSt (R) 4/93
Pflicht des Rechtsanwalts zur Unterhaltung einer Berufshaftpflichtversicherung
- VGH Bayern, 30.08.2000 - 22 B 00.1833
Gewerberecht: Erlaubnisvorbehalt bei Sportwetten durch private Veranstalter, …
- OLG Nürnberg, 03.11.2006 - StO 1/06
Vereinbarkeit einer Tätigkeit als GmbH-Geschäftsführer mit dem Beruf des …
- BSG, 29.11.2006 - B 6 KA 23/06 B
Zurückweisung der Berufung durch Beschluss ohne Fristsetzung für Stellungnahme, …
- BGH, 14.07.2003 - NotZ 2/03
Notarrecht - Bewerbung: Vergabe von Sonderpunkten
- BGH, 26.11.2007 - AnwZ (B) 99/06
Rechtsanwälte - Tätigkeit als Angestellter einer Gemeinde zulässig?
- BVerfG, 01.04.2008 - 2 BvR 2680/07
Gewerbliche Vermittlung von Lotterien und Wetten
- FG Köln, 18.05.2011 - 2 K 1765/09
Syndikus-Steuerberater darf nicht Geschäftsführer im Unternehmen seines …
- VG Leipzig, 23.06.1994 - 5 K 886/93
- BVerfG, 13.01.1999 - 1 BvR 1909/95
- BVerfG, 21.09.2000 - 1 BvR 661/96
Zur Zulassung ehemaliger DDR-Richter als Rechtsanwalt/ Notar
- BVerfG, 12.08.2002 - 1 BvR 328/02
Freie Berufe - Bestimmtheit von Honorarvereinbarungen
- BVerfG, 19.03.2004 - 1 BvR 1319/02
Minderung der Gebühren eines Privatarztes für stationäre Leistungen
- BVerfG, 04.05.2009 - 1 BvR 2252/08
Verweigerung der Festsetzung und Auszahlung der Pflichtverteidigervergütung …
- BVerfG, 12.08.2010 - 2 BvR 1447/10
Videobeweis bei Verkehrsverstoß - Nichtannahmebeschluss
- BAG, 19.03.1996 - 2 AZB 36/95
Postulationsfähigkeit eines Syndikusanwalts
- BVerfG, 09.03.2000 - 1 BvR 1662/97
Berechtigung zum Führen einer in der DDR erworbenen Facharztbezeichnung
- BVerfG, 27.09.2000 - 1 BvR 2176/98
Zu Handwerksleistungen im Reisegewerbe
- BGH, 02.04.2001 - AnwZ (B) 37/00
Rechtsanwälte - Zum Ermessen bei Widerruf der Fachanwaltserlaubnis
- BGH, 14.07.2003 - NotZ 1/03
Notarrecht - Syndikusanwalt: Keine Tätigkeit "als Rechtsanwalt"
- BVerfG, 04.12.2006 - 1 BvR 1198/06
Vergütung für Beratungshilfe durch "geeignete Stellen" im Insolvenzverfahren
- BVerfG, 02.01.2008 - 1 BvR 1350/04
Architekten & Ingenieure - Führen der Berufsbezeichnung "Architekt"
- VerfGH Sachsen, 20.04.1995 - 15-IV-93
- BGH, 27.09.1999 - II ZR 377/98
Aus- und Weiterbildungsentschädigung nach der Spielordnung des Deutschen …
- BVerfG, 17.04.2000 - 1 BvR 1331/99
Ausschluss eines Rechtsanwalts als Zeugenbeistand ist mangels gesetzlicher …
- BVerfG, 21.09.2000 - 1 BvR 514/97
Zur Zulassung ehemaliger DDR-Richter als Rechtsanwalt/Notar
- BVerfG, 16.05.2001 - 1 BvR 2252/00
- BVerfG, 06.07.2001 - 1 BvR 1063/00
Werbung von Rechtsanwälten für Dienstleistungen
- BVerfG, 22.03.2006 - 1 BvR 97/06
Zulässigkeit des Zusatzes "Steuerberatung" im Partnerschaftsregister für …
- BVerfG, 04.05.2009 - 1 BvR 2251/08
Verweigerung der Festsetzung und Auszahlung der Pflichtverteidigervergütung …
- BGH, 06.07.2009 - AnwZ (B) 52/08
Rechtsanwälte - Widerruf der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
- BFH, 17.05.2011 - VII R 47/10
Unvereinbarkeit der Tätigkeit als Vorstandsmitglied einer Genossenschaftsbank mit …
- OLG Düsseldorf, 29.03.2004 - 5 U 46/04
- BSG, 13.10.2010 - B 6 KA 40/09 R
Vertragspsychotherapeutische Versorgung - Zulassung mit hälftigem …
- BGH, 18.07.2011 - AnwZ (Brfg) 18/10
Rechtsanwälte - Rechtsanwaltsgesellschaft als GmbH & Co. KG?
- BGH, 05.02.1996 - NotZ 42/94
Amtsenthebung einer Notarin
- BGH, 18.12.1996 - IV ZB 9/96
Beurkundg der testamentarischen Ernennung eines Sozius des Urkundsnotars zum …
- AGH Nordrhein-Westfalen, 17.01.2003 - 1 ZU 58/02
- BGH, 15.05.2006 - AnwZ (B) 53/05
Rechtsanwälte/ Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
- BFH, 13.06.2006 - VII B 13/06
Unvereinbarkeit des Steuerberaterberufs mit Angestelltentätigkeit; …
- AG Stuttgart, 03.09.2009 - 13 C 6358/08
- BVerfG, 08.06.2010 - 2 BvR 432/07
Verwertung im Wege der Rechtshilfe von der Schweizerischen Eidgenossenschaft …
- BVerfG, 07.09.2010 - 1 BvR 851/10
Vertragsrecht - Unwirksamkeit von Preiserhöhungen in Erdgas-Sonderverträgen
- BGH, 14.03.1994 - AnwZ (B) 6/93
Versagung der Zulassung eines früheren Stasi-Mitarbeiters zur Rechtsanwaltschaft
- BVerfG, 01.12.1999 - 1 BvR 1630/98
- VerfGH Sachsen, 12.07.2001 - 3-IV-01
- LG Berlin, 23.11.2001 - 8 O 41/01
Keine Verpflichtung eines Anwalts zur Versendung einer Mitteilung durch …
- AGH Hamburg, 21.01.2002 - II EVY 3/00
w« ist zulässig - Anwaltliche Werbung mit »All you need is l
- AGH Baden-Württemberg, 22.05.2003 - AGH 47/02
- OVG Saarland, 21.11.2003 - 3 R 7/02
Erteilung einer Spielbankkonzession nach saarländischem Landesrecht
- LG Darmstadt, 26.08.2005 - 24 S 20/05
- BVerfG, 08.07.2010 - 2 BvR 520/07
Verfassungsbeschwerde eines Vertragsarztes gegen die Versagung der Genehmigung …
- BGH, 24.06.1996 - NotZ 13/95
Sozietätsverbot zwischen Anwaltsnotar und Wirtschaftsprüfer
- BGH, 16.11.1998 - AnwZ (B) 44/98
Unvereinbarkeit einer Tätigkeit im öffentlichen Dienst mit dem Anwaltsberuf
- BGH, 18.10.1999 - AnwZ (B) 97/98
- BSG, 17.11.1999 - B 6 KA 28/99 R
Zulassung eines Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen zur vertragszahnärztlichen und zur …
- BSG, 17.11.1999 - B 6 KA 30/99 R
Zulassung eines Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen zur vertragszahnärztlichen und zur …
- AGH Hessen, 17.09.2001 - 2 AGH 7/01
- AGH Niedersachsen, 22.11.2001 - AGH 26/01
- LG Kiel, 03.04.2002 - 8 S 21/02
- OLG Frankfurt, 17.05.2002 - 1 UF 326/01
- AGH Bayern, 12.02.2003 - BayAGH I - 16/02
- AGH Bayern, 12.03.2003 - BayAGH I - 26/02
- OLG Schleswig, 10.04.2003 - 11 U 14/01
- LSG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2004 - L 4 RA 12/03
Rentenversicherung
- AGH Bremen, 21.02.2006 - 2 AGH 1/06
- AGH Bayern, 25.04.2006 - BayAGH II - 2/06
- BVerfG, 01.08.2006 - 1 BvR 1887/06
Vereinbarkeit des Rechtsanwaltsberufs und einer Tätigkeit als Kirchenbeamter auf …
- BVerfG, 17.08.2006 - 1 BvR 1956/06
Verfassungsmäßigkeit des Widerrufs der Bestellung als Steuerberater
- BGH, 26.11.2007 - AnwSt (R) 10/06
"Dieselbe Rechtssache" im Sinn des § 356 StGB; Tätigkeitsverbot für …
- BVerfG, 13.01.2010 - 2 BvR 811/09
Anspruch eines Oberregierungsrates beim Bundesnachrichtendienst auf …
- BVerwG, 11.03.1997 - 1 C 26.96
Verfassungsrecht - Gewerberechtliche Einschränkungen als Berufsausübungsregelung …
- BGH, 26.05.1997 - AnwZ (B) 65/96
Wahrnehmung einer Tätigkeit als Versicherungsberater
- BVerwG, 27.01.1998 - 1 C 5.97
Berufsrecht - Voraussetzungen für die Anerkennung als Sachverständiger nach der …
- VerfG Brandenburg, 30.06.1999 - VfGBbg 50/98
- BSG, 17.11.1999 - B 6 KA 29/99 R
Zulassung eines Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen zur vertragszahnärztlichen und zur …
- AnwG Freiburg, 12.04.2002 - EV 146/00
- AGH Rheinland-Pfalz, 28.05.2002 - I AGH 22/01
- AGH Hamburg, 23.07.2002 - I ZU 25/01
- FG Hessen, 15.12.2005 - 13 K 1908/05
Widerruf der Bestellung eines Steuerberaters bei Ausübung einer mit seinem Beruf …
- BGH, 19.01.2006 - IX ZA 126/05
- FG Niedersachsen, 11.10.2007 - 6 K 285/07
Widerruf der Anerkennung als Steuerberatungsgesellschaft bei einem rechtsfähigen …
- OVG Niedersachsen, 07.04.2009 - 8 OA 37/09
Kein anwaltliches Berufsausübungs- oder Tätigkeitsverbot für den Justitiar eines …
- FG Baden-Württemberg, 27.10.2010 - 2 K 1529/10
Zulassung als Syndikus-Steuerberater
- BGH, 11.12.1995 - AnwZ (B) 29/95
Geschäftsführertätigkeit für einen Arbeitgeberverband kein Grund zur Versagung …
- BGH, 11.12.1995 - AnwZ (B) 32/95
Tätigkeit als mit Prokura versehener Leiter der Finanzdienstleistungsdirektion im …
- BGH, 01.07.2002 - AnwZ (B) 53/01
Zulassung eines DDR-Diplomjuristen zur Rechtsanwaltschaft
- AGH Rheinland-Pfalz, 04.09.2003 - 2 AGH 18/02
- AGH Sachsen, 04.11.2004 - AGH 18/03
- LSG Nordrhein-Westfalen, 22.08.2005 - L 3 RA 72/04
Rentenversicherung
- AGH Niedersachsen, 04.04.2006 - AGH 31/05
- LSG Baden-Württemberg, 24.08.2007 - L 5 KA 3245/07
Vertragsarzt - Einführung von Teilzulassung bzw hälftigem Versorgungsauftrag - …
- BVerfG, 06.07.2010 - 2 BvR 1447/10
Verfassungsbeschwerde gegen Anfertigung von Videoaufnahmen zum Beweis von …
- BVerfG, 29.04.1993 - 1 BvR 738/88
Abgrenzung von freiberuflicher und baugewerblicher Betätigung von Architekten
- BGH, 24.10.1994 - AnwZ (B) 30/94
- BGH, 30.10.1995 - AnwZ (B) 14/95
Voraussetzungen für die Annahme des Versagungsgrundes nach § 7 Nr. 8 BRAO
- BGH, 19.06.2000 - AnwZ (B) 58/99
Zulassung eines Beamten zur Rechtsanwaltschaft
- VGH Bayern, 13.08.2002 - 22 CS 02.1347
Untersagung der Betätigung als urheberrechtliche Verwertungsgesellschaft
- BVerfG, 08.12.2005 - 2 BvR 1686/04
- LSG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2007 - L 8 (4) R 158/05
Rentenversicherung
- FG Niedersachsen, 11.10.2007 - 6 K 296/07
Auslegung des Begriffs der "Gesellschaft" in § 154 Abs. 2 Satz 1 …
- BGH, 08.02.2010 - AnwZ (B) 9/09
Rechtsanwälte - Widerruf der Anwaltszulassung wegen Vermögensverfall
- VG Düsseldorf, 04.08.2010 - 20 K 5091/09
Ausnahmegenehmigung Gewerbliche Tätigkeit Steuerberater Geschäftsführer GmbH
- BGH, 21.03.2011 - AnwZ (B) 33/10
Rechtsanwälte - Antrag auf Zulassung zur Anwaltschaft, Vereinbarkeit mit Beruf?
- BGH, 21.03.2011 - AnwZ (B) 36/10
Rechtsanwälte - Widerruf der Anwaltszulassung wegen unvereinbarer Tätigkeit
- BGH, 29.11.1993 - AnwZ (B) 47/93
- BGH, 29.11.1993 - AnwZ (B) 41/93
Zulassung des Geschäftsführers einer Handwerksinnung als Rechtsanwalt
- LSG Hessen, 02.02.1994 - L 7 Ka 639/93
- BGH, 13.02.1995 - AnwZ (B) 71/94
- BGH, 19.06.1995 - AnwZ (B) 4/95
- BVerfG, 21.11.1995 - 1 BvR 784/94
Verfassungsmäßigkeit des § 43a Wirtschaftsprüferordnung
- OLG Stuttgart, 26.01.1999 - 8 W 488/97
- LAG Hessen, 19.08.2003 - 12 Sa 1476/02
- AGH Berlin, 22.08.2005 - I AGH 16/04
- VG Neustadt, 24.02.2011 - 4 K 952/10
Recht der Steuerberater
- BSG, 21.07.2011 - B 3 KR 14/10 R
- BGH, 24.10.1994 - AnwZ (B) 28/94
- BGH, 13.02.1995 - AnwZ (B) 56/94
- VG Koblenz, 12.10.1995 - 2 K 616/95
- LAG Hamm, 16.11.1995 - 12 Sa 1319/95
Postulationsfähigkeit : Syndikusanwalt eines Unternehmens
- BGH, 21.07.1997 - AnwZ (B) 15/97
- BGH, 04.05.1998 - AnwZ (B) 79/97
- AGH Hessen, 25.10.1999 - 1 AGH 14/98
- VG München, 17.05.2002 - M 16 S 02.1186
Untersagung einer Betätigung als urheberrechtliche Verwertungsgesellschaft
- AGH Nordrhein-Westfalen, 20.03.2007 - 1 ZU 65/05
- BGH, 14.06.1993 - AnwZ (B) 14/93
- BGH, 14.03.1994 - AnwZ (B) 77/93
- BGH, 19.06.1995 - AnwZ (B) 6/95
- VerfG Brandenburg, 25.10.2002 - VfGBbg 87/02
- AGH Berlin, 27.03.2003 - I AGH 4/03
- VG Berlin, 23.06.2011 - 16 K 57.10
- BFH, 29.11.2011 - VII B 110/09
Widerruf der Bestellung als Steuerberater wegen gleichzeitiger Tätigkeit als …
- BGH, 14.06.1993 - AnwZ (B) 2/91
- BGH, 21.11.1994 - AnwZ (B) 47/94
- AGH Thüringen, 15.02.1996 - EGH 2/95
- BGH, 16.12.1996 - PatAnwZ 1/96
- AGH Nordrhein-Westfalen, 15.02.2002 - 1 ZU 52/00
- VerfG Brandenburg, 25.10.2002 - VfGBbg 85/02
- AGH Bayern, 30.06.2003 - BayAGH I - 7/02
- OLG Koblenz, 04.09.2003 - 2 AGH 7/03
- OLG Celle, 19.12.2005 - Not 14/05
Berufsrecht der Notare: Unzulässige Auflagen der Notarkammer über Verpflichtung …
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