Rechtsprechung
   BGH, 21.03.1996 - III ZR 106/95   

Tankstellen- und Waschanlage

§ 1365, GmbH-Geschäftsanteil, Abtretung, Anwartschaftsrecht aus Vorbehaltskauf, § 455 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 449 BGB <Fassung seit 1.1.02>)

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Veräußerung eines unter einer aufschiebenden Bedingung erworbenen GmbH-Geschäftsanteils; Zustimmung des Ehegatten; Bemessung des Werts des Anwartschaftsrechts

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Veräußerung eines Anwartschaftsrechts als zustimmungsbedürftige Verfügung über Vermögen im Ganzen

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit einer Abtretung des Anwartschaftsrechts an GmbH-Anteilen ohne Zustimmung des Ehegatten

Kurzfassungen/Presse

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    BGB § 1365
    Zustimmung des Ehegatten bei Veräußerung des gesamten Vermögens

Besprechungen u.ä.

  • dr-kogel.de (Entscheidungsbesprechung)

    § 1365 BGB
    Die Verfügung über das Vermögen im Ganzen gem. § 1365 BGB - nicht nur ein Problem des Zugewinns (RA Dr. Walter Kogel; FamRB 2005, 52)

Verfahrensgang

  • LG Halle, 18.05.1994 - 21 O 338/93
  • OLG Naumburg, 21.03.1995 - 7 U 133/94
  • BGH, 21.03.1996 - III ZR 106/95

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 132, 218
  • NJW 1996, 1740
  • ZIP 1996, 834
  • MDR 1996, 919
  • NJ 1997, 53
  • BB 1996, 1130
  • FamRZ 1996, 792
  • Rpfleger 1996, 399
  • DB 1996, 1227
  • JR 1997, 64
  • WM 1996, 860



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 20.09.2011 - II ZB 17/10  

    Gesellschaftsrecht - Zurückweisung einer Gesellschafterliste

    Das Anwartschaftsrecht des Ersterwerbers (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 21. März 1996 - III ZR 106/95, BGHZ 132, 218, 222) ist stärker geschützt als sein Vollrecht, weil die Gesellschafterliste über § 161 Abs. 3 BGB den durch § 161 Abs. 1 BGB vermittelten Schutz bei aufschiebend bedingten Verfügungen nicht relativiert (so zu Recht D. Mayer/Färber, GmbHR 2011, 785, 791).
  • BGH, 07.10.2011 - V ZR 78/11  

    Zwangsvollstreckung - Verfügung über gesamtes Vermögen bei Grundschuldbestellung

    a) Zutreffend geht das Berufungsgericht allerdings davon aus, dass die Belastung eines Grundstücks, das das alleinige oder wesentliche Vermögen des verfügenden Ehegatten ausmacht, nach § 1365 Abs. 1 BGB zustimmungsbedürftig ist, wenn sie den Wert des Grundstücks ausschöpft (vgl. BGH, Urteil vom 12. Juli 1989 - IVb ZR 79/88, NJW 1990, 112, 113) und nicht lediglich als Erwerbsmodalität anzusehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 21. März 1996 - III ZR 106/95, BGHZ 132, 218, 227 f.).

    Richtig ist zwar, dass es bei der Anwendung des § 1365 BGB allein auf die objektiven Wertverhältnisse im Zeitpunkt der Vornahme des Rechtsgeschäfts ankommt (BGH, Urteil vom 21. März 1996 - III ZR 106/95, BGHZ 132, 218, 227).

  • OLG Koblenz, 23.08.2007 - 5 U 284/07  

    Begriff der Verfügung über das Vermögen im Ganzen

    Dass ein Wohnrecht personenbezogen und damit unveräußerlich ist, kann nicht dazu führen, es im Rahmen des § 1365 Abs. 1 BGB als Vermögensfaktor außer Betracht zu lassen (BGH NJW 1990, 112, 113; Heckelmann in Erman, BGB , 11. Aufl., § 1365 Rdnr. 14; Thiele in Staudinger, BGB , 2000 , § 1365 Rdnr. 28; vgl. auch BGHZ 132, 218, 226; a.A. OLG Celle FamRZ 1987, 942, 943).

    Insofern stellen eine Grundstücksveräußerung und eine im Gegenzug vorgenommene Belastung einen einheitlichen Vorgang dar (BGHZ 132, 218, 228; OLG Hamm FamRZ 1959, 166, 167; Gruber in Anwaltskommentar, BGB , § 1365 Rdnr. 30; Koch in Münchener Kommentar, BGB , 4. Aufl., § 1365 Rdnr. 67; Thiele, aaO., § 1365 Rdnr. 28; a.A. OLG Hamm FamRZ 1997, 675, 676).

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  • OLG Dresden, 13.03.2000 - 2 U 3190/99  

    Rechtsstellung des Anwartschaftsberechtigten an einem Kommanditanteil

    Keiner abschließenden Entscheidung bedarf, ob ein Rechtsschutzbedürfnis bereits daraus abzuleiten ist, dass die Klägerin an dem Kommanditanteil der und GmbH & Co. KG sowohl im Zeitpunkt der angegriffenen Beschlussfassungen als auch im Schluss der mündlichen Verhandlung ein - mit der Eintragung des Gesellschafterwechsels im Handelsregister zum Vollrecht erstarkendes - Anwartschaftsrecht erlangt hatte (vgl. zum gesellschaftsrechtlichen Anwartschaftsrecht allgemein: BGHZ 132, 218 [222]) und ob die Klägerin in diesem Stadium der Rechtsübertragung ohne Verstoß gegen das gesellschaftsrechtliche Abspaltungsverbot von der GmbH & Co. KG am 20.05.1998 wirksam zur Prozessführung im eigenen Namen ermächtigt werden konnte (vgl. zum Nießbrauch beim GmbH-Geschäftsanteil: Karsten Schmidt, Stimmrecht beim Anteilsnießbrauch, ZGR 1999, 601 [608 ff.], Schön, in: ZHR 158 (1994) 229 [263]; Zutt, in: Hachenburg, GmbHG, 8. Aufl., Anhang 15, Rn. 61; Winter, in: Scholz, GmbHG, 8. Aufl., § 15 Rn. 192; Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 15. Aufl., § 15 Rn. 50).
  • OLG Hamm, 14.03.2011 - 5 U 101/10  

    Begriff des Gesamtvermögensgeschäfts; Übertragung des gesamten Vermögens eines

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bedürfen gemäß § 1365 Abs. 1 BGB nicht nur solche Geschäfte eines Ehegatten der Einwilligung des anderen, die auf die Übertragung seines gesamten Vermögens als solchen gerichtet sind, sondern auch Verträge über die Veräußerung eines einzelnen Vermögensgegenstandes, sofern das Objekt der Veräußerung im Wesentlichen das ganze Vermögen des Veräußerers darstellt und der Vertragspartner dies weiß oder zumindest die Verhältnisse kennt, aus denen sich dies ergibt (vgl. Urteil des BGH vom 21.03.1996, Az.: III ZR 106/95, NJW 1996, 1740; Urteil des BGH vom 25.06.1993, Az.: V ZR 7/92, NJW 1993, 2441).
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