Rechtsprechung
   BGH, 10.10.1996 - III ZR 205/95   

Titelhandel Gräfin v. Y.

§ 138 Abs. 1 BGB, GoA, § 667, § 817 S. 2 BGB

Volltextveröffentlichungen (5)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rückabwicklung eines wegen der Verpflichtung zur Schaffung eines Adeltstitels nichtigen Adoptionsvermittlungsvertrages

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Bestimmung des Rückzahlungsumfangs gegen Treuhänder bei gescheitertem, sittenwidrigen Erwerb eines Adelstitels nach den Treuhandabreden ("Konsul W.")

Kurzfassungen/Presse

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    BGB §§ 138, 681, 667, 1741
    Sittenwidrigkeit eines auf Vermittlung einer Adoption zum Zwecke des Erwerbs eines Adelstitels gerichteten Geschäftsbesorgungsvertrages

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1997, 47
  • ZIP 1996, 2113
  • MDR 1997, 164
  • FamRZ 1996, 1533
  • NJW-RR 1997, 449
  • DNotZ 1997, 309
  • DB 1997, 89
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Wird zitiert von ... (47)  

  • OLG Saarbrücken, 24.03.2009 - 4 U 103/08  

    Pflichten des Treuhänders im Falle der Nichtigkeit der Abrede; Rückzahlung

    Insbesondere steht dem nicht entgegen, dass sich die Beklagte aufgrund des abgeschlossenen Treuhandvertrages bei Vornahme der Geschäftsbesorgung in eigener Rechtsperson zur Leistung verpflichtet gehalten hat (vgl. BGHZ 157, 168, 175; 101, 393, 399; 39, 87, 90; 37, 258, 262; Urt. v. 10.10.1996 - III ZR 205/95, NJW 1997, 47, 48; Palandt/Sprau, aaO., § 677 Rdnr. 7, 11).

    Hierzu gehören insbesondere diejenigen Geldmittel, die dafür bestimmt waren, in Ausführung des Auftrages verbraucht oder Dritten zugewendet zu werden (BGH NJW 1997, 47, 48 mwNw.).

    Denn der Geschäftsführer dürfe - so die Begründung - Aufwendungen, welche die Rechtsordnung nach den §§ 134, 138 BGB missbillige, im Grundsatz nicht gemäß § 670 BGB den Umständen nach für erforderlich halten (BGHZ 111, 308, 311; BGH, Urt. v. 17.2.2000 - XI ZR 50/98, NJW 2000, 1560, 1562; NJW 1997, 47).

  • BGH, 04.11.2004 - III ZR 172/03  

    Gesellschaftsrecht - GoA bei nichtigem Treuhandvertrag?

    Der Umstand, daß sich der Geschäftsführer zur Leistung verpflichtet hat bzw. für verpflichtet hält, steht dem nicht entgegen (vgl. BGHZ 37, 258, 262 f; 39, 87, 90; 101, 393, 399; Urteil vom 28. Oktober 1992 - VIII ZR 210/91 - NJW-RR 1993, 200; Senatsurteile vom 11. Juli 1996 - III ZR 7/95 - WM 1996, 2159, 2162; vom 10. Oktober 1996 - III ZR 205/95 - NJW 1997, 47, 48; vom 4. Dezember 2003 - III ZR 30/02 - WM 2004, 182, 184, zum Abdruck in BGHZ 157, 168 vorgesehen).

    Das bedeutet nicht, wie der Senat bereits früher ausgeführt hat, daß einem von der Rechtsordnung mißbilligtem Vertrag auf einem anderen Weg wieder Geltung verschafft wird (vgl. Senatsurteil vom 10. Oktober 1996 aaO).

  • BGH, 28.07.2005 - III ZR 290/04  

    Bauträger - Geschäftsbesorger muss auf überhöhte Innenprovision hinweisen

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist überdies anerkannt, daß im Fall der Nichtigkeit eines Rechtsgeschäfts wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot auf die Vorschriften über die Geschäftsführung ohne Auftrag zurückgegriffen werden kann (z.B.: Senat in BGHZ 157, 168, 175; Senatsurteil vom 10. Oktober 1996 - III ZR 205/95 - NJW 1997, 47, 48 m.w.N.; BGHZ 37, 258, 262 f; vgl. auch BGHZ 101, 393, 399; 111, 308, 311; BGH, Urteil vom 28. Oktober 1992 - VIII ZR 210/91 - WM 1993, 217, 218).
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