Rechtsprechung
   BVerfG, 22.07.1996 - 2 BvR 1416/94   

Verfolgungsgründe

Art. 16a GG, asylspezifische Anforderungen an die gerichtliche Ermittlungstiefe

Volltextveröffentlichungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die gerichtliche Würdigung des Vorbringens eines Asylsuchenden zu seinen individuellen Verfolgungsgründen

Kurzfassungen/Presse (2)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde eines türkischen Asylbewerbers

  • Jurion (Leitsatz)

Verfahrensgang

  • VG Arnsberg, 29.03.1994 - 8 K 2406/92
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.06.1994 - 25 A 2351/94
  • BVerfG, 22.07.1996 - 2 BvR 1416/94

Zeitschriftenfundstellen

  • NVwZ 1997, Beil. 2, 11



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Wird zitiert von ... (27)  

  • BVerfG, 15.02.2000 - 2 BvR 752/97  

    Begriff der politischen Verfolgung

    Verfassungsrechtlich zu beanstanden ist eine fachgerichtliche Bewertung jedoch dann, wenn sie anhand der gegebenen Begründung nicht mehr nachvollziehbar ist (vgl. Beschlüsse der 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 20. Juni 1990 - 2 BvR 1727/89 -, InfAuslR 1991, S. 85 , vom 12. März 1992 - 2 BvR 721/91 -, InfAuslR 1992, S. 231 , vom 22. Juli 1996 - 2 BvR 1416/94 -, NVwZ-Beilage 2/97, S. 11, und vom 22. Januar 1999 - 2 BvR 86/97 -, InfAuslR 1999, S. 273 ).

    Zu den asylspezifischen Anforderungen an die gerichtliche Ermittlungstiefe gehört es in der Regel, tatsächlichen oder vermeintlichen Unklarheiten oder Widersprüchen im Sachvortrag des Asylbewerbers, etwa durch dessen Befragung, nachzugehen (vgl. Beschlüsse der 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Juli 1996 - 2 BvR 1416/94 -, NVwZ-Beilage 2/97, S. 11, und vom 22. Januar 1999 - 2 BvR 86/97 -, InfAuslR 1999, S. 273 ).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 1292/96  

    Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 22. Juli 1996 - 2 BvR 1416/94 -, NVwZ-Beilage 2/97, S. 11 und Beschluss vom 22. Januar 1999, a.a.O..
  • BVerfG, 22.01.1999 - 2 BvR 86/97  

    Erfolgreiche "Asyl-Verfassungsbeschwerde" eines Kurden

    Verfassungsrechtlich zu beanstanden ist eine fachgerichtliche Bewertung nur dann, wenn sie anhand der gegebenen Begründung nicht mehr nachvollziehbar ist (vgl. 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts, Beschlüsse vom 20. Juni 1990 - 2 BvR 1727/89 -, InfAuslR 1991, 85 ; vom 12. März 1992 - 2 BvR 721/91 -, InfAuslR 1992, 231 und vom 22. Juli 1996 - 2 BvR 1416/94 -, NVwZ-Beilage 2/97, S. 11).

    Zu den asylspezifischen Anforderungen an die gerichtliche Ermittlungstiefe gehört es in der Regel, tatsächlichen oder vermeintlichen Unklarheiten oder Widersprüchen im Sachvortrag des Asylbewerbers, etwa durch dessen Befragung, nachzugehen (vgl. 1. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts, Beschluß vom 22. Juli 1996 - 2 BvR 1416/94 -, NVwZ-Beilage 2/97, S. 11).

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