Rechtsprechung
| BGH, 29.06.1994 - 2 StR 160/94 |
Versandhaus-Bonitätsgrenze
§ 267 StGB, falscher Vorname, Geburtsdatum, Anschrift
Volltextveröffentlichungen (5)
- HRR Strafrecht
§ 267 StGB
Urkundenfälschung in Form der Identitätstäuschung durch Angabe weiterer Vornamen, unrichtiger Geburtsdaten oder unrichtiger Anschriften bei automatischer Datenverarbeitung (Schutz des Rechtsverkehrs; rechtsgutsbezogene Auslegung). - Alpmann Schmidt
StGB § 267
- uni-bayreuth.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
StGB § 267
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Urkundenfälschung bei Bestellungen im Versandhandel
Kurzfassungen/Presse
- RIS Bundeskanzleramt Österreich (Leitsatz)
Zeitschriftenfundstellen
- BGHSt 40, 203
- NJW 1994, 2628
- NStZ 1994, 486
- MDR 1994, 1133
- BB 1994, 1593
Wird zitiert von ... (3)
- BayObLG, 27.03.2002 - 5St RR 71/02
Zeitkarte des Verkehrsverbundes als Urkunde - Änderung des Geburtsdatums zur …
Diese Urkunde wurde durch das Ändern des Geburtsdatums verfälscht, da dadurch über die Person des Inhabers der Zeitkarte getäuscht wird (BGHSt 40, 203, 206/207). - VG Freiburg, 16.06.2004 - 2 K 2075/02
D (A), Guineer, Duldung, Geburtsdatum, Altersangaben, Fiktives Geburtsdatum, …
Daher begeht derjenige, der ein falsches Geburtsdatum angibt, unter Umständen eine Identitätstäuschung und macht sich ggf. nach § 267 StGB strafbar (vgl. BGH, Urteil vom 29.6.1994 - 2 StR 160/94 - BGHSt 40, 206 = NJW 1994, 2628). - OLG Karlsruhe, 08.04.1999 - 1 Ss 173/98
Fahrtenschreiber
Bei der Prüfung der Echtheit einer Urkunde i.S.v. § 267 StGB muß in der Regel auch deren Verwendungszweck mitberücksichtigt werden (BGHSt 40, 203 ff., 206).
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