Rechtsprechung
| BGH, 18.04.1956 - IV ZB 18/56 |
Vorbescheid im Erbscheinverfahren
Sonstiges
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Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 20, 255
- NJW 1956, 987
Wird zitiert von ... (47)
- BVerfG, 18.01.2000 - 1 BvR 321/96
Kontrolle des Rechtspflegers
Dies könnte durch die Einführung eines Rechtsinstituts geschehen, das dem in der Rechtsprechung der Fachgerichte im Erbscheinsverfahren und im Verfahren zur Erteilung eines Testamentsvollstreckerzeugnisses seit langem anerkannten so genannten Vorbescheid entspricht (vgl. BGHZ 20, 255 ff.; BayObLGZ 1965, 86 ff.; OLG Hamm, OLGZ 1970, 117 ff.). - OLG Brandenburg, 31.07.2007 - 10 WF 146/07
Ankündigung der Versagung einer vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung durch …
Im Erbscheinsverfahren und dem Verfahren betreffend die Erteilung eines Testamentsvollstreckerzeugnis ist die Erteilung eines Vorbescheids durch die Rechtsprechung seit langem zugelassen, weil dies wegen der mit der Publizitätswirkung eines unrichtigen Zeugnisses über das Erbrecht oder die Testamentsvollstreckereigenschaft verbundenen Gefahren einem dringenden praktischen Bedürfnis entspricht (vgl. BGHZ 20, 255, 257 f.; BayObLG, FamRZ 1994, 1066).Wesen des Vorbescheids ist aber, dass durch ihn in einem auf Grund vollständiger Ermittlungen entscheidungsreifen Verfahren vom Gericht angekündigt wird, es werde eine bestimmte Entscheidung erlassen, wenn gegen die Ankündigung nicht innerhalb einer bestimmten Frist Rechtsmittel eingelegt werde (BGHZ 20, 255, 257; BayObLG, NJW-RR 2003, 649).
- OLG Zweibrücken, 13.12.2000 - 3 W 208/00
Beschwerdefähiger Vorbescheid des Notars - Auszahlung hinterlegter Geldbeträge
Hier wie dort geht es darum, beträchtliche Schäden zu vermeiden, die auch bei Auszahlung hoher Geldbeträge entstehen können, sofern solche verbraucht werden (vgl. zum Erbscheinsverfahren etwa BGHZ 20, 255, 257; Firsching, NJW 1955, 1540, 1541 f.).Denn wie bei den Nachlassgerichten (vgl. BGHZ 20, 255, 258 f.) kann auch bei den Notaren darauf vertraut werden, dass sie nur in Fällen einer schwierigen Sach- und Rechtslage hiervon Gebrauch machen.
- OLG Hamm, 28.02.2005 - 15 W 117/04
Erbfolge nach einem Erblasser muslimischen Glaubens mit ägyptischer …
Denn die Ankündigung der Erteilung eines bestimmten Erbscheins durch sog. Vorbescheid wird in Rechtsprechung und Literatur bei unklarer und schwer zu beurteilender Sach- und Rechtslage gerade deshalb für zulässig erachtet, weil die Rechtscheinswirkung unrichtiger Erbscheine und ihre nachträgliche Einziehung vermieden werden sollen (BGHZ 20, 255 f., BayObLG NJW 1981, 1280; FamRZ 1981, 710 sowie FamRZ 1986, 604, 606; ständige Rechtsprechung des Senats). - BayObLG, 21.12.1993 - 1Z BR 49/93 Anderes gilt jedoch, wenn bereits in einer solchen Ankündigung eine selbständige Beeinträchtigung der Rechtsstellung des Betroffenen liegt (vgl. BayObLGZ 1993, 290, 291) oder soweit eine solche Ankündigung in Form eines Vorbescheids für zulässig erachtet wird, weil hierfür ein dringendes praktisches Bedürfnis besteht, etwa im Hinblick auf die Publizitätswirkung eines Erbscheins oder Testamentsvollstreckerzeugnisses (vgl. BGHZ 20, 255, 257 f.).
Im Erbscheinsverfahren und dem Verfahren betreffend die Erteilung eines Testamentsvollstreckerzeugnisses ist die Erteilung eines Vorbescheids durch die Rechtsprechung zugelassen worden, weil dies wegen der mit der Publizitätswirkung eines unrichtigen Zeugnisses über das Erbrecht oder die Testamentsvollstreckereigenschaft verbundenen Gefahren einem dringenden praktischen Bedürfnis entspricht (BGHZ 20, 255, 257 f.; BayObLGZ 1958, 171, 173 und ständige Rechtspr.).
- OLG Stuttgart, 21.04.2005 - 8 W 10/05
Beschwerde gegen Erbscheinsvorbescheid; ergänzende Vertragsauslegung bei …
Sind mehrere einander widersprechende Erbscheinsanträge gestellt worden und kündigt das Nachlassgericht an, einen Erbschein nach einem bestimmten Antrag erteilen zu wollen, so liegt darin zugleich die Eröffnung, dass es die abweichenden Anträge ablehnen werde (BGHZ 20, 255, 257; BayObLGZ 1981, 69, 70). - BGH, 31.03.1970 - III ZB 23/68
Zulässigkeit der Beschwerde gegen eine Entscheidung der Oberlandesgerichte im FGG …
1. Soweit die weitere Beschwerde die Zurückweisung der Beschwerde gegen den Vorbescheid des Amtsgerichts Neukölln vom 25. Januar 1968 betrifft, mit dem das Nachlassgericht die Erteilung des von Fra M. beantragten Erbscheins angekündigt hat, ist sie ebenso wie die genannte Beschwerde zulässig (§§ 19 Abs. 1, 20, 27 FGG; BGHZ 20, 255, 257); sie ist auch formgerecht eingelegt (§ 29 FGG). - OLG Hamm, 03.11.1999 - 15 W 289/99
Zulässige Bezugnahme in einem privatschriftlichen Testament
Die Ankündigung der Erteilung eines bestimmten Erbscheins durch sogenannten Vorbescheid wird in der Rechtsprechung und Literatur bei zweifelhafter Sach- und Rechtslage für zulässig erachtet, weil die Rechtsscheinswirkung unrichtiger Erbscheine und ihre nachträgliche Einziehung vermieden werden sollen (BGHZ 20, 255 ff.; BayObLG NJW 1981, 1280; ständige Rechtsprechung des Senats). - OLG Hamm, 26.02.2002 - 15 W 385/01
Voraussetzungen der Wirksamkeit des notariell beurkundeten Testaments eines …
Die Zulässigkeit des Erlasses eines Vorbescheids und seine Rechtsmittelfähigkeit sind in der Rechtsprechung für den Fall zweifelhafter Beurteilung der Erbfolge anerkannt, um die Publizitätswirkungen eines unrichtigen Erbscheins zu vermeiden (BGHZ 20, 255). - OLG Hamm, 18.03.2004 - 15 W 38/04
Anfechtung der Annahme der Erbschaft wegen Beschränkung durch eine angeordnete …
Bei dem Vorbescheid des Amtsgerichts handelt es sich um eine Zwischenverfügung, deren Zulässigkeit und Rechtsmittelfähigkeit anerkannt ist, um die Publizitätswirkung eines etwa unrichtigen Erbscheins zu vermeiden (vgl. BGHZ 20, 255). - BayObLG, 10.07.2002 - 3Z BR 82/02
Beschwerde gegen Vorbescheid im vormundschaftsgerichtlichen Verfahren - …
- OLG Zweibrücken, 03.11.2003 - 3 W 198/03
Notarieller Vorbescheid; mehrseitige Verwahrungsanweisung
- OLG Hamm, 28.06.2004 - 15 W 213/04
Auslegung einer letztwilligen Verfügung: Erbvertrag oder Ehegattentestament
- OLG Hamm, 25.11.2004 - 15 W 384/04
Wechselbezüglichkeit einer Ersatzerbenberufung in einem gemeinschaftlichen …
- OLG Hamm, 20.01.2005 - 15 W 427/04
Auslegung einer in einem gemeinschaftlichen Testament von Ehegatten enthaltenen …
- OLG Hamm, 07.09.1999 - 15 W 173/99
Beurkundung eines Testaments bei Sprechunfähigkeit des Erblassers
- OLG Hamm, 27.09.2001 - 15 W 88/01
wechselbezügliche Einsetzung der Kinder
- BayObLG, 11.07.2002 - 3Z BR 111/02
Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung - Beschwerde gegen Ankündigung eines …
- OLG Hamm, 25.11.2004 - 5 W 384/04
Auslegung eines gemeinschaftlichen Testaments, dass keine Regelung für die …
- OLG Hamm, 01.08.2006 - 15 W 447/05
Zur Testamentsauslegung - Wechselbezüglichkeit letztwilliger Verfügungen
- BayObLG, 24.07.2002 - 3Z BR 143/02
Vormundschaftsgerichtliche Genehmigung - Unzulässigkeit weiterer Beschwerde bei …
- OLG Hamm, 09.06.2004 - 15 W 319/03
keine Amtspflichtverletzung bei unterbliebener Anforderung eines …
- BayObLG, 05.07.1990 - BReg. 1a Z 26/90
- BayObLG, 13.06.1994 - 1Z BR 130/93
- OLG Köln, 05.04.2001 - 23 WLw 8/00
Landwirtschaftsrecht: Anwendung des § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HöfeO
- BayObLG, 06.06.2003 - 3Z BR 67/03
Genehmigungsfähigkeit eines Vergleichswege abgegebenes Schuldanerkenntnisses
- OLG Zweibrücken, 04.03.2005 - 5 UF 43/05
Rechtsmittel gegen Vorbescheid über Ersetzung der Einwilligung des Kindsvaters …
- OLG Düsseldorf, 19.01.2009 - 1 U 209/07
Haftungsverteilung bei einem gestellten Unfallereignis hinsichtlich eines …
- BayObLG, 10.09.1992 - 1Z BR 68/92
Unwirksamkeit der Erbeinsetzung des Verlobten bei späterer Scheidung
- BayObLG, 17.02.1995 - 1Z BR 3/95
- OLG Hamm, 08.06.1999 - 15 W 105/99
Umfang der materiellen Prüfungsbefugnis des Beschwerdegerichts bei Zurückweisung …
- BGH, 17.03.1975 - NotZ 9/74
Sozietät zwischen Anwaltsnotar und Wirtschaftsprüfer
- BayObLG, 22.07.1994 - 2Z BR 14/94
Wirkung eines Vorbescheids eines Grundbuchamtes, in dem eine Entscheidung in …
- OLG Hamm, 27.01.1995 - 15 W 350/94
Auslegung eines in der ehemaligen DDR errichteten Testaments
- OLG Hamm, 29.06.1995 - 15 W 52/95
Beschwerde gegen unzulässigen Vorbescheid im Erbscheinsverfahren
- OLG Hamm, 05.07.2005 - 15 W 117/04
- BayObLG, 20.07.1990 - 1a Z 34/90
- OLG Köln, 03.09.1990 - 2 Wx 3/90
- KG, 06.11.1990 - 1 W 2992/90
- BayObLG, 24.03.1994 - 1Z BR 113/93
- KG, 06.01.1995 - 1 W 7563/93
Voraussetzungen für die Annahme des Widerrufs eines Testaments
- BayObLG, 13.02.1995 - 1Z BR 96/94
- BayObLG, 23.10.1990 - 1a Z 50/90
- OLG Köln, 26.08.1991 - 2 Wx 10/91
- OLG Naumburg, 07.09.2001 - 8 WF 168/01
Gerichtlicher Vorbescheid über Antragsablehnung - Anfechtung
- OLG Hamm, 27.04.2010 - 15 Wx 234/09
Auslegung eines Testaments bei Anordnung von Vor- und Nacherbschaft
- OLG Hamm, 19.03.1984 - 15 W 389/83
