Rechtsprechung
   BVerwG, 01.10.1963 - IV C 9.63   

Wasserschutzgebietsverordnung I

Abgrenzung Verwaltungsakt - Allgemeinverfügung - Rechtsnorm (vgl. jetzt § 35 VwVfG), § 42 Abs. 1 VwGO, (keine) Umdeutung

Volltextveröffentlichungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rh-Pf GSG v. 24.10.1956 (GVBl. S. 123); Rh-Pf LWG (v. 1.8.1960 - GVBl. S. 153)

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 18, 1
  • NJW 1964, 1151
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Wird zitiert von ... (12)  

  • BSG, 05.09.2006 - B 4 R 71/06 R  

    Einbehaltung von Beiträgen zur sozialen Pflegeversicherung aus der Rente durch

    Notwendig für die Gegebenheit der Anfechtungsklage ist aber nur, dass die Erklärung, die grundsätzlich formfrei ergeht (§ 33 Abs. 2 Satz 1 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch ), dem sog objektiven Adressaten den Eindruck vermittelt, sie verlautbare einen materiellen Verwaltungsakt, unabhängig davon, ob dies wirklich der Fall ist (BVerwGE 18, 1, 5; stRspr).

    Damit hat sie für den sog objektiven Adressaten den Anschein erweckt, sie erlasse auch mit ihrer Erklärung über den "Abzug" des verrechneten Betrages vom "Rentenbetrag" eine Regelung, und hat insoweit bloß der Form nach einen Verwaltungsakt erlassen (zum formellen Verwaltungsakt stellv: BSG, Urteil vom 20. Dezember 2001 - B 4 RA 50/01 R; BSG SozR 4-1200 § 52 Nr. 1 RdNr 9; BSG SozR 4-2600 § 191 Nr. 1 RdNr 6; BVerwGE 18, 1, 5).

    Da sich der Rechtsschutz - wie gesagt - grundsätzlich nach der von der Behörde gewählten Handlungsform gerade auch dann richtet (BVerwGE 18, 1, 5; stRspr), wenn der wesentliche Inhalt der Erklärung die materiellen Kriterien des Verwaltungsaktbegriffs (§ 31 SGB X; § 35 Verwaltungsverfahrensgesetz) nicht erfüllt, war die Anfechtungsklage statthaft.

  • BSG, 05.09.2006 - B 4 R 75/06 R  

    Statthaftigkeit der Anfechtungsklage bei Anscheins-Verwaltungsakt zur

    Notwendig für die Gegebenheit der Anfechtungsklage ist aber nur, dass die Erklärung, die grundsätzlich formfrei ergeht (§ 33 Abs. 2 Satz 1 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch ), dem sog objektiven Adressaten den Eindruck vermittelt, sie verlautbare einen materiellen Verwaltungsakt, unabhängig davon, ob dies wirklich der Fall ist (BVerwGE 18, 1, 5; stRspr).

    Damit hat sie für den sog objektiven Adressaten den Anschein erweckt, sie erlasse auch mit ihrer Erklärung über den "Abzug" des verrechneten Betrags vom "Rentenbetrag" eine Regelung, und hat insoweit bloß der Form nach einen Verwaltungsakt erlassen (zum formellen Verwaltungsakt stellv: BSG, Urteil vom 20. Dezember 2001 - B 4 RA 50/01 R; BSG SozR 4-1200 § 52 Nr. 1 RdNr 9; BSG SozR 4-2600 § 191 Nr. 1 RdNr 6; BVerwGE 18, 1, 5).

    Da sich der Rechtsschutz - wie gesagt - grundsätzlich nach der von der Behörde gewählten Handlungsform gerade auch dann richtet (BVerwGE 18, 1, 5; stRspr), wenn der wesentliche Inhalt der Erklärung die materiellen Kriterien des Verwaltungsaktbegriffs (§ 31 SGB X; § 35 Verwaltungsverfahrensgesetz) nicht erfüllt, war die Anfechtungsklage statthaft.

  • VGH Bayern, 25.01.2010 - 7 ZB 08.1476  

    Mitteilung der Prüfungsbehörde über die Einzelnote der Studienarbeit i.R.d.

    Gegenteiliges ergibt sich auch nicht aus den vom Kläger angeführten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. Oktober 1963 (BVerwGE 18, 1 ) und vom 18. Juni 1980 (BVerwGE 60, 223 ) sowie des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 15. November 2002 (BayVBl 2003, 212 ).

    Wie bereits dargelegt, steht das Ausgangsurteil nicht im Widerspruch zu den in der Antragsbegründung genannten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. Oktober 1963 (BVerwGE 18, 1 ) und vom 18. Juni 1980 (BVerwGE 60, 223 ) und des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 15. November 2002 (BayVBl 2003, 212 ).

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  • VG Berlin, 04.06.1997 - 10 A 88.97  

    Baumischabfall: Recycling durch Privatunternehmen zulässig?

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  • VGH Baden-Württemberg, 12.08.2004 - 6 S 1126/04  

    Gültigkeit einer Rechtsverordnung über die Verkürzung der Sperrzeit

    Denn eine Regelung ist unabhängig von ihrem Inhalt normenkontrollfähig, wenn sie sich der Form nach als eine der anerkannten Rechtsquellen darstellt (ebenso h. M.; vgl. BVerwG, Beschl. v. 01.10.1963, BVerwGE 18, 1; Beschl. v. 20.12.1988, BVerwGE 81, 128; Urt. v. 20.11.2003 - 4 CN 6/03 -, juris; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 13.07.1987 - 5 S 2079/86 -, VBlBW 1987, 377, 380; Gerhardt in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: Sept. 03, § 47 RN 23 m.w.N.; anders Kopp/Schenke, VwGO, 13. Aufl., § 47 RN 27, allerdings unter Hinweis auf Rechtsprechung, die sich mit nach der Form nicht eindeutig zuzuordnenden Regelungen zu befassen hatte, etwa BVerwG, Urt. v. 23.05.1958, BVerwGE 7, 54, Urt. v. 28.02.1961, BVerwGE 12, 89, Beschl. v. 15.09.1987, NVwZ 1988, 1120; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 21.08.1969, ESVGH 20, 10, 11, Beschl. v. 07.07.1975, ESVGH 25, 203, 206).
  • BVerwG, 01.03.1967 - IV C 74.66  
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  • OVG Hamburg, 23.12.2010 - 4 Bs 243/10  

    Fähigkeit eines Minderjährigen zur Stellung und Verfolgung eines Antrages auf

    Der Rechtsschutz richtet sich grundsätzlich nach der von der Behörde gewählten Handlungsform (BVerwG, Urt. v. 1.10.1963, BVerwGE 18, 1, juris Rn. 60; stRspr.).
  • BVerwG, 15.03.1968 - IV C 5.67  
    Der erkennende Senat hat diese Frage auch in seinem Urteil vom 1. Oktober 1963 - BVerwG IV C 9.65 - (BVerwGE 18, 1 ) noch nicht endgültig geklärt.
  • VGH Hessen, 14.09.1995 - 5 UE 3330/94  

    Wasserschutzgebietsfestsetzung ist keine gebührenpflichtige Amtshandlung -

    Das beruht auf Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 1. Oktober 1963 - IV C 9.63 -, BVerwGE 18, 1, und vom 15. März 1968 - IV C 5.67 -, BVerwGE 29, 207), die eine Festlegung durch Rechtsverordnung verlangte und der heute in fast allen Landesgesetzen zur Ausführung der Rahmenregelung des § 19 Wasserhaushaltsgesetz - WHG - ausdrücklich Rechnung getragen wird.
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 01.10.1999 - 4 X 26/99  

    Rechtsvorschrift, Allgemeinverfügung, Normenkontrollfähigkeit, Klageart,

    Maßgebend für die Einordnung eines Akts in das Rechtsschutzsystem ist grundsätzlich die äußere Erscheinungsform (BVerwG, Beschl. v. 21.03.1974 - VII B 97.73 -, BayVB1 1974, 500; BVerwG, Urt. v. 01.10.1963 - IV C 9.63 -, BVerwGE 18, 1 ; Urt. v. 15.03.1968 IV C 5.67 -, BVerwGE 29, 207 ; VGH Kassel, Beschl. v. 16.06.1989 3 N 108/87 -, NuR 1990, 380; OVG Lüneburg, Beschl. v. 28.10.1983 - 8 C 2/83 -, NJW 1984, 627).
  • BVerwG, 20.03.1970 - IV B 182.69  
  • VG Köln, 08.07.2011 - 18 K 191/11  
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