Rechtsprechung
   BGH, 06.05.1997 - XI ZR 208/96   

Wertstellung Überweisung

Banken-AGB, § 9 AGBG, §§ 675, 667, 271 BGB, Wertstellung muß grundsätzlich am Tag des Zahlungseingangs erfolgen;

(Hinweis: jetzt ausdrücklich gesetzlich geregelt in § 676g Abs. 1 Satz 3 BGB)

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Wertstellung von Zahlungseingängen durch Banken

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Formularmäßige Vereinbarung abweichender Wertstellung eingehender Überweisungsbeträge; Abweichende Wertstellung von Gutschriften aus DM- und aus Fremdwährungsschecks

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Wertstellungsklauseln im Scheckverkehr einer Bank

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit der Klausel zur Wertstellung von Überweisungen erst einen Tag nach Eingang ("Wertstellung II")

Kurzfassungen/Presse (2)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Grundsatzentscheidung zur Wertstellung von Überweisungs- und Scheckgutschriften

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Wertstellungspraxis beanstandet

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 135, 316
  • NJW 1997, 2042
  • ZIP 1997, 1146
  • MDR 1997, 761
  • BB 1997, 1378
  • NJW-RR 1997, 1200
  • WM 1997, 1192
  • VersR 1997, 979
  • JR 1998, 148
  • DB 1997, 1399



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BSG, 20.12.2001 - B 4 RA 126/00 R  

    Kein Aufwendungsersatzanspruch des Geldinstituts für Rücküberweisung von

    Ebenfalls kann offen bleiben, inwieweit Kreditinstitute unabhängig von der zurückvalutierten Wertstellung (vgl BGHZ 135, 316, 319, dazu aber auch Art. 228 Abs. 3 EGBGB) die Möglichkeit haben, mit Eingang der Rentenbeträge bei der Empfängerbank bis zur Gutschrift auf dem Konto des Überweisungsempfängers höhere Zinsen zu erzielen, indem sie diese Beträge als Tagesgelder mit einem höheren Zinssatz als dem mit dem jeweiligen Kontoinhaber vereinbarten zur Verfügung stellen.
  • BGH, 15.03.2005 - XI ZR 338/03  

    Zeitpunkt des Eingangs eines überwiesenen Betrages bei der Empfängerbank

    Als Eingang ist - ebenso wie nach früherem Recht (§§ 667, 675 Abs. 1 BGB; BGHZ 26, 1, 5; Senat BGHZ 135, 316, 318 f.; BGH, Urteile vom 29. September 1986 - II ZR 283/85, WM 1986, 1409 und vom 24. Oktober 1996 - IX ZR 284/95, WM 1996, 2250, 2252) - die Erlangung der buchmäßigen Deckung durch die Empfängerbank, bei einer innerbetrieblichen Überweisung durch Belastung des Kontos des Überweisenden, anzusehen (Nobbe WM 2001 Sonderbeilage 4 S. 13; Grundmann, in: Ebenroth/Boujong/Joost, HGB BankR Rdn. II 83; MünchKomm-HGB/Häuser ZahlungsV Rdn. B 197).
  • OLG Nürnberg, 30.03.2009 - 14 U 297/07  

    Fristlose Kündigung eines Darlehensvertrages wegen unterbliebener Offenlegung der

    Eine unsichere und zweifelhafte Rechtslage im o.g. Sinn lag zum 1. Januar 2002 nicht vor, da die von den Klägern beanstandete Wertstellungspraxis vom Bundesgerichtshof bereits im Januar 1989 als unangemessen und treuwidrig beanstandet wurde (BGH, Urteil vom 17.01.1989 - XI ZR 54/88, BGHZ 106, 259, 265 = NJW 1989, 582, Rdn. 21 ff., zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 06.5.1997 - XI ZR 208/96, BGHZ 135, 316 , = NJW 1997, 2042 , Rdn. 10 ff., zitiert nach juris).
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  • BGH, 06.05.1997 - XI ZR 135/96  

    Einlösung eines Schecks

    Der Einreicher hat nach §§ 675, 667 BGB einen Anspruch auf Gutschrift der Schecksumme erst in dem Zeitpunkt, in dem seine Bank buchmäßige Deckung für den Inkassoerlös erlangt (Senatsurteile vom 14. November 1989 - XI ZR 97/88, WM 1990, 6, 7 und vom 6. Mai 1997 - XI ZR 208/96, Urt.Umdr. S. 6 m.w.Nachw., für BGHZ bestimmt).
  • BGH, 17.06.1997 - XI ZR 239/96  

    Formularmäßige Vereinbarung einer abweichenden Wertstellung von Bareinzahlungen

    Wie der erkennende Senat in seinem Urteil vom 6. Mai 1997 ( XI ZR 208/96 - zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen) ausgeführt hat, ist die kontoführende Bank aufgrund des Girovertrages verpflichtet, eingehende Überweisungsbeträge für ihren Kunden entgegenzunehmen und dessen Konto gutzuschreiben.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 06.05.2003 - L 6 (16) P 40/02  

    Pflegeversicherung

    Als diese Praxis durch die Fortschritte im Zahlungsverkehr und die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zur taggleichen Gutschrift von Überweisungen (BGH, Urteil vom 06.05.1997, XI ZR 208/96 = NJW 1997, 2042 f.; Urteil vom 17.06.1997, XI ZR 239/96 = NJW 1997, 3168 f.) teilweise von den Banken aufgegeben wurde, hat sich der Gesetzgeber mit dem Rentenauszahlungsgesetz vom 27.06.2000 durch die Neufassung der § 118 Abs. 1 SGB VI und § 96 Abs. 1 SGB VII klar für eine Vorauszahlung bei den für die Lebensführung benötigten Renten ausgesprochen.
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