Rechtsprechung
   BVerwG, 21.11.1986 - 8 C 33.84   

Wohnungsmodernisierungs-Zuschuß

§ 49 Abs. 2 Nr. 1 VwVfG (Hinweis: beachte die m.W.v. 21.5.96 eingefügte Vorschrift des § 49 Abs. 3 BVwVfG), Widerrufsvorbehalt muß lediglich bestandskräftig, nicht unbedingt rechtmäßig sein;

§ 45 VwVfG, Ermessensausfall (Entscheidung in vermeintlich strikter Gesetzesbindung, anders bei Berufung auf Richtlinien) ist nicht heilbar, zulässiges "Nachschieben" von Gründen nur im Falle einer bloß unzureichenden Ermessensausübung

Volltextveröffentlichungen (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1987, 1964
  • NVwZ 1987, 498



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Wird zitiert von ... (29)  

  • BVerwG, 19.09.2000 - 9 C 12.00  

    Asylverfahrensrecht; Verwaltungsrecht, allgemeines

    Dies entspricht der Rechtslage im allgemeinen Verwaltungsrecht, nach der ein rechtswidriger Verwaltungsakt in entsprechender Anwendung des § 49 VwVfG widerrufen werden kann, wenn die Widerrufsvoraussetzungen vorliegen (BVerwG, Urteil vom 21. November 1986 - BVerwG 8 C 33.84 - NVwZ 1987, 498 = Buchholz 316 § 49 VwVfG Nr. 9; VGH Mannheim, Urteil vom 6. März 1991 - 5 Sa 2630/89 - NVwZ-RR 1992, 126; OVG Münster, Urteil vom 4. Februar 1992 - 5 A 1320/88 - NVwZ 1993, 76).
  • BVerwG, 27.06.1997 - 9 B 280.97  
    Bereits im Beschluß vom 20. Juni 1996 - BVerwG 9 B 644.95 - hat der Senat ausgeführt, daß § 73 Abs. 1 AsylVfG neben dem Vorliegen der in dieser Vorschrift genannten Widerrufsgründe nur voraussetzt, daß ein Bescheid über die Anerkennung als Asylberechtigter ergangen ist (a.a.O. S. 3; vgl. ferner Urteil vom 21. November 1986 - BVerwG 8 C 33.84 - Buchholz 316 § 49 VwVfG Nr. 9 = NVwZ 1987, S. 498).
  • BVerwG, 14.12.1989 - 3 C 30.87  
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