Rechtsprechung
| BVerfG, 19.12.2000 - 2 BvR 1500/97 |
Zeugen Jehovas
Art. 140 GG (Art. 137 Abs. 5 WRV), Art. 4 GG, kein Erfordernis einer über die Rechtstreue (in Bezug auf die Grundsätze der Verfassung, Art. 79 Abs. 3 GG) hinausgehenden "Staatsloyalität" für die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts, kein Erfordernis einer demokratischen Binnenstruktur;
§ 90 BVerfGG, bei einer zulässigen VB gegen eine Gerichtsentscheidung kann diese unter jedem in Betracht kommenden Gesichtspunkt auf ihre verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit geprüft werden
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
- DFR
Körperschaftsstatus der Zeugen Jehovas
- Bundesverfassungsgericht
- Alpmann Schmidt
Art. 4 GG, Art. 3 GG, Art. 79 Abs. 3 GG, Art. 140 GG, Art. 137 WRV
- NWB SteuerXpert START
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GG Art. 140
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (7)
- lexetius.com (Pressemitteilung)
Verfassungsbeschwerde der Zeugen Jehovas erfolgreich - Urteil aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 20. September 2000
- Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)
Verfassungsbeschwerde der Zeugen Jehovas erfolgreich - Urteil aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 20. September 2000
- 123recht.net (Pressebericht, 19.12.2000)
Teilerfolg für Zeugen Jehovas im Streit um Kirchenstatus // Erziehungspraktiken von Gemeinschaft nun auf dem Prüfstand
- nomos.de
, S. 26 (Kurzinformation)
Verfassungsbeschwerde der Zeugen Jehovas erfolgreich
- nomos.de
, S. 32 (Ausführliche Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)
Art. 3 Abs. 3, 4, 9 Abs. 2, 20, 79 Abs. 3, 140 GG; Art. 137 Abs. 5 Satz 2 WRV
Religionsgemeinschaft/Körperschaft des öffentlichen Rechts/Rechtstreue - rp-online.de (Pressemeldung)
Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts?: Zeugen Jehovas: Teilerfolg vor Bundesverfassungsgericht
- Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)
Anforderungen an eine Religionsgemeinschaft hins. der Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Besprechungen u.ä. (3)
- nomos.de
, S. 32 (Ausführliche Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)
Art. 3 Abs. 3, 4, 9 Abs. 2, 20, 79 Abs. 3, 140 GG; Art. 137 Abs. 5 Satz 2 WRV
Religionsgemeinschaft/Körperschaft des öffentlichen Rechts/Rechtstreue - jehovaszeugen.de (Entscheidungsbesprechung)
Der Körperschaftsstatus der Religionsgemeinschaften in der Bundesrepublik Deutschland nach dem "Zeugen-Jehovas-Urteil" des Bundesverfassungsgerichts (Prof. Dr. Hermann Weber; Religion - Staat - Gesellschaft 2001, S. 47-77)
- cloeser.org
(Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Der Körperschaftsstatus von Religionsgemeinschaften am Beispiel des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (BEFG) (C. Löser)
Sonstiges
- wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Zusammenfassung von "Glaubensgemeinschaften als Körperschaften des öffentlichen Rechts" von Präsident des BVerwG a.D. Prof. Dr. Horst Sendler, original erschienen in: DVBl 2004, 8 - 16.
Verfahrensgang
- VG Berlin, 25.10.1993 - 27 A 214.93
- OVG Berlin, 14.12.1995 - 5 B 20.94
- BVerwG, 03.06.1996 - 7 B 117.96
- BVerwG, 26.06.1997 - 7 C 11.96
- BVerfG, 19.12.2000 - 2 BvR 1500/97
- BVerwG, 17.05.2001 - 7 C 1.01
- BVerfG, 24.10.2001 - 2 BvR 1500/97
- OVG Berlin, 24.03.2005 - 5 B 12.01
- BVerwG, 01.02.2006 - 7 B 80.05
Zeitschriftenfundstellen
- BVerfGE 102, 370
- NJW 2001, 429
- DVBl 2001, 284
- NVwZ 2001, 316
Wird zitiert von ... (77)
- FG Köln, 05.09.2007 - 4 V 2092/07
Grundsteuerbefreiung eines religiösen Verbandes für ein satzungsgemäß genutztes …
Bereits heute erfülle er die weiteren Kriterien, die das BVefG in der Entscheidung "Zeugen Jehovas" für die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts unter dem Aspekt der "Gewähr der Dauer" i. S. des Art. 137 Abs. 5 Satz 2 WRV i. V. m. Art. 140 GG aufgestellt habe (vgl. BVerfG-Urteil vom 19.12.2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370).aaa) § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Satz 1 GrStG verletzt den Antragsteller nicht in seinen ihm sowohl gemäß Art. 19 Abs. 3 GG als auch als Religionsgesellschaft (vgl. z. B. BVerfG-Beschluss vom 4.10.1965 1 BvR 498/62, BVerfGE 19, 129 und BVerfG-Urteil vom 19.12.2000 2 BvR 1500, 97, BVerfGE 102, 370 ) zustehenden Grundrechten gemäß Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG und Art. 4 Abs. 1 und 2 GG.
Denn dass das Recht auf Erlangung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht nur auf dem Papier steht, sondern, notfalls mit Hilfe der Gerichte zwangsweise, durchgesetzt werden kann, beweist das BVerfG-Urteil vom 19.12.2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370 m. w. N., welches es der Religionsgemeinschaft .
Weitere ungeschriebene Tatbestandsvoraussetzung hierfür wäre, dass er rechtstreu im Sinne des BVerfG-Urteils vom 19.12.2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370 ist.
Im Streitfall war der Antragsteller nicht rechtstreu im Sinne des BVerfG-Urteils vom 19.12.2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370.
Auch den korporierten Religionsgemeinschaften ist es unbenommen, Meinungsverschiedenheiten mit staatlichen Behörden darüber, wo im Einzelfall die der Religionsfreiheit ( Art. 4 Abs. 1 und 2 GG) und dem religiösen Selbstbestimmungsrecht ( Art. 140 GG i. V. m. Art. 137 Abs. 3 WRV) durch das Gesetz gezogene Grenze verläuft, durch die Gerichte klären zu lassen (vgl. BVerfG-Urteil vom 19.12.2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370).
Aus Rücksicht auf die Religionsfreiheit, der der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts aus Art. 140 GG i. V. m. Art. 137 Abs. 5 WRV letztlich dient, stehen sie der Verleihung dieses Status, und damit der geforderten Rechtstreue, jedenfalls so lange nicht im Wege, als die Religionsgemeinschaft im Grundsatz bereit ist, Recht und Gesetz zu achten und sich in die verfassungsmäßige Ordnung einzufügen (vgl. BVerfG-Urteil vom 19.12.2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370).
Die von einer Religionsgemeinschaft geforderte Rechtstreue verlangt insbesondere, dass die Religionsgemeinschaft die Gewähr dafür bieten muss, dass ihr künftiges Verhalten die in Art. 79 Abs. 3 GG umschriebenen fundamentalen Verfassungsprinzipien, die dem staatlichen Schutz anvertrauten Grundrechte Dritter sowie die Grundprinzipien des freiheitlichen Religions- und Staatskirchenrechts des Grundgesetzes nicht gefährdet (vgl. BVerfG-Urteil vom 19.12.2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370).
Das hindert ihn freilich nicht daran, das tatsächliche Verhalten einer Religionsgemeinschaft oder ihrer Mitglieder nach weltlichen Kriterien zu beurteilen, auch wenn dieses Verhalten letztlich religiös motiviert ist (vgl. BVerfGUrteil vom 19.12.2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370).
- BGH, 24.07.2001 - VI ZB 12/01
Verwaltungsrecht - Rechtsweg gegen Äußerungen des kirchlichen Sektenbeauftragten
Sie sind in gleichem Umfang grundrechtsfähig wie privatrechtlich organisierte Religionsgesellschaften und stehen dem Staat als Teile der Gesellschaft gegenüber (BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000 - 2 BvR 1500/97 - NJW 2001, 429, 430).Er hat sie bewußt aus dem Kreis der Religionsgemeinschaften, deren Wirken er der Privatrechtsordnung unterstellt, hervorgehoben und diesen gegenüber rechtlich abgegrenzt (vgl. BVerfGE 18, 385, 387; Urteil vom 19. Dezember 2000 - 2 BvR 1500/97 - aaO, S. 430; BVerwG, Urteil vom 7. Oktober 1983 - 7 C 44/81 - NJW 1984, 989).
Die Zusammenarbeit wurde grundsätzlich fortgesetzt (…vgl. Bonner Grundgesetz/Frhr. v. Campenhausen, aaO, Rdn. 148;… Maunz-Dürig, Komm. zum GG, 6. Aufl., Art. 140 Rdn. 3;… Kirchhof, aaO, S. 655, 665, 674 f.;… Robbers, Sinn und Zweck des Körperschaftsstatus im Staatskirchenrecht, Festschrift für Martin Heckel zum 70. Geburtstag, 1999, S. 411, 415 ff.;… Isensee, Rechtschutz gegen Kirchenglocken, Gedächtnisschrift für Constantinesco, 1983, S. 301, 322 f.; vgl. auch BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000 - 2 BvR 1500/97 - aaO, S. 433 zur Kooperation des Staates mit den Religionsgemeinschaften; BGHZ 46, 94, 101 "Koordinationsverhältnis").
Angesichts der ihnen zur Verfügung stehenden besonderen Machtmittel und ihres erhöhten Einflusses in Staat und Gesellschaft liegen ihnen die besonderen Pflichten des Grundgesetzes zum Schutze Dritter, wozu auch die aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG abzuleitende Pflicht gehört, den Einzelnen und religiöse Gemeinschaften vor Angriffen und Behinderungen von Anhängern konkurrierender Glaubensrichtungen zu schützen, näher als anderen Religionsgesellschaften (BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000 - 2 BvR 1500/97 - aaO, S. 432; Nichtannahmebeschluß vom 26. März 2001 - 2 BvR 943/99).
Die Korporationsqualität der Kirchen ist ein Mittel zur Entfaltung der Religionsfreiheit (BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000 - 2 BvR 1500/97 - aaO, S. 430); die Rundfunkanstalten wurden geschaffen, um die Verwirklichung des Grundrechts der Rundfunkfreiheit zu ermöglichen (BVerfGE 12, 205, 261; 31, 314, 326; 57, 295, 320;… Bonner Grundgesetz/Starck, 3. Aufl., Art. 5 Rdn. 77).
Darüber hinaus soll der Körperschaftsstatus der Kirchen jedoch auch ihre Eigenständigkeit unterstützen (vgl. BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000 - 2 BvR 1500/97 - aaO, S. 430) und ihre originäre Kirchengewalt betonen (vgl. BVerfGE 18, 385, 386).
- BVerfG, 26.06.2002 - 1 BvR 670/91
Osho
Bedeutung und Tragweite dieser Gewährleistungen finden darin ihren besonderen Ausdruck, dass der Staat nach Art. 4 Abs. 1 GG, aber auch gemäß Art. 3 Abs. 3 Satz 1, Art. 33 Abs. 3 und Art. 140 GG in Verbindung mit Art. 136 Abs. 1, 4 und Art. 137 Abs. 1 WRV verpflichtet ist, sich in Fragen des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses neutral zu verhalten und nicht seinerseits den religiösen Frieden in der Gesellschaft zu gefährden (vgl. BVerfGE 19, 206 ; 93, 1 ; 102, 370 ).Auch der neutrale Staat ist nicht gehindert, das tatsächliche Verhalten einer religiösen oder weltanschaulichen Gruppierung oder das ihrer Mitglieder nach weltlichen Kriterien zu beurteilen, selbst wenn dieses Verhalten letztlich religiös motiviert ist (vgl. BVerfGE 102, 370 ).
Nur die Regelung genuin religiöser oder weltanschaulicher Fragen, nur die parteiergreifende Einmischung in die Überzeugungen, die Handlungen und in die Darstellung Einzelner oder religiöser und weltanschaulicher Gemeinschaften sind dem Staat untersagt (vgl. BVerfGE 93, 1 ; 102, 370 ).
- VGH Hessen, 14.09.2005 - 7 UE 2223/04
Islamischer Religionsunterricht; Kooperationspartner gem GG Art 7 Abs 3
Das ungeschriebene Kriterium der zu erwartenden Rechtstreue, das sich aus den mit dem Körperschaftsstatus eingeräumten Hoheitsbefugnissen rechtfertigt (vgl. BVerfG, U. v. 19.12.2000 - 2 BvR 1500/97 - BVerfGE 102, 370), gilt umso mehr im Bereich des Religionsunterrichts, mit dem im Vergleich zur Verleihung der Körperschaftsrechte eine viel engere Kooperation von Staat und Religionsgemeinschaft einhergeht.Für die Einschätzung dauerhaften Bestands ist neben der Mitgliederzahl der tatsächliche Gesamtzustand der Gemeinschaft, ihre Verfasstheit zu würdigen (BVerfG, U. v. 19.12.2000 - 2 BvR 1500/97 - BVerfGE 102, 370).
Sie muss die Gewähr dafür bieten, dass ihr künftiges Verhalten die in Art. 79 Abs. 3 GG umschriebenen fundamentalen Verfassungsprinzipien, die dem staatlichen Schutz anvertrauten Grundrechte Dritter sowie die Grundprinzipien des freiheitlichen Religions- und Staatskirchenrechts des Grundgesetzes nicht gefährdet (BVerfG, U. v. 19.12.2000, a. a. O.).
Unantastbar sind damit namentlich der Grundsatz der Menschenwürde, der von ihm umfasste Kernbereich der Grundrechte sowie die Prinzipien von Rechtsstaat und Demokratie (BVerfG, U. v. 19.12.2000, a. a. O.;… BVerwG, U. v. 23.02.2005, a. a. O.).
Erforderlich ist eine typisierende Gesamtbetrachtung und Gesamtwürdigung aller Umstände (BVerfG, U. v. 19.12.2000, a. a. O.).
- BVerwG, 23.02.2005 - 6 C 2.04
Rechtsanspruch der Religionsgemeinschaften auf Einführung von …
Art. 7 Abs. 3 Sätze 1 und 2 GG enthält der Sache nach ein Kooperationsangebot des Staates an die Religionsgemeinschaften und ist in dieser Hinsicht vergleichbar mit jenen Bestimmungen in Art. 140 GG i.V.m. Art. 136 ff. WRV, die eine Zusammenarbeit zwischen Staat und Religionsgemeinschaften vorsehen oder ermöglichen (vgl. BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000 - BvR 1500/97 - BVerfGE 102, 370, 396).Religionsunterricht wird im Grundsatz allen Religionsgemeinschaften zugänglich gemacht, und zwar unabhängig davon, in welcher Rechtsform sie organisiert sind (BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000, a.a.O. S. 396;… Robbers, a.a.O. Rn. 151;… Bader, a.a.O. Rn. 151;… Jochum, a.a.O. S. 111;… Rohe, a.a.O. S. 209;… Anger, a.a.O. S. 370 f.; a.A. Korioth, NVwZ 1997, 1041, 1046 ff.).
Aufgrund des gegenwärtigen Mitgliederbestandes sowie des tatsächlichen Zustandes der Gemeinschaft (vgl. dazu BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000, a.a.O., S. 384 f.) bestehen - vorbehaltlich des Ergebnisses der Prüfung der unter 4 d genannten Voraussetzungen - keine Zweifel daran, dass die Kläger dem beklagten Land bei der Veranstaltung des Religionsunterrichts auf unbestimmte Zeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Genauso wie eine Religionsgemeinschaft, die den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts anstrebt, muss eine Religionsgemeinschaft, die die Einführung von Religionsunterricht begehrt, Gewähr dafür bieten, dass ihr künftiges Verhalten die in Art. 79 Abs. 3 GG umschriebenen fundamentalen Verfassungsprinzipien, die dem staatlichen Schutz anvertrauten Grundrechte Dritter sowie die Grundprinzipien des freiheitlichen Religions- und Staatskirchenrechts des Grundgesetzes nicht gefährdet (vgl. BVerfG, Urteil vom 19. Dezember 2000 - 2 BvR 1500/97 - BVerfGE 102, 370, 392, zum Anspruch auf den Körperschaftsstatus).
- BFH, 30.06.2010 - II R 12/09
Beschränkung der Grundsteuerbefreiung auf korporierte Religionsgesellschaften und …
(1) Die als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannten Religionsgemeinschaften sind angesichts der religiösen und konfessionellen Neutralität des Staates nicht mit anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften zu vergleichen, die in den Staat organisch eingegliederte Verbände sind (vgl. BVerfG-Beschlüsse vom 17. Februar 1965 1 BvR 732/64, BVerfGE 18, 385; in BVerfGE 19, 1; in BVerfGE 30, 415; vom 21. September 1976 2 BvR 350/75, BVerfGE 42, 312; BVerfG-Urteil vom 19. Dezember 2000 2 BvR 1500/97, BVerfGE 102, 370).Der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (Art. 140 GG i. V. m. Art. 137 Abs. 5 WRV) ist ein Mittel zur Entfaltung der Religionsfreiheit und soll die Eigenständigkeit und Unabhängigkeit der Religionsgemeinschaften unterstützen (BVerfG-Urteile in BVerfGE 102, 370; vom 1. Dezember 2009 1 BvR 2857/07, 1 BvR 2858/07, Deutsches Verwaltungsblatt 2010, 108).
Soweit über den Wortlaut des Art. 140 GG i. V. m. Art. 137 Abs. 5 Satz 2 WRV hinaus weitere ungeschriebene Verleihungsvoraussetzungen abgeleitet werden (dazu BVerfG-Urteil in BVerfGE 102, 370;… Ehlers in Sachs, a. a. O., Art. 140 GG/ Art. 137 WRV Rz 28, m. w. N.), zielen diese nicht auf die Bewertung oder Unterbindung eines religiösen Bekenntnisses.
Die Öffnung des Körperschaftsstatus für alle Religionsgemeinschaften (Art. 140 GG i. V. m. Art. 137 Abs. 5 Satz 2 WRV) verletzt daher nicht die religiös-weltanschauliche Neutralität des Staates, sondern verwirklicht sie (vgl. BVerfG-Entscheidungen vom 17. Dezember 1975 1 BvR 63/68, BVerfGE 41, 29, und in BVerfGE 102, 370;… P. Kirchhof in HdbStKR, a. a. O., § 22, S. 666, 682;… Korioth in Maunz/ Dürig, a. a. O., Art. 140 Rz 31 f., Stand: Februar 2003;… Morlok in Dreier, Kommentar zum Grundgesetz, Bd. III, 2. Aufl. 2008, Art. 140 Rz 42).
- BVerfG, 24.10.2006 - 2 BvR 1908/03
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde der deutschen Vereinigungskirche gegen …
a) Vereinigungen, deren Zweck die Pflege oder Förderung eines religiösen Bekenntnisses oder die Verkündung des Glaubens ihrer Mitglieder ist, können Träger des Grundrechts aus Art. 4 GG sein (vgl. BVerfGE 102, 370 [383]; - 105, 279 [293]).Art. 4 Abs. 1 und 2 GG schützt auch die Freiheit des organisatorischen Zusammenschlusses zum Zweck des gemeinsamen öffentlichen Bekenntnisses (BVerfGE 19, 129 [132]; - 42, 312 [323]; - 70, 138 [161]; - 99, 100 [118]; - 102, 370 [383]; - 105, 279 [293]).
Welche Handlungen im Einzelnen erfasst sind, bestimmt sich wesentlich nach der Eigendefinition der Religionsgemeinschaft; denn Teil der grundrechtlich gewährleisteten Glaubensfreiheit ist auch und gerade, dass eine staatliche Bestimmung genuin religiöser Fragen unterbleibt (vgl. BVerfGE 102, 370 [394]; s. ferner BVerfGE 12, 1 [4]; - 18, 385 [386 f.]; - 24, 236 [247 f.]; - 41, 65 [84]; - 42, 312 [332]; - 53, 366 [392 f., 401]; - 72, 278 [294]; - 74, 244 [255]; - 102, 370 [394]).
Insoweit sind durch Art. 4 Abs. 1 und 2 GG geschützte Kernfragen der Pflege und Förderung des Glaubens und Bekenntnisses angesprochen, die "mangels Einsicht und geeigneter Kriterien" (BVerfGE 102, 370 [394]) der Beurteilung durch staatliche Stellen grundsätzlich entzogen sind.
Soweit das Bundesministerium des Innern das öffentliche Interesse an der Einreiseverweigerung aus Widersprüchen zwischen den Glaubensinhalten des Beschwerdeführers und den Wertentscheidungen des Grundgesetzes herleitet, ist darauf hinzuweisen, dass die Religionsgemeinschaften hinsichtlich der von ihnen vertretenen Glaubensinhalte und sonstiger rein interner Angelegenheiten grundsätzlich nicht den für das Verhalten des Staates maßgeblichen Wertvorstellungen des Grundgesetzes verpflichtet sind (vgl. BVerfGE 102, 370 [394 f.]) und außerhalb dieses Bereichs der Wechselwirkung von Religionsfreiheit und Schrankenzweck durch entsprechende Güterabwägung Rechnung zu tragen ist (vgl. BVerfGE 72, 278 [289]).
- VGH Bayern, 19.02.2009 - 19 CS 08.1175
Ausländerrecht: Ausweisung wegen Unterstützung des Terrorismus
Maßgebend ist insoweit ausschließlich das tatsächliche, nach weltlichen Kriterien zu beurteilende Verhalten der Akteure, nicht aber deren religiöse oder weltanschauliche Überzeugung, die zu bewerten dem Staat aufgrund seiner Verpflichtung zu religiös-weltanschaulicher Neutralität verwehrt ist (vgl. BVerfGE 19, 206 [216]; 93, 1 [16 f.]; 102, 370 [394]).In diesem Zusammenhang ist ferner zu berücksichtigen, dass den Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften über die jedermann treffende Verpflichtung zur Beachtung der Gesetze hinaus (weitere) Loyalitätspflichten nicht auferlegt sind und sie ihr Wirken deshalb auch nicht auf die Ziele des Staates, seine Verfassungsordnung und die dort niedergelegten Werte hin ausrichten müssen (vgl. BVerfGE 102, 370 [395]).
Maßgebend ist auch insoweit das tatsächliche, nach weltlichen Kriterien zu beurteilende Verhalten der Akteure, nicht aber ihre religiöse Überzeugung, die zu bewerten dem Staat aufgrund seiner Verpflichtung zu religiös-weltanschaulicher Neutralität verwehrt ist (vgl. BVerfGE 102, 370 [394]).
Den Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ist über die jeden Staatsbürger treffende Verpflichtung zur Beachtung der Gesetze hinaus keine (weitere) Loyalitätspflicht auferlegt (vgl. BVerfGE 102, 370 [391; 395]).
- BVerfG, 26.03.2001 - 2 BvR 943/99
Erfolglose Verfassungsbeschwerde der Glaubensgemeinschaft "Universelles Leben"
Die maßgeblichen verfassungsrechtlichen Fragen hat das Bundesverfassungsgericht bereits entschieden (vgl. BVerfGE 56, 54 ; 79, 174 ; 93, 1 ; 96, 56 ; Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 19. Dezember 2000 - 2 BvR 1500/97 -, NJW 2001, S. 429 ff.).Er legt dem Staat auch die Pflicht auf, den Einzelnen und religiöse Gemeinschaften vor Angriffen oder Behinderungen von Anhängern anderer Glaubensrichtungen oder konkurrierender Religionsgruppen zu schützen (BVerfGE 93, 1 ; BVerfG, NJW 2001, S. 429, LS 1 b> und S. 432).
Diese Schutzpflicht trifft den Staat gerade auch im Hinblick auf das Verhalten der als Körperschaften des öffentlichen Rechts verfassten Religionsgemeinschaften, weil diese Religionsgemeinschaften mit bestimmten hoheitlichen Befugnissen ausgestattet sind und aufgrund ihres Status über einen erhöhten Einfluss in Staat und Gesellschaft verfügen (BVerfG, NJW 2001, S. 429, 432).
Insbesondere müssen auch die korporierten Religionsgemeinschaften ihre Haltung gegenüber anderen Religionsgemeinschaften nicht nach den staatskirchenrechtlichen Grundsätzen von Neutralität und Parität gestalten, die nur Strukturvorgaben staatlicher Ordnung sind (BVerfG, NJW 2001, S. 429, 432).
Auch kann hier dahinstehen, ob bei der Bestimmung der Grenzen zulässiger Äußerungen in Rechnung zu stellen ist, dass den korporierten Religionsgemeinschaften die Pflichten des Grundgesetzes zum Schutz der Rechte Dritter näher liegen als anderen Religionsgemeinschaften, weil sie über besondere Machtmittel und einen erhöhten Einfluss in Staat und Gesellschaft verfügen (vgl. BVerfG, NJW 2001, S. 429, 432).
- BVerfG, 01.12.2009 - 1 BvR 2857/07
Adventssonntage Berlin
Schon nach der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sind die Gewährleistungen der Weimarer Kirchenartikel funktional auf die Inanspruchnahme und Verwirklichung des Grundrechts der Religionsfreiheit angelegt (vgl. BVerfGE 102, 370 ).Die Gewährleistungen der so genannten Weimarer Kirchenartikel sind aber funktional auch auf die Inanspruchnahme und Verwirklichung des Grundrechts der Religionsfreiheit angelegt (vgl. BVerfGE 42, 312 ; 102, 370 ).
Im Kontext des Grundgesetzes sind die Kirchenartikel auch ein Mittel zur Entfaltung der Religionsfreiheit der korporierten Religionsgemeinschaften (vgl. BVerfGE 102, 370 zu Art. 137 Abs. 5 Satz 2 WRV; siehe auch BVerfGE 99, 100 zu Art. 138 Abs. 2 WRV).
- BVerfG, 05.02.2004 - 2 BvR 2029/01
Streichung der zehnjährigen Höchstgrenze bei einer erstmalig angeordneten …
- OVG Rheinland-Pfalz, 19.04.2007 - 7 A 11437/06
Gericht erlaubt Einreise von Sektengründer Mun nach Deutschland
- VGH Hessen, 22.09.2011 - 8 A 1978/10
Verleihung der Rechte einer Körperschaft des öffentlichen Rechts an eine …
- VGH Bayern, 22.02.2010 - 19 B 09.929
Rechtmäßigkeit der Ausweisung eines bosnischen Staatsangehörigen wegen …
- BGH, 20.02.2003 - III ZR 224/01
Amtshaftung - Sektenbeauftragter handelt in Ausübung eines öffentlichen Amtes
- BVerwG, 21.02.2008 - 4 C 13.07
Flughafen Frankfurt/M; Planfeststellungsverfahren; Umweltinformation; …
- VGH Baden-Württemberg, 20.06.2008 - 1 S 1940/07
Aberkennung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts gegenüber einer …
- BVerwG, 27.11.2002 - 6 A 4.02
Demokratie; "Kalifatsstaat"; Menschenwürde; Rechtsstaat; Religionsgemeinschaft; …
- BVerfG, 02.10.2003 - 1 BvR 536/03
Verfassungsbeschwerde betreffend das Vereinsverbot des Kalifatstaats ohne Erfolg
- VG Berlin, 13.12.2001 - 27 A 260.98
Urteilsgründe im Verfahren der Berliner Scientology-Kirche
- BVerfG, 08.11.2006 - 2 BvR 578/02
Gefährliche Täter
- BVerwG, 23.09.2010 - 7 C 22.09
Religionsgemeinschaft; jüdische Gemeinde; Selbstbestimmungsrecht; Mitgliedschaft; …
- BVerwG, 17.05.2001 - 7 C 1.01
Antrag der Zeugen Jehovas auf Verleihung der Rechte einer Körperschaft des …
- FG Hamburg, 05.11.2009 - 3 K 71/09
Grunderwerbsteuer: Übergang öffentlich-rechtlicher Aufgaben
- OVG Berlin, 24.03.2005 - 5 B 12.01
Zeugen Jehovas müssen als Körperschaft anerkannt werden // Religionsgemeinschaft …
- BFH, 27.11.2008 - V R 8/07
Zahlung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts aufgrund eines …
- BVerfG, 12.05.2009 - 2 BvR 890/06
Regelung zur staatlichen finanziellen Förderung jüdischer Gemeinden in …
- VGH Bayern, 29.01.2007 - 7 BV 06.764
Kein Anspruch auf mehr und "bessere" Radiosendezeit für Bund für Geistesfreiheit …
- BVerfG, 19.08.2002 - 2 BvR 443/01
Grundrechtsbindung der Kirchen bei der Erhebung von Kirchensteuer
- BVerfG, 06.08.2002 - 2 BvR 2357/00
Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Nichtberücksichtigung von Vorbringen …
- BVerwG, 30.10.2002 - 2 C 23.01
Pfarrerdienstverhältnis, kein Rechtsweg zu den staatlichen Gerichten für Klagen …
- BVerwG, 30.07.2007 - 6 B 24.07
- OVG Nordrhein-Westfalen, 02.12.2003 - 19 A 997/02
Kein Anspruch auf Einführung islamischen Religionsunterrichts // Islamische …
- BVerwG, 25.01.2006 - 6 A 6.05
Vereinsverbot; religiöse und weltanschauliche Vereinigungsfreiheit; Anwendbarkeit …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.02.2008 - 5 A 130/05
Scientology darf weiter beobachtet werden // Hinweise auf verfassungswidrige …
- BVerwG, 10.04.2008 - 7 C 47.07
Religionsgemeinschaft; Körperschaft des öffentlichen Rechts; …
- BVerfG, 15.03.2007 - 1 BvR 1887/06
Verstoß gegen Grundrecht der Berufsfreiheit, wenn die Zulassung zur …
- VG Berlin, 04.06.2009 - 22 V 71.08
Visum für Imam; Visum für Imam
- VG Köln, 11.11.2004 - 20 K 1882/03
Scientology klagt wegen Beobachtung durch Verfassungsschutz
- BVerwG, 01.02.2006 - 7 B 80.05
Land Berlin muss Zeugen Jehovas endgültig die Rechte einer Körperschaft des …
- BGH, 02.04.2009 - V ZR 177/08
Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des Verkehrswerts einer Sache
- BVerwG, 08.01.2009 - 7 B 42.08
Religionsgemeinschaft; Körperschaft des öffentlichen Rechts; …
- BSG, 03.06.2009 - B 12 AL 1/08 R
Arbeitslosenversicherung - Begriff der selbstständigen Tätigkeit iS von § 28a Abs …
- BVerfG, 30.05.2007 - 2 BvR 2012/05
Umfang des Grundrechts auf effektiven Rechtsschutz
- FG Düsseldorf, 05.02.2008 - 11 V 4226/07
Verschweigen der zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit eines Vereins führenden …
- FG Düsseldorf, 14.11.2008 - 11 K 4225/07
Keine Grundsteuerbefreiung für einen Verein islamischer Kultusgemeinden
- BVerfG, 12.08.2002 - 1 BvR 1044/93
Verbreitung von Informationen über religiöse Bewegungen
- OVG Saarland, 27.04.2005 - 2 R 14/03
Nachrichtendienstliche Beobachtung von Scientology im Saarland muss eingestellt …
- LSG Rheinland-Pfalz, 15.01.2007 - L 2 U 100/06
Unfallversicherungsschutz von Zeugen Jehovas
- OVG Thüringen, 11.04.2007 - 1 KO 1110/04
Erlass eines Kostenbescheides für die Erteilung einer kirchenaufsichtlichen …
- VG Freiburg, 15.07.2009 - 2 K 1746/08
Wirksamkeit eines Kirchenaustritts
- OVG Rheinland-Pfalz, 08.10.2009 - 7 A 10165/09
Ausländerrecht; Ausweisung; Tablighi Jamaat; TJ; Vereinigung; Unterstützung; …
- LSG Baden-Württemberg, 11.09.2003 - L 7 U 2955/01
Unfallversicherungsschutz eines Versammlungsältesten der Zeugen Jehovas
- FG Düsseldorf, 28.06.2007 - 11 V 1910/07
Befreiung eines als Kulturzentrum genutzten Teils eines Grundstücks von der …
- FG Düsseldorf, 14.11.2008 - 11 K 3180/07
Keine Grundsteuerbefreiung für einen Verein islamischer Kultusgemeinden
- FG Düsseldorf, 14.11.2008 - 11 K 1674/08
Keine Grundsteuerbefreiung für einen Verein islamischer Kultusgemeinden
- FG Düsseldorf, 14.11.2008 - 11 K 662/08
Keine Grundsteuerbefreiung für einen Verein islamischer Kultusgemeinden
- FG Niedersachsen, 22.01.2009 - 1 K 128/07
Umfang und Reichweite der Grundsteuerbefreiung in § 3 Abs. 1 Nr. 4 GrStG sind …
- FG Niedersachsen, 22.01.2009 - 1 K 130/07
Umfang und Reichweite der Grundsteuerbefreiung in § 3 Abs. 1 Nr. 4 GrStG sind …
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 07.04.2010 - 4 K 13/09
Normenkontrollantrag gegen die Bäderverkaufsverordnung erfolgreich
- VG Saarlouis, 29.03.2001 - 6 K 149/00
- VG Schleswig, 20.01.2003 - 1 A 166/02
- OVG Hamburg, 17.06.2004 - 1 Bf 198/00
- FG Düsseldorf, 14.11.2008 - 11 K 3633/07
Keine Grundsteuerbefreiung für einen Verein islamischer Kultusgemeinden
- FG Düsseldorf, 14.11.2008 - 11 K 843/08
Keine Grundsteuerbefreiung für einen Verein islamischer Kultusgemeinden
- FG Düsseldorf, 14.11.2008 - 11 K 3631/07
Keine Grundsteuerbefreiung für einen Verein islamischer Kultusgemeinden
- FG Düsseldorf, 14.11.2008 - 11 K 840/08
Keine Grundsteuerbefreiung für einen Verein islamischer Kultusgemeinden
- FG Niedersachsen, 22.01.2009 - 1 K 238/07
Umfang und Reichweite der Grundsteuerbefreiung in § 3 Abs. 1 Nr. 4 GrStG sind …
- FG Niedersachsen, 22.01.2009 - 1 K 285/08
Umfang und Reichweite der Grundsteuerbefreiung in § 3 Abs. 1 Nr. 4 GrStG sind …
- FG Niedersachsen, 22.01.2009 - 1 K 53/08
Umfang und Reichweite der Grundsteuerbefreiung in § 3 Abs. 1 Nr. 4 GrStG sind …
- OVG Berlin, 25.09.2003 - 5 B 26.00
- LSG Nordrhein-Westfalen, 03.12.2007 - L 19 AL 96/06
- VG Köln, 16.06.2010 - 21 K 3793/08
- VG Berlin, 25.10.2001 - 27 A 254.01
- LSG Bayern, 29.11.2002 - L 14 KG 1/99
- LSG Bayern, 05.12.2002 - L 14 KG 26/99
- OVG Berlin, 18.05.2005 - 5 S 47.04
