Rechtsprechung
   BGH, 28.01.1993 - IX ZR 259/91   

Zugefaxte Bürgschaft

§ 126, § 130 BGB, Zugang der Urkunde;

Art. 11 EGBGB

Volltextveröffentlichungen (11)

  • Alpmann Schmidt

    BGB § 766; EGBGB Art. 11

  • Universität des Saarlandes

    Formnichtigkeit der durch Telefax übermittelten Bürgschaftserklärung nach deutschem Recht, Formgültigkeit nach deutschem IPR

  • streifler.de

    Bürgschaftsrecht: BGH: Formunwirksame Übermittlung einer Bürgschaft durch Telefax

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  • Universität des Saarlandes

    Formnichtigkeit der durch Telefax übermittelten Bürgschaftserklärung nach deutschem Recht; Formgültigkeit nach deutschem IPR

  • Universität des Saarlandes

    BGB § 125 S 1, BGB § 766 S 1, BGBEG Art 11 Abs 2, BGBEG Art 11 Abs 3
    Keine formwirksame Bürgschaft durch Faxübermittlung

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Formwidrigkeit der Telefax-Bürgschaftserklärung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wirksamkeit von Bürgschaft

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Bürgschaftserklärung durch Telefax

  • Betriebs-Berater

    Formgültigkeit einer Bürgschaftserklärung durch Telefax gegenüber ausländischem Gläubiger

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Unwirksamkeit der Bürgschaftserklärung bei Übermittlung durch Telefax

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bürgschaft durch Telefax? (IBR 1993, 313)

  • WEKA Datenschutz (Entscheidungsbesprechung)

    Keine Bürgschaft per Telefax

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 03.12.1990 - 11 O 65/90
  • KG, 30.09.1991 - 2 U 1964/91
  • BGH, 28.01.1993 - IX ZR 259/91

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 121, 224
  • NJW 1993, 1126
  • ZIP 1993, 424
  • MDR 1993, 532
  • DNotZ 1994, 440
  • JR 1993, 318
  • DB 1993, 975
  • BB 1993, 749
  • WM 1993, 496
  • BauR 1993, 340
  • BB 1993, 409
  • NJW-RR 1993, 625
  • IBR 1993, 313



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Wird zitiert von ... (63)  

  • BGH, 29.02.1996 - IX ZR 153/95  

    Wirksamkeit eines durch Blankounterschrift erteilten Bürgschaftsversprechens;

    Die Bürgschaft bedurfte der Form des § 766 Satz 1 BGB; denn sie war für den Beklagten trotz seiner Eigenschaft als GmbH-Geschäftsführer kein Handelsgeschäft (vgl. BGHZ 121, 224, 228).

    Dieser soll damit zu größerer Vorsicht angehalten und vor nicht ausreichend überlegten Erklärungen gesichert werden (BGHZ 121, 224, 229; BGH, Urt. v. 30. März 1995 - IX ZR 98/94, ZIP 1995, 812, 813).

    Der Senat hat es nach § 766 BGB nicht für ausreichend erachtet, daß der Bürge dem Gläubiger seine Erklärung durch Telefax übermittelt (BGHZ 121, 224).

    a) Der Formmangel eines Rechtsgeschäfts ist nur ganz ausnahmsweise wegen unzulässiger Rechtsausübung unbeachtlich, weil sonst die Formvorschriften des bürgerlichen Rechts ausgehöhlt würden (BGHZ 26, 142, 151; 121, 224, 233).

    Bei einem Bürgen kommt dies insbesondere in Betracht, wenn er als Gesellschafter der Hauptschuldnerin aus der Gewährung des Kredits jahrelang mittelbar Vorteile gezogen, durch sein Handeln ein berechtigtes Vertrauen des Gläubigers auf die Wirksamkeit des Vertrages begründet und jener im Hinblick darauf seine Leistungen erbracht hat (BGHZ 26, 142, 151 f; 121, 224, 233 f).

  • BGH, 24.01.2006 - XI ZR 384/03  

    Bankrecht - Schadensersatz wegen Interviewäußerungen des Bankvorstandssprechers?

    Der Geschäftsführer einer werbenden GmbH ist weder Kaufmann im Sinne der §§ 1 ff. HGB noch Unternehmer gemäß § 14 BGB (vgl. BGHZ 104, 95, 98; 121, 224, 228; 132, 119, 122; BGH, Urteil vom 15. Juli 2004 - III ZR 315/03, ZIP 2004, 1647, 1648).
  • BGH, 08.11.2005 - XI ZR 34/05  

    Gesellschaftsrecht - Zur Mithaftungsübernahme nach Verbraucherkreditgesetz

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes stellt die Übernahme einer Bürgschaft durch den Geschäftsführer/Gesellschafter einer GmbH für deren Verbindlichkeiten daher kein Handelsgeschäft im Sinne des § 350 HGB dar (BGHZ 121, 224, 228; 132, 119, 122 m.w.Nachw.; zustimmend u.a. Heymann/Horn, HGB § 350 Rdn. 5; Oetker, Handelsrecht 4. Aufl. § 7 III Rdn. 57; Ebenroth/Boujong/Joost/Hakenberg, HGB § 350 Rdn. 12; vgl. auch Koller/Roth/Morck, HGB 5. Aufl. § 350 Rdn. 5).

    Zwar kommt dabei grundsätzlich auch ein bloßer mittelbarer Vorteil, den ein Gesellschafter durch eine rechtsgrundlose Leistung an die Gesellschaft erlangt hat, als Anknüpfungspunkt für ein treuwidriges Verhalten in Betracht (BGHZ 121, 224, 233 f.; vgl. auch BGH, Urteil vom 30. Juli 1997 - VIII ZR 244/96, WM 1997, 2000, 2001).

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