Rechtsprechung
   BGH, 10.10.1994 - II ZR 32/94   

'Gewinnbeteiligungsvertrag'

Partiarisches Darlehen - stille Gesellschaft, § 23 Abs. 1 AGBG (jetzt § 310 Abs. 4 BGB <Fassung seit 1.1.02>)

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Abgrenzung der stillen Gesellschaft vom partiarischen Darlehen

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Stille Gesellschaft: Geltung der Bereichsausnahmeregelung des AGB-Gesetzes

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Anwendung des AGB-Gesetzes auf stille Beteiligung an einer Publikumsgesellschaft

Kurzfassungen/Presse (3)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 127, 176
  • BGHZ 127, 177
  • NJW 1995, 192
  • ZIP 1994, 1847
  • MDR 1995, 274
  • BB 1994, 2436
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Wird zitiert von ... (24)  

  • BFH, 18.04.2000 - VIII R 68/98  

    Erweiterte Gewerbesteuerkürzung bei Grundstücksunternehmen

    Ist ein partiarisches Miet- oder Darlehensverhältnis von einem Gesellschaftsvertrag abzugrenzen, so ist insbesondere zu prüfen, ob nur eine Pflicht zur Gebrauchsüberlassung besteht oder ob der zur Nutzungsüberlassung verpflichteten Vertragspartei nennenswerte Kontroll- und Mitspracherechte eingeräumt werden (BGH-Urteile vom 29. Januar 1951 IV ZR 171/50, NJW 1951, 308; vom 28. Oktober 1987 VIII ZR 383/86, NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht --NJW-RR-- 1988, 417; vom 10. Oktober 1994 II ZR 32/94, NJW 1995, 192; P. Ulmer, MünchKomm, Vor § 705 Rz. 88; Priester in Festschrift für L. Schmidt, 1993, 331, 347).

    Wie zu Abschn. II. 5. a) der Urteilsgründe dargelegt, ist die Entscheidung darüber, ob die Vertragsparteien einen gemeinsamen Zweck verfolgen und damit zumindest ein gesellschaftsähnliches Rechtsverhältnis begründet oder unter Wahrung ihrer Eigeninteressen einen erfolgsabhängigen Austauschvertrag geschlossen haben, anhand der Würdigung aller Umstände des Einzelfalls und ihres indiziellen Gewichts zu treffen (BGH-Urteil in NJW 1995, 192).

    Die Vorinstanz wird deshalb im zweiten Rechtsgang vor allem der Frage nachzugehen haben, ob der Klägerin sog. interne Mitspracherechte zustanden, die sie in die Lage versetzten, im Hinblick auf den Gegenstand des Unternehmens der K-GbR einen zumindest mitbestimmenden Einfluss auszuüben (vgl. hierzu P. Ulmer, MünchKomm, Vor § 705 Rz. 85 und 88; BGH in NJW 1995, 192, und in NJW 1951, 308).

  • BGH, 21.07.2003 - II ZR 109/02  

    Gesellschaftsrecht - Zulässigkeit einer sog. "Blockabstimmung"

    Auch das - nach den unangefochtenen Feststellungen des Berufungsgerichts nur schuldrechtlich wirkende - Mitspracherecht der stillen Gesellschafter bei Änderung oder Aufgabe des Unternehmensgegenstandes ist der stillen Gesellschaft immanent (vgl. BGHZ 127, 176, 180).
  • BAG, 19.03.2009 - 6 AZR 557/07  

    Arbeitgeberdarlehen - Mitarbeiterbeteiligung - Ausgleichsklausel in

    Mehrgliedrig war lediglich das Innenverhältnis zwischen der AMB und ihren Gesellschaftern (vgl. BGH 10. Oktober 1994 - II ZR 32/94 - BGHZ 127, 176, 179; MünchKommHGB/K. Schmidt 2. Aufl. § 230 Rn. 86).
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  • BGH, 27.11.2000 - II ZR 218/00  

    Inhaltskontrolle von formularmäßigen Gesellschaftsverträgen mit stillen

    Das gilt nach Sinn und Zweck dieser revisionsgerichtlichen Auslegungskompetenz unabhängig davon, ob es sich hier um Allgemeine Geschäftsbedingungen (für Darlehensverträge) im Sinne des AGB-Gesetzes (vgl. BGHZ 122, 256, 260 m.N.; Musielak/Ball, ZPO 2. Aufl. § 550 Rdn. 5) oder um gesellschaftsvertragliche Regelungen für eine Vielzahl von - entsprechend § 4 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages mit jedem einzelnen Anleger zustande gekommenen - stillen Gesellschaften handelt, die zwar unter die Bereichsausnahme des § 23 Abs. 1 AGBG fallen mögen (vgl. Senat BGHZ 127, 176, 183; s. aber auch Palandt/Heinrichs, BGB 59. Aufl. § 23 AGBG Rdn. 3 m.w.N.), jedoch - entsprechend der Rechtsprechung des Senates zu Gesellschaftsverträgen von Publikumsgesellschaften (vgl. BGHZ 64, 238) - einer ähnlichen Auslegung und Inhaltskontrolle (gemäß § 242 BGB) wie Allgemeine Geschäftsbedingungen unterliegen.
  • FG Baden-Württemberg, 03.12.2004 - 10 K 225/01  

    Zur Abgrenzung von Genussrecht und stiller Beteiligung im Rahmen von Einkünften

    Die von den Parteien gewählte Bezeichnung hat lediglich indizielle Bedeutung und schließt eine abweichende Beurteilung nicht aus (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 10. Oktober 1994 II ZR 32/94, ZIP 1994, 1847; BFH, Urteil vom 25. März 1992 I R 41/91, BFHE 168, 239, BStBl II 1992, 889).

    Weiterhin wird die Annahme eines stillen Gesellschaftsverhältnisses auch nicht durch die Kündigungsmöglichkeiten der Anleger gehindert (zu diesem indiziellen Abgrenzungskriterium vgl. BFH, Urteil vom 10. Oktober 1994 II ZR 32/94, BGHZ 127, 176, NJW 1995, 192; Blaurock, Handbuch der stillen Gesellschaft, a.a.O., § 8 Rdnr. 8.33 m.w.N.).

  • BGH, 05.05.2011 - IX ZR 144/10  

    Insolvenzrecht - Zurückbehaltungsrecht: Freihändiger Verkauf oder Versteigerung

    Für die Abgrenzung, ob ein Gesellschaftsvertrag vorliegt oder nicht, ist entscheidend, ob die Parteien sich durch den Vertrag zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks verbunden haben und ihre schuldrechtlichen Beziehungen ein gesellschaftliches Element in sich tragen, oder ob die Parteien ohne jeden gemeinsamen Zweck lediglich ihre eigenen Interessen wahrnehmen und ihre Beziehungen zueinander ausschließlich durch die Verschiedenheit ihrer eigenen Interessen bestimmt werden (BGH, Urteil vom 26. Juni 1989 - II ZR 128/88, NJW 1990, 573, 574; vom 10. Oktober 1994 - II ZR 32/94, NJW 1995, 192).
  • BAG, 19.03.2009 - 6 AZR 599/07  

    Arbeitgeberdarlehen; Mitarbeiterbeteiligung; Ausgleichsklausel in

    Mehrgliedrig war lediglich das Innenverhältnis zwischen der AMB und ihren Gesellschaftern (vgl. BGH 10. Oktober 1994 - II ZR 32/94 - BGHZ 127, 176, 179; MünchKommHGB/K. Schmidt 2. Aufl. § 230 Rn. 86).
  • BAG, 19.03.2009 - 6 AZR 598/07  

    Arbeitgeberdarlehen; Mitarbeiterbeteiligung; Ausgleichsklausel in

    Mehrgliedrig war lediglich das Innenverhältnis zwischen der AMB und ihren Gesellschaftern (vgl. BGH 10. Oktober 1994 - II ZR 32/94 - BGHZ 127, 176, 179; MünchKommHGB/K. Schmidt 2. Aufl. § 230 Rn. 86).
  • BAG, 19.03.2009 - 6 AZR 178/08  

    Arbeitgeberdarlehen; Mitarbeiterbeteiligung; Ausgleichsklausel in

    Mehrgliedrig war lediglich das Innenverhältnis zwischen der AMB und ihren Gesellschaftern (vgl. BGH 10. Oktober 1994 - II ZR 32/94 - BGHZ 127, 176, 179; MünchKommHGB/K. Schmidt 2. Aufl. § 230 Rn. 86).
  • BAG, 19.03.2009 - 6 AZR 582/07  

    Arbeitgeberdarlehen; Mitarbeiterbeteiligung; Ausgleichsklausel in

    Mehrgliedrig war lediglich das Innenverhältnis zwischen der AMB und ihren Gesellschaftern (vgl. BGH 10. Oktober 1994 - II ZR 32/94 - BGHZ 127, 176, 179; MünchKommHGB/K. Schmidt 2. Aufl. § 230 Rn. 86).
  • BAG, 19.03.2009 - 6 AZR 600/07  

    Arbeitgeberdarlehen; Mitarbeiterbeteiligung; Ausgleichsklausel in

  • OLG Hamm, 02.03.1999 - 27 U 257/98  

    Anfechtung der Einlagerückzahlung an stillen Gesellschafter durch den

  • VG Berlin, 22.02.1999 - 25 A 276.95  
  • OLG Dresden, 07.01.2002 - 2 U 2841/01  

    Immobilienanlagen

  • FG Sachsen, 23.10.2003 - 2 K 2212/01  

    Abgrenzung zwischen stiller Beteiligung und partiarischem Darlehen;

  • OLG Frankfurt, 15.03.2001 - 12 U 214/99  

    Berufungsfrist - Urteilsverkündung "dem wesentlichen Inhalt nach" - Zustellung

  • KG, 17.02.2004 - 14 U 334/02  

    Haustürgeschäft: Anforderungen an die Widerrufsbelehrung; Anwendbarkeit des AGBG

  • LAG Hessen, 19.03.2007 - 17 Sa 1563/06  

    Stille Gesellschaft - Insolvenz - Rückerstattung der Einlage -

  • LAG Hessen, 19.03.2007 - 17 Sa 1554/06  

    Stille Gesellschaft - Insolvenz - Rückerstattung der Einlage -

  • LAG Hessen, 19.03.2007 - 17 Sa 1561/06  

    Stille Gesellschaft - Insolvenz - Rückerstattung der Einlage -

  • LAG Hessen, 19.03.2007 - 17 Sa 1580/06  

    Gesellschaftsvertrag - Auslegung - Insolvenzverfahren - Darlehensrückzahlung

  • KG, 11.03.2003 - 9 U 121/01  

    Beteiligung als stiller Gesellschafter an einem Kreditinstitut: Rechtsgrundlage

  • LG Stuttgart, 07.08.2003 - 27 O 228/02  

    Ein Gesellschaftsvertrag über eine Gemeinschaftspraxis gleichberechtigter

  • LG Stuttgart, 07.08.2003 - 27 O 228/03  

    Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis: Abgrenzung eines gleichberechtigten

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