Rechtsprechung
   BGH, 14.10.1999 - III ZR 203/98   

"Mündliche Nebenabreden bestehen nicht"

Kein Verstoß gegen §§ 9, 11 Nr. 15b AGBG (jetzt § 307 Abs. 1, Abs. 2 BGB, § 309 Nr. 12b BGB <Fassung seit 1.1.02>, vgl. auch § 4 AGBG, § 305b BGB <Fassung seit 1.1.02> und § 127 BGB) durch o.g. Klausel, Beweis für das Bestehen von Nebenabreden steht dem Kunden immer offen, hinnehmbare Nichteinhaltung von Transparenz (Hinweis: abweichend offenbar der VIII. Senat: «Neuwagen-Verkaufsbedingungen»)

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 9 A, § 11 Nr. 15 b
    Formularmäßig vereinbarte Unwirksamkeit von Nebenabreden

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Kommunikation & Recht(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    AGB-Mobilfunkvertrag: »Mündliche Nebenabreden bestehen nicht«

  • Betriebs-Berater

    Wirksamkeit der Klausel: "Mündliche Nebenabreden bestehen nicht"

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wirksamkeit der Klausel "Mündliche Nebenabreden bestehen nicht" in Mobilfunkvertrag

Kurzfassungen/Presse (2)

Besprechungen u.ä. (4)

  • cybercourt.de (Entscheidungsanmerkung)

    Die Klausel "Mündliche Nebenabreden bestehen nicht." ist zulässig und daher wirksam.

  • WEKA Datenschutz (Entscheidungsbesprechung)

    Ausschluss mündlicher Nebenabreden

  • finanztip.de (Entscheidungsbesprechung)

    Klausel "Mündliche Nebenabreden bestehen nicht." ist zulässig und daher wirksam

  • EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Wirksamkeit der Klausel "Mündliche Nebenabreden bestehen nicht" in Mobilfunkvertrag

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2000, 207
  • ZIP 1999, 1887
  • MDR 2000, 19
  • K&R 1999, 566
  • BB 1999, 2372
  • MMR 2000, 159
  • WM 1999, 2475
  • DB 2000, 617
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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 05.07.2002 - V ZR 143/01  

    Immobilien - Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit einer Urkunde

    a) Nach ständiger Rechtsprechung besteht für die über ein Rechtsgeschäft aufgenommenen Urkunden die Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit (BGHZ 20, 109, 111; BGH, Urt. v. 14. Oktober 1999, III ZR 203/98, ZIP 1999, 1887, 1888).
  • BGH, 11.09.2008 - III ZR 212/07  

    Anerkennung einer Fahrerlaubnis

    Auch wenn das Berufungsgericht im Tenor seiner Entscheidung die Revision zugelassen hat, ohne dort ausdrücklich eine Einschränkung zu vermerken, ergibt sich hier die wirksame Beschränkung der Zulassung mit der erforderlichen Deutlichkeit aus der für sie gegebenen Begründung (vgl. Senatsurteile vom 14. Oktober 1999 - III ZR 203/98 - NJW 2000, 207, 208; vom 9. März 2000 aaO; BGH, Urteile vom 29. Januar 2004 - V ZR 244/03 - NJW-RR 2004, 1365 f; vom 3. März 2005 - IX ZR 45/04 - NJW-RR 2005, 715, 716).
  • BGH, 09.03.2000 - III ZR 356/98  

    Zur Wirksamkeit einer Vergütungsvereinbarung eines Zahnarztes

    Es entspricht jedoch der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß sich eine wirksame Beschränkung der Zulassung auch aus der Begründung ergeben kann, die in dem Urteil für die Zulassung gegeben wird (vgl. Urteile vom 16. März 1988 - VIII ZR 184/87 - NJW 1988, 1778; vom 13. Dezember 1989 - IVb ZR 19/89 - NJW 1990, 1795, 1796; vom 30. November 1995 - III ZR 240/94 - NJW 1996, 527; vom 19. November 1997 - XII ZR 1/96 - NJW-RR 1998, 505; vom 23. April 1999 - V ZR 142/98 - NJW 1999, 2116, für BGHZ vorgesehen; vom 14. Oktober 1999 - III ZR 203/98 - WM 1999, 2475, 2477).
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  • OLG Celle, 03.07.2008 - 13 U 68/08  

    Bauvertrag - Unwirksame AGB-Klauseln in Bauverträgen

    Wirksam sind dagegen so genannte Vollständigkeitsklauseln, wenn sie lediglich die Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit der Urkunde wiederholen (vgl. BGH, Urteil vom 14. Oktober 1999 - III ZR 203/98, NJW 2000, 207. im Überblick: Palandt/Heinrichs, BGB, 67. Aufl., § 305 b Rdn. 5).
  • BGH, 06.12.2004 - II ZR 379/02  

    Verbraucherrecht - Nichtiger Darlehensvertrag wegen Verstoß gegen VerbrKrG

    Die Zulassung der Revision kann nur auf einen tatsächlich und rechtlich selbständigen Teil des Gesamtstreitstoffs, auf einen abgrenzbaren Teil des Streitgegenstandes, nicht aber auf einzelne rechtliche oder tatsächliche Gesichtspunkte beschränkt werden (vgl. BGHZ 101, 276, 278; BGH, Urt. v. 14. Oktober 1999 - III ZR 203/98, ZIP 1999, 1887, 1888 f.; v. 9. März 2000 - III ZR 356/98, NJW 2000, 1794, 1796).
  • OLG Köln, 26.01.2001 - 6 U 149/96  

    Unwirksame Formularklauseln eines Telekommunikationsunternehmens - Miet- und

    Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 14.10.1999 (III ZR 203/98 ZIP 1999, 1887 ff.) die damalige Auffassung des Senats, die inhaltsgleiche Klausel "Mündliche Nebenabreden bestehen nicht" verstoße gegen das AGB-Gesetz, nicht gebilligt, diese Klausel vielmehr ausdrücklich für zulässig erachtet.
  • OLG Hamm, 16.09.2005 - 30 U 78/04  

    Mietansprüche bei Übernahmen

    Es liegt eine unterschriebene Mietvertragsurkunde vor, die hinsichtlich des Vertragsschlusses die Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit in sich trägt (vgl. nur BGH, ZIP 1999, 1887; Palandt/Heinrichs, BGB, 64. Aufl. 2005, § 125 Rn. 15).
  • KG, 26.06.2003 - 8 U 195/02  

    Gewerberaummietvertrag: Mietzinsanpassung nach den Grundsätzen des Wegfalls der

    Die behaupteten Zusagen haben aber auch keinen Eingang in den schriftlichen Mietvertrag gefunden, der die Vermutung der Richtigkeit und Vollständigkeit für sich hat (vgl. BGH, NJW 1980, 1680; 1991, 1750; ZIP 1999, 1887).
  • OLG Brandenburg, 01.12.1999 - 3 U 251/98  

    Brandenburgisches Oberlandesgericht

    Eine Zulassung der Revision kam nicht in Betracht (§ 546 Abs. 1 Nr. 1 und 2 ZPO), weil weder eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung betroffen ist, noch ein Fall der Divergenz vorliegt (vgl. Urteil. OLG Köln vorn 15. Mai 1998 - 3 U 83/97,- in CR 1 998 165; m.w.N.; die Revision gegen dieses Urteil hat der BGH durch Beschluß vom 14.10.1999 als unzulässig verworfen. Die teilweise Nichtzulassung der Revision durch das OLG wurde bestätigt; vgl. BGH ZIP 1999, 1887-1888).
  • OLG Köln, 09.05.2003 - 6 U 215/02  
    Die schriftlichen Verträge haben die Vermutung der Vollständigkeit und Richtigkeit für alle das vereinbarte Rechtsgeschäft regelnden Umstände für sich (BGH in ständiger Rechtsprechung; vgl. ZIP 1999, 1887).
  • OLG Oldenburg, 19.06.2003 - 8 U 32/03  

    Pflicht des Auftragnehmers zur Abrechnung von Abschlagszahlungen; Zurückweisung

  • LG Bonn, 13.03.2011 - 7 O 82/10  

    Erbschaftsvertrag, Ausgleichung

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