Rechtsprechung
   BGH, 14.03.1984 - 2 StR 637/83   

Betrunkener Räuber

§ 50 StGB, Verhältnis der Prüfung der Strafzumessungsvorschriften § 250 Abs. 3 und § 21 StGB: Feststellung des Strafrahmens vor Prüfung des § 21 StGB

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • NStZ 1984, 357
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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 30.05.1985 - 4 StR 788/84  
    Der Senat vermag nicht auszuschließen, daß das Landgericht bei der so vorgenommenen Festlegung des Strafrahmens und damit bei der Findung der Strafe rechtsfehlerhaft vorgegangen ist: Das Landgericht hätte zuerst die Frage prüfen müssen, ob ein minder schwerer Fall nach § 177 Abs. 2 StGB gegeben ist (BGH, Beschluß vom 4. Oktober 1979 - 4 StR 522/79, bei Holtz MDR 1980, 104; BGH NStZ 1984, 357 ; Mösl NStZ 1982, 454; 1983, 161).

    Erst wenn auch die erheblich verminderte Schuldfähigkeit und die Tatsache, daß die Vergewaltigung nur versucht wurde, neben den anderen vom Landgericht angeführten Umständen für die Anwendung des § 177 Abs. 2 StGB nicht ausreichten, durfte das Landgericht vom Strafrahmen des § 177 Abs. 1 StGB ausgehen und diesen gemäß §§ 21, 23, 49 Abs. 1 StGB mildern (BGH NStZ 1984, 357 ).

  • BGH, 08.09.1999 - 3 StR 327/99  

    Voraussetzungen des Täter-Opfer-Ausgleichs; Bestimmung des Strafrahmens bei

    Dies war im Ausgangspunkt noch zutreffend (vgl. BGH NStZ 1987, 72; NStZ 1984, 357; BGH Beschlüsse vorn 23. Juli 1997 - 3 SI:R 324/97 - und 5. April 1995 - 3 StR 110/95).
  • BGH, 05.03.1987 - 1 StR 30/87  
    Verneint der Tatrichter einen minder schweren Fall, so gilt der Regelstrafrahmen mit den gesetzlich vorgesehenen Milderungsmöglichkeiten; bejaht er einen minder schweren Fall, so ist zu entscheiden, ob der dann niedrigere Strafrahmen, falls § 50 StGB nicht entgegensteht, noch einmal gemäß § 49 StGB herabzusetzen ist (vgl. BGH NStZ 1984, 357 ; 1983, 407; BGH, Beschluß vom 14. August 1985 - 3 StR 287/85 m.w.N.).
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  • OLG Köln, 11.02.2000 - Ss 616/99  

    Prüfungsumfang bei möglichem Vorliegen eines minder schweren Falles

    Sieht das Gesetz - wie im vorliegenden Fall des § 29 a BtmG - bei einer Straftat einen minder schweren Fall vor, so muss der Tatrichter im Rahmen einer Gesamtwürdigung prüfen, ob ein solcher Fall gegeben ist (st. Rspr.vgl. BGH NStZ 1984, 357; BGHR StGB, vor § 1 /minder schwerer Fall, Strafrahmenwahl 2; ferner Dreher-Tröndle, StGB, § 46 Rdnr. 41).
  • BGH, 14.08.1985 - 3 StR 287/85  
    Verneint der Tatrichter einen minder schweren Fall, so gilt der Regel Strafrahmen mit den gesetzlich vorgesehenen Milderungsmöglichkeiten; bejaht er einen minder schweren Fall, so ist zu entscheiden, ob der dann niedrigere Strafrahmen, falls § 50 StGB nicht entgegensteht, noch einmal gemäß § 49 StGB herabzusetzen ist (BGH NStZ 1984, 357 ; BGH NStZ 1983, 407 ; BGH bei Mösl NStZ 1984, 158 [159]; BGH bei Holtz MDR 1980, 104).
  • BGH, 15.07.1994 - 2 StR 306/94  
    Der Senat weist ergänzend darauf hin, daß dann, wenn die Voraussetzungen des § 21 StGB vorliegen und ausreichende Gründe für eine Versagung der Strafmilderung nicht festzustellen sind, das Tatgericht zu prüfen hat, ob der Strafrahmen für den minder schweren Fall oder der des § 49 Abs. 1 StGB anzuwenden ist (vgl. z.B. BGH NStZ 1984, 357 ; BGHR StGB vor § 1 minder schwerer Fall, Gesamtwürdigung unvollständige 5).
  • BGH, 09.11.1994 - 3 StR 421/94  
    Sieht das Gesetz bei einer Straftat einen minder schweren Fall vor, so muß der Tatrichter im Rahmen einer Gesamtwürdigung zunächst prüfen, ob ein solcher Fall gegeben ist (ständige Rechtsprechung; vgl. BGH NStZ 1984, 357 ; BGHR StGB vor § 1 m.F. Strafrahmenwahl 2).
  • OLG Hamm, 09.09.2001 - 4 Ss 775/01  

    Aufhebung, Berufungsbeschränkung unwirksam, Rechtsmittelbeschränkung,

    Dies mag im Ausgangspunkt noch zutreffend sein (vergl. BGH NStZ 1987, 72; 1984, 357).
  • BGH, 27.08.1985 - 4 StR 457/85  
    Verneint der Tatrichter einen minder schweren Fall, so gilt der Regel Strafrahmen mit den gesetzlich vorgesehenen Milderungsmöglichkeiten; bejaht er einen minder schweren Fall, so ist zu entscheiden, ob der dann niedrigere Strafrahmen, falls § 50 StGB nicht entgegensteht, noch einmal gemäß § 49 StGB herabzusetzen ist (BGH NStZ 1984, 357 ; BGH NStZ 1983, 407 ; BGH bei Mösl NStZ 1984, 158 [159]; BGH bei Holtz MDR 1980, 104).
  • BGH, 02.10.1985 - 3 StR 394/85  
    Es hat aber nicht erkennen lassen, ob es sich der Möglichkeit bewußt war, daß nach der ständigen Rechtsprechung des BGH bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 21 S:GB ein minder schwerer Fall allein auf Grund der erheblich verminderten Schuldfähigkeit bejaht werden kann (vgl. aus letzter Zeit BGH, NStZ 1984, 262; BGH, bei Müller, NStZ 1985, 158 und bei Mösl, NStZ 1984, 162 sowie NStZ 1983, 161; ferner zur Strafrahmenwahl bei § 250 StGB BGH, NStZ 1984, 357).
  • BGH, 31.07.1992 - 3 StR 329/92  
  • BGH, 05.04.1995 - 3 StR 110/95  
  • BGH, 24.10.1986 - 3 StR 467/86  
  • BGH, 04.02.1988 - 4 StR 690/87  
  • BayObLG, 30.01.1997 - 4St RR 5/97  

    Betäubungsmittelstrafrecht: Bestimmung und Wahl des Strafrahmens bei minder

  • BGH, 08.04.1992 - 2 StR 138/92  
  • BGH, 31.07.1992 - 4 StR 277/92  
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