Rechtsprechung
   BVerfG, 10.06.1958 - 2 BvF 1/56   

Erst- und letztinstanzliche Zuständigkeit des BVerwG

Art. 92, 96 GG, Verfassungsmäßigkeit von § 9 BVerwGG (jetzt § 50 VwGO)

Volltextveröffentlichungen (2)

  • DFR

    Zuständigkeit des BVerwG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsmäßigkeit der Zuordnung erstinstanzieller Streitigkeiten an das BVerwG

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 8, 174
  • NJW 1959, 93
  • NJW 1958, 2011
  • MDR 1959, 21
  • DÖV 1958, 944



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Wird zitiert von ... (31)  

  • BVerwG, 09.07.2008 - 9 A 14.07  

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts; oberster

    Ein solcher sachlicher Grund, der die Zuständigkeitsregelung zugleich mit Blick auf Art. 3 Abs. 1 GG rechtfertigt, kann z.B. vorliegen, wenn Verwaltungsakte bestimmter oberster Bundesbehörden oder Entscheidungen vergleichbarer Hoheitsträger angegriffen werden, die von überregionaler oder allgemeiner grundsätzlicher Bedeutung sind oder einer raschen endgültigen Klärung ihres Rechtsbestandes bedürfen (BVerfG, Beschluss vom 10. Juni 1958 - 2 BvF 1/56 - BVerfGE 8, 174 zu § 9 BVerwGG;Urteil vom 4. Juli 1995 - 1 BvF 2/86 u.a. - BVerfGE 92, 365 zu § 116 Abs. 3 AFG).
  • BVerfG, 04.07.1995 - 1 BvF 2/86  

    Kurzarbeitergeld

    Der Gesetzgeber darf ihnen aber die alleinige Kompetenz zur Überprüfung von Verwaltungsakten oberster Bundesbehörden übertragen, die von überregionaler oder allgemeiner grundsätzlicher Bedeutung sind oder einer raschen endgültigen Klärung bedürfen (vgl. BVerfGE 8, 174 [177, 181]).
  • BSG, 27.01.1999 - B 4 RA 131/98 B  

    Divergenz im sozialgerichtlichen Verfahren

    Weder Art. 19 Abs. 4 Grundgesetz (GG) noch das allgemeine Rechtsstaatsprinzip - und ebensowenig das Sozialstaatsprinzip - gewährleisten einen Instanzenzug (BVerfG, Beschluß vom 19. Februar 1992, 1 BvR 1935/91 in SozR 3-1500 § 160 Nr. 6 mH auf BVerfGE 4, 74, 94 f; 8, 174, 181 f; 11, 232, 233; ebenso BVerfGE 28, 21, 36).

    Das BSG fungiert als eines der fünf obersten Bundesgerichte (Art. 96 Abs. 1 GG) grundsätzlich als höchstes Rechtsmittelgericht innerhalb seines Gerichtszweiges (vgl BVerfGE 8, 174, 177; BT-Drucks V/1449, S 3, 4 und Leibholz/Rinck/Hesselberger, Kommentar zum Grundgesetz, Art. 95 GG RdNr 11; Bettermann, JZ 1958, 235 ff mwN).

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