Rechtsprechung
   BGH, 30.09.1992 - VIII ZR 196/91   

Fehlende Widerrufsbelehrung

Bierlieferungsvertrag, Abzahlungsgesetz - VerbrKrG, 'gesonderte Unterschrift', Folgen der schwebenden Unwirksamkeit;

§ 154 Abs. 1 Satz 1 BGB ist unanwendbar bei erkennbarem Bindungswillen der Parteien trotz der noch offenen Punkte

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Schriftform von Vereinbarungen eines Bierlieferungsvertrags

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Schriftformbedürftigkeit eines Bierlieferungsvertrages mit Vereinbarung künftiger Preisfestlegung im Zusammenwirken mit einem Dritten ("Kutscherstube")

Kurzfassungen/Presse (2)

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    AbzG § 1 b Abs. 2 S. 3, § 1 c
    Widerruf nach Abzahlungsgesetz bei Bierlieferungsvertrag

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 119, 283
  • NJW 1993, 64
  • ZIP 1992, 1573
  • MDR 1992, 1123
  • BB 1992, 2241
  • GRUR 1993, 66
  • WM 1992, 2104
  • DB 1993, 477



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Wird zitiert von ... (65)  

  • OLG München, 30.09.1994 - 21 U 1742/94  

    Fristlose Kündigung eines Gaststätten-Pachtvertrag bei vertragswidrigem

    Denn der Lauf der Widerrufsfrist hatte mangels Widerrufsbelehrung noch nicht begonnen (§ 1b Abs. 2 S. 2 AbzG ; BGH NJW 93, 64, 67, f.).

    Auf den vor dem 01. Januar 1991 geschlossenen Vertrag sind die Vorschriften des Abzahlungsgesetzes weiterhin uneingeschränkt anwendbar (vgl. BGH NJW 93, 64, 67 m.w.N.).

    § 8 des Abzahlungsgesetzes steht hier der Anwendbarkeit nicht entgegen, da die Beklagten unstreitig nicht als Kaufmann in das Handelsregister eingetragen sind (vgl. BGH NJW 93, 64, 68 m.w.N.; Palandt/Putzo, BGB , 49. Auflage, § 8 AbzG Anm. 1).

    Der Vertrag über die Getränkebezugsverpflichtung bedarf nach § 34 GWB , der Schriftform (BGH NJW 81, 2246, 2247; 93, 64, 65; Wolf/Eckert, aaO., RN 444; Wolf/Horn/Lindacher, AGB-Gesetz , 3. Auflage, § 9 RN B102).

    Ein unter § 18 GWB fallender Vertrag genügt nur dann dem Erfordernis der Schriftform nach § 34 GWB , wenn der gesamte Vertragsinhalt, grundsätzlich unter Einschluß aller Nebenabreden, schriftlich niedergelegt ist (BGHZ 54, 145, 148; BGH NJW 82, 2066, 2067; 93, 64, 65).

    Die Bestimmung des § 154 Abs. 1 BGB ist unanwendbar, wenn die Vertragsparteien trotz des offenen Punktes erkennbar eine vertragliche Bindung wollten, wobei die begonnene Vertragsdurchführung Anzeichen für den Bindungswillen und zugleich Indiz dafür sein kann, wie die Lücke nach der Vorstellung der Parteien geschlossen werden sollte (BGH NJW 93, 64, 65 m.w.N.).

  • LG Zwickau, 25.02.2000 - 2 O 1198/99  
    Eine Widerrufsbelehrung genügt nicht den an eine gesonderte Unterschrift im Sinne des § 7 Abs. 2 VerbrKG zu stellenden Anforderungen, wenn sie sich nicht nur auf die Widerrufsbelehrung, sondern zugleich auch auf die Bestätigung der Aushändigung derselben bezieht (vgl. BGH, NJW 1993, 64, 67).

    Soweit die Beklagte meint, ihre ordnungsgemäße Anschrift ergebe sich zumindest aus den weiteren gebundenen Vertragsunterlagen, verkennt sie, dass sich sämtliche Angaben im Sinne des § 7 II VerbrKG aus der Belehrung selbst zu ergeben haben (vgl. BGH NJW 1993, 64 (67); OLG Zweibrücken NJW 1994, 203 (204).

    bb) Darüber hinaus genügt auch die Unterschrift des Klägers zu 1. unter der Belehrung vom... nicht den an eine gesonderte Unterschrift im Sinne des § 7 II VerbrKG zu stellenden Anforderungen, da sie sich nicht nur auf die Widerrufsbelehrung, sondern zugleich auch auf die Bestätigung der Aushändigung derselben bezieht (vgl. BGH NJW 1993, 64 (67).

    Die gesonderte Unterschrift unter der Widerrufsbelehrung soll die erhöhte Aufmerksamkeit des Verbrauchers hervorrufen und auf diese Weise verhindern, dass er die Widerrufsbelehrung übersieht (vgl. BGHZ 119, 283 (293); BGH NJW 1998, 540 (543).

    Dies rechtfertigt nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes die restriktive Handhabung, dass sich die "gesonderte" Unterschrift allein auf die Widerrufsbelehrung zu beziehen hat und jede andere von ihr abgedeckte Erklärung ihr den Charakter der "Gesondertheit" nimmt (vgl. BGH NJW 1993, 64 (67); Scholz Verbraucherkreditgesetz, 2. Aufl., Rndr.

  • BGH, 10.05.1995 - VIII ZR 264/94  

    Zur Wirksamkeit eines Bierlieferungsvertrages

    a) Auf derartige Verträge finden die Bestimmungen des Abzahlungsgesetzes auch nach Inkrafttreten des Verbraucherkreditgesetzes in entsprechender Anwendung des Art. VERBRKRG/ZPOuaÄndG Artikel 9 VERBRKRG/ZPOuaÄndG Artikel 9 Absatz I VerbrKrG/ZPOuaÄndG weiterhin uneingeschränkt Anwendung (BGHZ 119, 283 (294f.) = NJW 1993, NJW Jahr 1993 Seite 64 = LM H. 2/1993 § 34 GWB Nr. 29; BGHZ 126, BGHZ 126 Seite 56 (BGHZ 126 Seite 59) = NJW 1994, NJW Jahr 1994 Seite 1800 = LM H. 9/1994 § ABZG § 1b AbzG Nr. 30; Senat, NJW-RR 1993, NJW-RR Jahr 1993 Seite 562 = LM H. 6/1993 § BGB § 305 BGB Nr. 59 = WM 1993, WM Jahr 1993 Seite 114 unter II 2).

    Zum anderen war die Widerrufsbelehrung vom Streithelfer zusammen mit der Bestätigung des Empfangs eines Vertragsexemplars und der Belehrung selbst und somit entgegen § ABZG § 1b ABZG § 1B Absatz II 3 AbzG nicht "gesondert" unterschrieben (dazu BGHZ 119, BGHZ 119 Seite 283 (BGHZ 119 Seite 295 ff.); Senat,NJW-RR 1993, 562 = LM H. 6/1993 § BGB § 305 BGB Nr. 59 = WM 1993, WM Jahr 1993 Seite 114; zu § HWIG § 2 HWIG § 2 Absatz I 3 HWiG ebenso BGH, NJW 1993, NJW Jahr 1993 Seite 2868 = LM H. 1/1994 HWiG Nr. 13 = WM 1993, WM Jahr 1993 Seite 1840 unter II 1 und 22).

    cc) Ist der Bierlieferungsvertrag vom 5.11.1985 danach schwebend unwirksam geblieben, so kann die Kl. aus ihm keine Rechte gegenüber den Bekl. herleiten (BGHZ 119, BGHZ 119 Seite 283 (BGHZ 119 Seite 298) = NJW 1993, NJW Jahr 1993 Seite 64 = LM H. 2/1993 § 34 GWB Nr. 29; Senat, NJW 1994, NJW Jahr 1994 Seite 1800 unter II 4, insoweit in BGHZ 126, 56 nicht abgedruckt).

mehr
  • BGH, 27.04.1994 - VIII ZR 223/93  

    Verbraucherrecht - Anforderungen an Widerrufsbelehrung im Abzahlungsgesetz

    1991 durch das Verbraucherkreditgesetz abgelöst wurde, ist es gem. Art. VERBRKR/ZPOuaÄndG Artikel 9 VERBRKR/ZPOuaÄndG Artikel 9 Absatz I VerbrKr/ZPOuaÄndG auf vor diesem Zeitpunkt geschlossene Verträge weiterhin anwendbar, soweit diese ursprünglich nach dem Abzahlungsgesetz zu beurteilen waren (BGHZ 119, BGHZ 119 Seite 283 (BGHZ 119 Seite 294 f.) = NJW 1993, NJW Jahr 1993 Seite 64 = LM H. 2/1993 § 34 GWB Nr. 29).

    Auf Bierlieferungsverträge sind nach ständiger Rechtsprechung des Senats über § ABZG § 1c Nr. 3 AbzG die Vorschriften des § 1a I 1, 11 und des § ABZG § 1b AbzG entsprechend anwendbar (BGHZ 119, BGHZ 119 Seite 283 = NJW 1993, NJW Jahr 1993 Seite 64 = LM H. 2/1993 § 34 GWB Nr. 29 m. Nachw.).

    Da die Widerruflichkeit, ein § BGB § 177 BGB entsprechender Schwebezustand, fortbesteht, kann die Kl. keine Vertragsansprüche geltend machen (BGHZ 119, BGHZ 119 Seite 283 (BGHZ 119 Seite 298) = NJW 1993, NJW Jahr 1993 Seite 64 = LM H. 2/1993 § 34 GWB Nr. 29).

  • BGH, 04.07.2002 - I ZR 55/00  

    Verbraucherschutz - Deutlichkeitsgebot in Widerrufsbelehrung

    Es kommt nunmehr darin zum Ausdruck, daß § 355 Abs. 2 Satz 1 BGB eine Gestaltung der Belehrung verlangt, die dem Verbraucher seine Rechte deutlich macht (vgl. insoweit - zu § 1b Abs. 2 AbzG a.F. - BGH, Urt. v. 7.5.1986 - I ZR 95/84, GRUR 1986, 816, 818 = WRP 1986, 660 - Widerrufsbelehrung bei Teilzahlungskauf; Urt. v. 30.9.1992 - VIII ZR 196/91, NJW 1993, 64, 67).
  • OLG Köln, 21.10.1996 - 12 U 59/96  

    Wirksamkeit eines Getränkelieferungsvertrags

    Ist vielmehr die im Verfahren vor dem allgemeinen Zivilgericht auftretende Kartellrechtsvorfrage durch die Rechtsprechung der Kartellgerichte -insbesondere durch die des Kartellsenats des BGH- umfassend geklärt, besteht keine Verpflichtung zur Aussetzung mehr (BGH NJW 1993, 64, 67 unter IV.2. m.w.N.; ebenso von Renthe gen. Fink a.a.O. RN 18; ähnlich K. Schmidt a.a.O. RN 24).

    Hieraus folgt, daß dann, wenn die Vertragsparteien eine Vereinbarung über den zu entrichtenden Preis für die der Bezugsbindung unterliegenden Getränke nicht getroffen haben, auch keine schriftformbedürftige Erklärung vorliegt (st. Rspr.; BGHZ 77, 1 = NJW 1980, 1529 = WM 1980, 498 = GRUR 1980, 747; NJW 1981, 343 = WM 1980, 1293 = DB 1980, 1743 = GRUR 1980, 809; WM 1981, 687 = GRUR 1981, 612; BGHZ 119, 283 = NJW 1993, 64, 65 = WM 1992, 2104 = LM § 34 GWB Nr. 29; Möschel, Recht der Wettbewerbsbeschränkungen, RN 432; Hennig in Lange/Bunte, Kommentar zum deutschen und europäischen Kartellrecht, 7. Aufl., § 34 RN 10; Benisch in GK a.a.O. § 34 RN 9; Paulusch, Höchstrichterliche Rechtsprechung zum Brauerei- und Gaststättenrecht, 7. Aufl., S. 122).

    Sie ist nicht anwendbar, wenn sich die Parteien trotz eines offenen Punktes erkennbar haben vertraglich binden wollen, wobei ein solcher Wille in der Regel zu bejahen ist, wenn die Parteien im beiderseitigen Einvernehmen mit der Durchführung des Vertrages begonnen haben (BGHZ 119, 283 = NJW 1991, 64, 65 u. Palandt-Heinrichs, BGB, 55. Aufl., § 154 RN 2, jeweils m.w.N.).

  • BGH, 19.07.2001 - IX ZR 411/00  

    AGB - Fehlende räumliche Trennung zwischen Hauptvertrag und Zusatzbestimmung

    Diese Begriffe sind in allen Gesetzen einheitlich auszulegen, weil damit jeweils eine erhöhte Aufmerksamkeit des Kunden für den Inhalt des Formulars bewirkt und ihm auf diese Weise Inhalt und Bedeutung des Rechtsgeschäfts klar vor Augen geführt werden sollen (BGHZ 119, 283, 295 f; BGH, Urt. v. 7. Mai 1986 - I ZR 95/84, NJW 1987, 125, 126; Hensen, in: Ulmer/Brandner/Hensen, AGBG 9. Aufl. § 11 Nr. 14 Rn. 9).

    Jedoch muß der Text der Haftungserklärung sowie die sich darauf beziehende Unterschrift deutlich von dem Wortlaut des Vertrages abgesetzt sein, um dem Vertreter Inhalt und Wirkung seiner eigenen Erklärung deutlich zu machen (vgl. BGHZ 119, 283, 296; 126, 56, 60 f; BGH, Urt. v. 7. Mai 1986, aaO; v. 25. April 1996 - X ZR 139/94, NJW 1996, 1964, 1965).

  • BGH, 08.07.1993 - I ZR 202/91  

    Empfangsbestätigung - Haustürwiderrufsgesetz - Widerrufsbelehrung; Ausnutzung von

    Die Regelungen des § 2 Abs. 1 Satz 3 HTürGG wie des § 7 Abs. 2 Satz 2 VerbrKrG sind eng an § 1 b Abs. 2 Satz 3 AbzG angelehnt (vgl. BT-Drucks. 10/2876 S. 12 f. zum HTürGG; BT-Drucks. 11/5462 S. 24 f. zum VerbrKrG ), weshalb es angebracht ist, den Inhalt der genannten Bestimmungen in ihrem hier angesprochenen Bereich in gleichem Sinne auszulegen (vgl. BGH, Urt. v. 30.9.1992 - VIII ZR 196/91, NJW 1993, 64, 67).

    Als zulässige Zusätze zur Belehrung über das Widerrufsrecht oder zur Unterschrift im Sinne der genannten Senatsentscheidung "Widerrufsbelehrung bei Teilzahlungskauf" (GRUR 1986, 816, 818) könnten daher nur solche Ergänzungen verstanden werden, welche die Widerrufsbelehrung in ihrem gebotenen Inhalt (vgl. hierzu zuletzt Urt. des Senats v. 17.12.1992 - I ZR 73/91, ZIP 1993, 361 - Widerrufsbelehrung) verdeutlichen (vgl. BGH, Urt. v. 30.9.1992 - VIII ZR 196/91, NJW 1993, 64, 67 zu § 1 b Abs. 2 Satz 3 AbzG ; vgl. hierzu auch Klauss/Ohse, Verbraucherkreditgeschäfte, 2. Aufl., Rdn. 256 zu § 7 Abs. 2 Satz 2 VerbrKrG ).

  • BGH, 04.12.1996 - VIII ZR 360/95  

    Rückabwicklung eines langjährig durchgeführten Getränkelieferungs- und

    Zutreffend ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß auf den zwischen den Parteien am 13. Juni 1985 geschlossenen Vertrag auch nach Inkrafttreten des Verbraucherkreditgesetzes am 1. Januar 1991 die Bestimmungen des Abzahlungsgesetzes entsprechend Art. 9 Abs. 1 VerbrKrG/ZPOuaÄndG weiterhin uneingeschränkt Anwendung finden (BGHZ 119, 283, 294 f, zuletzt BGH, Urteil vom 17. April 1996 - VIII ZR 44/95 - WM 1996, 1546 unter II 1) und daß es sich bei der in diesem Vertrag von dem Beklagten übernommenen Getränkebezugsverpflichtung um eine Verpflichtung zum wiederkehrenden Erwerb oder Bezug von Sachen im Sinne von § 1 c Nr. 3 AbzG handelt (BGHZ 78, 248 ff; 119, 283, 294; 126, 56, 59), die der Beklagte gemäß § 1 b Abs. 1 AbzG wirksam widerrufen hat.

    Nach der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 119, 283, 295 ff; 129, 371, 374; Urteil vom 21. Oktober 1992 - VIII ZR 99/91 = WM 1993, 114 unter II 2) hat der Beklagte die Widerrufsbelehrung vom 13. Juni 1985 entgegen § 1 b Abs. 2 Satz 3 AbzG nicht "gesondert" unterschrieben, weil er mit seiner Unterschrift zugleich die Aushändigung einer Vertragsausfertigung sowie der Belehrung selbst bestätigt hat.

  • BGH, 05.11.1997 - VIII ZR 351/96  

    Zur Unterschrift des Verbrauchers unter Widerrufsbelehrung des Kreditgebers

    Daß zwischen dem auszugsweise wiedergegebenen Wortlaut des § 7 VerbrKrG und der über der Unterschriftszeile befindlichen Erklärung ein Absatz eingeschoben ist ("Gemäß § 2 Satz 1, 1. Halbs. VerbrKrG ..."), der den Inhalt der Vorschrift des § 2 Nrn. 2 und 3 (nicht Satz 1, 1. Halbsatz) VerbrKrG wiedergibt, steht der Annahme einer "gesonderten Unterschrift" (vgl. dazu BGHZ 119, 283, 295 ff; 129, 371, 374) nicht entgegen.

    Die gesonderte Unterschrift des Verbrauchers unter der Widerrufsbelehrung soll - ebenso wie ihre vom Gesetz vorgeschriebene drucktechnisch deutliche Gestaltung (vgl. dazu BGHZ 126, 56, 60; Senatsurteil vom 20. Dezember 1989 - VIII ZR 145/88 - = WM 1990, 315 unter I 1 a cc) - die erhöhte Aufmerksamkeit des Verbrauchers hervorrufen und auf diese Weise verhindern, daß er die Widerrufsbelehrung übersieht (BGHZ 119, 283, 396; BGH, Urteil vom 7. Mai 1986 - I ZR 95/84 = WM 1986, 1062 unter I 2 a).

  • BGH, 13.01.2009 - XI ZR 118/08  

    Immobilienanlagen - Anforderungen an eine Widerrufsbelehrung

  • OLG Stuttgart, 23.11.2004 - 6 U 82/03  

    Verbraucherrecht - Haustürsituation auch bei anbieterinitiierten Verhandlungen!

  • BGH, 12.01.2006 - VII ZR 2/04  

    Architekten & Ingenieure - Honorarrückforderung: Schlussrechnung gilt!

  • BGH, 24.02.1994 - IX ZR 227/93  

    Wirksamkeit einer von Kindern auf Veranlassung der Eltern geleisteten Bürgschaft

  • BGH, 14.11.2000 - X ZR 137/99  

    Bodenwaschanlage; Erteilung einer Lizenz durch den Inhaber eines

  • OLG Dresden, 19.01.2001 - 8 U 1341/00  

    Bürgschaft und sonstige Sicherheiten

  • BGH, 06.12.2001 - III ZR 296/00  

    Voraussetzungen des Anspruchs auf Maklerprovision

  • BGH, 28.04.1999 - XII ZR 150/97  

    Bewertung einer Gaststättenpacht

  • BGH, 19.06.2000 - II ZR 319/98  

    Abweisung als unbegründet bei zweifelhafter Zulässigkeit

  • BGH, 14.06.1996 - V ZR 150/95  
  • BGH, 23.07.1997 - VIII ZR 130/96  

    Kein Schadensersatz für Benetton-Händler wegen "Schockwerbung"

  • BGH, 08.10.2008 - XII ZR 66/06  

    Mietrecht - Formlose Fortführung des Vertrags trotz Schriftformklausel

  • BGH, 29.01.1997 - VIII ZR 356/95  

    Eigenhaftung eines Kraftfahrzeughändlers

  • BGH, 23.07.1997 - VIII ZR 134/96  

    Schadensersatzansprüche des Franchisenehmers wegen Schockwerbung; Wirksamkeit

  • BGH, 22.05.2002 - VIII ZR 337/00  

    Zivilprozess - wiederholte Zeugenvernehmung in der Berufungsinstanz

  • BGH, 17.07.2002 - VIII ZR 151/01  

    Verfahrensrecht - Tatsachenwürdigung durch das Berufungsgericht

  • OLG Rostock, 17.03.2003 - 3 U 107/02  

    AGB

  • BGH, 08.10.1992 - IX ZR 98/91  

    Haftung des Rechtsanwalts bei Vertragsprüfung - Sittenwidrige Verfallklausel in

  • BGH, 21.10.1992 - VIII ZR 99/91  

    Vertragsübernahme bei Erwerb eines Gaststättengrundstücks und Übernahme einer

  • BGH, 13.01.2009 - XI ZR 508/07  

    Anforderungen an die Belehrung über das Widerrufsrecht beim Abschluss eines

  • BGH, 28.11.1995 - XI ZR 37/95  

    Erneute Vernehmung eines Zeugen in der Berufungsinstanz

  • BGH, 12.06.1996 - VIII ZR 248/95  

    Anspruch des Leasinggebers auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung nach Kündigung

  • BFH, 24.07.1996 - I R 115/95  

    Unwirksame Vertragsänderung

  • BGH, 20.07.1999 - X ZR 139/96  

    Berechnung der Beschwer bei Verfahrenstrennung in der Berufungsinstanz

  • BGH, 03.04.2001 - XI ZR 223/00  

    Verfahrensrecht - Neuvernahme des Zeugen bei abweichender Würdigung erforderlich

  • BGH, 13.01.2009 - XI ZR 47/08  

    Anforderungen an die Belehrung über das Widerrufsrecht beim Abschluss eines

  • BGH, 13.01.2009 - XI ZR 509/07  

    Anforderungen an die Belehrung über das Widerrufsrecht beim Abschluss eines

  • BGH, 13.01.2009 - XI ZR 54/08  

    Anforderungen des § 2 Abs. 1 S. 2 Haustürwiderrufsgesetz (HWiG) a.F.; Wirksamkeit

  • BGH, 10.11.2010 - IV ZR 122/09  

    Verfahrensrecht - Gehörsverletzung

  • BFH, 20.04.1999 - VIII R 81/94  

    Ehegatten-Arbeitsverhältnis

  • OLG Köln, 01.10.1999 - 19 U 14/99  

    Schutz des VerbrKrG für GmbH-Gesellschafter

  • OLG Naumburg, 15.10.2002 - 9 U 126/02  
  • OLG Hamm, 20.11.2002 - 8 U 68/02  

    Immobilienanlagen - Beitritt zu geschlossenem Immobilienfonds: Widerrufsrecht

  • OLG Hamm, 30.08.2004 - 8 U 15/04  

    Immobilienanlagen - Beitritt zu einer Gesellschaft als Haustürgeschäft

  • OLG Koblenz, 28.01.2008 - 12 U 202/05  

    Architekten & Ingenieure - Bedarf Architekten-/Ingenieurvertrag der Schriftform?

  • FG Köln, 19.06.2007 - 7 K 2270/06  

    Beachtung des Rückwirkungsverbots bei der Erhebung der Einkommensteuer; Beachtung

  • BGH, 21.10.1992 - VIII ZR 143/91  

    Anwendbarkeit des und Widerrufserklärung nach dem AbzG - Rechtsmißbrauch

  • BGH, 16.10.1997 - IX ZR 10/97  

    Wiederholung einer Zeugenvernehmung im Berufungsverfahren

  • BGH, 04.07.2002 - I ZR 81/00  

    Haustürgeschäfte - Anforderungen an die Widerrufsbelehrung

  • BGH, 21.04.2010 - IV ZR 172/09  

    Verfahrensrecht - Erneute Zeugenvernehmung in der Berufung

  • OLG Brandenburg, 30.03.2011 - 13 U 16/10  

    Bauvertrag - Vereinbarte minderwertige Ausführung: Unternehmer trägt Beweislast!

  • OLG Köln, 09.05.1995 - 3 U 144/94  

    Sittenwidrigkeit eines Bierlieferungsvertrages, Vertragsstrafe

  • OLG Köln, 15.05.1998 - 19 U 25/98  

    Vertragsstrafenregelung im AGB

  • OLG Celle, 23.07.1999 - 9 U 307/98  
  • OLG Düsseldorf, 07.12.1999 - 24 U 226/98  

    Wirksamkeit der Vereinbarung eines Anwaltshonorars

  • OLG Stuttgart, 03.03.2000 - 2 U 212/99  

    Unzulässiger Zusatz zur Widerrufsbelehrung beim Haustürgeschäft

  • BGH, 19.12.2000 - VIII ZR 101/00  

    Widerrufsrecht bei Abschluß einer Getränkebezugsverpflichtung

  • OLG Bamberg, 31.10.2001 - 3 U 271/00  
  • BGH, 22.12.1999 - XII ZR 54/97  

    Erneute Vernehmung eines Zeugen durch das Berufungsgericht bei abweichender

  • BGH, 19.10.1994 - VIII ZR 252/93  

    Rücktritt von einem Kaufvertrag unter Eigentumsvorbehalt

  • OLG Köln, 04.09.2002 - 19 U 14/99  

    Schutz des VerbrKrG für GmbH-Gesellschafter

  • LG Paderborn, 13.01.2006 - 4 O 353/05  
  • OLG Brandenburg, 25.06.2008 - 3 U 195/07  

    Zustandekommen eines Gewerberaummietvertrages durch schlüssiges Verhalten;

  • OLG Düsseldorf, 07.06.2011 - 24 U 149/10  

    Mietrecht - Vereinbarung der Betriebskostenpauschale auch konkludent möglich!

  • OLG Köln, 03.02.2012 - 20 U 140/11  
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