Rechtsprechung
   BGH, 21.12.1960 - VIII ZR 146/59   

Gesetzliche Pfandrechte

§ 647 BGB, kein gesetzliches Unternehmerpfandrecht an bestellerfremden Sachen, entsprechend: § 559 BGB <Fassung bis 31.8.01>, §704 BGB;

zur Bedeutung des § 366 Abs. 3 HGB

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 34, 153
  • NJW 1961, 502
  • JR 1962, 18



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Wird zitiert von ... (5)  

  • BGH, 18.12.1968 - VIII ZR 214/66  

    Werkunternehmerpfandrecht und Zurückbehaltungsrecht bei Reparatur eines

    Der erkennende Senat hat u. a. in zwei Entscheidungen vom 21. Dezember 1960 (BGHZ 34, 153 und 34, 122) dazu Stellung genommen.

    In der erstgenannten Entscheidung (VIII ZR 146/59) hat er ausgesprochen, daß der Werkunternehmer nicht ein gesetzliches Unternehmerpfandrecht (§ 647 BGB) an Sachen, die dem Besteller nicht gehören, kraft guten Glaubens erwerben kann.

    c) Wie sich schon aus BGHZ 34, 122 und BGHZ 34, 153 ergibt, besteht zwischen der Frage, ob ein Werkunternehmer an Sachen, die dem Besteller nicht gehören, kraft guten Glaubens ein gesetzliches Pfandrecht erwerben kann, und der Frage, ob der Werkunternehmer wenigstens Rechte nach den §§ 994 ff BGB gegen den Eigentümer hat, ein enger Zusammenhang.

  • BGH, 02.07.1992 - IX ZR 274/91  

    Versteigerung wegen Steuerforderungen - § 305 AO, § 825 ZPO, freie

    Gesetzliche Pfandrechte an bestellerfremden beweglichen Sachen können - außerhalb von § 366 Abs. 3 HGB - grundsätzlich nicht gutgläubig erworben werden, weil es hierfür an der erforderlichen rechtsgeschäftlichen Handlung des Bestellers fehlt, die Grundlage für einen guten Glauben sein könnte (BGHZ 34, 122, 126 f; 34, 153, 154 f; 35, 53, 61; 87, 274, 280; 100, 95, 101; BGH, Urt. v. 4. Mai 1977 - VIII ZR 3/76, WM 1977, 710).
  • BGH, 18.05.1983 - VIII ZR 86/82  

    Allgemeines Vertragsrecht - Erlöschen d. Verwendungsersatzanspruchs n. Rückgabe

    Ein solches kann kraft guten Glaubens an Sachen, die nicht dem Besteller gehören, nicht erworben werden (BGHZ 34, BGHZ 34 Seite 122 = NJW 1961, NJW Jahr 1961 Seite 499; BGHZ 34, BGHZ 34 Seite 153 = NJW 1961, NJW Jahr 1961 Seite 502; Senat, NJW 1977, NJW Jahr 1977 Seite 1240 = WM 1977, WM Jahr 1977 Seite 710 - insoweit in BGHZ 68, BGHZ 68 Seite 323, nicht abgedruckt; streitig, vgl. Baur, Lehrb. d. SachenR, 11. Aufl., § 55 C II 2a m. Nachw.).
mehr
  • BGH, 21.12.1960 - VIII ZR 89/59  

    ZurückbehaltungsR d. Autoreparaturwerkstatt gg. Eigentümer

    Im übrigen hat der erk. Senat in seinem gleichzeitig verkündeten, ebenfalls zum Abdruck bestimmten Urt. VIII ZR 146/59 (in ds. Heft lfd. Nr. 3) ausdrücklich entschieden, daß der gutgläubige Erwerb eines gesetzlichen Unternehmerpfandrechts nicht möglich ist.
  • BGH, 04.05.1977 - VIII ZR 3/76  

    Gutgläubiger Erwerb eines Werkunternehmerpfandrechts

    Wie der erkennende Senat wiederholt ausgesprochen hat, kann ein gesetzliches Unternehmerpfandrecht gemäß § 647 BGB an dem Besteller nicht gehörenden Sachen nicht gutgläubig erworben werden (BGHZ 34, 122, 124 und 34, 153).
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