Rechtsprechung
   BVerwG, 22.05.1987 - 4 C 17.84; 4 C 18.84; 4 C 19.84   

Innerstädtische Verbindungsstraße

Planfeststellungsbeschluß, Ausgleichsanspruch, § 39 Abs. 1 StrG, § 74 Abs. 2 Satz 3 VwVfG, Zumutbarkeitsgrenze, Art. 14 GG;

§ 40 VwGO, Verwaltungsrechtsweg für Ansprüche nach § 17 Abs. 4 Satz 2 FStrG aF und § 74 Abs. 2 Satz 2 VwVfG (Hinweis: vgl. hierzu nun auch § 40 II 1, 2. HS VwGO Fassung ab 1.1.02)

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 77, 295
  • NJW 1987, 2884
  • NVwZ 1987, 1080
  • DVBl 1987, 1011



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Wird zitiert von ... (33)  

  • BVerwG, 07.09.1988 - 4 N 1.87  

    Schallschutzfenster - Art. 12 GG, ausgleichspflichtige Inhaltsbestimmung, §

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  • BVerwG, 05.10.1990 - 4 CB 1.90  

    Immissionsschutz gegen Fluglärm - Ausbau des Flughafens Stuttgart

    Auch in diesem Bereich, der oberhalb der sog. Enteignungsschwelle liegt, findet eine Enteignung im Sinne des Art. 14 Abs. 3 Satz 1 GG nicht statt, wenn man einen Enteignungsbegriff, wie er vom Bundesverfassungsgericht inzwischen entwickelt worden ist, zugrunde legt (vgl. BVerwG, Urteil vom 22. Mai 1987 - BVerwG 4 C 17- 19.84 - BVerwGE 77, 295 [298]; vgl. auch BVerfGE 79, 174 [192]).

    In der Rechtsprechung ist aber hinreichend geklärt, daß dem betroffenen Eigentümer in einem derartigen Falle auf Antrag ein Anspruch auf Übernahme des Grundstücks gegen Entschädigung zusteht (vgl. Urteil vom 23. Januar 1981 - BVerwG 4 C 4.78 - BVerwGE 61, 295 [305]; Urteil vom 5. Dezember 1986 - BVerwG 4 C 13.85 - BVerwGE 75, 214 [259 f.]; Urteil vom 22. Mai 1987 - BVerwG 4 C 17-19.84 - BVerwGE 77, 295 [298]).

    Sie übersieht - möglicherweise -, daß sich die Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses insoweit nur in Fällen auswirken kann, in denen der Betroffene die Anordnung von Schutzauflagen geltend machen könnte und dies zu einem Billigkeitsanspruch in Geld führt (vgl. BVerwG, Urteil vom 22. März 1985 - BVerwG 4 C 15.83 - BVerwGE 71, 166 [174]; vom 22. Mai 1987 - BVerwG 4 C 17-19.84 - BVerwGE 77, 295 [297]; BVerwG, Urteil vom 11. November 1988 - BVerwG 4 C 11.87 - Buchholz 316 § 74 VwVfG Nr. 6 = NVwZ 1989, 255).

    Das ist zwar regelmäßig der Fall, wenn im Planfeststellungsbeschluß Ansprüche aus Enteignung nicht vorbehalten werden, weil dies zu einem Rechtsverlust führen kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 22. Mai 1987 - BVerwG 4 C 17- 19.84 - BVerwGE 77, 295 [297]).

  • BVerwG, 24.06.1993 - 7 C 26.92  

    Naturschutzverordnung

    Alt. VwGO auch nur zu erwähnen (BVerwGE 77, 295 [298], vgl. auch BVerwGE 84, 257 [269]).

    Vielmehr kommt im Anwendungsbereich des Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG, wenn eine sinnvolle Grundstücksnutzung nicht mehr möglich und das Grundstück daher für den Eigentümer insgesamt wertlos geworden ist, auf Antrag des Eigentümers auch eine Entschädigung in Form der Übernahme des Grundstücks in Betracht (vgl. BVerwGE 61, 295 [305]; 75, 214 [259 f.].; 77, 295 [298]; 87, 332 [383], Beschluß vom 5. Oktober 1990 - BVerwG 4 CB 1.90 - aaO.).

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