Rechtsprechung
| BGH, 04.06.1992 - IX ZR 149/91 |
Punitive damages
§ 265 ZPO ist im Anerkennungsverfahren nach § 722 ZPO anwendbar (bei diesem handelt es sich um einen ordentlichen Zivilprozeß, nicht um ein Verfahren der Zwangsvollstreckung);
in Fällen des § 265 Abs. 2 ZPO muß der Kläger grds. den Klageantrag auf Zahlung an den Zendenten umstellen (Ausnahme: er hat eine Einzugsermächtigung);
(Hinweis: vgl. nun zu "punitive damages" die Regelung in Art. 40 Abs. 3 Nr. 1, 2 EGBGB aufgrund Gesetzes vom 21.5.99)
Volltextveröffentlichungen (3)
- DFR
Vollstreckbarerklärung eines US-Schadensersatzurteils
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Vollstreckbarkeitserklärung eines US-amerikanischen Urteils
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Keine Vollstreckbarkeit eines US-amerikanischen Urteils auf Strafschadensersatz in der Bundesrepublik
Besprechungen u.ä.
- zjs-online.com
(Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Art. 40 Abs. 3 EGBGB; § 249 BGB
Strafschadensersatz im deutschen Recht - Wiederauferstehung eines verdrängten Phänomens (Prof. Dr. Volker Behr; ZJS 3/2010, S. 292-296)
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 118, 312
- BGHZ 118, 3121
- NJW 1992, 3096
- ZIP 1992, 1256
- MDR 1992, 1181
- DB 1992, 2498
- NJW-RR 1993, 152
- WM 1992, 1451
- VersR 1992, 1281
Wird zitiert von ... (106)
- OLG Koblenz, 27.06.2005 - 12 VA 2/04
Internationale Rechtshilfe
Demgemäß seien die Grundsätze, die der Bundesgerichtshof für die Vollstreckbarerklärung eines US-amerikanischen Schadensersatzurteils wegen "punitive damages" aufgestellt habe (BGHZ 118, 312 ff.), nicht ohne weiteres auf die Möglichkeit der Versagung der Erledigung eines Rechtshilfeersuchens nach Art. 13 Abs. 1 HZÜ zu übertragen.Er hat zur Anerkennung von Urteilen der Gerichte der Vereinigten Staaten über die Zuerkennung von "punitive damages" gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 4 ZPO entschieden, allein die Tatsache, dass einem US-amerikanischen Urteil eine pre-trial discovery vorausgegangen ist, hindere dessen Anerkennung in Deutschland nicht (BGHZ 118, 312, 323 ff.).
Es bestünden auch keine allgemeinen Bedenken gegen die Anerkennung US-amerikanischer Zivilurteile deswegen, weil diese gemäß der "american rule" keine Kostenerstattung zugunsten der obsiegenden Partei vorsehen (BGHZ 118, 312, 325 f.).
Ein Hindernis für die Urteilsanerkennung folge ferner nicht daraus, dass ein US-amerikanisches Gericht dem Prozessvollmächtigten des obsiegenden Klägers ein Erfolgshonorar von 40% aller eingehenden Schadensersatzleistungen zuspreche (BGHZ 118, 312, 332 ff.).
Ein Urteil auf Strafschadensersatz (punitive damages) von nicht unerheblicher Höhe, der neben der Zuerkennung von Ersatz für materielle und immaterielle Schäden pauschal zugesprochen werde, könne in Deutschland aber regelmäßig insoweit nicht für vollstreckbar erklärt werden (BGHZ 118, 312, 334 ff.); denn die Zuerkennung von Strafschadensersatz aufgrund einer zivilrechtlichen Klage Privater verletze das Strafmonopol des Staates.
Für die Frage der Zustellung einer Klage aufgrund eines Rechtshilfeersuchens eines ausländischen Gerichts kann, anders als etwa bei der Anerkennung (vgl. BGHZ 118, 312, 334 ff.) und Vollstreckung eines ausländischen Gerichtsurteils im Inland, ein Ergebnis nur einheitlich bestimmt werden.
Dabei zielt das pre-trial-discovery-Verfahren auf eine Ausforschung der Beklagten, die dem europäischen Recht jedenfalls in dieser Art unbekannt ist (BGHZ 118, 312, 323 f.).
Aber auch der immer noch begleitend vorhandene Strafcharakter (…Merkt a.a.O. S. 159) begründet eine Verletzung des deutschen ordre public (vgl. für punitive damages BGHZ 118, 312, 334 ff.).
Die Zubilligung eines über die Schadenskompensation um ein Mehrfaches hinausgehenden Zahlungsanspruchs erscheint insoweit rechtsstaatswidrig (vgl. BGHZ 118, 312, 338;… Merkt a.a.O. S. 148 ff.).
In diesem Sinne ist zu beachten, dass eine "pre-trial-discovery" für sich genommen nicht den deutschen ordre public verletzt (BGHZ 118, 312, 323 ff.; a.M. Schütze WM 1979, 1174, 1175).
Diese Missbrauchsanfälligkeit ist zwar nicht per se ein Grund, den deutschen ordre public als verletzt anzusehen (vgl. BGHZ 118, 312, 323 f.); sie kann aber im Einzelfall den Hintergrund eines konkreten Rechtsmissbrauchs bilden, der zum Eingreifen des Souveränitätsvorbehalts nach Art. 13 Abs. 1 HZÜ führt.
- OLG Naumburg, 09.02.2006 - 4 VA 1/04
Übereinkommen über die Zustellung gerichtlicher und außergerichtlicher …
Allerdings kann es - wie bereits vom Bundesgerichtshof entschieden - dahinstehen, ob die Frage der Einordnung von punitive damages Klagen allein nach ausländischem Recht, allein nach deutschem Recht oder im Wege einer Doppelqualifikation nach beiden Rechtsordnungen übereinstimmend zu beantworten ist, da sowohl nach US-amerikanischem Recht wie auch aus deutscher Sicht eine Zivilsache anzunehmen ist (BGHZ 118, 312 ff. (337 f.) = NJW 1992, 3096 ff. mit Anm. von Koch, 3073 ff.).Strafschadensersatz nach US-amerikanischem Recht wird zugesprochen, wenn der Beklagte nicht nur einen allgemeinen Haftungstatbestand erfüllt, sondern darüber hinaus ein absichtliches, bösartiges oder rücksichtsloses Fehlverhalten gezeigt hat (vgl. BGHZ 118, 312 ff. und Böhmer, NJW 1990, 3049 ff. (3050)).
Demzufolge haben h.M. und die Rspr. - entgegen jetzt OLG Koblenz (…a.a.O.) - in der Vergangenheit die punitive damages als Zivilsachen im Sinne des HZÜ angesehen (BGHZ 118, 312 ff. (337 m. umfangreichen weiteren Nw. aus Rspr. und Lit.; rechtssystematisch zur Einordnung auch Piekenbrock, IPrax 2006, 4 ff.(7 f.)).
Ob eine daraus möglicherweise erwachsende Entscheidung zu Lasten des Zustellungsadressaten im Inland gegen ihn vollstreckt werden kann, ist damit noch nicht entschieden (Zur Frage der Anerkennung eines US-amerikanischen Urteils in derartigen Verfahren kritisch BGHZ 118, 312 ff. = NJW 1992, 3096 ff. und Stiefel/Stürner, VersR 1987, 829 ff.).
Selbst die damit verbundene Ausforschung bewirkt nicht, dass seine Durchführung gegen den ordre public im Sinne des § 328 Abs. 1 Nr. 4 ZPO verstößt (so mit ausführlicher Begründung BGHZ 118, 312 ff. (323 ff.) m. w. Nw. aus Rspr. und Lit.).
Dass aus dem durch die Zustellung geförderten Verfahren ein Urteil hervorgehen kann, dem später die Anerkennung und Vollstreckbarkeit in Deutschland versagt wird (vgl. insbesondere den Fall BGHZ 118, 312 ff.), ist kein Argument, mit dem bereits gegen die Zustellung argumentiert werden kann.
Dem Senat ist die fortlaufende Diskussion in der Rechtswissenschaft wie auch die Rechtsprechung darüber bekannt, wie mit punitive damages Verfahren und daraus resultierenden Verurteilungen in aus deutscher Sicht exzessiver Höhe umzugehen ist (vgl. BVerfG NJW 2003, 2598 ff.; BGHZ 118, 312 ff.; Stiefel/Stürner, VersR 1987, 829 ff.; Koch, IPrax 1989, 313 f.; Böhmer, NJW 1990, 3049 ff.; Bungert, ZIP 1992, 1707 ff. und ZIP 1993, 815 ff.; Heß, JZ 2003, 923 ff.; Hau, IPrax 1997, 245 ff.; Hirte, VersR 2000, 148 ff.; Oberhammer, IPrax 2004, 40 ff. (45)).
- OLG Hamburg, 18.11.2008 - 6 W 50/08
Vollstreckbarerklärung eines italienischen Urteils: Verstoß gegen den ordre …
Maßgebend ist vielmehr, ob das Ergebnis der Anwendung des ausländischen Rechts zu den Grundgedanken der deutschen Regelungen und der in ihnen enthaltenen Gerechtigkeitsvorstellungen in so starkem Widerspruch steht, dass es nach inländischen Vorstellungen untragbar erscheint (BGH NJW 1992, 3096, 3101, m.w.N.).Aus hiesiger Sicht erscheine es unerträglich, in einem Zivilurteil eine erhebliche Geldzahlung aufzuerlegen, die nicht dem Schadensausgleich diene, sondern wesentlich nach dem Interesse der Allgemeinheit bemessen werde und möglicherweise neben eine Kriminalstrafe für dasselbe Verhalten treten könne (BGH NJW 1992, 3096, 3104).
Der BGH führt bezüglich der "punitive damages" aus, dass diese nicht mit der Genugtuungsfunktion verglichen werden könnten, die nach inländischen Grundsätzen im Bereich der Zumessung von Schmerzensgeld und bei Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts zu berücksichtigen seien (BGH NJW 1992, 3096, 3103).
Der BGH stellt auf den Schwerpunkt einer nicht im einzelnen aufteilbaren Rechtsfolge ab (BGH NJW 1992, 3096, 3104).
Das Fehlen eines Rechtsanspruchs des Geschädigten zeige das untergeordnete Gewicht seiner privaten Interessen (BGH NJW 1992, 3096, 3104).
Da keine messbare allgemeine Beziehung der festzusetzenden Beträge zu den erlittenen Schäden bestehe, trete der Ausgleichsgedanke im Regelfalle zurück (BGH NJW 1992, 3096, 3104).
In der Entscheidung des BGH NJW 1992, 3096 hat dieser darauf hingewiesen, dass bei "punitive damages" teilweise ein Vielfaches der auszugleichenden sonstigen Schäden festgesetzt werde (…a.a.O., S. 3102).
- OLG Frankfurt, 06.03.2006 - 20 VA 2/05
Internationale Rechtshilfe: Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Zustellung …
Dabei kann dahinstehen, ob die Frage der Einordnung von "punitive damages"-Klagen allein nach ausländischem Recht, allein nach deutschem Recht oder im Wege einer Doppelqualifikation nach beiden Rechtsordnungen übereinstimmend zu beantworten ist, da jedenfalls eine Zivilsache anzunehmen ist (BGHZ 118, 312, 337; vgl. dazu auch Koch NJW 1992, 3073).So werden etwa im amerikanischen Recht "punitive damages" dem Zivilrecht zugeordnet (BGHZ 118, 312, 337; NJW-RR 2000, 1372; Piekenbrock IPrax 2006, 4, 8 mit weiteren Nachweisen); hier kann nichts anderes gelten.
Das Verfahren wird von Privaten betrieben und jedenfalls dann, wenn der Strafschadensersatz an den Geschädigten zu entrichten ist, liegt auch nach deutschem Recht eine Zivilsache vor (BGHZ 118, 312, 337 mit vielfältigen weiteren Nachweisen).
Gleiches gilt für das sogenannte "pre-trial discovery", das auch im kanadischen Verfahren dem Hauptsacheprozess vorgeschaltet ist (vgl. Ziffern 23 ff der eidesstattlichen Versicherung vom 22.02.2005, Anlage ASt 6 zur Antragsbegründung; vgl. zum kanadischen Recht insoweit auch Spross RIW 1990, 968, 972;… Handschug, Einführung in das kanadische Recht, Rz. 322 ff); auch dieses steht der Annahme einer Zivil- oder Handelssache im Sinne des HZÜ ebenso wenig entgegen wie der von der Antragstellerin ausdrücklich hervorgehobene Umstand, dass im kanadischen Verfahren eine nachträgliche Klageerhöhung jederzeit möglich sei (vgl. inzident Senatsbeschluss vom 21.03.1991, OLGZ 1992, 89, und vom 13.02.2001, NJW-RR 2002, 357, je zum amerikanischen Recht; Zekoll RIW 1990, 302, 305; weitere Nachweise bei Piekenbrock IPrax 2006, 4, 5, 8; vgl. auch zur "pre-trial discovery" im Anerkennungsverfahren: BGHZ 118, 312; Stiefel/Stürner VersR 1987, 829).
So entspricht es deshalb weit überwiegender Auffassung, dass die Durchführung eines "pre-trial discovery" einer Zustellung unter dem Gesichtspunkt des Souveränitätsvorbehaltes des Art. 13 Abs. 1 HZÜ ebenso wenig entgegen steht, wie die Möglichkeit der nachträglichen Erhöhung der Klage (vgl. zum "pre-trial discovery": Senatsbeschluss vom 13.02.2001, NJW-RR 2002, 357, je zum amerikanischen Recht; Zekoll RIW 1990, 302, 305; weitere Nachweise bei Piekenbrock IPrax 2006, 4, 5, 8; inzident auch Oberlandesgerichts Naumburg, Beschluss vom 13.02.2006, Az.: 4 VA 1/05; zum Anerkennungsverfahren: BGHZ 118, 312, und Koch/Zekoll IPrax 1993, 288, 290; zur nachträglichen Erhöhungsmöglichkeit: Senatsbeschluss vom 21.03.1991, OLGZ 1992, 89).
- OLG Saarbrücken, 12.01.2011 - 5 W 132/09
Vollstreckbarerklärung eines in Frankreich in einem Adhäsionsverfahren ergangenen …
Der Grundsatz des fairen Verfahrens besagt u. a., dass eine Partei in der Lage sein muss, auf den Verfahrensablauf aktiv Einfluss zu nehmen unabhängig davon, ob sie hiervon Gebrauch macht (vgl. BGH, Urt. v. 04.06.1992 - IX ZR 149/91, NJW 1992, 3096 (3099);… Geimer, aaO., Rdn. 2948;… Kropholler, aaO., Art. 34 EuGVVO, Rdn. 15).Indes verstößt ein System, das es dem Beschuldigten weitgehend überlässt, selbst die entlastenden Umstände zu ermitteln und vorzubringen, noch nicht automatisch dem deutschen ordre public, sofern ihm hierzu genügend Gelegenheit gegeben wird (vgl. zur Parteiherrschaft im US-amerikanischen Verfahren: BGH, Urt. v. 04.06.1992 - IX ZR 149/91, NJW 1992, 3096 (3099)).
Soweit der Antragsgegner geltend macht, dem französischen Gericht habe die Entscheidungskompetenz gefehlt, ist dies unerheblich, denn auf keinen Fall darf eine Verletzung des ordre public unter Berufung auf kompetenzrechtliche Erwägungen bejaht werden BGH, Urt. v. 04.06.1992 - IX ZR 149/91, NJW 1992, 3096 (3099) (Art. 35 Abs. 3 Satz 2 EuGVVO) (…vgl. EuGH, Urt. v. 28.03.2000 - Rs. C-7/98 (Dieter Krombach/André Bamberski), NJW 2000, 1853 (1854);… Zöller-Geimer, aaO., Art. 34 EuGVVO, Rdn. 20;… Prütting/Gehrlein-Schinkels, aaO., Art. 34 EuGVO, Rdn. 3).
Art. 40 Abs. 3 EGBGB ist gegenüber ausländischen Urteilen nicht durchzusetzen (…vgl. BGH, Urt. v. 22.06.1983 - VIII ZB14/82, NJW 1984, 568 (569); BGH, Urt. v. 04.06.1992 - IX ZR 149/91, NJW 1992, 3096 (3098); Geimer, aaO., Rdn. 2973).
Auf keinen Fall darf eine Verletzung des ordre public unter Berufung auf kompetenzrechtliche Erwägungen bejaht werden BGH, Urt. v. 04.06.1992 - IX ZR 149/91, NJW 1992, 3096 (3099) (Art. 35 Abs. 3 Satz 2 EuGVVO) (…vgl. EuGH, Urt. v. 28.03.2000 - Rs. C-7/98 (Dieter Krombach/André Bamberski), NJW 2000, 1853 (1854); Zöller-Geimer, aaO., Art. 34 EuGVVO, Rdn. 20; Prütting/Gehrlein-Schinkels, aaO., Art. 34 EuGVO, Rdn. 3).
- OLG Celle, 20.07.2006 - 16 VA 4/05
Internationale Rechtshilfe: Ausführung der Zustellung einer auf einen …
Entscheidend ist, dass hier die künftigen Kläger Schadensersatz für sich verlangen, so dass von einer Zivilsache auszugehen ist (…ebenso Piekenbrock a. a. O. Seite 7, 8 mit weiteren Nachweisen; für punitive damages: BGHZ 118, 312, Abschnitt V Ziffer 2).Es entspricht deshalb nach wie vor gefestigter Rechtsprechung und der wohl herrschenden Meinung in der Literatur, der der Senat folgt, dass es sich auch im hier vorliegenden Fall um eine Zivilsache im Sinne des Art. 1 HZÜ handelt (vgl. dazu BGHZ 118, 312 mit zahlreichen Nachweisen).
Ein Vollstreckungszugriff auf in Deutschland belegenes Vermögen kann zu einem späteren Zeitpunkt noch verhindert werden, wenn feststeht, ob und in welcher Höhe und aus welchem Rechtsgrund der Antragsteller verurteilt worden ist (dazu beispielsweise BGHZ 118, 312 ff).
Der BGH hat dazu bereits ausgesprochen, dass dies nicht gegen den anerkennungsrechtlichen ordre public des § 328 ZPO verstößt (BGHZ 118, 312, 325 f).
Auch dazu hat bereits der BGH entschieden, dass allein dieses Verfahren, bei dem es sich um ein Beweis und Beweisermittlungsverfahren unter weitgehender Parteiherrschaft handelt, noch keinen Verstoß gegen den anerkennungsrechtlichen ordre public im Sinne des § 328 ZPO darstellt (BGHZ 118, 312, 323ff).
- OLG Düsseldorf, 21.04.2006 - 3 VA 12/05
"punitive damages": Zivil- oder Handelssache gemäß Art. 1 HZÜ - Vorbehaltsklausel …
Danach dürfe eine Zustellung nicht erfolgen, denn es sei allgemein anerkannt, dass die Klage auf Strafschadensersatz wegen Verletzung des im Rechtstaatsprinzip verankerten Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes vom ordre public-Vorbehalt erfasst werde (BGH NJW 1992, 3096, 3104).Das ergebe sich daraus, dass es sich um eine besondere Art des Schadensersatzes zwischen Privatpersonen handele, der auf Veranlassung eines Einzelnen geltend gemacht und beigetrieben werde und in der Regel auch nur ihm zugute komme (BGH NJW 1992, 3096).
Werden mehrere durch eine einzige Handlung geschädigt, so kann im allgemeinen jedem Opfer selbständig Strafschadensersatz in voller Höhe zuerkannt werden (vgl. BGH NJW 1992, 3096, 3102, mwN).
Für sich genommen stellt das discovery-Verfahren trotz der damit regelmäßig verbundenen Ausforschung noch kein Anerkennungshindernis dar (vgl. BGH NJW 1992, 3096).
- BVerfG, 07.12.1994 - 1 BvR 1279/94
Punitive Damages
Er wird zugesprochen, wenn der Beklagte nicht nur einen allgemeinen Haftungstatbestand erfüllt, sondern darüber hinaus ein absichtliches, bösartiges oder rücksichtsloses Fehlverhalten gezeigt hat (vgl. die Darstellung des Strafschadensersatzes nach US-amerikanischem Recht in BGHZ 118, 312 [334 ff.];… ferner Stiefel/Stürner, Die Vollstreckbarkeit US-amerikanischer Schadensersatzurteile exzessiver Höhe, VersR 1987, S. 829 ff., insbes. S. 835 bis 843;… Siehr, Zur Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Verurteilungen zu " punitive damages ", RIW 1991, S. 705 ff.).bb) Ob aus verfassungsrechtlicher Sicht der Auffassung des Bundesgerichtshofs zu folgen ist, daß es sich bei den punitive damages um eine Sanktion handelt, die unter das Strafmonopol des Staates fällt (vgl. BGHZ 118, 312 [344]), kann hier dahingestellt bleiben.
Insbesondere kann in diesem Zusammenhang nicht unberücksichtigt bleiben, daß mit punitive damages auch immaterielle Schäden ausgeglichen werden können, was auch dem deutschen Schadensersatzrecht nicht fremd ist, und daß ein Ausgleich der Verfahrenskosten ebenfalls nicht ohne weiteres gegen den deutschen ordre public verstößt (vgl. BGHZ 118, 312 [340]).
Die Einbeziehung in das ausländische Verfahren durch die Zustellung ist ihm um so mehr zuzumuten, als er den Zugriff des ausländischen Gläubigers auf sein inländisches Vermögen unter den Voraussetzungen des § 328 Abs. 1 Nr. 4 ZPO verhindern kann (vgl. dazu BGHZ 118, 312 [338 ff.]).
- OLG Zweibrücken, 20.06.2008 - 6 U 43/06
Zulassung der Zwangsvollstreckung aus einem ausländischen Schuldtitel
Dass die Gegenseitigkeit gewährleistet sei, ergebe sich aus der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 4. Juni 1996, BGHZ 118, 312 ff. Schließlich greife der Einwand des Prozessbetruges nicht durch.Hiervon ist jedoch eine Ausnahme zu machen, wenn höherwertige Interessen bzw. Rechtsgüter eine Durchbrechung dringend erfordern (BGHZ 118, 312, 330 = NJW 1992, 3096, 3101;… Geimer aaO Rdnrn. 152).
In seiner bereits zitierten Entscheidung vom 4. Juni 1992 (BGHZ 118, 312, 333 = NJW 1992, 3096, 3101) hat der Bundesgerichtshof in diesem Zusammenhang zur Forderung eines Erfolgshonorars nach amerikanischem Recht ausgeführt, dass die Höhe eines Honorars die Anerkennung nicht hindert, wenn es dem nach amerikanischen Verhältnissen üblichen Rahmen entspricht.
Diese Frage hat der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 4. Juni 1992 (BGHZ 118, 312, 326 =NJW 1992, 3096, 3100) im Verhältnis zu Kalifornien bereits entschieden.
- BGH, 02.09.2009 - XII ZB 50/06
Familienrecht - Vollstreckbarkeit in der BRD bei Verstoß gegen Ordre Public
Ferner verlangt das Gebot der Achtung der Menschenwürde, dass ein Beteiligter in der Lage sein muss, auf den Verfahrensablauf aktiv Einfluss zu nehmen (BVerfGE 63, 332, 337 und BGHZ 118, 312, 321 jeweils m.w.N.;… Rauscher/ Leible Europäisches Zivilprozessrecht Bd. 1 Art. 34 Brüssel I-VO Rdn. 13 ff.;… Kropholler Europäisches Zivilprozessrecht 7. Aufl. Art. 34 EuGVVO Rdn. 13 ff.).Das insoweit auch geschützte Gebot der Achtung der Menschenwürde ist allerdings verletzt, wenn einem Verfahrensbeteiligten nicht die Rolle eines Verfahrenssubjekts eingeräumt wird, das aktiv die Gestaltung des Verfahrens beeinflussen kann, sondern nur die Rolle eines - passiven - Verfahrensobjekts, mit dem im gerichtlichen Verfahren etwas geschieht (BGHZ 118, 312, 321 und 48, 327, 333).
Auf Anfrage haben der VIII. Zivilsenat und der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs erklärt, dass ihre Rechtsprechung (BGHZ 48, 327, 332 ff. bzw. BGHZ 118, 312, 321 und 141, 286, 297) der Entscheidung des Senats nicht entgegensteht.
- BGH, 29.04.1999 - IX ZR 263/97
Anerkennung der internationalen Zuständigkeit US-amerikanischer Bundesgerichte; …
- BGH, 26.08.2009 - XII ZB 169/07
Anerkennung einer durch ein ausländisches Gericht in einem Statusverfahren ohne …
- BGH, 28.06.2007 - VII ZR 81/06
Bauvertrag - Wird NU von Mängelhaftung frei, wenn sein AG frei wird?
- OLG Frankfurt, 15.03.2006 - 20 VA 7/05
Internationale Rechtshilfe: Anfechtbarkeit einer bereits ausgeführten Zustellung; …
- OLG Stuttgart, 27.07.2009 - 5 U 39/09
Vollstreckungsklage: Vollstreckbarerklärung einer amerikanischen …
- OLG Koblenz, 16.10.2003 - 7 U 87/00
Anerkennung und Vollstreckbarkeit eines Urteils aus dem US-Staat Oregon
- BGH, 05.10.2004 - VI ZR 255/03
Prominentenkinder
- BGH, 16.10.2003 - III ZR 106/03
Wettbewerbsrecht - § 661a BGB ist nicht verfassungswidrig
- BGH, 16.09.1993 - IX ZB 82/90
Amtshaftung eines Lehrers wegen Unfalltod eines Schülers im Ausland
- BGH, 21.04.1998 - XI ZR 377/97
Anerkennung und Vollstreckbarkeit eines ausländischen Urteils wegen im Ausland …
- BGH, 27.05.1993 - IX ZR 254/92
Restschuldbeschränkenden Wirkung ausländischer Konkursverfahren - …
- OLG Zweibrücken, 22.10.2001 - 3 W 72/01
- BGH, 07.05.2004 - V ZR 77/03
Immobilien - Folgen einer Kontamination durch verschiedene Ereignisse
- OLG Saarbrücken, 03.03.2004 - 5 W 212/03
Vollstreckbarerklärung eines polnischen Urteils
- BVerfG, 18.07.2006 - 1 BvL 1/04
Transsexuelle IV
- BGH, 28.06.2007 - VII ZR 8/06
Bauvertrag - Kein Anspruch mehr gegen AN: Hat er gegen seinen NU noch Ansprüche?
- BayObLG, 08.05.2002 - 3Z BR 303/01
Unzulässige Rechtsausübung im Verfahren auf Anerkennung ausländischer …
- OLG Hamburg, 07.01.2005 - 1 W 78/04
Begriff der Enteignung im internationalen bzw. im Kollisionsrecht; Pflicht zur …
- BGH, 02.09.2009 - XII ZA 8/07
Berücksichtigung von Einwendungen im Verfahren der Vollstreckbarerklärung eines …
- OLG Frankfurt, 07.02.2003 - 25 U 107/02
Unlauterer Wettbewerb: Zulässigkeit der Vollmachtsrüge vor Beginn des …
- BGH, 02.07.1998 - I ZB 24/97
"Sanopharm"; Veräußerung einer Marke während des Widerspruchsverfahrens
- BayObLG, 07.02.2001 - 3Z BR 177/00
Anerkennung einer ausländischen Ehescheidung
- BGH, 06.10.2005 - IX ZB 360/02
Verfahrensrecht - Versäumnisurteil aus EU-Staat: Rechtzeitigkeit der Zustellung
- BVerfG, 24.01.2007 - 2 BvR 1133/04
Verfassungsmäßigkeit von Zustellungen nach dem Haager Zustellungsübereinkommen
- BGH, 04.03.1993 - IX ZB 55/92
Bestimmter Antrag auf Erlaß eines Vollstreckungsurteils für ausländische Urteil …
- BGH, 14.11.1996 - IX ZR 339/95
Anerkennung eines im Ausland abgeschlossenen (Zwangs-)Vergleichs
- OLG Zweibrücken, 29.11.2000 - 3 W 195/00
Durchführung der Zwangsvollstreckung nach innerstaatlichem Recht des …
- BGH, 17.01.2002 - IX ZR 100/99
Rechtsanwälte - Zur Reichweite der anwaltlichen Vertretungsanzeige
- BGH, 17.07.2008 - IX ZR 150/05
Verfahrensrecht - Unterbrechung des Verfahrens der Nichtzulassungsbeschwerde
- BGH, 24.07.2003 - IX ZR 131/00
Sittenwidrigkeit einer anwaltlichen Honorarvereinbarung
- OLG Koblenz, 13.07.2006 - 7 U 1801/05
Rechtfertigung der Einschränkung des Pflichtteilsrechts zur Absicherung des …
- BVerfG, 14.06.2007 - 2 BvR 2247/06
Verfassungsmäßigkeit der Zustellung sog. Class-Actions nach amerikanischem Recht …
- BGH, 06.05.1997 - IX ZR 136/96
Annahme einer Bürgschaftserklärung durch den Gläubiger; Zeitbürgschaft für …
- KG, 26.02.2008 - 1 W 59/07
Verstoß gegen den deutschen ordre public bei Erbrechtsausschluss nach ägyptischem …
- BFH, 03.11.2010 - VII R 21/10
Verstoß gegen den ordre public bei Vollstreckung ausländischer Steuerforderungen …
- BGH, 18.06.1997 - XII ZB 156/95
Gerichtliche Zuständigkeit zum Erlaß von Schutzmaßnahmen
- BGH, 08.03.2004 - II ZB 21/03
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …
- OLG Schleswig, 14.02.2007 - 2 W 173/06
Wohnungseigentum - Zustellung an Prozessbevollmächtigten
- BGH, 08.05.2000 - II ZR 182/98
Versagung des Rechtsschutzes gegenüber einem Gewerbschaftsmitglied
- OLG Frankfurt, 13.02.2001 - 20 VA 7/00
Zustellung einer ausländischen Klage im Wege der Rechtshilfe: Ablehnung des …
- KG, 22.04.2004 - 1 W 173/03
Wirksamkeit einer in Pakistan geschlossenen "Handschuhehe"
- OLG Köln, 23.08.2006 - 11 U 134/05
Zustellung an Prozessbevollmächtigten in anhängigem Verfahren bei fehlender …
- BGH, 10.11.2010 - XII ZR 37/09
Familienrecht - Rechtschutzbedürfnis für Unterhaltsklage gegen österr. Vater
- BGH, 07.12.2010 - VI ZR 48/10
Verfahrensrecht - Keine Klageabweisung sofern Zustellungsmangel noch heilbar ist
- OLG Karlsruhe, 11.07.1997 - 10 U 15/97
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …
- BGH, 29.09.2011 - IX ZR 134/08
Verfahrensrecht - Erfolglose Nichtzulassungsbeschwerde
- VGH Hessen, 05.07.1993 - 12 UE 2361/92
Aufenthaltsrecht für ein nach türkischem Recht adoptiertes Kind
- BGH, 04.10.1995 - VIII ZR 57/94
Neufestsetzung der Vergütung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.12.1999 - 8 A 353/99
- OLG Celle, 02.11.2004 - 3 U 250/04
Anwaltshonorar: Verfassungsmäßigkeit des Verbots der Vereinbarung eines …
- AGH Rheinland-Pfalz, 24.11.2004 - 2 AGH 13/04
- AGH Baden-Württemberg, 11.12.2004 - AGH 15/03
- AGH Niedersachsen, 29.12.2004 - AGH 13/04
- OLG Frankfurt, 24.01.2005 - 20 W 527/04
Ablehnung der Vollstreckbarerklärung einer Entscheidung eines dänischen …
- BGH, 20.10.2005 - IX ZR 246/03
Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde mangels grundsätzlicher Bedeutung …
- OLG Saarbrücken, 15.02.2006 - 4 W 32/06
Kostenentscheidung: Berücksichtigung des Zinsanspruchs bei der Berechnung …
- OLG Köln, 17.10.2007 - 16 W 24/07
Unterbrechung des Vollstreckbarkeitsverfahrens durch ausländisches …
- BGH, 20.05.2010 - IX ZB 121/07
Verfahrensrecht - Vollstreckbarerklärung, Verstoß gegen ordre public
- OLG München, 24.08.2010 - 34 Sch 21/10
Schiedswesen - Zur Auswahl und Bestellung der Mitglieder des Schiedsgerichts
- BVerfG, 03.08.1994 - 1 BvR 1279/94
Allgemeine Handlungsfreihei und Rechtsstaatsprinzip bei Gewährung von Rechtshilfe …
- BayObLG, 29.01.1996 - 1Z BR 47/95
Gerichtliche Anweisung an einen Amtspfleger
- FG Düsseldorf, 21.02.2002 - 10 K 4820/99
Kindergeld; Vaterschaftsfeststellung; Abstammungsgutachten; Aufenthaltserlaubnis; …
- BGH, 31.07.2002 - XII ZR 178/99
Verfahrensrecht - Prozesskostenhilfe
- OLG Stuttgart, 14.10.2003 - 1 Sch 16/02
Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Schiedsspruchs: Präklusionswirkung der …
- KG, 10.02.2005 - 9 U 166/04
Wahrung der Vollziehungsfrist für eine einstweilige Verfügung: Zustellung einer …
- BGH, 26.10.2011 - VIII ZR 30/11
Verfahrensrecht - Teilerledigung und Zinsansprüche aus einer Bankgarantie
- BGH, 28.11.1994 - II ZR 211/93
Ermittlung ausländischen Rechts
- BGH, 24.05.2000 - III ZB 2/98
Kosten eines erfolglosen Rechtsmittels
- OLG Köln, 12.01.2004 - 16 W 20/03
Befugnis eines Botschafters zur Erteilung einer Prozessvollmacht
- OLG Koblenz, 02.03.2004 - 11 UF 250/03
Vollstreckbarerklärung eines litauischen Scheidungsausspruchs
- BFH, 28.01.2005 - VIII B 117/03
Mehrzahl von Prozessbevollmächtigten - Zustellung; Zahlung als Geldauflage oder …
- KG, 21.11.2011 - 1 W 79/11
- OLG Hamm, 28.12.1993 - 20 W 19/93
Vollstreckbarerklärung einer französischen einstweiligen Verfügung
- OLG Düsseldorf, 13.11.1996 - 3 W 347/96
Vollstreckbarerklärung eines ausländischen Urteils; Aussetzung des Verfahrens …
- LG Düsseldorf, 29.04.1999 - 4 O 320/97
- OLG Koblenz, 25.10.1999 - 14 W 711/99
Vertretung im Zivilprozess durch mehrere Rechtsanwälte - Zustellung - …
- BVerfG, 14.06.2007 - 2 BvR 2248/06
- BVerfG, 14.06.2007 - 2 BvR 2249/06
- OLG Nürnberg, 22.12.2010 - 14 W 1442/10
Vollstreckbarerklärung einer in Großbritannien erlassenen einstweiligen Anordnung …
- OLG Bamberg, 13.03.1996 - 2 WF 89/95
Unzulässigkeit eines inländischen Scheidungsantrag nach rechtskräftiger Scheidung …
- OLG Köln, 16.09.1996 - 11 W 32/96
Verletzung der öffentlichen Ordnung durch ein ausländisches Urteil
- KG, 05.11.1997 - 3 UF 5133/97
- KG, 05.10.2010 - 1 W 45/09
Gesetzliche Erbfolge nach dem Recht der UdSSR
- OLG Celle, 27.10.2010 - 3 U 84/10
"Limited" nach dem Recht der Cayman Islands: Prozessfähigkeit einer nach …
- KG, 05.07.1995 - 24 U 6303/94
Deliktsgerichtsstand - Zusammentreffen mit vertraglichen Ansprüchen
- BayObLG, 20.02.1998 - 1Z BR 15/98
Vorlage eines ein Scheidungsurteil aufhebenden rechtskräftigen Beschlusses im …
- OLG Koblenz, 30.11.2005 - 11 WF 698/05
Kostenentscheidung bei Erledigung vor Rechtshängigkeit
- OLG Brandenburg, 06.06.2007 - 3 U 151/06
Nichtigkeitsklage: Zulässigkeit; Beweislast hinsichtlich des Vortrags nicht …
- OLG Köln, 09.10.2009 - 19 Sch 19/09
- VG Berlin, 23.02.2011 - 34 K 448.09
- LG Berlin, 22.06.2004 - 27 O 235/04
- LG Berlin, 09.09.2004 - 27 O 397/04
- LG Konstanz, 14.10.2005 - 2 O 593/04
Schadensersatzanspruch aufgrund der Ausübung des Wahlrechts bei internationaler …
- AG Hamm, 03.02.2006 - XVI 41/05
- AG Hamm, 23.09.2009 - XVI 225/08
- AG Hamm, 26.04.2010 - XVI 15/09
