Rechtsprechung
| BVerfG, 30.07.1996 - 1 BvR 1308/96 |
Schulische Behindertendiskriminierung
Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG
Volltextveröffentlichungen (3)
- REHADAT Informationssystem (Volltext/Leitsatz/Kurzinformation)
Sonderschulzuweisung verletzt Verfassungsrecht
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Gemeinsame Beschulung von behinderten und nicht behinderten Schülern
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse (3)
- lexetius.com (Pressemitteilung)
Die Verfassungsbeschwerde einer behinderten Schülerin ist erfolgreich
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
- REHADAT Informationssystem (Leitsatz/Kurzinformation)
Benachteiligungsverbot
Verfahrensgang
- OVG Niedersachsen, 28.05.1996 - 13 M 1663/96
- BVerfG, 30.07.1996 - 1 BvR 1308/96
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1997, 1062
- DVBl 1996, 1369
- FamRZ 1996, 1265
- NVwZ 1997, 782
Wird zitiert von ... (16)
- BVerfG, 08.10.1997 - 1 BvR 9/97
Integrative Beschulung
b) Diese Entscheidung wurde auf eine frühere Verfassungsbeschwerde der Beschwerdeführerin hin durch die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts unter Zurückverweisung der Sache an das Oberverwaltungsgericht aufgehoben (Beschluß vom 30. Juli 1996, JZ 1996, S. 1073 m. Anm. Dietze = NJW 1997, S. 1062). - VGH Baden-Württemberg, 13.03.1997 - 13 S 1132/96
Behördlich angeordnete sofortige Vollziehung - besonderes Vollziehungsinteresse …
Die in einem Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO zu treffende gerichtliche Entscheidung ergeht nach ständiger verwaltungsgerichtlicher - verfassungsrechtlich unbedenklicher (vgl. BVerfG-K, Beschl. v. 30.7.1996, DVBl. 1996, 1369) - Rechtsprechung im Wege einer Interessenabwägung. - OVG Mecklenburg-Vorpommern, 04.09.2007 - 1 M 18/07
Zur Nutzungsuntersagung betreffend einen Holzsteg bzw. Bootssteg im …
Die in einem Verfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO zu treffende gerichtliche Entscheidung ergeht nach ständiger - verfassungsrechtlich unbedenklicher (vgl. BVerfG, Beschl. v. 30.07.1996 - 1 BvR 1308/96 -, DVBl. 1996, 1369) - Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte auf der Grundlage einer Interessenabwägung.Diese Prägung der Interessenabwägung durch die Erfolgsaussichten des Rechtsbehelfs in der Hauptsache ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BVerfG, Beschl. v. 19.10.1998 - 2 BvR 1147/88 -, VBlBW 1989, 130; Beschl. v. 30.07.1996 - 1 BvR 1308/96 -, DVBl. 1996, 1369).
- VG Karlsruhe, 15.10.2008 - 7 K 1409/07
Befreiung von Studiengebühren bei Schwerbehinderung
Bei der Anwendung und Auslegung dieser Bestimmung ist deshalb auch der Ausstrahlungswirkung von Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG Rechnung zu tragen (vgl. BVerfG , Beschl. v. 30.07.1996 - 1 BvR 1308/96 -, NJW 1997, 1062; BVerfG , Beschl. v. 08.10.1997 - 1 BvR 9/97 -, BVerfGE 96, 288, 306 ff.). - BVerfG, 04.04.1997 - 1 BvR 9/97
Erlaß einer einstweiligen Anordnung zugunsten einer körperbehinderten Schülerin
1996 (NJW 1997, 1062) aufgehoben wurde. - VG Köln, 14.12.2001 - 18 K 1560/00 vgl. die Rechtsprechung des BVerfG zu Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG im Schulrecht; insbesondere den Beschluss vom 30.07.1996 - 1 BvR 1308/96 - DVBl. 1996, 1369; und das Urteil vom 08.10.1997 - 1 BvR 9/97 -, BVerfGE 96, 288 ff.
- OVG Niedersachsen, 29.11.1996 - 13 M 4539/96
Überweisung eines Behinderten in die Sonderschule;; Behinderung; Förderbedarf, …
Diesen Beschluß hat das BVerfG - 1. Kammer des Ersten Senats am 30. Juli 1996 (1 BvR 1308/96, JZ 1996, 1073 m. Anm. Dietze) aufgehoben, weil er - in Ansehung von Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG nicht ausreichend begründet worden sei, und die Sache an das OVG zurückverwiesen. - BVerwG, 14.08.1997 - 6 B 34.97
Verfassungsrecht - Verbot der Benachteiligung Behinderter; Schulrecht - Aufnahme …
Nichts anderes läßt sich den beiden Beschlüssen entnehmen, mit denen die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts zwei körperbehinderten Kindern im Wege der einstweiligen Anordnung den Verbleib in der Regelschule ermöglicht hat (Beschlüsse vom 30. Juli 1996 - 1 BvR 1308/96 - JZ 1996, 1073 und vom 4. April 1997 - 1 BvR 9/97 - EuGRZ 1997, 211 ). - BVerwG, 09.02.2000 - 7 B 10.00 Zwar kann dieses verfassungsrechtliche Diskriminierungsverbot, das sich primär an den Gesetzgeber richtet und ihn zur Gewährung des gebotenen Schutzes durch ausgleichende und begünstigende Regelungen für behinderte Menschen verpflichtet, als Ausdruck einer prinzipiellen Wertentscheidung des Verfassungsgebers geeignet sein, auf die Anwendung und Auslegung des Gesetzesrechts im Einzelfall einzuwirken (vgl. BVerfG, Kammerbeschluß vom 30. Juli 1996 - 1 BvR 1308/96 -, NJW 1997, 1062 ).
- VGH Baden-Württemberg, 28.02.1997 - 9 S 1610/96
Einwendungen gegen die Übereinstimmung eines Verwaltungsaktes mit dem …
Es ist gerichtlich nicht geklärt, welche verfassungsrechtlichen Anforderungen das Benachteiligungsverbot des Art. 3 Abs. 3 S. 2 GG in Baden- Württemberg an die von der Schulaufsichtsbehörde festzustellende Sonderschulpflicht stellt (siehe hierzu Beschluß des Senats vom 3.9.1996 - 9 S 1971/96 - unter Hinweis auf den Beschluß des BVerfG vom 30.7.1996, JZ 1996, 1073). - VG Karlsruhe, 02.02.2001 - 11 K 1246/00
Abfallbeseitigung - gefährlicher Abfall
- VGH Baden-Württemberg, 03.09.1996 - 9 S 1971/96
Ermöglichung eines gemeinsamen Unterrichts behinderter Schüler mit …
- OVG Schleswig-Holstein, 19.09.1996 - 3 M 81/96
- VGH Bayern, 11.12.1996 - 7 B 96.2568
- VG Braunschweig, 31.01.2005 - 6 A 353/04
Sonderpädagogischer Förderbedarf und Überweisung zu einer Förderschule mit …
- VG Göttingen, 09.01.2003 - 4 A 4138/02
Überweisung an eine "Schule für geistig Behinderte"; Behinderte; Lernhilfe; …
