Rechtsprechung
| BGH, 19.01.2001 - V ZR 437/99 |
Übervorteilte Grundstücksverkäuferin
§ 138 Abs. 1 BGB, wucherähnliches Rechtsgeschäft, Indizwirkung eines groben Mißverhältnisses für die subjektiven Sittenwidrigkeitsvoraussetzungen;
§ 818 Abs. 3 BGB, Ausschluß der Saldotheorie über die Fälle des § 819 Abs. 1 BGB hinaus auch bei grob fahrlässiger Unkenntnis
Volltextveröffentlichungen (13)
mehr- openjur.de
- Dt. Notarinstitut (Volltext, Word-/PDF-format)
- Deutsches Notarinstitut
(Volltext/Leitsatz)
BGB § 138 Abs. 1 D; BGB § 138 Abs. 1 D; ZPO § 286 B; BGB § 818 Abs. 1; ZPO § 522
- rws-verlag.de
Keine Anwendung der "Saldotheorie" zu Lasten der durch ein wucherähnliches sittenwidriges Geschäft geschädigten Partei
- Prof. Dr. Lorenz
Wucherähnliches Geschäft bei Unkenntnis der Wertverhältnisse; keine Anwendung der Saldotheorie zu Lasten des Bewucherten
- NWB SteuerXpert START
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Verwerfliche Gesinnung des Begünstigten beim wucherähnlichen Geschäft; Anwendung der Saldotheorie
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Immobilien - Rückschluß auf verwerfliche Gesinnung aus grobem Missverhältnis
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Keine Anwendung der "Saldotheorie" zu Lasten der durch ein wucherähnliches sittenwidriges Geschäft geschädigten Partei
Kurzfassungen/Presse (4)
- Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)
BGB §§ 138, 818 Abs. 1; ZPO §§ 286, 522
Verwerflichkeit bei objektivem Missverhältnis auch ohne Kenntnis des Begünstigten - Benkelberg & Kollegen (Kurzmitteilung)
- financialmind.de (Kurzinformation)
Grundstückskauf: Auch unbewusst kann sittenwidrig gehandelt werden
- finanztip.de (Kurzinformation)
Vermutung eines Wuchergeschäfts bei überhöhtem Grundstückspreis
Besprechungen u.ä. (2)
- beck.de (Entscheidungsanmerkung)
Grundfragen der Nichtigkeit wucherähnlicher Rechtsgeschäfte und die bereicherungsrechtliche Saldotheorie
- EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)
Keine Anwendung der "Saldotheorie'' zu Lasten der durch ein wucherähnliches sittenwidriges Geschäft geschädigten Partei
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 146, 298
- NJW 2001, 1127
- ZIP 2001, 747
- MDR 2001, 683
- WM 2001, 637
- NJW-RR 2001, 878
- NJW-RR 2001, 878 (Ls.)
- DB 2001, 916
- BauR 2001, 1153 (Ls.)
Wird zitiert von ... (181)
- OLG Düsseldorf, 03.07.2009 - 24 U 34/09
Sittenwidrigkeit eines Partnervermittlungsvertrages
Dem steht es gleich, wenn sich jemand bewusst oder grob fahrlässig der Kenntnis erheblicher Tatsachen verschließt (BGH WM 1998, 513 (514); NJW 2001, 1127).Ist indes das Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besonders grob, so kann dies den Schluss auf die bewusste oder grob fahrlässige Ausnutzung eines den Vertragspartner in seiner Entscheidungsfreiheit beeinträchtigenden Umstands rechtfertigen (BGH WM 1980, 597; WM 1981, 404 (405); NJW 1992, 899 (890); NJW 2000, 1487 (1488); NJW 1994, 1275; NJW-RR 2000, 1431; NJW 2001, 1127 (1128)).
Ein besonders auffälliges, grobes Missverhältnis ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs schon dann anzunehmen, wenn der Wert der Leistung knapp bzw. annähernd doppelt so hoch ist wie derjenige der Gegenleistung (BGH WM 1980, 597 f.; NJW 1994, 1344 (1377); WM 1997, 230 (232); NJW 2000, 1254 (1255); BGHZ 146, 298 (302); ZIP 2003, 23; Staudinger/Sack, BGB - Neubearbeitung 2003, § 138 Rn. 179 m.w.N.).
Maßgeblich sind immer nur die objektiven Werte von Leistung und Gegenleistung (st. Rpsr. BGH WM 1969, 1255 (1257); WM 1984, 874 (875); NJW 1996, 1204; NJW 1999, 3187 (3190); NJW 2000, 1254 (1255); BGHZ 146, 298 (303); Staudinger/Sack, a.a.O., § 138 Rn. 177 m.w.N.).
Die genannte Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit bezieht sich nicht nur auf Grundstücksgeschäfte (BGH NJW 2001, 1127 ff.).
Ausreichend ist, wenn allein der objektive Tatbestand des § 138 Abs. 1 BGB durch ein entsprechendes Äquivalenzmissverhältnis erfüllt ist (BGH NJW 2001, 1127 (1128 r. Sp.) unter Hinweis auf Kreditverträge: BGHZ 98, 174, 104, 102 (107); für Maklerverträge: BGHZ 125, 135 (140); BGH NJW 2000, 2669 (2670); für Finanzierungsleasing: BGHZ 128, 255 (267); für Kaufverträge: BGH NJW-RR 1991, 589; NJW 1992, 899 (900); DtZ 1997, 66; NJW-RR 1998, 932 (934); Zinsüberschreitung um 100 %: BGHZ 110, 336 (338 ff.); NJW 1990, 1595).
Liegt - wie hier - ein besonders grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vor, so besteht nach der Rechtsprechung eine tatsächliche Vermutung für ein Handeln aus verwerflicher Gesinnung, die in der Regel eine Prüfung der subjektiven Voraussetzungen entbehrlich macht und die Sittenwidrigkeit des Vertrages begründet (BGH NJW 2001, 1127; 2002, 429; 3165; WM 2008, 967;… Palandt/Ellenberger, a.a.O., § 138 Rn. 34 a).
Sie kann nur dann nicht zur Anwendung kommen, wenn sie im Einzelfall durch besondere Umstände erschüttert ist (BGH NJW 2001, 1127 (1128 f.) m.w.N.).
- OLG Düsseldorf, 17.05.2010 - 24 U 188/09
Wann ist Partnerschaftsvermittlungsvertrag sittenwidrig?
Dem steht es gleich, wenn sich jemand bewusst oder grob fahrlässig der Kenntnis erheblicher Tatsachen verschließt (BGH WM 1998, 513 (514); NJW 2001, 1127).Ist indes das Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besonders grob, kann dies den Schluss auf die bewusste oder grob fahrlässige Ausnutzung eines den Vertragspartner in seiner Entscheidungsfreiheit beeinträchtigenden Umstands rechtfertigen (BGH WM 1980, 597; WM 1981, 404 (405); NJW 1992, 899 (890); NJW 2000, 1487 (1488); NJW 1994, 1275; NJW-RR 2000, 1431; NJW 2001, 1127 (1128)).
Ein besonders auffälliges, grobes Missverhältnis ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs schon dann anzunehmen, wenn der Wert der Leistung knapp bzw. annähernd doppelt so hoch ist wie derjenige der Gegenleistung (BGH WM 1980, 597 f.; NJW 1994, 1344 (1377); WM 1997, 230 (232); NJW 2000, 1254 (1255); BGHZ 146, 298 (302); ZIP 2003, 23; Senat, NJW-RR 2009, 1645, 1646; Staudinger/Sack, BGB - Neubearbeitung 2003, § 138 Rn. 179 m.w.N.).
Maßgeblich sind immer die objektiven Werte von Leistung und Gegenleistung (st. Rpsr. BGH WM 1969, 1255 (1257); WM 1984, 874 (875); NJW 1996, 1204; NJW 1999, 3187 (3190); NJW 2000, 1254 (1255); BGHZ 146, 298 (303); Staudinger/Sack, a.a.O., § 138 Rn. 177 m.w.N.).
Die skizzierte Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit bezieht sich nicht nur auf Grundstücksgeschäfte (BGH NJW 2001, 1127 ff.).
Ausreichend ist, wenn der objektive Tatbestand des § 138 Abs. 1 BGB durch ein entsprechendes Äquivalenzmissverhältnis erfüllt ist (BGH NJW 2001, 1127 (1128 r. Sp.) unter Hinweis auf Kreditverträge: BGHZ 98, 174, 104, 102 (107); für Maklerverträge: BGHZ 125, 135 (140); BGH NJW 2000, 2669 (2670); für Finanzierungsleasing: BGHZ 128, 255 (267); für Kaufverträge: BGH NJW-RR 1991, 589; NJW 1992, 899 (900); DtZ 1997, 66; NJW-RR 1998, 932 (934); Zinsüberschreitung um 100 %: BGHZ 110, 336 (338 ff.); NJW 1990, 1595).
Besteht - wie hier - ein besonders grobes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vor, so greift nach der Rechtsprechung eine tatsächliche Vermutung für ein Handeln aus verwerflicher Gesinnung, die in der Regel eine Prüfung der subjektiven Voraussetzungen entbehrlich macht und die Sittenwidrigkeit des Vertrages begründet (BGH NJW 2001, 1127; 2002, 429; 3165; WM 2008, 967; Senat, NJW-RR 2009, 1645, 1648).
Sie kann nur dann nicht zur Anwendung kommen, wenn sie im Einzelfall durch besondere Umstände erschüttert ist (BGH NJW 2001, 1127 (1128 f.) m.w.N.; Senat, a.a.O.).
- BGH, 29.06.2007 - V ZR 1/06
Immobilien - Verwerfliche Gesinnung
Das ist insbesondere der Fall, wenn eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten hervorgetreten ist, weil er etwa die wirtschaftlich schwächere Position des anderen Teils bewusst ausgenutzt oder sich zumindest leichtfertig der Erkenntnis verschlossen hat, dass sich der andere nur unter dem Zwang der Verhältnisse auf den für ihn ungünstigen Vertrag eingelassen hat (Senat, BGHZ 146, 298, 301 f.).Ist das Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besonders grob - hiervon ist bei Grundstücksgeschäften bereits dann auszugehen, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung -, lässt dies den Schluss auf eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten zu (Senat, BGHZ 146, 298, 305; BGHZ 160, 8, 14;… Urt. v. 8. November 1991, V ZR 260/90, NJW 1992, 899, 900;… Urt. v. 23. Juni 1995, V ZR 265/93, NJW 1995, 2635, 2636, insoweit in BGHZ 130, 101 nicht abgedruckt;… Urt. v. 4. Februar 2000, V ZR 146/98, NJW 2000, 1487, 1488;… Urt. v. 5. Oktober 2001, V ZR 237/00, NJW 2002, 429, 430;… Urt. v. 19. Juli 2002, V ZR 240/01, NJW 2002, 3165, 3166).
Diese tatsächliche Vermutung kommt nur dann nicht zum Tragen, wenn sie im Einzelfall durch besondere Umstände erschüttert ist (Senat, BGHZ 146, 298, 305).
Der Schluss von dem besonders groben Äquivalenzmissverhältnis auf eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten leitet sich aus dem Erfahrungssatz her, dass außergewöhnliche Leistungen in der Regel nicht ohne Not oder einen anderen den Benachteiligten hemmenden Umstand zugestanden werden und der Begünstigte diese Erfahrung teilt (Senat, BGHZ 146, 298, 302 f.;… Urt. v. 5. Oktober 2001, V ZR 237/00, NJW 2002, 429, 432 mwN).
Dies kommt etwa in Betracht, wenn dem benachteiligten Käufer das Wertverhältnis gleichgültig war, weil er ein besonderes Affektionsinteresse an dem Kaufgegenstand hatte (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 305).
Es bleibt aber auch in diesem Fall Sache des Begünstigten, alle Umstände darzulegen und erforderlichenfalls zu beweisen, die zusammen genommen die Vermutung erschüttern, er habe einen den Vertragspartner in seiner Entscheidungsfreiheit beeinträchtigenden Faktor bewusst oder jedenfalls grob fahrlässig ausgenutzt (vgl. zur Beweislast, Senat, BGHZ 146, 298, 305;… Urt. v. 19. Juli 2002, V ZR 240/01, NJW 2002, 3165, 3166).
- BGH, 05.10.2001 - V ZR 237/00
Immobilien - Sittenwidriges Grundstücksgeschäft
Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts ist auf der Grundlage der bisher getroffenen Feststellungen - neben einem Schadensersatzanspruch aus culpa in contrahendo (vgl. Senat, Urt. v. 19. Januar 2001, V ZR 437/99, NJW 2001, 1127, 1129, zur Veröffentlichung in BGHZ 146, 298 vorgesehen) - ein Bereicherungsanspruch der Klägerin (§ 812 Abs. 1 Satz 1 1. Alt. BGB), der auf Herausgabe des vereinnahmten Kaufpreisanteils - als Surrogat der abgetretenen Forderung (§ 818 Abs. 1 2. Halbsatz BGB) - gerichtet ist, nicht auszuschließen.Von einem besonders groben Mißverhältnis ist auszugehen, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch ist wie der Wert der Gegenleistung des Begünstigten (vgl. nur Senat, Urt. v. 19. Januar 2001, V ZR 437/99, NJW 2001, 1127 f m.w.N.).
Für diese Schlußfolgerung ist die Kenntnis des Beklagten von den Wertverhältnissen keine Voraussetzung (vgl. Senat, Urt. v. 19. Januar 2001, aaO).
(2) An die damit begründete tatsächliche Vermutung ist der Tatrichter jedenfalls als Beweiswürdigungsregel gebunden; sie kann nur dann nicht zur Anwendung kommen, wenn sie im Einzelfall durch besondere Umstände erschüttert ist (Senat, Urt. v. 19. Januar 2001, V ZR 437/99, NJW 2001, 1127, 1129).
Diese Schlußfolgerung leitet sich aus dem - von dem Berufungsgericht nicht in Betracht gezogenen - Erfahrungssatz her, daß in der Regel außergewöhnliche Leistungen nicht ohne Not - oder nicht ohne einen anderen den Benachteiligten hemmenden Umstand - zugestanden werden und auch der Begünstigte diese Erfahrung teilt (…vgl. Senat, Urt. v. 28. Mai 1976, V ZR 170/74, LM § 138 (Aa) Nr. 22;… Urt. v. 12. Dezember 1986, aaO;… Urt. v. 21. März 1997, aaO; Urt. v. 19. Januar 2001, V ZR 437/99, NJW 2001, 1127, 1128).
- BGH, 23.06.2006 - V ZR 147/05
Immobilien - Subjektiver Wuchertatbestand bei Kauf einer Bauruine
Im Ausgangspunkt zutreffend geht das Berufungsgericht allerdings davon aus, dass das Verleiten des Käufers zum Abschluss eines sittenwidrigen Rechtsgeschäfts einen Schadensersatzanspruch aus culpa in contrahendo wegen Verletzung vorvertraglicher Rücksichtnahmepflichten begründen und der Benachteiligte auf dieser Grundlage die Rückgängigmachung des Vertrages fordern kann (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 306; 160, 8, 10 f.; BGHZ 99, 101).Die Sache ist nicht zur Endentscheidung reif, weil sich anhand der von dem Berufungsgericht getroffenen Feststellungen nicht beurteilen lässt, ob der zwischen den Parteien geschlossene Vertrag als wucherähnliches Rechtsgeschäft im Sinne des § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 301).
Sollte - was erforderlichenfalls allerdings neuer Feststellungen bedarf - zwischen Leistung und Gegenleistung ein besonders grobes Missverhältnis bestehen, der vereinbarte Kaufpreis also mindestens knapp doppelt so hoch sein wie der objektive Wert des verkauften Grundstücks, wäre nach der Rechtsprechung des Senats der Schluss auf eine verwerfliche Gesinnung des Beklagten zulässig (Senat, BGHZ 146, 298, 302 ff. m.w.N.).
Da der Beklagte das aus dem Rechtsgeschäft Erlangte im Fall seiner Nichtigkeit nach § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB herausgeben muss und die Saldotheorie zum Nachteil der durch ein wucherähnliches Rechtsgeschäft benachteiligten Partei keine Anwendung findet (Senat, BGHZ 146, 298, 307 f.), kann der Kläger die Herausgabe der von ihm erbrachten Leistung oder den Wertersatz hierfür (§ 818 Abs. 2 BGB) unabhängig von der Rückgewähr der empfangenen Leistung verlangen.
- BGH, 19.07.2002 - V ZR 240/01
Immobilien - Vermutung für eine verwerfliche Gesinnung bei Grundstückskauf
Danach kann ein auf den entgeltlichen Erwerb eines Grundstücks gerichtetes Rechtsgeschäft, das den Wuchertatbestand des § 138 Abs. 2 BGB nicht in allen Punkten erfüllt, auch dann gegen die guten Sitten verstoßen und damit nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn ein auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besteht und weitere Umstände hinzutreten, insbesondere der Begünstigte aus verwerflicher Gesinnung gehandelt hat (vgl. nur Senat, BGHZ 146, 298, 301).Für die Annahme, diese Voraussetzung sei zugunsten eines der "laesio enormis" des gemeinen Rechts entsprechenden Ergebnisses aufgegeben (so Flume, ZIP 2001, 1621; anders aber Lorenz, Anm. zu LM § 138 [D] Nr. 3; Bork, JZ 2001, 1138, 1139), gibt auch das Urteil des Senats vom 19. Januar 2001 (BGHZ 146, 298) keine Grundlage.
Solche Umstände können sich namentlich aus sachgerechten, eine Übervorteilung regelmäßig ausschließenden Bemühungen zur Ermittlung eines den Umständen nach angemessenen Leistungsverhältnisses ergeben, wie etwa bei einem (fehlerhaften) Verkehrswertgutachten als Grundlage der Kaufpreisbemessung (Senat, BGHZ 146, 298, 305;… Urt. v. 21. März 1997, V ZR 355/95, WM 1997, 1155, 1156).
Gelingt den beweisbelasteten Beklagten (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 305) hierfür der Beweis, so ist für die Annahme einer verwerflichen Gesinnung der Beklagten kein Raum.
Damit läßt sich nicht vereinbaren, daß das Berufungsgericht bei Prüfung des subjektiven Merkmals der Sittenwidrigkeit, für das die in § 138 Abs. 2 BGB genannten Umstände in ihren Auswirkungen auf die freie Willensentschließung ebenfalls Bedeutung erlangen (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 302;… Urt. v. 21. März 1997, V ZR 355/95, WM 1997, 1155, 1157), feststellt, der Kläger habe sich wegen seiner "Position der Verhandlungsschwäche" und seiner "zugleich eingeschränkten körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit" nicht von den - nun für ihn nachteiligen - Wertvorstellungen lösen können, die Grundlage der von ihm betriebenen Erbauseinandersetzung gewesen seien.
- OLG Düsseldorf, 01.10.2002 - 4 U 15/02
Immobilien - Nichtigkeit eines Kaufvertrags wegen grob falschen Wertgutachtens
Dem steht es gleich, wenn sich jemand bewusst oder grob fahrlässig der Kenntnis erheblicher Tatsachen verschließt (BGH NJW 2001, 1127).Handelt es sich bei dem Vertrag um ein Grundstücksgeschäft ist ein grobes Mißverhältnis von Leistung und Gegenleistungen bereits dann anzunehmen, wenn der Wert der Leistung knapp doppelt so hoch anzusetzen ist, wie der Wert der Gegenleistung (vgl. BGH NJW 2001, 1127, 1128).
b) Erwirbt ein Teil von dem Begünstigten ein Grundstück zu einem Preis, der in einem objektiv groben Mißverhältnis zur Gegenleistung steht, indiziert dies - aus dem Erfahrungssatz, dass außergewöhnliche Leistungen nicht ohne Not oder einen anderen den Benachteiligten hemmenden Umstand zugestanden werden - die Annahme, der Benachteiligte habe sich auf die ihm ungünstigen Vertragsbedingungen nur aus Mangel an Urteilsvermögen - in Folge der Unkenntnis des wahren Werts der Sache - eingelassen (vgl. BGH NJW 2001, 1127, 1128).
Damit ist der von der Rechtsprechung geforderte "weitere Umstand", der den Vertrag bei Zusammenfassung der subjektiven und objektiven Merkmale als sittenwidrig erscheinen lässt, gegeben (vgl. BGH NJW 2001, 1127, 1128).
Zwar kann der Umstand, dass die Preisbildung unter Zugrundelegung eines von den Vertragsparteien eingeholten (fehlerhaften) Verkehrswertsgutachtens erfolgt ist, die gegen den Begünstigen sprechende Vermutung entkräften (BGH NJW 2001, 1127, 1129; BGH WM 1997, 1155, 1156), doch können sich die Beklagten hierauf nicht mit Erfolg berufen, denn sie mussten auf Grund ihrer Sachkenntnis erkennen, dass das Ergebnis des Wertgutachtens in einem groben Mißverhältnis zum wirklichen Verkehrswert stand (vgl. BGH WM 1997, 1155, 1157).
- OLG München, 28.07.2010 - 20 U 4052/08
Anforderungen an die verwerfliche Gesinnung des Erwerbers bei wucherähnlichen …
a) Eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten als subjektives Merkmal eines wucherähnlichen Rechtsgeschäfts setzt voraus, dass dieser bewusst oder grob fahrlässig die die andere Vertragspartei in ihrer Entscheidungsfreiheit beeinträchtigenden Umstände, wie hier das unmittelbare Bevorstehen der Zwangsversteigerung, ausnutzt (BGHZ 146, 298; BGH, NJW 2007, 2841 ).Bei Grundstücksgeschäften geht der BGH dabei davon aus, dass sich der Begünstigte, wenn er nicht selbst hinreichend sachkundig ist, sich im Allgemeinen vor Vertragsschluss durch Beobachtung des Grundstücksmarktes oder Einholung sachverständiger Auskünfte zumindest grundlegende Kenntnisse von den Marktpreisen verschafft hat und deshalb ohne weiteres in der Lage ist, ein Geschäft als für ihn außergewöhnlich vorteilhaft zu erkennen, so dass er sich zumindest leichtfertig der Erkenntnis eines besonders groben Äquivalenzmissverhältnisses verschließt (BGHZ 146, 298).
Solche Umstände können sich nach der Rechtsprechung des BGH namentlich aus sachgerechten, eine Übervorteilung regelmäßig ausschließenden Bemühungen zur Ermittlung eines den Umständen nach angemessenen Leistungsverhältnisses ergeben, wie etwa bei einem (fehlerhaften) Verkehrswertgutachten als Grundlage der Kaufpreisbemessung (BGHZ 146, 298; BGH, NJW 2002, 3165 ; BGH, WM 2008, 967 ).
b) Bei wucherähnlichen Geschäften leitet sich die Sittenwidrigkeit nicht allein aus dem objektiven Inhalt des Rechtsgeschäft - dem auffälligen Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung - ab, hinzukommen muss mindestens ein weiterer Umstand, der den Vertrag bei Zusammenfassung der objektiven und subjektiven Merkmale als sittenwidrig erscheinen lässt, insbesondere eine verwerfliche Gesinnung des Begünstigten (BGHZ 146, 298; BGH, WM 2008, 967 ).
Auch bei wucherähnlichen Rechtsgeschäften wird also auf den Gesamtcharakter des Rechtsgeschäfts abgestellt, indem Inhalt, Beweggrund und Zweck in die Gesamtwürdigung einbezogen werden (BGHZ 146, 298).
- BGH, 05.07.2002 - V ZR 97/01
Verfahrensrecht - Umschreibung einer Auflassungsvormerkung: Prozessauswirkung
Dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn der Begünstigte aus verwerflicher Gesinnung gehandelt hat, etwa weil er die wirtschaftlich schwächere Lage des anderen Teils bewußt zu seinem Vorteil ausnutzt oder wenn er sich leichtfertig der Einsicht verschließt, daß sich der andere nur unter dem Zwang der Verhältnisse auf den ungünstigen Vertrag einläßt (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 301 f;… Urt. v. 5. Oktober 2001, V ZR 237/00, NJW 2002, 429, 430).Ist das Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besonders grob, so ist allein deswegen der Schluß auf die bewußte oder grob fahrlässige Ausnutzung eines den Vertragspartner in seiner Entscheidungsfreiheit beeinträchtigenden Umstandes zulässig (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 302;… Urt. v. 5. Oktober 2001, V ZR 237/00, aaO, 430, 432).
Dabei können die mit dem Übergang zur Marktwirtschaft in den neuen Bundesländern verbundenen Unsicherheiten bei der Wertermittlung (…vgl. auch Senat, Urt. v. 21. März 1997, V ZR 355/95, WM 1997, 1155, 1156 f;… Urt. v. 4. April 2000, V ZR 146/98, aaO;… Urt. v. 5. Oktober 2001, V ZR 237/00, aaO, 432) sowie die Motivation des Beklagten, die gekauften Waldflächen zur Jagd und nicht zur Forstbewirtschaftung zu nutzen (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 305;… Urt. v. 5. Oktober 2001, V ZR 237/00, aaO), eine Rolle spielen.
Kommt das Berufungsgericht erneut zu der Auffassung, ein grobes Mißverhältnis liege nicht vor, so käme eine Nichtigkeit des Kaufvertrags nur dann in Betracht, wenn mindestens ein weiterer Umstand hinzukommt, der den Vertrag bei Zusammenfassung der subjektiven und objektiven Elemente als sittenwidrig erscheinen läßt (vgl. Senat, BGHZ 146, 298, 301).
- BGH, 12.03.2003 - IV ZR 278/01
Arztrecht - Übermaßbehandlung
a) Beide Tatbestände erfordern zunächst objektiv ein auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung (vgl. dazu: BGHZ 104, 102, 104 m.w.N.; 128, 255, 257; BGH, Urteile vom 30. Mai 2000 - IX ZR 121/99 - NJW 2000, 2669 unter II 1 m.w.N.; vom 19. Januar 2001 - V ZR 437/99 - NJW 2001, 1127 unter II 1 b m.w.N.).b) Als Maßstab für die Beurteilung der Gegenleistung hat das Berufungsgericht zutreffend den objektiven Wert herangezogen (vgl. BGH, Urteile vom 12. Januar 1996 - V ZR 289/94 - NJW 1996, 1204 unter II a; vom 22. Dezember 1999 - VIII ZR 111/99 - NJW 2000, 1254 unter II 2 a; vom 19. Januar 2001 aaO unter II 2 a; jeweils m.w.N.).
- BGH, 25.02.2011 - V ZR 208/09
Wohnungseigentum - Wucher? Verkauf zweier geteilter Wohnungen als Einheit
- OLG Brandenburg, 08.03.2007 - 5 U 59/06
Rücktrittsmöglichkeit vom Grundstückskaufvertrag, notarielle Vereinbarungen
- BGH, 09.10.2009 - V ZR 178/08
Immobilien - Verwerfliche Gesinnung: Beweisführung bei wucherähnlichem Geschäft
- OLG Naumburg, 30.04.2002 - 11 U 122/01
Immobilien - Grundstückskauf weit über Wert
- BAG, 22.07.2008 - 1 ABR 40/07
Mitbestimmung des Betriebsrats bei Ethik-Richtlinien
- OLG Düsseldorf, 16.04.2002 - 21 U 140/01
- BGH, 18.12.2007 - XI ZR 324/06
Immobilienanlagen - Verbundenes Geschäft
- BGH, 20.01.2004 - XI ZR 460/02
Bauträger - Wann ist eine Haustürsituation der kreditgebenden Bank zuzurechnen?
- BGH, 12.02.2004 - III ZR 359/02
Immobilienanlagen - Pflicht zu Offenlegung der "Innenprovisionen"?
- BGH, 26.02.2008 - XI ZR 74/06
Nichtige Vollmacht wg. Verstoß gg. Rechtsberatungsgesetz
- BGH, 12.11.2002 - XI ZR 3/01
Bankenrecht - Bauherrenmodell: Aufklärungspflicht über versteckte Innenprovision
- BGH, 18.03.2003 - XI ZR 188/02
Bauherrenmodell - Erklärungen des Vermittlers nicht der Bank zurechenbar
- BGH, 20.05.2003 - XI ZR 248/02
Kreditrecht - Aufklärungspflichtverletzung der Bank
- BGH, 14.03.2003 - V ZR 308/02
Immobilienmakler - Verkäufer muss nicht über Innenprovision aufklären
- BGH, 14.10.2003 - XI ZR 134/02
Kreditrecht - Nichtigkeit eines Kreditvertrages
- BGH, 02.12.2003 - XI ZR 53/02
Immobilienanlage - Rechtsschein bei fehlender Vertretungsmacht
- BGH, 29.04.2008 - XI ZR 221/07
Immobilienanlagen - Sittenwidrige Überteuerung der zu finanzierenden Wohnung
- BGH, 07.11.2003 - V ZR 65/03
Immobilien - Inhalt des einzutragenden dinglichen Rechts
- BGH, 02.07.2004 - V ZR 213/03
Immobilien - Ermittlung des Verkehrswerts eines Grundstücks
- BGH, 17.06.2005 - V ZR 220/04
Bauträger - Überhöhte Erbbauzinsen im Rahmen eines Steuersparmodells
- BGH, 18.11.2003 - XI ZR 322/01
Bankenrecht - Finanzierung eines Steuersparmodells: Aufklärungspflichten
- BGH, 27.06.2008 - V ZR 83/07
Immobilien - Wirksame Tilgungsbestimmung des Käufers?
- BGH, 18.12.2008 - VII ZR 201/06
Bauvertrag - Spekulativ überhöhter Einheitspreis im Bauvertrag
- BGH, 02.04.2009 - V ZR 177/08
Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des Verkehrswerts einer Sache
- OLG Hamm, 12.07.2001 - 22 U 90/00
Kauf von Eigentumswohnungen - sittenwidriger Vertrag - vorvertragliches …
- BGH, 11.06.2003 - VIII ZR 160/02
Energierecht - Pflicht zur Abnahme von "ökologischem" Strom
- OLG München, 25.01.2006 - 15 U 4751/04
Zur Täuschung über die Vermögensverhältnisse bei Abschluss eines …
- BGH, 18.03.2003 - XI ZR 422/01
Kreditrecht - Wirksamer Vertrag trotz Überschreitung des zulässigen Zinssatzes
- OLG Düsseldorf, 09.11.2004 - 21 U 140/01
Gewährleistungsansprüche aus einem Kaufvertrag über ein Turnierpferd
- BGH, 29.06.2005 - VIII ZR 299/04
Gewinnzusagen - Aufrechnungsmöglichkeit bei Bestellungen
- OLG Stuttgart, 29.09.2008 - 5 U 65/08
Mietrecht - Vertraglicher Ausschluss der Minderung durch Mieteinbehalt wirksam?
- OLG Karlsruhe, 15.01.2007 - 15 W 56/06
Prozesskostenhilfe; culpa in contrahendo; unerlaubte Handlung: Erfolgsaussicht …
- BGH, 03.04.2008 - III ZR 190/07
Wirksamkeit eines Internet-Spielvertrages bei fehlender Limitsetzung
- OLG Brandenburg, 06.10.2010 - 4 U 36/10
Anpassung des Kaufpreises eines Grundstückskaufvertrages
- OLG Brandenburg, 21.10.2010 - 5 U 117/08
Auffälliges Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung bei einem …
- OLG Hamm, 31.05.2001 - 22 U 90/00
- BGH, 04.07.2002 - V ZR 75/02
Verfahrensrecht - Zulassung der Revision bei wesentlichen Verfahrensmängeln
- BGH, 25.07.2002 - V ZR 118/02
Verfahrensrecht - Statthaftigkeit der Nichtzulassungsbeschwerde
- BGH, 25.10.2002 - V ZR 253/01
Immobilienrecht - Verbot einer Verfallabrede
- OLG Köln, 10.02.2009 - 24 U 165/08
Aufklärungs- und Beratungspflichten nach Abschluss eines …
- BGH, 13.12.2002 - V ZR 359/01
Verfahrensrecht - Anforderungen an die Substantiierung eines Vortrages
- BAG, 26.04.2006 - 5 AZR 549/05
Sittenwidrige Arbeitsvergütung
- BGH, 17.01.2008 - III ZR 239/06
Wirksamkeit eines Partnervermittlungsvertrags
- LAG Hamm, 18.03.2009 - 6 Sa 1284/08
5,20 Euro Stundenlohn ist sittenwidriger Lohnwucher // KiK-Mitarbeiterinnen
- BGH, 05.04.2001 - VII ZR 135/00
Drittwiderklage gegen Zedenten: Gerichtsstand?
- BGH, 06.05.2003 - XI ZR 226/02
Kreditrecht - Angemessenheitskontrolle eines Vorfälligkeitsentgelts
- OLG Karlsruhe, 29.10.2002 - 17 U 140/01
Immobilienanlagen
- BGH, 05.03.2010 - V ZR 60/09
Immobilien - Nichtigkeit des Grundstückskaufvertrags
- BGH, 14.11.2002 - I ZR 199/00
Staatsbibliothek
- LAG Hamm, 19.05.2011 - 17 Sa 25/11
Fortbestand des Arbeitsverhältnisses nach Nichtigerklärung eines Rentenbescheids; …
- OLG Brandenburg, 21.12.2011 - 4 U 57/11
- BGH, 08.02.2002 - V ZR 168/01
Sittenwidriger Übertragungsvertrag
- BGH, 22.11.2002 - V ZR 96/02
Wirksamkeit des Verkaufs eines zu Zeiten der ehemaligen DDR in Volkseigentum …
- OLG München, 27.04.2006 - 19 U 3717/04
Verbraucherrecht - Zurechenbarkeit einer Haustürsituation
- BGH, 20.03.2001 - XI ZR 213/00
Ansprüche des Bankkunden bei unverbindlichen Optionsscheingeschäften
- LAG Bremen, 17.06.2008 - 1 Sa 29/08
Sittenwidrigkeit eines Stundenlohns von 5 EUR
- BGH, 14.01.2005 - V ZR 260/03
Immobilien - Sittenwidriger Kaufvertrag
- OLG Naumburg, 28.04.2006 - 10 U 45/05
Franchisevertrag: Zur Sittenwidrigkeit bei Kooperationszwang und …
- OLG Frankfurt, 28.07.2006 - 24 U 78/06
Wucherähnliches Rechtsgeschäft: Bemessung eines angemessenen Erbbauzinses
- LG Kaiserslautern, 20.11.2007 - 1 S 91/07
Die bei Vorliegen eines groben Missverhältnisses zwischen Leistung und …
- BGH, 23.07.2008 - XII ZR 134/06
Mietrecht - Gewerberaummietrecht: Fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzugs
- BGH, 27.09.2002 - V ZR 218/01
Immobilien - Wann handelt es sich um Bauerwartungsland?
- BGH, 17.01.2003 - V ZR 235/02
Geschäftsfähigkeit - Minderjährige: Wegfall der Bereicherung
- BGH, 16.09.2003 - XI ZR 74/02
Immobilienanlagen - Pflichtverletzung durch Anlagevermittler?
- BSG, 18.03.2004 - B 11 AL 57/03 R
Insolvenzgeld - Berücksichtigung einer tariflichen Jahressonderzahlung - …
- OLG Rostock, 14.05.2003 - 6 U 117/01
Sittenwidrigkeit eines Grundstückskaufvertrages
- LG Köln, 06.07.2010 - 37 O 122/09
- OLG Hamm, 13.01.2011 - 18 U 88/10
Kein Anspruch auf Rückzahlung von Brautgeld // Vereinbarung nach jesidischen …
- BGH, 25.09.2003 - VII ZR 13/02
Architekten & Ingenieure - Grenze für Nebenkostenpauschale?
- OLG Stuttgart, 24.11.2003 - 6 U 35/03
Immobilienanlagen - Darlehen für Beitritt zu einem Immobilienfonds
- LG Dortmund, 25.07.2006 - 4 O 334/04
- LG Dortmund, 25.07.2006 - 4 O 336/04
- OLG Frankfurt, 19.12.2006 - 9 U 35/05
Immobilienanlagen - HWiG bei Willenserklärung 6 Monate nach Haustürsituation?
- OLG Frankfurt, 28.05.2008 - 23 U 63/07
Immobilienanlagen - Verjährung von Ansprüchen aufgrund von Prospekthaftung
- LAG Hamm, 18.03.2009 - 6 Sa 1372/08
Sittenwidriger Lohn im Einzelhandel
- BGH, 22.04.2009 - IV ZB 34/08
Handeln auch im eigenen Namen bei Unterzeichnung einer Berufungsschrift durch …
- BGH, 18.10.2010 - II ZR 270/08
Aktienrecht - Umtauschverhältnis bei Eingliederung in Hauptgesellschaft
- BGH, 28.10.2010 - 4 StR 215/10
Tenorierung beim Auffangrechtserwerb (unmittelbar erworbener Vermögensgegenstand; …
- KG, 23.07.2004 - 5 U 61/03
Immobilienanlagen
- OLG Köln, 15.12.2004 - 13 U 103/03
Haftung der Bank beim finanzierten Immobilienkauf; Risikoaufklärungspflichten und …
- OLG Frankfurt, 16.08.2006 - 9 U 78/04
Immobilien - Widerruf eines Darlehensvertrages
- BGH, 22.09.2006 - V ZR 239/05
Verfahrensrecht - Streit um Baulandqualität nach Grundstückskauf: Beweiserhebung
- OLG Frankfurt, 15.08.2007 - 9 U 37/07
Bankdarlehen; Haustürgeschäft: Rückabwicklungsanspruch auf Grund eines Widerrufs; …
- BGH, 21.10.2008 - XI ZR 256/07
Anforderungen an die Eingehung eines Schuldanerkenntnisses
- OLG Frankfurt, 24.02.2010 - 9 U 86/08
Kreditfinanzierter Erwerb einer Immobilie zu Steuersparzwecken; …
- OLG Brandenburg, 08.09.2003 - 3 U 117/02
Formularmäßige Vereinbarung der Übernahme der persönlichen Haftung und die …
- KG, 26.08.2004 - 12 U 172/03
Sachmängelhaftung beim Gebrauchtwagenkauf: Bedeutung von Angaben in einer …
- OLG Frankfurt, 22.02.2006 - 9 U 37/05
Immobilien - Käufer muss Kenntnis der Bank für Überteuerung beweisen
- LG Köln, 26.09.2007 - 9 S 139/07
- BGH, 19.03.2010 - V ZR 52/09
Grundbuchrecht - Bestellung einer Grundschuld durch Miteigentümer; Übersicherung
- BAG, 22.07.2010 - 8 AZR 144/09
Materielles Schuldanerkenntnis eines Arbeitnehmers - Unwirksamkeit wegen …
- BVerwG, 30.05.2001 - 8 C 13.00
Ersatzgrundstück; Ersatzgrundstücksregelung, Aufhebung der; Aufhebung von § 9 …
- BGH, 18.12.2002 - VIII ZR 123/02
Kaufrecht - Reitpferd: Sittenwidrig überhöhter Kaufpreis
- BGH, 12.02.2004 - III ZR 355/02
Haftungsansprüche bei unvollständigen Prospektangaben
- OLG Frankfurt, 26.05.2004 - 9 U 58/03
Immobilienanlagen - Aufklärungspflicht: Wann hat die Bank Wissensvorsprung?
- BGH, 05.11.2004 - BLw 14/04
Verfahrensrecht - Anwendungsbereich des § 309 ZPO
- OLG Hamm, 05.11.2004 - 9 U 26/04
Erstattungsanspruch, Sozialhilfeträger, Zuwendungen, Abkömmling, sittenwidrige …
- OLG Frankfurt, 10.05.2005 - 9 U 73/05
Finanzierter Immobilienkauf: Voraussetzungen für die Annahme einer …
- OLG Frankfurt, 09.06.2005 - 9 U 25/05
Fristablauf: Übermittlungsrisiko bei Versendung eines Schriftsatzes
- OLG Frankfurt, 28.03.2007 - 9 U 46/04
Kreditfinanzierte Immobilienfondsbeteiligung: Rechtsscheinhaftung des …
- LAG Bremen, 28.08.2008 - 3 Sa 69/08
Sittenwidrigkeit eines Stundenlohns von 5 €
- OLG Oldenburg, 17.06.2002 - 15 U 15/02
Wohnungseigentum - Sittenwidriger Kaufvertrag
- OLG Frankfurt, 18.09.2007 - 9 W 20/07
Immobilienanlagen - Rückabwicklung eines Darlehensvertrages nach § 3 HWiG
- LAG Hamm, 18.10.2007 - 17 Sa 975/07
Rückforderung einer Gehaltsüberzahlung an eine Dienstordnungsangestellte
- OLG Frankfurt, 21.12.2005 - 9 U 77/04
Verbraucherrecht - Rückabwicklung eines Darlehensvertrages nach Widerruf (HWiG)
- OLG Frankfurt, 24.10.2006 - 9 U 79/05
Darlehen zum Erwerb einer Immobilie: Auszahlung der Valuta an einen Dritten; …
- OLG Saarbrücken, 21.12.2006 - 8 U 25/06
Immobilien - Nichtigkeit eines Kaufvertrags wegen emotionaler Ausnutzung
- LG Köln, 04.07.2007 - 9 S 44/07
- OLG Celle, 29.05.2008 - 13 U 202/07
Wettbewerbsverstoß: Voraussetzungen einer Verweisung eines Arztes an einen …
- OLG München, 02.08.2010 - 19 U 4014/08
Bankrecht - Zur Darlegung der Sittenwidrigkeit eines Immobilienkaufvertrags
- OLG Saarbrücken, 01.12.2005 - 8 U 588/04
Immobilien - Fehlerhafter Hauskauf: Wochenendhaus als Wohnhaus?
- BGH, 14.12.2005 - IV ZR 96/04
Anforderungen an die Bezeichnung der vertretenen Partei bei Einlegung eines …
- OLG Naumburg, 29.03.2006 - 1 U 48/05
Voraussetzungen des objektiven und des subjektiven Tatbestandes des § 138 Abs. 1 …
- KG, 15.11.2006 - 11 U 28/04
Rückübertragung von DDR-Grundstücken: Sittenwidrigkeit des Kaufs eines …
- OLG Frankfurt, 11.12.2006 - 9 W 30/06
Kreditfinanzierter Immobilienerwerb: Fortbestehen einer durch eine …
- OLG Frankfurt, 14.02.2007 - 9 U 89/06
Darlehensvertrag: Rückabwicklungsanspruch gegen eine finanzierende Bank wegen …
- BGH, 06.07.2007 - V ZR 274/06
Immobilienanlagen - Beratungsfehler des Verkäufers
- BGH, 16.11.2007 - V ZR 214/06
Umfang des Wertersatzes bei Unmöglichkeit der Herausgabe
- OLG Frankfurt, 27.08.2008 - 9 U 20/07
Immobilienanlagen - Falsches Berechnungsbeispiel der Bank zuzurechnen?
- LAG Rheinland-Pfalz, 30.01.2009 - 9 Sa 648/08
Übliche Vergütung bei sittenwidriger Lohnvereinbarung
- AG Göttingen, 26.02.2010 - 21 C 147/09
Verbraucherdarlehensvertrag mit Restschuldversicherung: Widerrufsfolgen in der …
- BGH, 27.07.2001 - V ZR 221/00
Wirkung von Zahlungen zur Abwendung der Zwangsvollstreckung; Geltendmachung des …
- OLG Bremen, 17.12.2003 - 1 U 55/03
Nachprüfbarkeit des Schmerzensgeldes in der Berufungsinstanz; Höhe des …
- OLG Düsseldorf, 11.07.2005 - 9 U 196/03
- OLG München, 27.02.2006 - 34 Wx 47/05
Wohnungseigentum - Verwalter handelt ohne Ermächtigung: Aufwendungsersatz?
- OLG Brandenburg, 24.05.2007 - 5 U 130/06
Grundbuchberichtigung: Eigentum der Bundesrepublik an von der DDR für die …
- BGH, 19.06.2007 - XI ZR 402/06
Immobilien - Missverhältnis von Kaufpreis und Verkehrswert
- KG, 19.03.2008 - 24 U 91/07
Bankenhaftung beim finanzierten Eigentumswohnungskauf: Voraussetzungen für …
- ArbG Bielefeld, 02.12.2008 - 3 Ca 2703/08
- OLG Frankfurt, 28.04.2010 - 9 U 62/03
Stellvertretung: Darlegungs- und Beweislast bei der Streitfrage zum Vorliegen die …
- OLG Köln, 05.03.2003 - 13 U 77/02
Immobilienanlagen - "Strukturvertrieb": Aufklärungspflichverletzung?
- OLG Frankfurt, 29.06.2005 - 4 U 214/04
Rückabwicklung eines Kaufvertrages; ungerechtfertigte Bereicherung: Unmöglichkeit …
- OLG Brandenburg, 25.08.2005 - 5 U 78/03
Sittenwidrigkeit des Ankaufs eines Mauer- und Grenzgrundstücks in der ehemaligen …
- OLG Frankfurt, 19.09.2007 - 9 U 38/03
Bankenhaftung bei kreditfinanziertem Immobilienerwerb; Vollmacht des Treuhänders: …
- OLG Stuttgart, 25.09.2007 - 10 U 59/07
(Teil-)Nichtigkeit von Vertragsklauseln: Überprüfung eines Belastungsverbots und …
- OLG Frankfurt, 26.03.2008 - 9 U 71/07
Finanzierter Immobilenkauf: Haftung der finanzierenden Bank aus culpa in …
- OLG Hamm, 23.04.2008 - 30 U 204/07
Sittenwidrigkeit eines Gebrauchsüberlassungsvertrages für ein …
- BGH, 13.07.2004 - KZR 27/01
Berufung auf Formnichtigkeit eines Franchisevertrages; Pflicht des …
- OLG Düsseldorf, 16.01.2006 - 9 U 45/04
Sittenwidrigkeit: Keine vermutete verwerfliche Gesinnung bei auffälligem …
- BGH, 09.03.2006 - BLw 30/05
Zulässigkeit einer Divergenzrechtsbeschwerde in Landwirtschaftssachen
- OLG Hamm, 19.11.2007 - 5 U 62/07
Wirksamkeit einer in einem Geschäftsbesorgungsvertrag erklärten Vollmacht zur …
- OLG Bamberg, 28.11.2008 - 4 U 88/01
Darlegung der sittenwidrigen Überteuerung des Kaufpreises einer Immobilie durch …
- OLG Brandenburg, 08.07.2009 - 4 U 152/08
Verbraucherdarlehensvertrag: Widerruf nach Ablauf der Widerrufsfrist; Fristbeginn …
- OLG Brandenburg, 05.08.2009 - 4 U 85/08
- OLG Hamm, 09.12.2010 - 22 U 83/10
Gewährleistung im Rahmen eines Grundstückskaufvertrages wegen unterbliebener …
- OLG Düsseldorf, 17.12.2010 - 24 U 66/10
Gewerberaummietrecht - Wann ist Mietzins sittenwidrig?
- LG Köln, 26.03.2003 - 26 S 253/02
- BGH, 13.07.2004 - KZR 28/01
Berufung auf Formnichtigkeit eines Franchisevertrages; Pflicht des …
- BGH, 13.07.2004 - KZR 30/01
Berufung auf Formnichtigkeit eines Franchisevertrages; Pflicht des …
- BGH, 13.07.2004 - KZR 29/01
Berufung auf Formnichtigkeit eines Franchisevertrages; Pflicht des …
- OLG Brandenburg, 19.03.2009 - 5 U 109/07
Wohnungseigentum - Vergütungsanspruch für Hausbetreuungsleistungen
- AG Bonn, 29.12.2010 - 116 C 84/09
Eintragungsofferte
- LG Düsseldorf, 20.01.2011 - 4b O 73/08
Abwicklungsvereinbarung
- BGH, 28.04.2011 - V ZR 182/10
Grundbuchrecht - Grundbuchberichtigung (Missverhältnis von Wert und Leistung)
- LAG Sachsen-Anhalt, 13.11.2001 - 8 Sa 544/00
Notarielles Schuldanerkenntnis; Sittenwidrigkeit; Anfechtung
- LG Berlin, 24.04.2007 - 15 O 438/05
Sittenwidrigkeit eines Managementvertrages
- LG Köln, 04.07.2007 - 9 S 88/07
- LG Düsseldorf, 14.03.2008 - 13 O 343/06
- LG Köln, 14.05.2009 - 15 O 586/08
- SG Lüneburg, 21.09.2010 - S 25 AS 2015/09
- OLG München, 22.08.2006 - 18 U 3979/04
- LG Saarbrücken, 07.05.2010 - 13 S 96/09
- OLG Stuttgart, 13.07.2001 - 2 U 223/00
- LG Stuttgart, 24.02.2004 - 17 O 618/03
Sittenwidrigkeit eines Künstlervertrags
- OLG Hamm, 15.10.2004 - 19 U 75/04
- LG Dortmund, 25.07.2006 - 4 O 340/04
- SG Lüneburg, 20.09.2010 - S 25 AS 2015/09
- KG, 06.02.2006 - 22 U 134/05
Gewerberaummietvertrag: Mietvertragsverlängerung trotz unwirksamer …
- AG Kassel, 17.06.2010 - 800 C 353/08
- OLG Düsseldorf, 21.07.2010 - 20 W 13/10
Anforderungen an die Substantiierung tatsächlichen Vorbringens
- VG Oldenburg, 25.04.2008 - E8 C 8510/07
Werkvertrag: Interessengerechter Ausgleich zwischen den Vertragsparteien
