Rechtsprechung
   BGH, 19.12.1991 - IX ZR 96/91   

Verbranntes Auto

§ 322 Abs. 1 ZPO, §§ 348, 322 BGB, Rechtskraft bei Zug-um-Zug-Verurteilung;

§ 253 ZPO, Streitgegenstandsbegriff (prozeßrechtliche Auffassung)

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Alpmann Schmidt

    BGB § 350, 467 S. 1; ZPO § 322 Abs. 1

  • Prof. Dr. Lorenz

    "ne ultra petita" und Zug-um-Zug-Verurteilung, materielle Rechtskraft der Zug-um-Zug Verurteilung, Streitgegenstandsbegriff

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Prozeßhindernis der Rechtskraft bei vorausgegangener Zug-um-Zug-Verurteilung

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Unvollständiger Tatsachenvortrag im Vorprozeß

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 117, 1
  • NJW 1992, 1172
  • MDR 1992, 293
  • DB 1992, 1770
  • BB 1992, 1030
  • WM 1992, 671



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Wird zitiert von ... (112)  

  • BGH, 14.02.2006 - VI ZR 322/04  

    Verfahrensrecht - Umfang der Rechtskraft

    Einigkeit besteht deshalb darüber, dass die Rechtskraft nicht daran hindert, sich zur Begründung einer neuen Klage auf Tatsachen zu berufen, die erst nach diesem Zeitpunkt entstanden sind (BGH, BGHZ 37, 375, 380 f.; 83, 278, 280; 117, 1, 5; 157, 47, 51 f.; Urteile vom 11. März 1983 - V ZR 287/81 - NJW 1984, 126, 127; vom 28. Mai 1986 - IV a ZR 197/84 - VersR 1986, 756, 757; vom 26. April 1990 - I ZR 99/88 - NJW 1990, 2469, 2470; vom 17. März 1995 - V ZR 178/93 - aaO, 1758; vom 14. Juli 1995 - V ZR 171/94 - ZZP 109, 395, 397; vom 13. November 1998 - V ZR 29/98 - NJW-RR 1999, 376, 377; vom 2. März 2000 - IX ZR 285/99 - NJW 2000, 2022, 2023; vgl. auch Senat, Urteile vom 15. Juni 1982 - VI ZR 179/80 - VersR 1982, 877, 878; vom 14. Juni 1988 - VI ZR 279/87 - VersR 1988, 1139; vom 28. Juni 2005 - VI ZR 108/04 - VersR 2005, 1159, 1160 m.w.N.; MünchKommZPO/Gottwald, aaO, Rdn. 140; Musielak/Musielak, aaO, Rdn. 28; Stein/Jonas/Leipold, aaO, Rdn. 236 ff.; Leipold, Festschrift für Mitsopoulos, 1993, 797, 798; Würthwein, ZZP 112, 447, 464).

    Zum Klagegrund rechnen nicht Tatsachen, die im Vortrag des Klägers nicht einmal angedeutet sind, von seinem Standpunkt aus nicht vorgetragen werden mussten und auch bei natürlicher Anschauung nicht zu dem angesprochenen Lebenssachverhalt gehörten (vgl. BGHZ 117, 1, 6).

  • BGH, 03.03.2004 - IV ZB 43/03  

    Verfahrensrecht - Erneuter Antrag auf Prozesskostenhilfe

    Zum Klagegrund sind alle Tatsachen zu rechnen, die bei einer natürlichen, vom Standpunkt der Parteien ausgehenden Betrachtungsweise zu dem durch den Vortrag des Klägers zur Entscheidung gestellten Tatsachenkomplex gehören (vgl. BGHZ 117, 1, 6).

    Dies gilt insbesondere hinsichtlich solcher Tatsachen, die nur eine Ergänzung des im Vorprozeß vorgetragenen Tatsachenstoffs darstellen oder die damals als unschlüssig erkannte Klage erst schlüssig machen (BGHZ 117, 1, 6 f. m.w.N.).

  • BGH, 23.10.2003 - IX ZR 324/01  

    Notare - Belehrungspflicht bei der Niederlegung des Vertragswillens

    Diese bildet den "Klagegrund", der neben dem Klageantrag den Streitgegenstand prägt (vgl. BGHZ 117, 1, 5; 132, 240, 243).

    Zum Klagegrund gehören alle vorgetragenen Tatsachen, die bei einer natürlichen Betrachtungsweise zu dem zur Entscheidung gestellten Tatsachenkomplex, dem Lebenssachverhalt, zu rechnen sind (BGHZ 117, 1, 5; BGH, Urteil vom 11. Juli 1996 - III ZR 133/95, NJW 1996, 3151, 3152; vom 20. März 2000 - II ZR 250/99, NJW 2000, 1958).

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