Rechtsprechung
   BGH, 24.10.1997 - V ZR 187/96   

Vermietetes Haus

§§ 434, 459 Abs. 1, Abs. 2 BGB <Fassung bis 31.12.01>, Abgrenzung zwischen Rechtsmangel und Sachmangel (vgl. nunmehr § 434 BGB <Fassung seit 1.1.02>);

behebbarer Rechtsmangel, § 326 BGB <Fassung bis 31.12.01>, zur Entbehrlichkeit der Nachfristsetzung, § 326 Abs. 2 BGB <Fassung bis 31.12.01>

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Alpmann Schmidt

    BGB § 434

  • Deutsches Notarinstitut (Volltext/Leitsatz)

    BGB § 434
    Mietoption als Rechtsmangel

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 434
    Gewährleistung für Rechtsmängel eines Grundstücks bei Ausübung der Verlängerungsoption eines Mieters

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Rechtsmangel eines Grundstücks bei Falschangabe über Nichtausübung einer Mietverlängerungsoption

Kurzfassungen/Presse (2)

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Schadensberechnung bei Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft nach Grundstücksverkauf

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Verlängerungsoption des Mieters als Mangel

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 534
  • ZIP 1997, 2158
  • MDR 1998, 147
  • NJW-RR 1998, 735
  • NZM 1998, 83
  • DNotZ 1998, 364
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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 06.04.2001 - V ZR 394/99  

    Immobilienkauf - Gewährleistungsrechte und cic-Haftung

    Die Verpflichtung des Verkäufers aus § 434 BGB, den Kaufgegenstand frei von Rechten Dritter zu verschaffen, erstreckt sich bei einem Grundstückskauf auch auf ein bestehendes Mietverhältnis (Senat, Urt. v. 25. Oktober 1991, V ZR 225/90, NJW-RR 1992, 201, 202; Urt. v. 8. November 1991, V ZR 139/90, NJW 1992, 905; Urt. v. 24. Oktober 1997, V ZR 187/96, NJW 1998, 534).

    Da die Option auf Verlängerung eines Mietverhältnisses grundsätzlich als behebbarer Rechtsmangel anzusehen ist (vgl. Senat, Urt. v. 2. Oktober 1987, V ZR 105/86, NJW-RR 1988, 79; Urt. v. 24. Oktober 1997, V ZR 187/96, NJW 1998, 534, 535), scheitert ein Schadensersatzanspruch aus §§ 440 Abs. 1, 326 BGB aber daran, daß die Kläger dem Beklagten weder eine Frist zur Beseitigung des Rechtsmangels verbunden mit einer Ablehnungsandrohung gesetzt haben, noch besondere Umstände gegeben sind, die diese Voraussetzung entbehrlich machen.

  • OLG Brandenburg, 19.04.2011 - 11 U 69/08  

    Rückforderung von seitens einer juristischen Person des öffentlichen Rechts an

    Die Voraussetzungen, unter denen die höchstrichterliche Rechtsprechung dieses Vorgehen billigt, sind streng (so ausdrücklich z. B. BGH NJW 1998, 534, 535).

    Mit der erstgenannten Fallgruppe befassen sich unter anderen die in NJW 1984, 48, 49, und NJW 1998, 534, 535, veröffentlichten Entscheidungen des BGH.

    Danach muss die Endgültigkeit der Erklärung des Schuldners eindeutig zum Ausdruck kommen und sie als "letztes Wort" erscheinen lassen (BGH NJW 1998, 534, 535).

    In den Fällen der zweitgenannten Gruppe, nämlich der der Unmöglichkeit einer Mangelbesei-tigung, muss diese dementsprechend ebenfalls fest stehen (BGH NJW 1998, 534, 535; BGH NJW 1992, 905, 906), das heißt, es reicht nicht aus, dass sie voraussichtlich eintreten wird oder gar sehr wahrscheinlich ist.

  • BGH, 19.11.1999 - V ZR 321/98  

    Immobilien - Fernwärmeleitung als Rechtsmangel eines Grundstücks

    Deshalb kann ein Sachmangel auch in Eigentümlichkeiten bestehen, die in der Beziehung der Sache zur Umwelt begründet sind, wenn sie nach der Verkehrsanschauung für die Brauchbarkeit der Sache oder deren Wert von Bedeutung sind (BGHZ 67, 134; Senat, Urt. v. 24. Oktober 1997, V ZR 187/96, ZIP 1997, 2158, 2159 m.w.N.).

    So liegt es, wenn der Verkäufer zur Behebung des Rechtsmangels offensichtlich außerstande ist (Senat, Urt. v. 17. Mai 1991, V ZR 92/90, NJW 1991, 2700, 2701; v. 24. Okober 1997, V ZR 187/96, ZIP 1997, 2158, 2159).

mehr
  • BGH, 30.03.2001 - V ZR 461/99  

    Zurückverweisung im Berufungsverfahren; Zusicherung eines Mieterträgen

    aa) Wie das Berufungsgericht nicht verkennt, sind die in einem Kaufvertrag enthaltenen und ausdrücklich zum Gegenstand der Vereinbarungen gemachten Angaben über tatsächlich erzielte Mieterträge als Zusicherung einer Eigenschaft zu verstehen, wenn der Käufer nicht aufgrund besonderer Umstände andere Vorstellungen über den Wert des Kaufgrundstücks hegt, als sie nach der Verkehrsanschauung bei solchen Objekten mit dem zugesicherten Mietertrag verbunden sind (Senat, Urt. v. 22. Juni 1990, V ZR 126/89, NJW-RR 1990, 1161, 1162, vgl. auch Senat, Urt. v. 3. November 1989, V ZR 154/88, NJW 1990, 902; Urt. v. 26. Februar 1993, V ZR 270/91, NJW 1993, 1385; Urt. v. 24. Oktober 1997, V ZR 187/96, NJW 1998, 534, 535; OLG Hamm, NJW-RR 1995, 1481; OLG Celle, NJW-RR 1999, 280, 281).
  • BGH, 24.10.2006 - X ZR 124/03  

    Bauvertrag - Voraussetzungen eines kaufmännischen Bestätigungsschreibens

    Dies kann der Fall sein, wenn der Schuldner - etwa wegen eines Rechtsmangels - offenkundig zur Bewirkung der vertragsgemäßen Leistung außerstande ist oder durch sein Verhalten die endgültige Weigerung zur Leistungserbringung zum Ausdruck bringt (vgl. BGH, Urt. v. 18.12.1985 - VIII ZR 47/85, NJW 1986, 842, 843; Urt. v. 08.11.1991 - V ZR 139/90, NJW 1992, 905, 906; Urt. v. 24.10.1997 - V ZR 187/96, NJW 1998, 534, 535; Emmerich in MünchKomm., BGB, 4. Aufl., § 326 Rdn. 79 f.).
  • BGH, 05.11.2010 - V ZR 228/09  

    Vermögensschaden als Schadensersatz

    [13] Das entspricht der bisherigen Rechtsprechung des Senats zu § 459 Abs. 2 BGB aF (Urteile vom 8. Februar 1980 - V ZR 174/78, NJW 1980, 1456, 1457; vom 7. Dezember 1988 - V ZR 91/87, NJW 1989, 1795; vom 3. November 1989 - V ZR 154/88, NJW 1990, 902; vom 24. Oktober 1997 - V ZR 187/96, NJW 1998, 534 und vom 30. März 2001 - V ZR 461/99, NJW 2001, 2551, 2552), an der auch nach der Schuldrechtsmodernisierung festzuhalten ist.
  • OLG Düsseldorf, 09.11.1998 - 9 U 75/98  

    Haftung des Verkäufers für nach Gefahrübergang entstandene Mängel bei

    Bei behebbarem Rechtsmangel allerdings kann der Käufer Schadenersatz wegen Nichterfüllung nur unter den Voraussetzungen der §§ 326, 325 Abs. 1 S. 2 BGB verlangen (BGH MDR 1998, 147, 148), die hier - wie dargelegt - nicht vorliegen.
  • OLG Düsseldorf, 14.02.2000 - 9 U 138/99  

    Rechtsmängelhaftung des Verkäufers wegen bestehender Wohnungsbindung

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  • OLG Düsseldorf, 20.10.2003 - 9 U 134/02  
    Der Mietertrag eines Gebäudes stellt eine zusicherungsfähige Eigenschaft dar (BGH. NJW 1980, 1456, 1457; NJW 1981, 45, 46; NJW 1989, 1795; NJW 2001, 2551 ff.) Auch sind die in einem Kaufvertrag enthaltenen und ausdrücklich zum Gegenstand der Vereinbarungen gemachten Angaben über tatsächlich erzielte Mieterträge als Zusicherung im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB a.F. zu verstehen, es sei denn, der Käufer hegt aufgrund besonderer Umstände andere Vorstellungen über den Wert des Kaufgrundstücks, als sie nach der Verkehrsanschauung bei solchen Objekten mit dem zugesicherten Mietertrag verbunden sind (BGH NJW-RR 1990, 1161 f.; BGH NJW 1990, 902; BGH NJW 1993, 1385; BGH NJW 1998, 534 f.; OLG Hamm NJW-RR 1995, 1481; OLG Celle NJW-RR 1999, 280 f.).
  • OLG Brandenburg, 27.07.2006 - 5 U 133/05  

    Allgemeine Betreuungspflicht des Notars gemäß § 14 Abs. 1 BNotO

    Sie beruht weder auf der tatsächlichen Beschaffenheit oder Belegenheit des Grundstücks selbst, noch hat sie in dieser ihre Ursache, was ihre Einordnung als Sachmangel rechtfertigen könnte (BGHZ 64, 134, 136 m.w.N; ZIP 1997, 2158, 2159; NotBZ 2000, 92, 93).
  • OLG Brandenburg, 27.07.2006 - 5 U 134/05  

    Notarrecht - Schadensersatz wegen falscher Beurkundung

  • OLG Köln, 20.08.2001 - 13 W 71/00  
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