Rechtsprechung
   BGH, 25.10.1994 - XI ZR 239/93   

Vormalige Lebensgefährtin mit postmortaler Vollmacht

§ 168, § 164 BGB, Mißbrauch der Vertretungsmacht (hier verneint);

pVV (vgl. nunmehr § 280 Abs. 1 BGB <Fassung seit 1.1.02>), keine Rückfrage- oder Wartepflicht der Bank

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausführung von Weisungen aufgrund einer postmortalen Vollmacht

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Handlungspflicht der Bank bei postmortaler Vollmacht

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Pflicht der Bank zur unverzüglichen Ausführung einer Weisung aufgrund postmortaler Vollmacht

Verfahrensgang

  • LG Hamburg, 04.06.1992 - 310 O 67/92
  • OLG Hamburg, 16.11.1993 - 14 U 130/92
  • BGH, 25.10.1994 - XI ZR 239/93

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 127, 239
  • NJW 1995, 250
  • ZIP 1994, 1843
  • MDR 1995, 389
  • BB 1994, 2441
  • DNotZ 1995, 388
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Wird zitiert von ... (27)  

  • OLG Hamm, 03.08.2009 - 8 U 237/07  

    Beschränkung der Vertretungsmacht eines GbR-Gesellschafters?

    Grundsätzlich hat der Vertretene das Risiko eines Missbrauchs der Vertretungsmacht zu tragen (BGH NJW 1995, 250 f.; BGH NJW 1990, 384 ff.; Palandt/Heinrichs § 164 BGB, Rdnr. 14).

    Der Vertragspartner hat ferner keine Prüfungspflicht, ob und inwieweit der Vertreter im Innenverhältnis gebunden ist, von einer nach außen unbeschränkten Vertretungsmacht nur begrenzten Gebrauch zu machen (BGH NJW 1995, 250 f.).

    Notwendig ist dabei eine massive Verdachtsmomente voraussetzende objektive Evidenz des Missbrauchs (BGH NJW 1995, 250 f.; BGH NJW 1990, 384 ff.; Palandt/Heinrichs § 164 BGB, Rdnr. 14).

  • BGH, 25.04.2002 - IX ZR 313/99  

    Insolvenzrecht - Folgen einer Insolvenz bei teilbaren Leistungen

    Danach ist Voraussetzung für die Unwirksamkeit der Handlung des Verwalters außer einer objektiven Evidenz der Insolvenzzweckwidrigkeit, daß sich dem Geschäftspartner aufgrund der Umstände des Einzelfalls ohne weiteres begründete Zweifel an der Vereinbarkeit der Handlung mit dem Zweck des Insolvenzverfahrens aufdrängen mußten (vgl. BGHZ 127, 239, 241; BGH, Urt. v. 17. September 1998 - III ZR 174/97, NJW-RR 1999, 361, 362; v. 29. Juni 1999 - XI ZR 277/98, NJW 1999, 2883; v. 30. Januar 2002 - IV ZR 23/01, zur Veröffentlichung bestimmt; MünchKomm-InsO/Ott aaO).
  • BGH, 24.03.2009 - XI ZR 191/08  

    Bankenrecht - "Transmortale" Kontovollmacht

    Bis zum Widerruf der Vollmacht durch den Erben soll daher im Zweifel allein der ausdrückliche oder mutmaßliche Wille des Erblassers und nicht der des Erben für den Bevollmächtigten maßgeblich sein (Senat BGHZ 127, 239, 244 f. ; siehe ferner BGH, Urteil vom 18. April 1969 - V ZR 179/65, NJW 1969, 1245, 1247; Gößmann in Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 3. Aufl., § 30 Rn. 49 f.).

    Ein Vollmachtsmissbrauch ist darin im Allgemeinen nicht zu sehen (siehe dazu Senat BGHZ 127, 239, 244 f.) .

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