Rechtsprechung
| BGH, 30.11.1999 - VI ZR 219/98 |
Zu spätes Restwertangebot
§ 249 Abs. 2 Satz 1, § 254 Abs. 2 BGB, keine Obliegenheit zur Schadensgeringhaltung bei bloßem Hinweis einer günstigeren Verwertungsmöglichkeit für Totalschadensfahrzeug: der Geschädigte eines Kfz-Unfalls darf sich in der Regel auf ein Sachverständigengutachten verlassen und muß nur bei konkretem Nachweis einer besseren Verwertungsmöglichkeit darauf eingehen;
§ 263 ZPO, zu den Voraussetzungen der Sachdienlichkeit
Volltextveröffentlichungen (10)
mehr- Alpmann Schmidt
- Prof. Dr. Lorenz
Ersetzungsbefugnis des Geschädigten nach § 249 S. 2 BGB und Schadensminderungspflicht; Nachträgliche objektive Klagehäufung als Klageänderung, Voraussetzungen der Sachdienlichkeit einer Klageänderung (§ 263 ZPO)
- Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)
Schadensberechnung nach § 249 S. 2 BGB bei der Beschädigung eines Kfz
- vonderwehl.de
Restwert des beschädigten Fahrzeugs
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Schadensminderungspflicht bei Veräußerung eines Unfallfahrzeugs mit Totalschaden
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Keine Verletzung der Schadensminderungspflicht durch Außerachtlassung einer vom Schädiger genannten günstigeren Verwertungsmöglichkeit des Unfallfahrzeugs, deren Realisierung erst noch ein besonderes Bemühen des Geschädigten erfordert hätte
Kurzfassungen/Presse (3)
- verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)
Internet-Restwertangebote
- verkehrslexikon.de (Leitsatz)
Kfz-Sachverständiger - Restwert - Totalschaden
- nomos.de
, S. 33 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)
§§ 249, 254 BGB
Schadensersatz/Totalschaden an Kfz/Ersatzbeschaffung/Schadensminderungspflicht
Besprechungen u.ä. (3)
- nomos.de
, S. 33 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)
§§ 249, 254 BGB
Schadensersatz/Totalschaden an Kfz/Ersatzbeschaffung/Schadensminderungspflicht - schadenfixblog.de (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Restwert darf grundsätzlich nicht gekürzt werden!
- EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)
Keine Verletzung der Schadensminderungspflicht durch Außerachtlassung einer vom Schädiger genannten günstigeren Verwertungsmöglichkeit des Unfallfahrzeugs bei Realisierung nur nach besonderem Bemühen des Geschädigten
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 143, 189
- NJW 2000, 800
- ZIP 2000, 275
- MDR 2000, 330
- NZV 2000, 162
- VersR 2000, 467
- VersR 1999, 467
Wird zitiert von ... (154)
- LG Bochum, 05.09.2006 - 9 S 106/06 Das bedeutet, dass der Geschädigte bei der Schadensbehebung gemäß § 249 Abs. 2 S. 1 BGB im Rahmen des ihm Zumutbaren und unter Berücksichtigung seiner individuellen Lage grundsätzlich den wirtschaftlichsten Weg zu wählen hat ( vgl. st. Rspr. der Kammer, z. Bsp. Beschluss vom 12.9.2000 - 9 T 27/00 - und vom 10.11.2004 - Az. 9 S 174/04 -; BGHZ 115, 364(368 ff. ) = NJW 1992, 302 ff = VersR 1992, 61; BGHZ 115, 375(378) = NJW 1992, 305 = VersR 1992, 64; BGHZ 132, 373(376); BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(801) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107 ff; BGH NJW 2006, 2320 = VersR 2006, 1088 ).
Beschluss vom 12.9.2000 - 9 T 27/00 - und vom 10.11.2004 - Az. 9 S 174/04 -; BGH NJW 2005, 3134 = NZV 2005, 571; BGH NJW 2006, 2320 = VersR 2006, 1088 ; BGH NJW 1992, 903 = VersR 1992, 457; BGH NJW 1993, 1849 = VersR 1993, 769; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(801) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107 ff).
Das beruht auf dem Gedanken, dass er bei der Ersatzbeschaffung nach § 249 Abs. 2 S. 1 BGB nur den dafür erforderlichen Geldbetrag verlangen kann (vgl. BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(801) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107 ff) .
Der Schädiger kann den Geschädigten deshalb insbesondere nicht auf einen höheren Restwerterlös verweisen, den dieser erst auf einem Sondermarkt durch spezialisierte Restwerteaufkäufer erzielen könnte ( vgl. dazu : st. Rspr. der Kammer, z. Bsp. Beschluss vom 12.9.2000 - 9 T 27/00 - und vom 10.11.2004 - Az. 9 S 174/04 - ; BGH NJW 2005, 3134 = NZV 2005, 571; BGH NJW 2005, 357 = VersR 2005, 381; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(801) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107 ff; BGH NJW 2006, 2320 = VersR 2006, 1088; BGH NJW 1992, 903 = VersR 1992, 457; BGH NJW 1993, 1849 = VersR 1993, 769; OLG Hamm NJW 1993, 404 und r + s 1999, 326(327); OLG Düsseldorf NZV 1998, 285 = VersR 1998, 518; OLG Nürnberg NJW 1993, 404(4O5); LG Saarbrücken NJWE-VHR 1998, 39; LG Gießen r+s 1999, 328(329); vgl. auch BGHZ 132, 373(378)).
Demnach darf der Geschädigte grundsätzlich das Fahrzeug vor Zugang eines Restwertangebotes ohne weiteres veräußern, ohne ggf. nach Übersendung des Gutachtens noch eine gewisse Zeit abwarten zu müssen, ob die Versicherung ein höheren Restwertangebot übermittelt oder nicht( vgl.: st. Rspr. der Kammer, z. Bsp. Beschluss vom 12.9.2000 - 9 T 27/00 - und vom 10.11.2004 - Az. 9 S 174/04 -; BGH NJW 2005, 3134(3135) = NZV 2005, 571; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(801) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107; BGH NJW 1993, 1849 (1851) = VersR 1993, 769 (770); OLG Düsseldorf NZV 1998, 285 = VersR 1998, 518 und NZV 2004, 584(585) = NJW-RR 2004, 1470 ff; OLG München DAR 1999, 407 = NJW 2005, 3134 = NZV 2005, 571; BGHZ 143, 189(193) = BGH NJW 2000, 800= VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107; BGH NJW 2006, 2320 = VersR 2006, 1088; BGH NJW 1992, 903 = VersR 1992, 457; BGH NJW 1993, 1849 = VersR 1993, 769(770); BGH NJW 2005, 357 = VersR 2005, 381(382)).
Vielmehr kann er aus dem letztlich auf § 242 BGB zurückgehenden Rechtsgedanken der Schadensminderungspflicht gemäß § 254 Abs. 2 BGB (vgl. dazu : BGHZ 132, 373(376) = BGH NJW 1996, 1958 = VersR 1996, 902 ff ) auch gehalten sein, unter besonderen Umständen von einer zulässigen Verwertung Abstand zu nehmen und andere sich ihm darbietende Möglichkeiten einer günstigeren Verwertung im Interesse der Geringhaltung des Schadens und im Rahmen des Zumutbaren zu ergreifen( vgl.: st. Rspr. der Kammer, z. Bsp. Beschluss vom 12.9.2000 - 9 T 27/00 - und vom 10.11.2004 - Az. 9 S 174/04 -; BGH NJW 2005, 3134(3135) = NZV 2005, 571; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(802) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107(109); OLG Hamm r+s 1999, 326(327); OLG Düsseldorf NZV 1998, 285 = VersR 1998, 518 ff; LG Saarbrücken NJWE-VHR 1998, 39 ).
Desgleichen können auch Ausnahmen von dem Grundsatz, dass sich der Geschädigte nicht auf spezialisierte Restwertaufkäufer verweisen zu lassen brauche, nicht von vornherein ausgeschlossen werden( vgl. : BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800 (802) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107(109); OLG Düsseldorf NZV 1998, 285 = VersR 1998, 518 ff).
Doch müssen derartige Ausnahmen grundsätzlich in engen Grenzen gehalten werden, weil anderenfalls die dem Geschädigten nach § 249 Satz 2 BGB zustehende Ersetzungsbefugnis unterlaufen würde (vgl.: st. Rspr. der Kammer, z. Bsp. Beschluss vom 12.9.2000 - 9 T 27/00 - und vom 10.11.2004 - Az. 9 S 174/04 -; BGH NJW 1992, 903 = VersR 1992, 457; BGH NJW 1993, 1849 = VersR 1993, 769; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800 (802) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107(109)).
Insbesondere dürfen ihm bei der Schadensbehebung die von der Versicherung gewünschten Verwertungsmodalitäten nicht aufgezwungen werden( vgl. dazu: BGH NJW 2005, 3134(3135) = NZV 2005, 571; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(802) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107(109); OLG Hamm r+s 1999, 326(327)).
In diesem Fall muss er das Restwertangebot zunächst auf seine inhaltliche Akzeptanz prüfen und sodann bei deren Bejahung auch annehmen( vgl: st. Rspr. der Kammer, z. Bsp. Beschluss vom 12.9.2000 - 9 T 27/00 - und vom 10.11.2004 - Az. 9 S 174/04 -; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(802) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107(109);BGH NJW 2005, 3134(3135) = NZV 2005, 571; OLG Hamm r+s 1999, 326(327); OLG Düsseldorf NZV 1998, 285).
Insbesondere dürfen jedoch dem Geschädigten bei der Schadensbehebung die von der Versicherung gewünschten Verwertungsmodalitäten nicht aufgezwungen werden( vgl. dazu: BGH NJW 2005, 3134(3135) = NZV 2005, 571; BGHZ 143, 189 ff = BGH NJW 2000, 800(802) = VersR 2000, 467(468) = r+s 2000, 107(109); OLG Hamm r+s 1999, 326(327)).
- LG Kaiserslautern, 28.12.2005 - 1 S 106/05
Internet-Restwertangebote
Wenn der Geschädigte von seiner Ersetzungsbefugnis Gebrauch macht, kann er nur Ersatz des Wiederbeschaffungswerts abzüglich des Restwerts verlangen (vgl. BGH NJW 2005, 2541; NJW 2005, 357; BGHZ 143, 189, 193; 115, 364, 372; NJW 1993, 1849; 1992, 903).Dies bedeutet, dass der Geschädigte bei der Schadensbehebung im Rahmen des ihm Zumutbaren und unter Berücksichtigung seiner individuellen Erkenntnis- und Einflussmöglichkeiten sowie der gerade für ihn bestehenden Schwierigkeiten den wirtschaftlichsten Weg zu wählen hat ("subjektbezogene Schadensbetrachtung"; BGH NJW 2005, 357; BGHZ 143, 189, 193; 132, 373, 376; NJW 1993, 1849; 1992, 903).
Der Restwert ist also der Erlös, den der Geschädigte bei einem seriösen Gebrauchtwagenhändler im örtlichen Bereich oder bei dem Kraftfahrzeughändler seines Vertrauens noch erzielen könnte (BGH NJW 2005, 3134; BGHZ 143, 189; BGH NJW 2000, 800; 1993, 1849; 1992, 903; OLG Köln NJW-RR 2005, 26;… LG Berlin, Urt. v. 09.07.1998, Az.: 59 S 466/97, zit. nach juris).
Der Schädiger oder dessen Versicherung können den Geschädigten nicht auf einen höheren Restwerterlös verweisen, den dieser auf einem überregionalen Sondermarkt (Verwertungsbetriebe, Restwerthändler, Anbieter der elektronischen Restwertbörsen; zur Definition vgl. Trost VersR 2002, 795, 800) erzielen könnte (BGH NJW 2005, 3134, 3135; BGHZ 143, 189, 194; OLG Karlsruhe VersR 2005, 706; OLG Köln NJW-RR 2005, 26, 27).
Damit soll verhindert werden, dass die dem Geschädigten nach § 249 Abs. 2 S. 1 BGB zustehende Ersetzungsbefugnis, die ihm die Möglichkeit der Schadensbehebung in eigener Regie eröffnet, unterlaufen wird und ihm die von der Versicherung gewünschte Verwertungsmodalitäten aufgezwungen werden (BGH NJW 2005, 3134, 3135; BGHZ 143, 189, 194 f; NJW 1993, 1849; 1992, 903).
Dies entspricht dem gesetzlichen Bild des Schadensersatzes, wonach der Geschädigte als "Herr des Restitutionsgeschehens" grundsätzlich selbst bestimmen darf, wie er mit der beschädigten Sache verfährt (BGH NJW 2005, 3134, 3135; NJW 2005, 357; BGHZ 143, 189, 194; 66, 239, 246; a.A. Huber DAR 2002, 385, 391).
Der Schädiger kann ihn nicht auf einen unübersichtlichen (Speer VersR 2002, 17, 22) Sondermarkt spezialisierter Restwertaufkäufer verweisen, der dem Geschädigten "in aller Regel" (BGHZ 143, 189, 194; OLG Köln NJW-RR 2005, 26, 27) nicht zugänglich ist und wodurch ihm im Ergebnis ein zeitaufwändiges, risikobehaftetes Doppelgeschäft (Verhandlungen mit Gebrauchtwagenhändlern und Restwertverkäufern) zugemutet werden würde (…AG Grünstadt, Urt. v. 17.08.2004, Az.: 1 C 135/03).
Es kann aber vom Sachverständigen nicht verlangt werden, ein Gutachten zu erstellen, auf das sich sein Auftraggeber nach dem BGH (BGHZ 143, 189, 194; nochmals ausdrücklich: BGH VersR 2005, 1448) nicht verweisen lassen muss, und das ihm überdies noch Nachteile bringen kann.
Sie kann aber zur Durchsetzung ihrer Restwertvorstellungen den Geschädigten auf eine günstigere Verwertungsmöglichkeit durch Vorlage eines konkreten und verbindlichen Restwertangebots, das nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, verweisen (vgl. BGHZ 143, 189, 194; OLG Karlsruhe VersR 2005, 706; OLG Düsseldorf VersR 1998, 518, 519; OLG Frankfurt VersR 1992, 620; LG Koblenz NZV 2005, 46; Speer VersR 2002, 17, 22).
- BGH, 12.07.2005 - VI ZR 132/04
Restwert nach Totalschaden realistisch ansetzen
Ohne Rechtsfehler geht das Berufungsgericht allerdings davon aus, daß der Geschädigte im Totalschadensfall, wenn er von der Ersetzungsbefugnis des § 249 Satz 2 BGB a.F. (Art. 229 § 8 Abs. 1 EGBGB) Gebrauch macht und den Schaden nicht im Wege der Reparatur, sondern durch Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs beheben will, nur Ersatz des Wiederbeschaffungswerts abzüglich des Restwerts verlangen kann (vgl. Senatsurteile BGHZ 115, 364, 372; 143, 189, 193; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457; vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - VersR 1993, 769; vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - VersR 2005, 381 und vom 7. Juni 2005 - VI ZR 192/04).Der Sachverständige hatte nämlich den Restwert nicht auf dem dem Kläger zugänglichen allgemeinen regionalen Markt, sondern anhand eines über das Internet recherchierten Angebots eines in der Nähe der tschechischen Grenze ansässigen Restwerthändlers ermittelt, auf das sich der Kläger nicht einzulassen brauchte, zumal die konkrete Abwicklung nicht geklärt war (vgl. hierzu Senatsurteil BGHZ 143, 189, 196).
In einer solchen Situation braucht der Geschädigte kein weiteres Sachverständigengutachten zum Restwert einzuholen und muß grundsätzlich auch nicht den Haftpflichtversicherer über den beabsichtigten Verkauf seines beschädigten Fahrzeugs informieren, weil andernfalls die ihm nach § 249 Satz 2 BGB a.F. (jetzt § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB) zustehende Ersetzungsbefugnis unterlaufen würde, die ihm die Möglichkeit der Schadensbehebung in eigener Regie eröffnet und deshalb auf seine individuelle Situation und die konkreten Gegebenheiten des Schadensfalles abstellt (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 195;… vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - aaO, 457;… vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - aaO).
Dies entspricht dem gesetzlichen Bild des Schadensersatzes, nach dem der Geschädigte Herr des Restitutionsgeschehens ist und grundsätzlich selbst bestimmen darf, wie er mit der beschädigten Sache verfährt (vgl. Senatsurteile BGHZ 66, 239, 246; 143, 189, 194 f.).
Wie der Senat bereits in dem in BGHZ 143, 189, 194 abgedruckten Urteil dargelegt hat, ist es nämlich nicht ausgeschlossen, daß besondere Umstände dem Geschädigten Veranlassung geben können, günstigere Verwertungsmöglichkeiten wahrzunehmen, um dem Wirtschaftlichkeitsgebot und seiner sich aus § 254 Abs. 2 BGB ergebenden Verpflichtung zur Geringhaltung des Schadens zu genügen.
Derartige Ausnahmen stehen nach allgemeinen Grundsätzen zur Beweislast des Schädigers (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 194 und vom 22. November 1977 - VI ZR 114/76 - VersR 1978, 182, 183).
Bei dieser Sachlage kann auch dahinstehen, ob das nach Verkauf des Fahrzeugs eingegangene verbindliche Angebot des in der Nähe der tschechischen Grenze ansässigen Restwerthändlers den Anforderungen entsprach, bei deren Vorliegen der Kläger nach der Rechtsprechung des Senats verpflichtet gewesen sein könnte, im Interesse der Geringhaltung des Schadens davon Gebrauch zu machen (vgl. Senatsurteil BGHZ 143, 189, 194 ff.).
- AG Mannheim, 29.12.2006 - 3 C 469/06
Schadensersatz aus Verkehrsunfall: Pflicht zur Berücksichtigung des …
Dabei kann der Kläger nur Ersatz des Wiederbeschaffungswerts abzüglich des Restwerts verlangen (BGH, Urteil vom 30. Mai 2006 - VI ZR 174/05; BGH, Urteil vom 30. November 1999 - VI ZR 219/98; BGH, Urteil vom 6. April 1993, VI ZR 181/92; BGHZ 115, 364 [372]; OLG Köln, Urteil vom 14. Februar 2005 - 15 U 191/04).Grundsätzlich ist der Geschädigte Herr des Restitutionsverfahrens (BGH, Urteil vom 30. November 1999, VI ZR 219/98; BGH, Urteil vom 6. April 1993, VI ZR 181/92; OLG Hamm, Urteil vom 23. Juni 1999 - 6 U 16/99), so dass allein dieser über die Umstände der Schadensabwicklung entscheidet.
Insbesondere dürfen dem Geschädigten bei der Schadensbehebung nicht die von der Versicherung gewünschten und allein für diese vorteilhaften Verwertungsmodalitäten aufgezwungen werden (so auch BGH, Urteil vom 30. November 1999, VI ZR 219/98).
Allerdings genügt der Geschädigte im Allgemeinen dem Gebot der Wirtschaftlichkeit, wenn er das Unfallfahrzeug zu dem in dem Sachverständigengutachten ausgewiesenen Restwert verkauft (BGH, Urteil vom 30. November 1999, VI ZR 219/98; BGH, Urteil vom 6. April 1993, VI ZR 181/92; OLG Düsseldorf, Urteil vom 22. Dezember 1997 - 1 U 53/97; LG Saarbrücken, Urteil vom 4. April 1997 - 13 AS 108/96; Schmidt, SVR 2006, 207) - eine Verpflichtung, über die Einholung eines Sachverständigengutachtens hinaus noch eine eigene Marktforschung zu betreiben und dabei die Angebote auch räumlich entfernter Interessenten einzuholen, besteht nicht (BGH, Urteil vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04).
Das Gutachten eines anerkannten Sachverständigen bildet somit grundsätzlich eine geeignete Grundlage für die Bemessung des Restwerts (u.a. BGH, Urteil vom 30. November 1999, VI ZR 219/98).
So kann der Geschädigte unter besonderen Umständen gehalten sein, von einer zulässigen Verwertung Abstand zu nehmen und andere sich ihm darbietende Möglichkeiten der Verwertung im Interesse der Geringhaltung des Schadens im Rahmen des Zumutbaren zu ergreifen (BGH, Urteil vom 30. November 1999, VI ZR 219/98 und mit dem ausdrücklichen Hinweis als Ausnahmefall LG Köln, Urteil vom 7. Oktober 2004 - 18 O 285/04) - aufwendige eigene Verwertungsmaßnahmen können ihm jedoch nicht zugemutet werden (Lemcke, Anmerkung zu LG Saarbrücken, Urteil vom 4. April 1997 - 13 AS 108/96, in: r+s 1997, 334).
Erforderlich ist gerade ein konkretes Angebot, so dass allein der Hinweis auf eine preisgünstigere Möglichkeit der Verwertung nicht genügt (BGH, Urteil vom 30. November 1999, VI ZR 219/98; OLG Düsseldorf, Urteil vom 22. Dezember 1997 - 1 U 53/97).
Somit lag gerade ein konkretes Angebot vor (anders etwa in dem mit Urteil vom 30. November 1999, VI ZR 219/98 entschiedenen Fall des BGH), welches den Kläger im Hinblick auf seine Schadensminderungspflicht zur Annahme verpflichtet hätte.
- BGH, 01.06.2010 - VI ZR 316/09
Gebot der Wirtschaftlichkeit und Schadensgeringhaltungsobliegenheit
Das Berufungsgericht ist im Ansatz zu Recht davon ausgegangen, dass der Geschädigte, wenn er von der Ersetzungsbefugnis des § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB Gebrauch macht und den Schaden wie im Streitfall nicht im Wege der Reparatur, sondern durch Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs beheben will, nur Ersatz des Wiederbeschaffungswerts abzüglich des Restwerts verlangen kann (vgl. Senatsurteile BGHZ 115, 364, 372; 143, 189, 193; 163, 362, 365; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457; vom 6. April 1993 -VI ZR 181/92 -VersR 1993, 769; vom 7. Dezember 2004 -VI ZR 119/04 -VersR 2005, 381 und vom 7. Juni 2005 - VI ZR 192/04 - VersR 2005, 1257, 1258 f.).Dies bedeutet, dass der Geschädigte bei der Schadensbehebung gemäß § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB im Rahmen des ihm Zumutbaren und unter Berücksichtigung seiner individuellen Lage den wirtschaftlichsten Weg zu wählen hat (vgl. Senatsurteile BGHZ 132, 373, 376 f.; 143, 189, 193;… vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - aaO;… vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - aaO, S. 769 f. …und vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - aaO, S. 381 f.).
Das Wirtschaftlichkeitspostulat gilt auch für die Frage, in welcher Höhe der Restwert des Unfallfahrzeuges bei der Schadensabrechnung berücksichtigt werden muss (Senatsurteile BGHZ 143, 189, 193; 163, 362, 365;… vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - aaO …und vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - aaO S. 770).
Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts leistet der Geschädigte dem Gebot zur Wirtschaftlichkeit indessen im Allgemeinen Genüge und bewegt sich in den für die Schadensbehebung durch § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezogenen Grenzen, wenn er die Veräußerung seines beschädigten Kraftfahrzeuges zu demjenigen Preis vornimmt, den ein von ihm eingeschalteter Sachverständiger in einem Gutachten, das eine korrekte Wertermittlung erkennen lässt, als Wert auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 193; 163, 362, 366; 171, 287, 290 f.;… vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - aaO, S. 458;… vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - aaO;… vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - aaO; vom 12. Juli 2005 - VI ZR 132/04 - VersR 2005, 1448, 1449; vom 10. Juli 2007 - VI ZR 217/06 - VersR 2007, 1243 f. und vom 13. Oktober 2009 - VI ZR 318/08 - VersR 2010, 130, 131).
Unter diesem Blickpunkt kann er gehalten sein, von einer grundsätzlich zulässigen Verwertung des Unfallfahrzeugs Abstand zu nehmen und im Rahmen des Zumutbaren andere sich ihm darbietende Verwertungsmöglichkeiten zu ergreifen (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 194; 163, 362, 367 und vom 6. März 2007 - VI ZR 120/06 - VersR 2007, 1145, 1146).
Derartige Ausnahmen stehen nach allgemeinen Grundsätzen zur Beweislast des Schädigers (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 194 und vom 22. November 1977 -VI ZR 114/76 - VersR 1978, 182, 183).
Auch müssen sie in engen Grenzen gehalten werden und dürfen insbesondere nicht dazu führen, dass dem Geschädigten bei der Schadensbehebung die von dem Schädiger bzw. dessen Versicherer gewünschten Verwertungsmodalitäten aufgezwungen werden (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 194 f.; 163, 362, 367 …und vom 6. März 2007 -VI ZR 120/06 -aaO).
- BGH, 06.03.2007 - VI ZR 120/06
Schadensrecht - Weiterbenutzung des beschädigten Autos im Totalschadensfall
Benutzt der Geschädigte im Totalschadensfall (hier: Reparaturkosten höher als 130% des Wiederbeschaffungswerts) sein unfallbeschädigtes, aber fahrtaugliches und verkehrssicheres Fahrzeug weiter, ist bei der Abrechnung nach den fiktiven Wiederbeschaffungskosten in der Regel der in einem Sachverständigengutachten für den regionalen Markt ermittelte Restwert in Abzug zu bringen (Fortführung von Senat, BGHZ 143, 189 ff.).*).Die Ersatzbeschaffung als Variante der Naturalrestitution steht ebenfalls unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit (Senatsurteile BGHZ 115, 364, 372; 143, 189, 193; 163, 362, 365; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457; vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - VersR 1993, 769; vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - VersR 2005, 381, 382).
Das bedeutet, dass der Geschädigte bei der Schadensbehebung gemäß § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB im Rahmen des ihm Zumutbaren und unter Berücksichtigung seiner individuellen Lage grundsätzlich den wirtschaftlichsten Weg zu wählen hat - sog. "subjektbezogene Schadensbetrachtung" (BGHZ 115, 364, 368 f.; 115, 375, 378; 132, 373, 376; 143, 189, 193; 163, 362, 365).
Im Veräußerungsfall leistet der Geschädigte im Allgemeinen dem Gebot zur Wirtschaftlichkeit genüge und bewegt sich in den für die Schadensbehebung nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB gezogenen Grenzen, wenn er die Veräußerung seines beschädigten Kraftfahrzeuges zu demjenigen Preis vornimmt, den ein von ihm eingeschalteter Sachverständiger als Wert auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat (vgl. Senatsurteile BGHZ 163, 362, 366; 143, 189, 193;… vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - aaO, 458;… vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - aaO, 770 …und vom 7. Dezember 2004 - VI ZR 119/04 - aaO).
Dies entspricht nicht dem gesetzlichen Bild des Schadensersatzes, nach dem der Geschädigte Herr des Restitutionsgeschehens ist und grundsätzlich selbst bestimmen darf, wie er mit der beschädigten Sache verfährt (vgl. Senatsurteile BGHZ 66, 239, 246; 143, 189, 194 f.; 163, 362, 367).
- BGH, 29.04.2003 - VI ZR 393/02
Deliktsrecht - Umfang Schadensersatz nach Unfall
Er bleibt es auch in dem Spannungsverhältnis, das durch den Interessengegensatz zwischen ihm und dem Schädiger bzw. dessen Versicherer besteht (vgl. Senatsurteil BGHZ 143, 189, 194).Hinzu komme, daß die Bestimmung eines fiktiven Restwerts die Schadensabrechnung mit weiterer Unsicherheit belaste und im allgemeinen verzögere (vgl. OLG Düsseldorf, DAR 2001, 125 m.w.N.; LG Wiesbaden, ZfS 2000, 250; Eggert, DAR 2001, 20; zum Restwert: Senatsurteil, BGHZ 143, 189; vgl. auch die Empfehlung des 28. VGT NZV 1990, 103, die Grenze bei 70 % des Wiederbeschaffungswerts zu ziehen).
- BGH, 29.04.2003 - VI ZR 398/02
Schadensersatzrecht - Fiktive Reparaturkosten: Stundenverrechnungssätze
Zudem würde die Realisierung einer Reparatur zu den von den Beklagten vorgetragenen Preisen die Entfaltung erheblicher eigener Initiative durch den Geschädigten erfordern, wozu dieser nicht verpflichtet ist (vergleichbar insoweit zur Abrechnung von Mietwagenkosten die Senatsurteile BGHZ 132, 373, 378 und zur Bestimmung des Restwertes bei Inzahlunggabe des Fahrzeugs BGHZ 143, 189, 194).Für die vergleichbare Problematik bei der Bewertung des Restwertes eines Fahrzeuges in der Schadensabrechnung hat der erkennende Senat im Urteil vom 30. November 1999 (BGHZ 143, 189, 194 m.w.N.) darauf hingewiesen, daß der Schädiger für die tatsächlichen Voraussetzungen einer Ausnahme, die es rechtfertigt, die erforderlichen Kosten zur Schadensbehebung abweichend vom Sachverständigengutachten festzusetzen, beweispflichtig ist.
- BGH, 20.10.2009 - VI ZR 53/09
Schadensrecht - Voraussetzungen für fiktive Abrechnung eines Fahrzeugschadens
Andernfalls würde die ihm nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB zustehende Ersetzungsbefugnis unterlaufen, die ihm die Möglichkeit der Schadensbehebung in eigener Regie eröffnet (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 194 f.; vom 21. Januar 1992 - VI ZR 142/91 - VersR 1992, 457; vom 6. April 1993 - VI ZR 181/92 - VersR 1993, 769 und vom 12. Juli 2005 - VI ZR 132/04 - VersR 2005, 1448, 1449).Dies entspricht dem gesetzlichen Bild des Schadensersatzes, nach dem der Geschädigte Herr des Restitutionsgeschehens ist und grundsätzlich selbst bestimmen darf, wie er mit der beschädigten Sache verfährt (vgl. Senatsurteile BGHZ 143, 189, 194 f. …und vom 12. Juli 2005 - VI ZR 132/04 - aaO).
- LG Bochum, 10.07.2008 - 5 S 204/07
Verkehrsunfall - Anschaffung Ersatzfahrzeug - Inzahlunggabe
Für die Frage, in welcher Höhe der Restwert des Unfallfahrzeuges zu berücksichtigen ist, gilt grundsätzlich das Wirtschaftlichkeitspostulat (BGH NJW 2005, 3134; BGH NJW 2000, 800; BGH NJW 1992, 903).Es besteht keine Verpflichtung für den Geschädigten, die gegnerische Versicherung von einem beabsichtigten Verkauf zu informieren und ihr Gelegenheit zu geben, ein höheres Restwertangebot abzugeben (BGH NJW 2005, 3134; BGH NJW 2000, 800).
Bei der Ermittlung des Restwertes muss nicht der Sondermarkt der spezialisierten Restewertaufkäufer berücksichtigt werden (BGH NJW 2005, 357; BGH NJW 2000, 800).
Sofern dem Geschädigten rechtzeitig vor dem Weiterverkauf ein wesentlich höheres verbindliches Restwertangebot zugeht, muss er das Angebot zunächst auf seine inhaltliche Akzeptanz prüfen und in der Regel annehmen (BGH NJW 2000, 800).
Darüber hinaus ist zu berücksichtigten, dass der Geschädigte im Allgemeinen ein berechtigtes Interesse an einer alsbaldigen Schadensbehebung hat (BGH NJW 2000, 800).
- OLG Düsseldorf, 01.03.2004 - 1 U 120/03
Zur Frage, ob sich nach einem wirtschaftlichen Totalschaden eines Kraftfahrzeugs …
- LG Köln, 07.10.2004 - 18 O 285/04
Verwertung des Restwerts eines unfallgeschädigten Kraftfahrzeugs
- LG Bochum, 15.02.2008 - 5 S 204/07
- OLG Koblenz, 12.12.2011 - 12 U 1059/10
- OLG Köln, 11.05.2004 - 22 U 190/03
Zulässige Restwertermittlung von Unfallwagen ohne Berücksichtigung unzugänglicher …
- LAG München, 23.05.2007 - 7 Sa 146/05
Kündigung wegen Minderleistung
- LG Aachen, 29.08.2002 - 6 S 5/02
Restwert-Abrechnung bei Totalschaden - maßgebender Schätzwert
- LG Rostock, 03.06.2009 - 1 S 22/09
1.Ein Geschädigter muss sich im Falle fiktiver Reparaturkostenabrechnung eine …
- OLG Oldenburg, 11.10.2000 - 2 U 169/00
Sachdienlichkeit einer Klageerhöhung
- LG Aachen, 20.02.2003 - 6 S 176/02
- BGH, 09.10.2007 - VI ZR 27/07
Schadensrecht - Erforderlichkeit eines Unfallersatztarifs
- LG Aachen, 14.08.2003 - 6 S 58/03
Totalschaden - Ersatzbeschaffung und MWSt. auf Wiederbeschaffungswert
- BGH, 10.07.2007 - VI ZR 217/06
Schadensrecht - Weiterbenutzung eines Fahrzeugs nach Totalschadensfall
- BGH, 13.01.2009 - VI ZR 205/08
Sachverständige - Ermittlung des Fahrzeugrestwerts: Einbeziehung von Angeboten?
- BGH, 20.04.2004 - VI ZR 109/03
Schadensrecht - Totalschaden des Kfz: Ersatz von Umsatzsteuer?
- BGH, 17.10.2006 - VI ZR 249/05
Schadensrecht - Erst Abrechnung nach Wiederbeschaffungsaufwand, dann Reparatur
- OLG Düsseldorf, 29.09.2005 - 10 U 203/04
Beweis des ersten Anscheins bei einem Auffahrunfall
- BGH, 11.05.2009 - II ZR 137/08
Lurgi II
- BGH, 15.06.2010 - VI ZR 232/09
Schadensrecht - Restwertbestimmung durch Gutachter bei Veräußerung nach Schaden
- OLG Köln, 06.04.2004 - 22 U 190/03
Restwertbewertung eines Unfallfahrzeugs
- OLG Düsseldorf, 22.12.2008 - 2 U 65/07
- BGH, 07.12.2004 - VI ZR 119/04
Schadensrecht - Überdurchschnittlicher Erlös
- OLG Düsseldorf, 17.12.2009 - 2 U 118/08
Kündigung eines Lizenzvertrages aus wichtigem Grund; Pflichten des Lizenzgebers
- BGH, 07.06.2005 - VI ZR 192/04
Schadensrecht - Kosten der Ersatzbeschaffung begrenzen fiktive Reparaturkosten
- OLG Düsseldorf, 15.10.2007 - 1 U 267/06
Wirtschaftlicher Totalschaden: Keine generelle Unbeachtlichkeit von …
- BGH, 27.09.2006 - VIII ZR 19/04
Verfahrensrecht - Sachdienlichkeit einer zweitinstanzlichen Klageänderung
- BGH, 16.08.2007 - IX ZR 63/06
Verfahrensrecht - Wann darf ein Teilurteil über eine Anfechtungsklage ergehen?
- OLG Karlsruhe, 27.01.2005 - 12 U 299/04
Sachverständige - Haftung aus Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte
- BGH, 30.05.2006 - VI ZR 174/05
Schadensrecht - Kosten konkreter Ersatzbeschaffung, fiktive Schadensabrechnung
- BGH, 07.12.2000 - I ZR 179/98
Erfordernis eines richterlichen Hinweises bei Aufgreifen einer Rechtsfrage durch …
- LG Köln, 15.01.2003 - 19 S 166/02
Schadensregulierung bei Kraftfahrzeugschäden; Totalschaden-Abrechnung
- OLG Frankfurt, 07.10.2005 - 24 U 71/05
Bauvertrag - Duldungsvollmacht des entbundenen "Projektverantwortlichen"
- BGH, 05.12.2000 - VI ZR 275/99
Zulässigkeit eines Teilurteils
- OLG Düsseldorf, 29.03.2004 - 1 U 185/03
Zur Höhe des anzurechnenden Fahrzeugrestwertes bei der Frage des Schadensersatzen
- KG, 30.06.2008 - 22 U 13/08
Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Ersatzfähigkeit der Stundenverrechnungssätze …
- OLG Düsseldorf, 27.10.2011 - 2 U 84/10
Occluder
- BGH, 13.10.2009 - VI ZR 318/08
Schadensabrechnung unter Zugrundelegung des durch Sachverständigengutachten …
- BGH, 15.06.2005 - VIII ZR 74/04
Höhe der Vergütung bei Stromeinspeisung
- LG Konstanz, 17.06.2005 - 61 S 2/05
Schadenersatz nach Verkehrsunfall mit Totalschaden: Verneinung einer Pflicht des …
- BGH, 13.03.2007 - VI ZR 129/06
Verfahrensrecht - Klage gegen bisher nicht beteiligten Zedenten: Gerichtsstand?
- AG Bruchsal, 27.07.2007 - 6 C 45/07
Restwertbestimmung beim Unfallfahrzeug; Schmerzensgeld für die Verursachung eines …
- LG Bielefeld, 09.07.2003 - 21 S 84/03
- OLG München, 22.12.2005 - 6 U 4351/02
Patentrecht, Zivilprozessrecht
- LG Köln, 19.11.2003 - 19 S 153/03
Restwert - Verkauf Unfallwagen und Mitteilung an gegn. Versicherung
- OLG Düsseldorf, 08.05.2000 - 1 U 172/99
Schadensminderungspflicht bei Anmietung eines Unfall-Ersatzwagens
- BGH, 17.05.2001 - IX ZR 256/99
Anderweitige Rechtshängigkeit
- BGH, 04.04.2000 - VI ZR 264/99
Einbeziehung eines Dritten in der Berufungsinstanz; Verhaltendes …
- LAG Düsseldorf, 12.02.2004 - 11 Sa 1749/03
Hausmeister in Universitäten, Arbeitszeit
- OLG Düsseldorf, 20.02.2006 - 1 U 137/05
Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit einem entgegenkommenden …
- OLG Karlsruhe, 11.05.2006 - 19 U 208/04
Rücktritt der Berufsunfähigkeitsversicherung wegen Falschbeantwortung der …
- OLG Celle, 23.05.2006 - 16 U 123/05
Schadensbegutachtung durch den Kfz-Sachverständigen nach Verkehrsunfall: Pflicht …
- LAG Baden-Württemberg, 06.06.2008 - 7 Sa 18/08
Zulässigkeit einer gewillkürten Parteierweiterung auf Beklagtenseite in der …
- BGH, 23.11.2010 - VI ZR 35/10
Schadensrecht - Ersatz von Reparaturkosten unter dem Wiederbeschaffungswert
- LAG Düsseldorf, 01.09.2005 - 5 Sa 212/05
Annahmeverzug, Anrechnung anderweitigen Verdienstes, Höherwertige anderweitige …
- KG, 29.12.2006 - 12 U 117/06
Mietrecht - Gewerbemietvertrag: "Bewirtschaftungs- & sonstige Verbrauchsabgaben"
- OLG Saarbrücken, 12.07.2007 - 8 U 515/06
Erbrecht: Anspruch des Mitwerben auf Vollzug eines Vorausvermächtnisses vor …
- OLG Karlsruhe, 28.08.2009 - 12 U 90/09
Fahrzeugversicherung: Pflicht des Versicherungsnehmers, sich auf ein …
- BGH, 23.04.2002 - X ZR 29/00
Werkvertrag - Schadensersatz wegen fehlerhaftem Teil einer Produktionsanlage
- BayObLG, 17.09.2003 - 2Z BR 150/03
Wohnungseigentum - Kosten für fehlerhafte Jahresabrechnung
- OLG Düsseldorf, 19.12.2005 - 1 U 128/05
Ermittlung des Fahrzeugschadens nach einem Verkehrsunfall nach den Grundsätzen …
- LAG Hamm, 02.05.2007 - 18 Sa 1807/06
Urlaubsabgeltung, Beweislast für die Erfüllbarkeit des Urlaubsanspruchs, …
- OLG Jena, 09.04.2008 - 4 U 770/06
Ersetzungsbefugnis des Geschädigten und Restwert (eines total beschädigten Kfz)
- OLG Düsseldorf, 27.11.2000 - 1 U 2/00
Nach Unfall müssen Kosten für Eigenreparatur erstattet werden
- LG Gießen, 04.07.2001 - 1 S 357/00
Schutzwirkung zugunsten Dritter; Schaden durch fehlerhafte Restwert-Ermittlung
- BayObLG, 13.03.2003 - 2Z BR 85/02
Wohnungseigentum - Bestellung des Verwalters
- LAG Rheinland-Pfalz, 11.01.2005 - 2 Sa 683/04
Klageerweiterung im Berufungsverfahren
- LG Bochum, 09.09.2005 - 5 S 79/05
Fiktive Reparaturkosten - Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen …
- OLG Nürnberg, 09.07.2008 - 12 U 690/07
Zu den Ergebnisverwendungsbeschlüssen der Gesellschafter einer GmbH - Zum Umfang …
- OLG Frankfurt, 19.01.2010 - 22 U 49/08
Voraussetzungen für die Verpflichtung zur Annahme des Restwertangebots
- LAG Hamm, 05.03.2010 - 10 TaBV 67/09
Durchführung einer Gesamtbetriebsvereinbarung
- OLG Hamm, 12.02.2001 - 13 U 147/00
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …
- BayObLG, 01.08.2002 - 2Z BR 132/01
Wohnungseigentum
- BayObLG, 28.01.2003 - 2Z BR 88/02
Wohnungseigentum - Kurze Verjährung auch für gesetzliche Ansprüche?
- LAG Hamm, 07.12.2005 - 13 TaBV 139/05
Eingruppierung; Entgeltsystem; Einzelfallregelung; Mitbestimmung; Betriebsrat; …
- OLG Köln, 22.08.2007 - 17 U 57/06
Verfahrensrecht - Teilurteil über Abweisung einzelner Rechnungsposten?
- LG Coburg, 13.12.2007 - 32 S 83/07
Zur Frage, ob ein Unfallgeschädigter seinen Kfz-Schaden nach den in einer …
- BGH, 18.06.2010 - V ZR 9/10
Verfahrensrecht - Kein neuer Schlichtungsversuch auch bei Parteiwechsel nötig
- LG Bochum, 19.10.2007 - 5 S 168/07
- OLG Saarbrücken, 20.05.2008 - 8 U 136/07
Kostenlast bei Obsiegen auf Grund eines erst in der zweiten Instanz gestellten …
- OLG Köln, 22.08.2008 - 1 U 59/07
Haftungsverteilung bei Kollision eines mit weit überhöhter Geschwindigkeit …
- OLG Hamm, 04.04.2011 - 5 U 42/09
Verfahrensrecht - Keine Klageänderung im Prozess gegen Zwangsvollstreckung
- OLG Düsseldorf, 13.11.2000 - 1 U 270/99
Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen Beschädigung eines im Auftrag des ADAC …
- OLG Hamm, 21.05.2001 - 6 U 42/01
Abwägung der Verursachungsanteile beim Zusammenstoß zwischen einem nach rechts in …
- OLG Brandenburg, 02.03.2010 - 6 U 106/09
Zulässigkeit eines Teilurteils
- LG Köln, 26.06.2002 - 9 S 34/02
- LG Koblenz, 07.04.2003 - 6 S 432/01
Haftung des Kfz-Sachverständigen gegenüber dem Haftpflichtversicherer für …
- OLG Frankfurt, 25.07.2003 - 2 U 107/02
Bauvertrag - Abnahmefiktion bei Verweigerung der Abnahme?
- OLG Düsseldorf, 30.01.2004 - 16 U 62/03
- KG, 31.08.2004 - 4 U 281/03
Bauträger - Nachweis des Baufortschrittes im Urkundenprozess
- AG Recklinghausen, 08.03.2005 - 11 C 393/04
- LG Zwickau, 14.03.2008 - 6 S 34/06
- LG Hildesheim, 22.08.2008 - 7 S 68/08
Schadensersatz bei Kfz-Unfall: Verweisung auf freie Werkstatt bei fiktiver …
- OLG Naumburg, 10.06.2010 - 2 U 7/10
Kfz-Totalschaden - Ersatzbeschaffung i. S. einer Naturalrestitution
- BGH, 30.03.2011 - IV ZR 137/08
Verfahrensrecht - Objektive Beurteilung der "Sachdienlichkeit", § 533 Nr. 1 ZPO
- OLG Hamburg, 05.04.2000 - 14 U 269/99
Veräußerung eines Unfallfahrzeugs zu dem in einem Sachverständigengutachten …
- OLG Rostock, 26.11.2002 - 10 UF 301/01
- LG Karlsruhe, 30.09.2004 - 5 S 17/04
- LG Zweibrücken, 22.02.2005 - 3 S 62/04
- LG Köln, 25.05.2005 - 9 S 421/04
- AG Köln, 24.03.2006 - 138 C 32/06
- LG Saarbrücken, 30.11.2006 - 11 S 156/06
Straßenverkehrsrecht: Haftungsverteilung bei Auffahrunfall mit atypischem …
- LG Duisburg, 28.06.2007 - 12 S 159/06
Nichtwissen Restwert Restwertangebot Schätzung Schadensminderungspflicht …
- LG Bochum, 19.10.2007 - 9 S 168/07
- AG Würzburg, 31.10.2007 - 12 C 1303/07
- LG Düsseldorf, 06.03.2008 - 4a O 51/07
Radioaktive Diagnostika II
- LG Düsseldorf, 06.03.2008 - 4a O 44/07
Radioaktive Diagnostika
- LG Köln, 30.06.2008 - 2 O 73/08
- LG Dresden, 08.10.2008 - 4 S 247/08
- LG Stuttgart, 22.06.2010 - 24 O 119/10
Nachbarrecht - Wesentlicher Lärm bei Abbrucharbeiten/Sicherheitsleistung?
- LG Saarbrücken, 06.08.2010 - 13 S 53/10
Ungeeignetheit der Schwacke-Liste für die Feststellung angemessener …
- LSG Bayern, 16.12.2010 - L 8 AL 67/10
- LAG Berlin-Brandenburg, 21.09.2011 - 15 SaGa 2250/10
Unterlassung von Äußerungen - unzulässige Klagehäufungen im vorläufigen …
- LAG Nürnberg, 18.10.2000 - 4 Sa 52/99
Arbeitsgerichtsverfahren: Klageerweiterung in der Berufungsinstanz; Leitender …
- LG Wuppertal, 23.03.2001 - 5 O 285/99
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.2001 - 13 A 787/00
- AG Kempen, 13.11.2001 - 13 C 252/01
- AG Aachen, 13.06.2003 - 8 C 31/03
- LG Duisburg, 08.12.2004 - 11 S 119/03
- OLG Köln, 14.02.2005 - 15 U 191/04
- AG Hagen, 24.05.2006 - 16 C 371/05
Fiktive Abrechnung, Erstattungsfähigkeit Stundensätze markengebundener Werkstatt
- OLG Bamberg, 19.06.2006 - 5 U 3/06
Bauvertrag - Wann verjähren Ansprüche aus einer Bürgschaft auf erstes Anfordern?
- LG Erfurt, 09.11.2006 - 1 S 227/06
Schadensminderungspflicht - Keine Maßgeblichkeit des konkreten Restwerterlöses, …
- LG Paderborn, 21.02.2007 - 4 O 550/06
- LG Düsseldorf, 18.03.2008 - 4a O 170/07
Aufsteckabdeckung für Heizplattenanordnung
- LG Düsseldorf, 29.04.2008 - 4a O 421/06
Rapssorten (Sortenschutz)
- AG Duisburg, 30.10.2008 - 33 C 2837/08
- LG Berlin, 15.12.2008 - 58 S 169/08
- LAG Sachsen, 02.12.2009 - 5 Sa 764/08
Fürsorgepflicht des Arbeitgebers bezüglich der Gleichstellung beamteter und …
- LG Hannover, 23.03.2011 - 11 S 56/10
- AG Aachen, 21.02.2002 - 13 C 1/01
- AG Homburg, 28.10.2003 - 16 C 137/03
Kfz-Restwert; Sachverständiger
- LG Heidelberg, 28.01.2005 - 7 O 53/03
Haftung des Kfz-Sachverständigen: Falsche Restwertermittlung für ein …
- AG Hagen, 30.06.2005 - 16 C 10/05
- AG Hannover, 30.07.2009 - 414 C 3239/09
- LG Dresden, 20.11.2009 - 4 S 121/09
Der Geschädigte muss nicht auf ein Mietwagenangebot der Gegenseite eingehen
- AG Kerpen, 06.07.2010 - 104 C 477/09
- LG Düsseldorf, 20.01.2011 - 4b O 73/08
Abwicklungsvereinbarung
- LAG Köln, 30.05.2011 - 2 Sa 209/11
Befristung zur Vertretung bei befristeter Betrauung des Vertretenen mit …
- LG Aachen, 27.01.2004 - 41 O 95/03
- AG Ansbach, 22.01.2007 - 2 C 888/06
- AG Ibbenbühren, 31.08.2009 - 30 C 154/09
- LG Arnsberg, 29.04.2010 - 8 O 127/09
Stammeinlage, Verjährung, Insolvenzanfechtung, Kreditsicherheit, Klageänderung
- AG Krefeld, 13.07.2011 - 7 C 562/10
- AG Delmenhorst, 22.11.2002 - 5 C 6338/01
Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte; Gutachter- und Restwertbestimmung
