Gesetzgebung
   BGBl. I 1997 S. 3294   

  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 1997 Teil I Nr. 88, ausgegeben am 30.12.1997, Seite 3294
  • Postgesetz (PostG)
  • vom 22.12.1997

Gesetzestext

Gesetzesbegründung

  • Deutscher Bundestag (Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens, mit Materialien)

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Wird zitiert von ... (117)  

  • BVerfG, 07.10.2003 - 1 BvR 1712/01  

    Exklusivlizenz

    Gemäß § 5 des Postgesetzes vom 22. Dezember 1997 (BGBl I S. 3294) benötigt eine Lizenz, wer Briefsendungen, deren Einzelgewicht nicht mehr als 1.000 Gramm beträgt, gewerbsmäßig für andere befördert.

    Das Postgesetz vom 22. Dezember 1997 (BGBl I S. 3294), geändert durch Art. 8 b des Gesetzes vom 18. Mai 2001 (BGBl I S. 904), wird wie folgt geändert:.

    (c) Ein weiteres Anliegen der Entscheidung für den nur schrittweisen Übergang in die Liberalisierung ist es gewesen, die Fähigkeit der Nachfolgeunternehmen der Deutschen Bundespost zu sichern, die besonderen finanziellen und sozialen Verpflichtungen, insbesondere die Pensionslasten, zu tragen (vgl. Stellungnahme des Bundesrats, BTDrucks 13/7774, S. 44 Nr. 53).

    Die befristete Fortdauer der gesetzlichen Exklusivlizenz trägt zu einem stufenweisen Übergang vom Monopol zum Wettbewerb im Postsektor bei (vgl. die Begründung der Bundesregierung zum Entwurf eines Postgesetzes, BTDrucks 13/7774, S. 33) und stellt sicher, dass die nationale Liberalisierung im Einklang mit der europäischen Entwicklung fortgeführt wird.

  • BVerwG, 27.06.2007 - 6 C 9.06  

    Lizenz; Beförderungslizenz; Exklusivlizenz; Briefsendung; Briefbeförderung;

    Nach derzeitiger Rechtslage (§ 51 Satz 1 Postgesetz - PostG - vom 22. Dezember 1997, BGBl I S. 3294, in der Fassung des Gesetzes vom 16. August 2002, BGBl I S. 3218) steht ihr bis zum 31. Dezember 2007 das ausschließliche Recht zu, Briefsendungen und adressierte Kataloge innerhalb bestimmter Gewichts- und Preisgrenzen gewerbsmäßig zu befördern.

    Mit der nunmehr in § 51 Satz 2 Nr. 4 PostG enthaltenen Regelung sollte dem Umstand Rechnung getragen werden, dass vom Monopolinhaber nicht erbrachte Dienste nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht Gegenstand eines ausschließlichen Rechts sein können (BTDrucks 13/7774 vom 30. Mai 1997 S. 33); der Hinweis bezieht sich auf das Urteil vom 19. Mai 1993 - Rs. C-320/91, Corbeau - (Slg. 1993, I-2533).

    Aufschlussreich für die Motive des deutschen Gesetzgebers ist ferner der 21. Erwägungsgrund der Richtlinie 97/67/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 1997 über gemeinsame Vorschriften für die Entwicklung des Binnenmarktes der Postdienste der Gemeinschaft und die Verbesserung der Dienstqualität (ABl EG 1998 Nr. L 15 S. 14) - PostRL -, die bei Erlass des Postgesetzes als Entwurf bereits vorlag und an der der Gesetzgeber sich ebenfalls orientiert hat (BTDrucks 13/7774 S. 18).

    Es ist darauf gerichtet, dort unter Wahrung der Infrastrukturbelange einen den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft entsprechenden chancengleichen und funktionsfähigen Wettbewerb zu fördern (s. § 1 PostG sowie BTDrucks 13/7774 S. 1).

    Mit ihr verfolgte der Gesetzgeber - neben der Bewältigung des Strukturwandels und der Harmonisierung der deutschen mit der europäischen Rechtsentwicklung - den Zweck, die Finanzierung des Universaldienstes sicherzustellen (s. BTDrucks 13/7774 S. 33, 44).

    Diese Vorschrift soll die Konkurrenz mit innovativen Postdienstleistungen im Interesse des stufenweisen Übergangs vom Monopol zum Wettbewerb schon während der Dauer der Exklusivlizenz ermöglichen (s. BTDrucks 13/7774 S. 33) und führt daher zu dem das Postgesetz beherrschenden Grundsatz der Marktfreigabe zurück.

    Es kommt hinzu, dass der Kurierdienst schon seit Anfang 1994 für den Wettbewerb freigegeben ist (vgl. BTDrucks 13/7774 S. 20), das Grundgesetz hingegen in Art. 143b nur eine Fortschreibung der vormals bestehenden gesetzlichen Monopolrechte des Bundes in den Bereichen Postwesen und Telekommunikation zulässt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. Oktober 2003 a.a.O. S. 392).

  • BVerwG, 26.08.2010 - 3 C 35.09  

    Amtshaftung; Staatshaftung; Amtsträger; Beliehener; Verwaltungshelfer;

    Schließlich kommt dem Umstand Bedeutung zu, ob der Private die Beleihung selbst oder doch bestimmte Amtshandlungen ablehnen kann und welche Auswirkungen dies für die gleichmäßige Erfüllung der ihm angesonnenen öffentlichen Aufgabe hat (vgl. etwa § 33 Abs. 2 des Postgesetzes vom 22. Dezember 1997, BGBl I S. 3294).
  • BGH, 15.11.2001 - I ZR 158/99  

    Rechtsfolgen eines grob fahrlässigen Organisationsverschuldens des Spediteurs im

    Dies war der tragende Grund für den bis zur Neufassung des Postgesetzes vom 22. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3294) in § 12 Abs. 1 PostG a.F. enthaltenen völligen Haftungsausschluß für Schäden, die aus einer nicht ordnungsgemäßen Behandlung von gewöhnlichen Briefen und Postgut entstanden waren (Altmannsperger, Gesetz über das Postwesen, 8. ErgLief. 1989, § 12 Rdn. 15).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.01.2008 - 13 A 4362/00  

    Bestehen einer Auskunftsanordnung zur Vorlage von Teilleistungsverträgen;

    Dieser Zweck des § 45 PostG ergibt sich aus der Gesetzesbegründung (BT-Drucks. 13/7774, S. 32), wonach "die Auskunfts- und Prüfungsrechte zur Gewährleistung einer wirkungsvollen Aufgabenerfüllung der Regulierungsbehörde erforderlich sind".

    Zwar ist eine gesetzliche Definition dieses Begriffs nicht vorhanden und gibt auch die Gesetzesbegründung (BT-Drucks. 13/7774, S. 32) dazu nichts her.

    Eine derartige Verfahrensweise wäre auch mit Sinn und Zweck der Vorschrift des § 30 Abs. 1 PostG, der Regulierungsbehörde einen Überblick über das Marktgeschehen im Bereich von Teilleistungsverträgen zu verschaffen (vgl. BT-Drucks. 13/7774, S. 28 zu dem dem heutigen § 30 PostG entsprechenden § 29 des Gesetzentwurfs), nicht vereinbar, weil es dann die Muttergesellschaft durch Verträge mit ihr verbundenen Unternehmen in der Hand hätte, die Vorlagepflicht nach § 30 Abs. 1 PostG zu unterlaufen und dadurch das Gesetzesziel, einen hinreichenden Überblick über das Marktgeschehen zu erlangen, in Frage gestellt würde.

    Ohne die Vorlage von Verträgen war somit für die RegTP ein konkreter Überblick über das Marktgeschehen im Bereich von postrechtlichen Teilleistungsverträgen, insbesondere hinsichtlich der nach der Gesetzesbegründung (vgl. BT-Drucks. 13/7774, S. 27, zu dem dem heutigen § 28 PostG entsprechenden § 27 des Gesetzentwurfs) entscheidenden Tarifierung von Postdienstleistungen sowie mit Blick auf möglicherweise erforderliche Maßnahmen nach § 32 Abs. 2 PostG nicht möglich und das mit § 30 PostG verfolgte Ziel nicht erreichbar.

    Der Begriff ist deshalb unter Berücksichtigung der Formulierung in § 28 Abs. 1 Satz 1 PostG, dass der marktbeherrschende Lizenznehmer "Teile der von ihm erbrachten Beförderungsleistungen gesondert anzubieten hat", der Begriffsbestimmung in § 4 Nr. 3 PostG, wonach Beförderung das Einsammeln, Weiterleiten oder Ausliefern von Postsendungen an den Empfänger ist, und unter Beachtung dessen zu ermitteln, dass nach den Gesetzesmaterialien (vgl. BT-Drucks. 13/7774, S. 20) der Begriff "Beförderung" sich nicht auf den reinen Transportvorgang beschränkt, sondern die gesamte Wertschöpfungskette vom Absender bis zum Empfänger umfasst und § 28 PostG Kunden des Marktbeherrschers die Möglichkeit eröffnen soll, Teile der Wertschöpfungskette (z.B. Einsammeln, Vorsortieren, Transportieren; vgl. BT-Drucks. 13/7774, S. 27) in Eigenleistung zu erbringen.

    Anlass dazu geben bereits die Gesetzesmaterialien zu § 4 Abs. 3 PostG (BT-Drucks. 13/7774, S. 20).

    Ziel des § 28 PostG ist es nämlich, im Interesse der Kunden an möglichst günstigen Tarifen für die Briefbeförderung die Vorteile einer Arbeitsteilung und die sich daraus realisierbaren Gewinne im Sinne einer Senkung der Gesamtkosten im Postsektor zu nutzen (vgl. BT-Drucks. 13/7774, S. 27, zu § 27 PostG-Entwurf).

  • BVerwG, 27.06.2007 - 6 C 8.06  

    Wettbewerb im Postdienst durch „Übernacht-Zustellung“

    Nach derzeitiger Rechtslage (§ 51 Satz 1 Postgesetz PostG vom 22. Dezember 1997, BGBl I S. 3294, in der Fassung des Gesetzes vom 16. August 2002, BGBl I S. 3218) steht ihr bis zum 31. Dezember 2007 das ausschließliche Recht zu, Briefsendungen und adressierte Kataloge innerhalb bestimmter Gewichts- und Preisgrenzen gewerbsmäßig zu befördern.

    Mit der nunmehr in § 51 Satz 2 Nr. 4 PostG enthaltenen Regelung sollte dem Umstand Rechnung getragen werden, dass vom Monopolinhaber nicht erbrachte Dienste nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht Gegenstand eines ausschließlichen Rechts sein können (BTDrucks 13/7774 vom 30. Mai 1997 S. 33); der Hinweis bezieht sich auf das Urteil vom 19. Mai 1993 Rs. C-320/91, Corbeau (Slg. 1993, I 2533).

    23 Aufschlussreich für die Motive des deutschen Gesetzgebers ist ferner der 21. Erwägungsgrund der Richtlinie 97/67/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 1997 über gemeinsame Vorschriften für die Entwicklung des Binnenmarktes der Postdienste der Gemeinschaft und die Verbesserung der Dienstqualität (ABl EG 1998 Nr. L 15 S. 14) PostRL , die bei Erlass des Postgesetzes als Entwurf bereits vorlag und an der der Gesetzgeber sich ebenfalls orientiert hat (BTDrucks 13/7774 S. 18).

    Es ist darauf gerichtet, dort unter Wahrung der Infrastrukturbelange einen den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft entsprechenden chancengleichen und funktionsfähigen Wettbewerb zu fördern (s. § 1 PostG sowie BTDrucks 13/7774 S. 1).

    Mit ihr verfolgte der Gesetzgeber neben der Bewältigung des Strukturwandels und der Harmonisierung der deutschen mit der europäischen Rechtsentwicklung den Zweck, die Finanzierung des Universaldienstes sicherzustellen (s. BTDrucks 13/7774 S. 33, 44).

    Diese Vorschrift soll die Konkurrenz mit innovativen Postdienstleistungen im Interesse des stufenweisen Übergangs vom Monopol zum Wettbewerb schon während der Dauer der Exklusivlizenz ermöglichen (s. BTDrucks 13/7774 S. 33) und führt daher zu dem das Postgesetz beherrschenden Grundsatz der Marktfreigabe zurück.

    Es kommt hinzu, dass der Kurierdienst schon seit Anfang 1994 für den Wettbewerb freigegeben ist (vgl. BTDrucks 13/7774 S. 20), das Grundgesetz hingegen in Art. 143b nur eine Fortschreibung der vormals bestehenden gesetzlichen Monopolrechte des Bundes in den Bereichen Postwesen und Telekommunikation zulässt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. Oktober 2003 a.a.O. S. 392).

  • BVerwG, 27.06.2007 - 6 C 14.06  

    Wettbewerb im Postdienst durch „Übernacht-Zustellung“

    Nach derzeitiger Rechtslage (§ 51 Satz 1 Postgesetz PostG vom 22. Dezember 1997, BGBl I S. 3294, in der Fassung des Gesetzes vom 16. August 2002, BGBl I S. 3218) steht ihr bis zum 31. Dezember 2007 das ausschließliche Recht zu, Briefsendungen und adressierte Kataloge innerhalb bestimmter Gewichts- und Preisgrenzen gewerbsmäßig zu befördern.

    Mit der nunmehr in § 51 Satz 2 Nr. 4 PostG enthaltenen Regelung sollte dem Umstand Rechnung getragen werden, dass vom Monopolinhaber nicht erbrachte Dienste nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht Gegenstand eines ausschließlichen Rechts sein können (BTDrucks 13/7774 vom 30. Mai 1997 S. 33); der Hinweis bezieht sich auf das Urteil vom 19. Mai 1993 Rs. C-320/91, Corbeau (Slg. 1993, I 2533).

    20 Aufschlussreich für die Motive des deutschen Gesetzgebers ist ferner der 21. Erwägungsgrund der Richtlinie 97/67/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 1997 über gemeinsame Vorschriften für die Entwicklung des Binnenmarktes der Postdienste der Gemeinschaft und die Verbesserung der Dienstqualität (ABl EG 1998 Nr. L 15 S. 14) PostRL , die bei Erlass des Postgesetzes als Entwurf bereits vorlag und an der der Gesetzgeber sich ebenfalls orientiert hat (BTDrucks 13/7774 S. 18).

    Es ist darauf gerichtet, dort unter Wahrung der Infrastrukturbelange einen den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft entsprechenden chancengleichen und funktionsfähigen Wettbewerb zu fördern (s. § 1 PostG sowie BTDrucks 13/7774 S. 1).

    Mit ihr verfolgte der Gesetzgeber neben der Bewältigung des Strukturwandels und der Harmonisierung der deutschen mit der europäischen Rechtsentwicklung den Zweck, die Finanzierung des Universaldienstes sicherzustellen (s. BTDrucks 13/7774 S. 33, 44).

    Diese Vorschrift soll die Konkurrenz mit innovativen Postdienstleistungen im Interesse des stufenweisen Übergangs vom Monopol zum Wettbewerb schon während der Dauer der Exklusivlizenz ermöglichen (s. BTDrucks 13/7774 S. 33) und führt daher zu dem das Postgesetz beherrschenden Grundsatz der Marktfreigabe zurück.

    Es kommt hinzu, dass der Kurierdienst schon seit Anfang 1994 für den Wettbewerb freigegeben ist (vgl. BTDrucks 13/7774 S. 20), das Grundgesetz hingegen in Art. 143b nur eine Fortschreibung der vormals bestehenden gesetzlichen Monopolrechte des Bundes in den Bereichen Postwesen und Telekommunikation zulässt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. Oktober 2003 a.a.O. S. 392).

  • BVerwG, 27.06.2007 - 6 C 13.06  

    Wettbewerb im Postdienst durch „Übernacht-Zustellung“

    Nach derzeitiger Rechtslage (§ 51 Satz 1 Postgesetz PostG vom 22. Dezember 1997, BGBl I S. 3294, in der Fassung des Gesetzes vom 16. August 2002, BGBl I S. 3218) steht ihr bis zum 31. Dezember 2007 das ausschließliche Recht zu, Briefsendungen und adressierte Kataloge innerhalb bestimmter Gewichts- und Preisgrenzen gewerbsmäßig zu befördern.

    Mit der nunmehr in § 51 Satz 2 Nr. 4 PostG enthaltenen Regelung sollte dem Umstand Rechnung getragen werden, dass vom Monopolinhaber nicht erbrachte Dienste nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs nicht Gegenstand eines ausschließlichen Rechts sein können (BTDrucks 13/7774 vom 30. Mai 1997 S. 33); der Hinweis bezieht sich auf das Urteil vom 19. Mai 1993 Rs. C-320/91, Corbeau (Slg. 1993, I 2533).

    21 Aufschlussreich für die Motive des deutschen Gesetzgebers ist ferner der 21. Erwägungsgrund der Richtlinie 97/67/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Dezember 1997 über gemeinsame Vorschriften für die Entwicklung des Binnenmarktes der Postdienste der Gemeinschaft und die Verbesserung der Dienstqualität (ABl EG 1998 Nr. L 15 S. 14) PostRL , die bei Erlass des Postgesetzes als Entwurf bereits vorlag und an der der Gesetzgeber sich ebenfalls orientiert hat (BTDrucks 13/7774 S. 18).

    Es ist darauf gerichtet, dort unter Wahrung der Infrastrukturbelange einen den Grundsätzen der sozialen Marktwirtschaft entsprechenden chancengleichen und funktionsfähigen Wettbewerb zu fördern (s. § 1 PostG sowie BTDrucks 13/7774 S. 1).

    Mit ihr verfolgte der Gesetzgeber neben der Bewältigung des Strukturwandels und der Harmonisierung der deutschen mit der europäischen Rechtsentwicklung den Zweck, die Finanzierung des Universaldienstes sicherzustellen (s. BTDrucks 13/7774 S. 33, 44).

    Diese Vorschrift soll die Konkurrenz mit innovativen Postdienstleistungen im Interesse des stufenweisen Übergangs vom Monopol zum Wettbewerb schon während der Dauer der Exklusivlizenz ermöglichen (s. BTDrucks 13/7774 S. 33) und führt daher zu dem das Postgesetz beherrschenden Grundsatz der Marktfreigabe zurück.

    Es kommt hinzu, dass der Kurierdienst schon seit Anfang 1994 für den Wettbewerb freigegeben ist (vgl. BTDrucks 13/7774 S. 20), das Grundgesetz hingegen in Art. 143b nur eine Fortschreibung der vormals bestehenden gesetzlichen Monopolrechte des Bundes in den Bereichen Postwesen und Telekommunikation zulässt (vgl. BVerfG, Beschluss vom 7. Oktober 2003 a.a.O. S. 392).

  • BVerwG, 30.06.2004 - 6 C 28.03  

    Regulierung im Postbereich; gesetzliche Exklusivlizenz; Erteilung einer Lizenz

    Im Anschluss daran hat das Gericht entwickelt, dass der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post bei der Erteilung einer Lizenz auf der Grundlage des § 51 Abs. 1 Satz 2 des Postgesetzes (PostG) vom 22. Dezember 1997 (BGBl I S. 3294), zum Zeitpunkt der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. August 2002 (BGBl I S. 3218), ein Beurteilungsspielraum zusteht.
  • OLG Naumburg, 16.11.2000 - 7 U (Hs) 102/99  

    Zulässigkeit der Ausübung einer intraurbanen Briefverteilung in Form der

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  • BVerwG, 27.07.2007 - 6 C 8.06  

    Aufhebung eines Lizenzbescheides hinsichtlich einer Übernacht-Zustellung bei

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.10.2003 - 13 A 711/02  

    Wettbewerb im Postsektor; Postrechtliche Lizenz; Abgenzung von

  • BVerwG, 31.03.2004 - 6 C 11.03  

    Telekommunikation; Zusammenschaltungsanordnung; Bedingungen der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.12.2005 - 13 A 710/02  

    Klage eines Postdienstleisters gegen die Erteilung einer Lizenz zur

  • BVerwG, 29.05.2013 - 6 C 10.11  

    Postfachzugang; postrechtliche Entgeltgenehmigung; erforderliche Nachweise und

  • BGH, 15.11.2001 - I ZR 182/99  

    Rechtsfolgen eines grob fahrlässigen Organisationsverschuldens des Spediteurs im

  • BGH, 28.01.2003 - X ZR 113/02  

    Zur Haftung der Deutsche Post AG bei Verlust/Entwendung eines ins Ausland

  • EuGH, 02.09.2010 - C-399/08  

    Kommission / Deutsche Post - Rechtsmittel - Art. 87 EG - Von den Mitgliedstaaten

  • BVerwG, 30.06.2004 - 4 C 3.03  

    Nutzungsänderung in Postgebäude; Flächen für den Gemeinbedarf; Festsetzung als

  • BGH, 15.11.2001 - I ZR 264/99  

    Umfang der Zulassung der Revision

  • BVerfG, 16.12.2003 - 1 BvR 2312/97  

    Zur Verpflichtung, die Beförderung von Auslandspost zu unterlassen

  • BGH, 15.11.2001 - I ZR 284/99  

    Auslegung einer Klausel in AGB eines Paketdienstunternehmens; Verzicht auf die

  • BVerwG, 28.03.2006 - 6 C 13.05  

    Streitigkeit nach dem Postgesetz; Urteil des Verwaltungsgerichts; Ausschluss der

  • OLG Düsseldorf, 13.04.2005 - Kart 3/05  

    Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung der Deutschen Post AG im Bereich der

  • BVerwG, 20.05.2009 - 6 C 14.08  

    Post, Postdienstleistung, Beförderung, Beförderungskette, Wertschöpfungskette,

  • BVerwG, 30.06.2004 - 4 CN 7.03  

    Bebauungsplan; Normenkontrolle; Flächen für den Gemeinbedarf; Festsetzung eines

  • BGH, 11.11.2004 - I ZR 120/02  

    Mitverschulden des Versenders bei unterlassener Wertangabe

  • BFH, 02.03.2016 - V R 20/15  

    Bescheinigung für steuerfreie Postuniversaldienstleistungen setzt

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.12.2005 - 13 A 711/02  

    Voraussetzungen für die Erteilung einer Lizenz zur gewerbsmäßigen Beförderung von

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40019  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • BGH, 19.10.2000 - IX ZB 69/00  

    Wirksamkeit der Ersatzzustellung durch Niederlegung

  • BGH, 15.11.2001 - I ZR 163/99  

    Rechtsfolgen eines grob fahrlässigen Organisationsverschuldens des Spediteurs im

  • BVerwG, 31.01.2006 - 6 B 78.05  

    Streitigkeit nach dem Postgesetz; Urteil des Verwaltungsgerichts; Beschwerde

  • BVerwG, 18.03.1998 - 1 D 88.97  

    Beamtenrecht - Disziplinarmaßnahmen bei Zugriff auf Postsendungen

  • EuG, 01.07.2008 - T-266/02  

    Deutsche Post / Kommission - Staatliche Beihilfen - Maßnahmen der deutschen

  • OLG Düsseldorf, 19.09.2000 - 20 U 110/99  

    Anforderungen an die Bestimmtheit von Unterlassungsanträgen; Prüfung der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.2018 - 13 A 536/16  
  • BGH, 22.04.2004 - I ZB 16/03  

    Ersttagssammelblätter

  • EuG, 14.07.2016 - T-143/12  

    Das Gericht der Europäischen Union erklärt den Beschluss der Kommission, mit dem

  • VG Köln, 01.09.2011 - 22 L 1011/11  

    Die First Mail Düsseldorf GmbH muss ihre Preise vorerst anpassen

  • BVerwG, 15.10.2003 - 6 P 8.03  

    Mitbestimmung bei Privatisierungen; Abholung von Postsendungen; Zustellung durch

  • BGH, 15.11.2001 - I ZR 221/99  

    Rechtsfolgen eines grob fahrlässigen Organisationsverschuldens des Spediteurs im

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.03.2011 - 13 A 3211/06  

    Entgeltgenehmigung für den Zugang zu Postfachanlagen; Orientierung der Entgelte

  • VG Köln, 11.12.2001 - 22 K 11500/99  
  • BVerfG, 16.12.2003 - 1 BvR 2313/97  
  • VGH Bayern, 25.03.2003 - 1 N 00.359  

    Festsetzung einer Gemeinbedarfsfläche "Post" für eine bestehende Postfiliale nach

  • BVerwG, 19.05.1998 - 1 D 20.96  

    Beamtenrecht - Disziplinarmaßnahmen bei Zugriff auf geringwertige Güter,

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.2016 - 13 B 936/16  

    Entgeltgenehmigung für die Postdienstleistung "E-POSTBRIEF mit klassischer

  • EuGH, 06.03.2008 - C-287/06  

    Deutsche Post - Postdienste - Richtlinie 97/67/EG - Für den Anbieter von

  • BGH, 02.12.2004 - I ZR 48/02  

    Haftung des Fixkostenspediteurs bei ungeklärtem Verlust von Transportgut

  • Generalanwalt beim EuGH, 01.06.1999 - C-147/97  

    Deutsche Post

  • FG Köln, 11.03.2015 - 2 K 2529/11  

    Keine Umsatzsteuerfreiheit für Konkurrenzunternehmen der Deutschen Post AG

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40021  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40025  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40051  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40033  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40027  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40026  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40052  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40030  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40022  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40037  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40056  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 AS 01.40067  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40020  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40042  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40049  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40041  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40035  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40034  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40038  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40047  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40036  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40050  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40053  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40054  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40039  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40048  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40046  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40043  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40032  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40031  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40057  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40040  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40023  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40044  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40045  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • FG Köln, 09.12.2015 - 2 K 1715/11  

    Voraussetzungen für die Erteilung einer Bescheinigung zur Umsatzsteuerfreiheit

  • VG Köln, 30.06.2009 - 22 L 582/09  

    Gewährleistung einer wirkungsvollen Aufgabenerfüllung der Bundesnetzagentur durch

  • VG Köln, 13.08.2007 - 22 L 1042/07  

    Auskunftsersuchen der Bundesnetzagentur an alternative Postunternehmen müssen

  • OLG Stuttgart, 15.10.2008 - 2 Ss 371/08  

    Falschbeurkundung im Amt: nicht erfolgte Zustellungen durch einen Privatmann, der

  • BGH, 08.12.1998 - KZR 26/97  

    Beförderung von Briefpost durch einen weltweit operierenden Konzern unter Verstoß

  • BGH, 29.09.1998 - KZR 3/97  
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.09.2011 - 13 A 1628/08  

    Postrechtliche Genehmigung von Entgelten für Informationen über Adressänderungen;

  • EuGH, 06.05.2015 - C-674/13  

    Kommission / Deutschland - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Mit dem

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.09.2011 - 13 A 1627/08  

    Verpflichtung zur Genehmigung der Erhebung eines Entgelts für die Installation,

  • LG Hamburg, 16.09.2010 - 327 O 507/10  

    Vorschriften zur Umsatzsteuerbefreiung sind keine wettbewerbsrechtlich relevanten

  • VGH Bayern, 03.12.2002 - 20 A 01.40055  

    Luftverkehrsrecht, neue Nachtflugregelung für den Flughafen München,

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.01.2000 - 13 B 47/00  

    Ausgestaltung des einstweiligen Rechtsschutzes gegen eine Auskunftsanordnung der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2004 - 13 A 4245/03  

    Drittschützende Wirkung der Schutznorm gegen befürchtete überhöhte Entgelte nach

  • VG Köln, 01.12.2015 - 22 K 3555/14  

    Deutsche Post InHaus Services GmbH muss Verträge über erbrachte

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.10.2003 - 13 B 1762/03  

    Berechtigung zum Erlass eines feststellenden Verwaltungsaktes; Vorrang des

  • VG Köln, 06.11.2001 - 22 K 4630/00  

    Lizenzen für Briefzustellung am selben Tag rechtens

  • OLG Dresden, 25.07.2000 - 14 U 1054/00  

    Geltendmachung einer Markenrechtsverletzung im Eilrechtsschutzverfahren;

  • VG Köln, 01.02.2000 - 22 K 9332/98  
  • VG Köln, 24.11.1999 - 22 L 2311/99  

    Ausgestaltung der aufschiebenden Wirkung von Klagen gegen Entscheidungen der

  • EuGH, 06.03.2008 - C-289/06  

    MDG - Postdienste - Richtlinie 97/67/EG - Für den Anbieter von

  • EuGH, 06.03.2008 - C-290/06  

    Marketing Service Magdeburg - Postdienste - Richtlinie 97/67/EG - Für den

  • LG Heidelberg, 19.07.2004 - 1 KLs 31 Js 10514/04  

    Strafbarkeit des Nachahmens von Freistempeln der Deutschen Post AG

  • VG Köln, 06.11.2001 - 22 K 11357/99  
  • VG Köln, 06.07.1999 - 22 K 5502/98  
  • EuGH, 06.03.2008 - C-291/06  

    Deutsche Post - Postdienste - Richtlinie 97/67/EG - Für den Anbieter von

  • EuGH, 06.03.2008 - C-288/06  

    Deutsche Post - Postdienste - Richtlinie 97/67/EG - Für den Anbieter von

  • VG Köln, 29.05.2002 - 22 L 725/01  

    Ausgestaltung der aufschiebenden Wirkung von Klagen gegen Entscheidungen der

  • VG Köln, 29.06.1999 - 22 K 5502/98  
  • VG Köln, 29.06.1999 - 22 K 6821/98  
  • LG Mönchengladbach, 05.11.1998 - 8 O 102/98  

    Zum Verständnis des § 51 Postgesetz (PostG); Ausnahmen von geschützter

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