Gesetzgebung
   BGBl. I 2009 S. 2248   

  • Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 48, ausgegeben am 31.07.2009, Seite 2248
  • Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 91c, 91d, 104b, 109, 109a, 115, 143d)
  • vom 29.07.2009

Gesetzestext

Gesetzesbegründung

Nachrichten von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung (5)

  • 26.03.2009   BT   "Schuldenbremse" soll im Grundgesetz verankert werden
  • 30.04.2009   BT   Öffentliche Anhörung zu Änderungen des Grundgesetzes
  • 11.05.2009   BT   Anhörung zur Föderalismusreform II
  • 13.05.2009   BT   Experten sprechen sich für Bildungsfinanzierung durch Bund und Länder aus
  • 27.05.2009   BT   FDP enthält sich bei Gesetzentwurf zur Schuldenbremse



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (24)  

  • BVerfG, 05.05.2015 - 2 BvL 17/09  

    R 1-Besoldung der Jahre 2008 bis 2010 in Sachsen-Anhalt verfassungswidrig

    a) Verfassungsrang hat namentlich das Verbot der Neuverschuldung in Art. 109 Abs. 3 Satz 1 GG (eingeführt durch das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes [Artikel 91c, 91d, 104b, 109, 109a, 115, 143d] vom 29. Juli 2009 [BGBl I S. 2248]).

    Konkretere Verpflichtungen zur Erreichung dieses Ziels ergeben sich aus Art. 143d Abs. 1 Satz 4 GG nicht (vgl. Kube, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 143d Rn. 14 [Januar 2010] mit Verweis auf BTDrucks 16/12410, S. 13; Reimer, in: Epping/Hillgruber, BeckOK GG, Art. 143d Rn. 9 [Dezember 2014]).

    Insbesondere unterlag der sachsen-anhaltinische Gesetzgeber noch nicht dem in Art. 109 Abs. 3 GG in der Fassung des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl I S. 2248) verankerten Ziel der Haushaltskonsolidierung (sogenannte Schuldenbremse).

  • BVerfG, 12.09.2012 - 2 BvR 1390/12  

    Europäischer Stabilitätsmechanismus

    Er deckt sich teils mit den Anforderungen aus Art. 109, 115 und 143d GG in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl I S. 2248) ((1)), teils mit den im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union enthaltenen Vorgaben für die Haushaltswirtschaft der Mitgliedstaaten, insbesondere mit den in Art. 126 AEUV und den ihn ergänzenden Protokollen (vor allem Protokoll über das Verfahren bei einem übermäßigen Defizit und Protokoll über die Konvergenzkriterien) niedergelegten Regelungen ((2)).

    Die verfassungsrechtlichen Verschuldungsregeln sind im Jahr 2009 reformiert worden, weil die bis dahin geltenden Regelungen des Grundgesetzes das Auflaufen eines übermäßigen Schuldenstandes nicht verhindern konnten (vgl. auch BVerfGE 119, 96 ) und der Gesetzgeber sich von den Ansätzen des präventiven wie des korrektiven Arms des Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes (Verordnungen Nr. 1466/97 und Nr. 1467/97) eine größere Durchschlagskraft versprach (vgl. BTDrucks 16/12410, S. 1, 5 f., 10; siehe auch Kube, in: Maunz/Dürig, GG, Art. 109 Rn. 24 f. ; Pünder, in: Friauf/Höfling, Berliner Kommentar zum Grundgesetz, Art. 115 Rn. 17 f., 34; Gregor Kirchhof, in: v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, Bd. 3, 6. Aufl. 2010, Art. 109 Rn. 28 f.; Siekmann, in: Sachs, GG, 6. Aufl. 2011, Art. 109 Rn. 83; Christ, NVwZ 2009, S. 1333 ; Scholl, DÖV 2010, S. 160 ).

  • BVerfG, 17.11.2015 - 2 BvL 19/09  

    Bezüge sächsischer Beamter der Besoldungsgruppe A 10 im Jahr 2011

    a) Verfassungsrang hat namentlich das Verbot der Neuverschuldung in Art. 109 Abs. 3 Satz 1 GG (eingeführt durch das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes [Artikel 91c, 91d, 104b, 109, 109a, 115, 143d] vom 29. Juli 2009 [BGBl I S. 2248]).

    Konkretere Verpflichtungen zur Erreichung dieses Ziels ergeben sich aus Art. 143d Abs. 1 Satz 4 GG nicht (vgl. Kube, in: Maunz/Dürig, Grundgesetz, Art. 143d Rn. 14 [Januar 2010] mit Verweis auf BTDrucks 16/12410, S. 13; Reimer, in: Epping/Hillgruber, BeckOK GG, Art. 143d Rn. 9 [März 2015]).

  • BVerfG, 07.09.2011 - 2 BvR 987/10  

    EFS

    Der verfassungsändernde Gesetzgeber hat durch die tatbestandliche Konkretisierung und sachliche Verschärfung der Regeln für die Kreditaufnahme von Bund und Ländern (insbesondere Art. 109 Abs. 3 und Abs. 5, Art. 109a, Art. 115 GG n.F., Art. 143d Abs. 1 GG, BGBl I 2009 S. 2248) klargestellt, dass eine verfassungsrechtliche Bindung der Parlamente und damit eine fühlbare Beschränkung ihrer Handlungsfähigkeit notwendig ist, um langfristig die demokratische Gestaltungsfähigkeit für das Gemeinwesen zu erhalten.
  • BVerfG, 23.05.2017 - 2 BvR 883/14  

    Verfassungsbeschwerden gegen verzögerte Besoldungsanpassungen für sächsische

    Das gilt namentlich für das Verbot der Neuverschuldung in Art. 109 Abs. 3 Satz 1 GG (eingeführt durch das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes [Artikel 91c, 91d, 104b, 109, 109a, 115, 143d] vom 29. Juli 2009 [BGBl I S. 2248]).

    Ein solcher Ausnahmefall liegt hier jedoch nicht vor, zumal im fraglichen Zeitraum noch nicht das mit Verfassungsrang ausgestattete Verbot der Neuverschuldung galt, das erst mit Gesetz vom 29. Juli 2009 (BGBl I S. 2248) durch Art. 109 Abs. 3 Satz 1 GG in das Grundgesetz aufgenommen worden ist.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 02.06.2016 - 4 B 1.09  

    Richterbesoldung der Jahre 2004 bis 2013 in Brandenburg verfassungswidrig

    Verfassungsrang hat namentlich das Verbot der Neuverschuldung in Art. 109 Abs. 3 Satz 1 GG (eingeführt durch das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes [Artikel 91c, 91d, 104b, 109, 109a, 115, 143d] vom 29. Juli 2009 [BGBl I S. 2248]).

    In den Jahren 2004 bis 2010 unterlag der brandenburgische Gesetzgeber insbesondere noch nicht dem in Art. 109 Abs. 3 GG in der Fassung des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl I S. 2248) verankerten Ziel der Haushaltskonsolidierung (sogenannte Schuldenbremse).

  • VG Bremen, 17.03.2016 - 6 K 83/14  

    BVerfG-Vorlagen zur bremischen Beamten-, Richter- und Professorenbesoldung

    Nach dem durch das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes vom 29.07.2009 (BGBl. I 2248) eingefügten Art. 109 Abs. 3 Satz 1 GG sind Haushalte von Bund und Ländern grundsätzlich ohne Einnahmen aus Krediten auszugleichen.

    Durch die Konsolidierungshilfen sollen die Länder in die finanzielle Lage versetzt werden, die Vorgaben nach Art. 109 Abs. 3 GG zu erfüllen (Bundestags-Drs. 16/12410, S. 14).

    Denn dieser verlangt als Voraussetzung für die Gewährung der Hilfeleistung an die einzelnen Länder, dass diese sich in der Verwaltungsvereinbarung zu einem vollständigen Abbau ihrer strukturellen Finanzierungsdefizite verpflichten (Bundestags- Drs. 16/12410, S. 14).

  • BSG, 04.09.2013 - B 10 EG 6/12 R  

    Elterngeld - Absenkung des Bemessungssatzes nach § 2 Abs 2 S 2 BEEG idF vom

    Ihm stand dabei eine weite Gestaltungsfreiheit auch im Hinblick darauf zu, dass er mit Blick auf die erstmals für das Haushaltsjahr 2011 geltende so genannte Schuldenbremse (Art. 109 Abs. 3, Art. 115 Abs. 2 GG iVm Art. 143d Abs. 1 S 1 und 2 sowie S 6 GG idF des Gesetzes vom 29.7.2009 <BGBl I 2248>) eine nach seiner Einschätzung unvertretbar hohe Neuverschuldung vermeiden wollte.
  • BSG, 04.09.2013 - B 10 EG 11/12 R  

    Elterngeld - Absenkung des Bemessungssatzes nach § 2 Abs 2 S 2 BEEG idF vom

    Ihm stand dabei eine weite Gestaltungsfreiheit auch im Hinblick darauf zu, dass er mit Blick auf die erstmals für das Haushaltsjahr 2011 geltende so genannte Schuldenbremse (Art. 109 Abs. 3, Art. 115 Abs. 2 GG iVm Art. 143d Abs. 1 S 1 und 2 sowie S 6 GG idF des Gesetzes vom 29.7.2009 <BGBl I 2248>) eine nach seiner Einschätzung unvertretbar hohe Neuverschuldung vermeiden wollte.
  • VerfGH Berlin, 06.10.2009 - VerfGH 143/08  

    Versagung der Zulassung des Volksbegehrens "Kitakinder + Bildung von Anfang an =

    bb) Art. 109 GG steht der Zulassung finanzwirksamer Volksgesetze mit möglicherweise erheblichen Auswirkungen auf den Landeshaushalt weder in der bis zum 31. Juli 2009 geltenden, letztmals auf das Haushaltsjahr 2010 anzuwendenden Fassung (BGBl. I 1967, S. 587; Art. 143d eingefügt durch Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes [Art. 91c, 91d, 104b, 109, 109a, 115, 143d] vom 29. Juli 2009, BGBl. I, S. 2248) noch in der ab dem 1. August 2009 geltenden, erstmals für das Haushaltsjahr 2011 anzuwenden Fassung (BGBl. I 2009, S. 2248) entgegen (s. aber StGH Bremen, LVerfGE 11, 179 zu einer anders als Art. 62 Abs. 2 VvB die Volksgesetzgebung bis zur Grenze des "Haushaltsplans im ganzen" zulassenden Vorbehaltsklausel).
  • VG Bremen, 17.03.2016 - 6 K 170/14  
  • VG Bremen, 17.03.2016 - 6 K 276/14  

    BVerfG-Vorlagen zur bremischen Beamten-, Richter- und Professorenbesoldung

  • BSG, 26.03.2014 - B 10 EG 13/13 R  

    Elterngeld - Einkommensgrenze des § 1 Abs 8 S 2 BEEG - Gesamteinnahmen eines

  • LAG Hamm, 25.02.2015 - 5 Sa 1315/14  

    Missbräuchlichkeit der wiederholten Befristung des Arbeitsverhältnisses einer

  • VerfGH Rheinland-Pfalz, 22.02.2017 - VGH N 2/15  
  • StGH Hessen, 09.10.2013 - P.St. 2319  

    Urteil in der Verfassungsstreitigkeit der Fraktion DIE LINKE im Hessischen

  • StGH Hessen, 09.03.2011 - P.St. 2320  

    Ablehnung einer einstweiligen Anordnung im Hinblick auf die Volksabstimmung über

  • VGH Bayern, 23.11.2010 - 11 BV 09.3093  

    Erwerb einer tschechischen Fahrerlaubnis der Klasse B unter Verstoß gegen das

  • OVG Thüringen, 23.08.2016 - 2 KO 333/14  
  • StGH Bremen, 05.03.2010 - St 1/09  

    Informationsrechte und -pflichten gemäß Art. 79 BremLV

  • StGH Niedersachsen, 16.12.2011 - StGH 1/10  
  • OVG Berlin-Brandenburg, 19.12.2013 - 1 S 114.12  

    Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen; Phönix-Insolvenz;

  • OVG Berlin-Brandenburg, 19.12.2013 - 1 S 113.12  

    Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen; Phönix-Insolvenz;

  • VG Lüneburg, 08.09.2010 - 5 A 143/09  

    Förderung nach dem Konjunkturpaket II; Ermessen und Förderrichtlinien

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht